Einwilligung zu Cookies & Daten

Auf dieser Website nutzen wir Cookies und vergleichbare Funktionen zur Verarbeitung von Endgeräteinformationen und personenbezogenen Daten. Die Verarbeitung dient der Einbindung von Inhalten, externen Diensten und Elementen Dritter, der statistischen Analyse/Messung, personalisierten Werbung sowie der Einbindung sozialer Medien. Je nach Funktion werden dabei Daten an Dritte weitergegeben und von diesen verarbeitet. Diese Einwilligung ist freiwillig, für die Nutzung unserer Website nicht erforderlich und kann jederzeit widerrufen werden.
Weitere Informationen unter Datenschutz.

vs vergleichen-und-sparen GmbH Logo

Der beste Sonnenschutz für hellhäutige Pferde

Schimmel steht in der Sonne auf der Koppel

Nicht jedes Pferd verträgt Sonne gleich gut. Schecken, Pferde mit rosafarbener Nase oder hellen Augenlidern und generell Tiere mit wenig Pigment in der Haut haben ein deutlich höheres Risiko für Sonnenbrand als dunkel pigmentierte Pferde. Mit ein paar gezielten Maßnahmen kannst du das Problem aber gut in den Griff bekommen und dein Pferd vor Gesundheitsschäden durch die Sonneneinstrahlung schützen.

Warum helle Pferde empfindlicher sind

Pigment in der Haut wirkt wie ein natürlicher UV-Filter. Bei Pferden mit hellen Stellen im Fell ist die Haut darunter oft rosa und empfindlich. Das betrifft Schecken wie „Paint Horses“ oder „Tinker“, aber auch solche mit weißen Abzeichen, etwa im Gesicht oder an den Beinen. Diese Stellen sind der Sonne deutlich schutzloser ausgesetzt und können schon nach kurzer, intensiver Sonneneinstrahlung Schaden nehmen. Besonders gefährdet sind Rassen mit dem sogenannten „Creme-Gen“. Solche Tiere, zu denen zum Beispiel Cremellos, Isabellen oder Falben zählen, haben am ganzen Körper eine sonnenempfindliche, rosige Haut.

Icon Glühbirne

Sind Schimmel auch gefährdet?

Nein. Ganz im Gegenteil. Auch wenn man das vielleicht auf den ersten Blick denken mag, haben zumindest „Echte Schimmel“ zwar weißes Fell, aber darunter dunkle, fast schwarze, widerstandsfähige Haut mit viel Melanin. So sind die Tiere, die genetisch über das sogenannte „Grae-Gen“ verfügen, vergleichsweise gut gegen die Sonne geschützt.

So erkennst du einen Sonnenbrand

Ein Sonnenbrand beim Pferd zeigt sich meist zuerst an den unpigmentierten Stellen und zwar auf folgende Weise:

  • Rötung der Haut, oft verbunden mit sichtbarer Wärme an der betroffenen Stelle
  • Schwellungen
  • Schuppung oder trockene, rissige Haut in der Abheilphase
  • in ausgeprägten Fällen: Blasenbildung und nässende Stellen

Gerade an der Nase kann das für dein Pferd sehr unangenehm sein. Manche Pferde reagieren empfindlich, wenn man diese Stelle berührt oder Fliegen sich dort niederlassen.


Vorbeugen ist einfacher als behandeln

Die gute Nachricht: Mit der richtigen Vorsorge und ein paar Pflegeroutinen lässt sich Sonnenbrand meist gut vermeiden.

  • UV-Fliegenmasken und -decken:
    Speziell für hellhäutige Pferde gibt es Masken und Pferdedecken mit hohem UV-Schutzfaktor, die Nase, Augen und Rücken abdecken, ohne die Sicht einzuschränken.
  • Sonnencreme für Pferde:
    Es gibt spezielle, wasserfeste Sonnenschutzprodukte für empfindliche Stellen wie Nase und Augenlider. Menschensonnencreme ist dafür nicht geeignet. Sie enthält andere Inhaltsstoffe als speziell für Pferde entwickelte Produkte und wird leichter abgeleckt oder abgerieben.
  • Schattenplätze auf der Weide:
    Ein Unterstand oder schattenspendende Bäume geben deinem Pferd die Möglichkeit, der prallen Mittagssonne selbst auszuweichen.
  • Weidezeiten anpassen:
    In den sonnenintensivsten Stunden, meist zwischen 11 und 15 Uhr, kann es sinnvoll sein, besonders empfindliche Pferde lieber im Stall oder Offenstall zu lassen und die Weidezeit auf die Morgen- oder Abendstunden zu verlegen. Das schont nebenbei auch den Kreislauf deines Pferdes, denn gerade an solchen Tagen schwitzt es stark und verliert wichtige Elektrolyte.
Weitere Tipps hierzu bekommst du in unserem Artikel zur Überhitzung beim Pferd.

