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Hundehaftpflicht
für ALLE Rassen

  • KEINE Rassenunterteilung
  • auch für Mischlinge und Kreuzungen
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Hundehaftpflicht - natürlich für alle Rassen

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Die Hundehaftpflicht endlich für alle Rassen! Wir haben eine Hundehaftpflichtversicherung für Rassen wie Pittbulls, Staffords oder Rottweiler im Angebot. Berechnen Sie hier Ihren persönlichen Tarif für Ihren Hund und schließen Sie direkt online ab.

In einigen Bundesländern ist sie bereits Pflicht: die Hundehaftpflichtversicherung. So schreiben die Hundegesetze in sechs Bundesländern vor, dass dort alle Hundehalter einen Versicherungsnachweis vorlegen müssen. Nun spielt aber die Rasse des Hundes bei fast allen Versicherungsgesellschaften eine große Rolle und hier fängt die Ungerechtigkeit an.

Seit über 30 Jahren vergleichen wir die Angebote des Versicherungsmarktes zur Haftpflicht für Hunde. In dieser Zeit haben wir mehr als 100.000 Hunde versichert und gehören damit zu den großen Versicherungsmaklern im Bereich der Tierversicherungen. Wir informieren Sie hier über die Leistungen zu einer Hundehaftpflicht für alle Rassen.

Gegen Diskriminierung Hier die Top-Punkte
  • Hohe Deckungssummen für Sach-, Personen- und Vermögensschäden
  • ALLE Rassen zum gleichen Preis
  • Auslandsschutz
  • Rassen wie Pitbulls, Staffords, Bullterrier oder Rottweiler haben KEINE höhere Schadenhäufigkeit
  • Bissschäden mitversichert
  • Jahresbeitrag bereits ab 69,00 Euro

Wir möchten nicht, dass einzelne Rassen aus dem üblichen Versicherungsschutz ausgeschlossen werden!
Testen Sie unser Angebot und unterstützen Sie somit unsere Aktion: Gegen Diskriminierung! Auch bei Hunden!
Damit alle Hunde auch bei der Versicherung gleich behandelt werden.

Unsere Absicherung für ALLE Rassen und Mischlinge

In unserem Vergleichsrechner haben wir alle Tarife zur Hundehaftpflicht aufgeführt. Auch Tarife für ALLE Rassen – egal ob Stafford, Bullterrier oder Pitbull.

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Tipp Weitere Informationen zur Kampfhundeversicherung

Sie finden hier weitere, interessante Informationen rund um die Kampfhundeversicherung:

 

Versicherungspflichten für Hundehalter

Deutschland Karte

In einigen Bundesländern wurde eine allgemeine Versicherungspflicht für Hundehalter eingeführt. Diese schreibt vor, dass für jeden Hund – unabhängig von seiner Rasse – ein Versicherungsnachweis in Form der Hundehaftpflicht erbracht werden muss. In anderen Ländern gibt es einen Flickenteppich, den wir Ihnen in den untenstehenden Erläuterungen zu den Bundesländern näher darstellen möchten.

Das föderale System und die Selbstbestimmung der Bundesländer macht es möglich, dass sich die einzelnen Länder in der Pflicht zur Hundehaftpflicht so stark unterscheiden.

Kurz zusammengefasst:

In

  • Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Berlin, Sachsen-Anhalt und Thüringen benötigen alle Hunde eine Hundehaftpflicht.
  • Nordrhein-Westfalen benötigen nur gefährliche Hunde oder Hunde, die größer als 40 cm oder schwerer als 20 kg sind, eine Hundehaftpflicht.
  • Brandenburg, Bayern, Bremen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Hessen und dem Saarland benötigen gefährliche Hunde und Hunde der Rasseliste eine Hundehaftpflicht.
  • Mecklenburg-Vorpommern gibt es keine Pflicht zur Hundehaftpflicht.

Seit dem Jahr 2000 gilt in Baden-Württemberg das Hundegesetz über das Halten gefährlicher Hunde. Für so genannte „gefährliche“ Hunde benötigt man hier eine Haftpflichtversicherung.

Hunde werden dann als gefährlich eingestuft, wenn sie
  • bissig sind,
  • aggressiv oder drohend Menschen anspringen,
  • unkontrolliert Wildtiere oder Vieh reißen oder hetzen.

Hunde der Rassen
  • American Staffordshire Terrier,
  • Bullterrier,
  • Pit Bull Terrier
sowie Mischlinge daraus werden als Hunde mit „Kampfhundeigenschaften“ eingestuft.

Hunde der Rassen
  • Bullmastiff
  • Staffordshire Bullterrier
  • Dogo Argentino
  • Bordeaux Dogge
  • Fila Brasileiro
  • Mastin Espanol
  • Mastino Napoletano
  • Mastiff
  • Tosa Inu
sowie Mischlinge daraus können im Einzelfall die Eigenschaften eines Kampfhundes aufweisen.

Voraussetzungen für das Halten eines „Kampfhundes“ oder gefährlichen Hundes sind:
  • Meldepflicht
  • die Pflicht zur sicheren Haltung
  • gesonderte Haftpflichtversicherung
  • Leinenpflicht
  • Maulkorbpflicht
  • Mitführen von Bescheinigungen
  • Zuverlässigkeit des Hundehalters
  • Wesensprüfung

Bereits 1992 wurde in Bayern ein Gesetz für so genannte „gefährliche“ Hunde in Kraft gesetzt. Eine Pflicht zur Hundehaftpflichtversicherung besteht in Bayern demnach nur dann, wenn das Tier eine Auffälligkeit wie
  • gesteigerte Aggressivität
  • Bissigkeit
  • gefährdendes Anspringen von Menschen
  • Hetzen oder Reißen von Vieh oder Wild
aufgewiesen hat.

