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Elementarversicherung für Gebäude und Hausrat im Vergleich

Hohe Schäden durch starke Unwetter haben in den vergangenen Jahren zugenommen: Um verheerende Unwetterschäden aufzufangen, benötigen Hausbesitzer eine Elementarversicherung. Diese kann als Zusatz der Hausrat- und Gebäudeversicherung abgeschlossen werden - für beide Versicherungen ist der Einschluss sinnvoll.

Das Bewusstsein für die Elementarversicherung steigt: Mittlerweile sind etwa 40 Prozent der Hausbesitzer in Deutschland gegen Elementargefahren versichert. Das sind mehr als doppelt so viele wie noch vor 15 Jahren.

Vergleichen Sie hier Tarife zur Hausratversicherung und zur Gebäudeversicherung mit Elementarschutz. Mit einem Häkchen im Vergleichsrechner können Sie den Zusatz abschließen. Falls Sie Fragen haben, wenden Sie sich an unser Experten-Team Heim & Haus.




Leistungen der Elementarschadenversicherung 

Die Elementarschadenversicherung ergänzt mit ihren Leistungen den Umfang der Gebäude- und Hausratversicherung. Über die klassischen Gefahren der Versicherungen hinaus werden hier noch die folgenden Ereignisse mit abgesichert:

  • Überschwemmung, Rückstau, Hochwasser
  • Erdbeben, Erdsenkung, Erdrutsch
  • Schneedruck, Lawinen
  • Vulkanausbruch
Frau und Mann auf Couch bei Hochwasser

Ist eine Elementarversicherung sinnvoll? 

Eindeutig ja, sagen die Ministerpräsidenten der Bundesländer und einigten sich im Juni 2017 auf einen Beschluss: Wer sich nicht um eine Versicherung kümmert, bekommt im Schadenfall auch keine staatliche Unterstützung.

„Bei der Vergabe von Hilfszahlungen soll künftig berücksichtigt werden, dass nur noch derjenige mit staatlicher Unterstützung über sogenannte Soforthilfen hinaus rechnen kann, der sich erfolglos um eine Versicherung bemüht hat oder ihm diese nur zu wirtschaftlich unzumutbaren Bedingungen angeboten worden ist.“ - Ergebnisprotokoll Konferenz der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 01. Juni 2017 in Berlin

 

Kosten der Elementarschadenversicherung 

Als Zusatz der Hausrat- und Gebäudeversicherung zahlen Sie den Beitrag für die Elementarschadenversicherung über die jeweilige Gesamtprämie. Die Berechnung ist sehr individuell und komplex. Neben der Größe des Hauses spielt für den Beitrag Ihrer Elementarversicherung die Lage des Gebäudes eine Rolle. Um das Risiko eines Elementarschadens abzuschätzen, gibt es in Deutschland das „Zonierungssystem für Überschwemmungsrisiko und Einschätzung von Umweltrisiken“ (ZÜRS), das Gebäude in vier Gefährdungsklassen (GK) einteilt.

Die vier Gefährdungsklassen drücken die statistische Schadenshäufigkeit aus. Während in der Gefährdungsklasse 1 z. B. ein Hochwasser nur alle 200 Jahre oder seltener auftritt, kommt es in der Gefährdungsklasse 4 durchschnittlich alle 10 Jahre zu einer Überschwemmung. Es ist relativ schwierig, ein Haus in der Gefährdungsklasse 4 mit einer Elementarversicherung zu schützen.

  • GK 1: statistisch einmal in mehr als 200 Jahren Hochwasser
  • GK 2: statistisch einmal in 50 bis 200 Jahren Hochwasser
  • GK 3: statistisch einmal in 10 bis 50 Jahren Hochwasser
  • GK 4: statistisch einmal in 10 Jahren Hochwasser
 

Tipp: Wer sollte was abschließen? 

Als Hausbesitzer sollten Sie den wichtigen Elementarschutz sowohl in die Gebäude- als auch in die Hausratversicherung miteinschließen. Als Mieter hingegen benötigen Sie den Zusatz nur für Ihre Hausratversicherung. Um die Gebäudeversicherung kümmert sich der Eigentümer.

Was sind Elementarschäden? 

Elementarschäden werden immer durch Natureinwirkungen ausgelöst. Sie entstehen häufig als Folge von extremen Wetterlagen.

Infografik Elementarversicherung

Zusätzliche Informationen zu versicherten Elementarschäden finden Sie hier: Erläuterungen zur Elementarversicherung.