Photosensibilisierende Pflanzen als zusätzlicher Auslöser

Neben reiner Sonneneinstrahlung gibt es einen weiteren Faktor, den viele Pferdehalter nicht auf dem Schirm haben: Bestimmte Pflanzen, zum Beispiel Johanniskraut, können die Haut lichtempfindlicher machen. Frisst dein Pferd solche Pflanzen und ist danach der Sonne ausgesetzt, kann sich ein Sonnenbrand deutlich schneller und heftiger entwickeln. Ein Blick auf den Weidebewuchs lohnt sich also gerade bei hellhäutigen Pferden zusätzlich.

Wann der Tierarzt gefragt ist

Leichte Rötungen kannst du auch selbst pflegen, indem du die betroffene Stelle konsequent vor weiterer Sonne schützt. Bei Blasenbildung, nässenden Wunden, deutlichen Schwellungen oder wenn sich die Haut deines Tieres entzündet hat, solltest du tierärztlichen Rat einholen. Unbehandelt können solche Stellen sich infizieren und deutlich länger brauchen, um abzuheilen oder sogar schwerwiegendere gesundheitliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Und falls es doch einmal zu einem stärkeren Sonnenbrand mit Folgeinfektion kommt: Eine Pferdekrankenversicherung übernimmt die tierärztliche Behandlung, ein beruhigender Gedanke, wenn die Haut deines Pferdes empfindlicher ist, als bei anderen Tieren.

Jetzt vergleichen

Ebenfalls interessant für die Pflege und Gesundheit deines Pferdes:

Junge Frau putzt ihr Pferd
 

Wieso ist Fellpflege beim Pferd wichtig?

Kennst du diesen wohlig verträumten Gesichtsausdruck, mit dem dein Pferd sich bedankt, wenn du es ausgiebig putzt? Mit Sicherheit! Aber wieso ist die Fellpflege so wichtig? Wie putze ich mein Pferd richtig? All das und vieles mehr erfährst du hier.

Fellpflege beim Pferd

Pferdebremsen
 

Pferdebremsen: Wie gehst du mit den Plagegeistern um?

Der Sommer naht und damit machen sich auch viele summende Plagegeister breit: Mücken, Fliegen, die Pferdebremse und viele andere Quälgeister.

Pferdebremsen

Pferd kratzt sich am Baum
 

Sommerekzem

In der warmen Jahreszeit leiden viele Pferde an einem sogenannten Sommerekzem. Erfahre, wie sich das auch als „Sweet Itch“ oder Sommerdermatitis bekannte Hautleiden äußert, welche Ursachen dahinterstecken und welche Behandlung bei betroffenen Pferden angeraten ist.

Sommerekzem beim Pferd

Icon: Versicherungsschutz

Rundum geschützt

Dein Pferd ist für Dich ein treuer und wichtiger Begleiter. Da liegt es natürlich nahe, dass Du einen guten Schutz für Dein Tier haben möchtest. Mit uns hast Du die Möglichkeit.
Pferdeversicherung

Icon: Krankheiten

Krankheiten
von A bis Z

Krankheiten befallen leider auch unsere Pferde. Wie Du eine Erkrankung erkennst und dann am besten handeln kannst, findest Du auf unserer Seite zu den
Pferdekrankheiten

Icon: Pferd

Pferderatgeber

Pferdehalter wissen, dass es mit einem Pferd immer etwas zu erleben gibt. Daher haben wir viele interessante Themen rund um die besonderen Tiere für Dich zur Verfügung gestellt.
Pferderatgeber