Versicherte Gefahr Erläuterung / Beispiel
Überschwemmung Starke Regenfälle überschwemmen das Grundstück und das Regenwasser fließt über den außen liegenden Zugang zum Keller die Treppe hinunter. Der Wasserablauf im Boden kann die Wassermengen nicht mehr bewältigen, diese dringen unter der Kellertür ins Gebäude ein.
Rückstau Nach einem Platzregen sind die städtischen Abflussrohre überflutet. Dabei drückt das Wasser in den Keller, obwohl die Rückstausicherung funktionstüchtig war.
Erdbeben Auch in Deutschland ereignen sich Erdbeben. Diese können Gebäudeschäden verursachen wie z. B. umgestürzte Kamine oder Risse in den Hauswänden.
Erdsenkung Durch anhaltenden Starkregen wird das Gelände, auf dem sich das Haus befindet, unterspült. Dabei senkt sich das Gebäude und es entstehen Risse im Mauerwerk.
Erdrutsch Nach einem starken Unwetter sind Erdmassen vom Hang hinter dem Haus ins Rutschen geraten und haben dabei Teile des Gebäudes umspült und eine Seitenwand eingedrückt.
Schneedruck Gerade bei Gebäuden mit Flachdach können größere Schneemassen zu einer großen Belastung der Dachfläche führen. Die Folge ist im schlimmsten Fall der Einsturz des Daches.
Lawinen Niedergehende Schnee- oder Eismassen hinterlassen an Gebäuden am Fuße eines Berges schwere Schäden.
Vulkanausbruch Dieses Risiko ist relativ überschaubar, trotzdem befinden sich in der Eifel zahlreiche noch aktive Vulkane, aus denen Gase austreten. Auch unterirdische Erdbewegungen sind nicht auszuschließen. Diese können zu Gebäudeschäden in der Region führen.

Wichtig: Ereignisse, die keinen natürlichen Ursprung haben, gelten nicht als Elementarschäden. Sie sind nicht versicherbar.

Beispiel 1: Durch den unterirdischen Einsturz von Bergbaustollen senkt sich ein Wohnhaus ab.

Beispiel 2: Wegen eines gerissenen Swimmingpools fluten die austretenden Wassermassen Garten und Keller.

Wasserschaden durch Hochwasser

Schadenhöhe und Risiko von Elementarschäden 

Die fünf teuersten Ereignisse für die deutschen Versicherer waren in den vergangenen Jahren Stürme, Hochwasser, Hagel und Starkregen - also auch Elementarschäden. Vermehrt hat sich gezeigt, dass Starkregen auch Regionen, die nicht zu Hochwasser-Gebieten zählen, innerhalb kurzer Zeit in den Ausnahmezustand versetzt.

  • Starkregen kann überall in Deutschland auftreten.
    Dr. Andreas Becker, Deutscher Wetterdienst

Starkregen ist besonders tückisch, weil er nicht präzise vorhergesagt werden kann. Für Städte und Gemeinden ist es umso schwieriger, sich darauf vorzubereiten. Zwei Schadensbilanzen der letzten Jahre verdeutlichen die Tragweite von Elementarschäden infolge von Starkregen.


2014

Die Unwetter Quintia, Renate und Susanne, die im Juli und August 2014 über Deutschland wüteten, verursachten Elementarschäden in Höhe von 240 Mio. €. 32.000 Schäden wurden damals gemeldet. Der größte Einzelschaden belief sich auf 468.000 €. In der Schadensbilanz des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) war der Starkregen Quintia bis dato der schlimmste Starkregen in der Elementarversicherung.

Beispiel Münster: Innerhalb von sieben Stunden fielen 292 Liter Regen pro Quadratmeter. Zum Vergleich: Der deutschlandweite Durchschnitt für ein ganzes Jahr beträgt 789 Liter pro Quadratmeter.

2013

Platz 2 der schadenträchtigsten Starkregen-Ereignisse belegt ein Unwetter aus dem Jahr 2013. Tief Norbert brachte im Juni 2013 ebenfalls große Wassermassen. Die Folge waren Sachschäden in Höhe von 140 Mio. €.

Elementarschadenversicherung für Hausrat und Gebäude  

Vergleichen Sie hier den wichtigen Schutz für Ihren Hausrat und Ihr Gebäude und schließen Sie ihn als Zusatz der jeweiligen Versicherung ab. Wählen Sie im Gebäude- und Hausratrechner einfach den Punkt „Elementarschäden“ aus.

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