Tiere der Rassen
  • Alano
  • American Bulldog
  • Bullmastiff
  • Bullterrier
  • Cane Corso
  • Dog Argentino
  • Dogue de Bordeaux
  • Fila Brasileiro
  • Mastiff
  • Mastin Espano
  • Masiton Napoletano
  • Perro de Presa Canario (Dogo Canario)
  • Perro de Presa Mallorquin
  • Rottweiler
muss eine Unbedenklichkeitsbescheinigung durch einen Wesenstest erworben werden. Auch besteht Leinen- und Maulkorbpflicht, wenn sich das Tier außerhalb eines eingezäunten Geländes aufhält.

Es gelten weiterhin Einschränkungen für:
  • öffentliche Wege
  • öffentliche Anlagen
  • Straßen
  • öffentliche Plätze

Am 22.07.2016 wurde das Berliner Hundegesetz reformiert. Wie schon nach altem Recht werden Hundebesitzer zum Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung verpflichtet. Die Selbstbeteiligung bei Schäden in der Haftpflichtversicherung darf nur noch eine Höhe von maximal 500 € pro Versicherungsjahr vorsehen und Hunde müssen mit einem Mikrochip gekennzeichnet werden.
Zudem gilt außerhalb des eigenen befriedeten Grundstücks eine Leinenpflicht für alle Hunde. Ausnahmen werden durch eine Rechtsverordnung geregelt.

Für gefährliche Rassen gilt in Berlin:
  • Vorlage eines Führungszeugnisses bei den Behörden
  • Sachkundenachweis
  • Nachweis darüber, dass der Hund keine über das natürliche Maß hinausgehende Angriffslust, Kampfbereitschaft oder Schärfe gegenüber Menschen und Tieren besitzt
  • Spätestens nach dem 15. Lebensmonat muss der Nachweis erbracht werden

Als „gefährlich“ werden Hunde eingestuft, die
  • bereits einen Menschen oder ein Tier gebissen haben,
  • unkontrolliert Wild oder andere Tiere hetzen oder reißen,
  • Menschen in gefährdender Weise angesprungen haben ohne vorher provoziert worden zu sein,
  • spezielle rassetypische Merkmale aufweisen.

Hierzu gehören:
  • Pit-Bull
  • American Staffordshire Terrier
  • Bullterrier
  • Tosa Inu
  • Bullmastiff
  • Dogo Argentino
  • Fila Brasileiro
  • Mastin Espanol
  • Mastino Napoletano
  • Mastiff

Erfüllen Halter und Hund alle benötigten Voraussetzungen, gibt es für den Hund eine spezielle Hundemarke. Zusätzlich gilt für gefährliche Hunde eine Leinen- und Maulkorbpflicht. Die Leinenpflicht ist zwar in Hundeauslaufgebieten aufgehoben, die Maulkorbpflicht aber nicht.

„Gefährliche“ Hunde, die etwa seit Jahren aufgrund ihrer Einschätzung im Tierheim leben, obwohl sie tatsächlich längst nicht gefährlich sind, können jetzt über einen Wesenstest als nicht mehr gefährlich eingestuft werden.

Das Hundegesetz von Brandenburg legt fest, dass für „gefährliche“ Hunde eine Pflicht zur Haftpflichtversicherung gilt.
Zu den gefährlichen Hunden zählen hier:
  • American Pitbull Terrier
  • American Staffordshire Terrier
  • Bullterrier
  • Staffordshire Bullterrier
  • Tosa Inu
  • Alano
  • Bullmastiff
  • Cane Corso
  • Dobermann
  • Dogo Argentino
  • Dogue de Bordeaux
  • Fila Brasileiro
  • Mastiff
  • Mastin Espanol
  • Mastino Napoletano
  • Perro de Presa Canario
  • Perro de Presa Mallorquin
  • Rottweiler

Dazu gehören auch Mischlinge dieser Rassen sowie Hunde, die
  • bereits Menschen oder Tiere gebissen haben, ohne vorher provoziert worden zu sein,
  • Menschen in gefährdender Weise angesprungen haben.

Hier gilt zudem
  • Leinenpflicht
  • Maulkorbzwang

Eine Unbedenklichkeitsbescheinigung, ausgestellt durch die Behörden, kann im Einzelfall ein Tier der oben genannten Rassen als ungefährlich einstufen.

In der Hansestadt Bremen gilt die grundsätzliche Pflicht zur Haftpflichtversicherung für so genannte „gefährliche“ Hunde (aktualisierte Fassung des Bremer Hundegesetzes vom 02.08.2016).

Als „gefährliche“ Hunde gelten in Bremen Tiere,
  • bei denen mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen ist, dass sie Menschen oder Tiere beißen, ebenso Hunde, die bereits Menschen oder Tiere gebissen oder gefährdend angesprungen haben,
  • die außerhalb des Jagd- oder Hütebetriebs zum Hetzen oder Reißen von Wild neigen oder
  • welche eine durch Zucht, Ausbildung oder Abrichten herausgebildete, über das natürliche Maß herausgehende Angriffslust, Kampfbereitschaft, Schärfe oder eine andere, Menschen oder Tiere gefährdende Eigenschaft aufweisen.
Als nicht gefährlich gelten Hunde, die zur Verteidigung ihrer Aufsichtsperson oder zu ihrer eigenen Verteidigung zugebissen haben.

Weiter werden nachfolgende Rassen als „gefährlich“ eingestuft:
  • Pit-Bull-Terrier
  • Bullterrier
  • American Staffordshire Terrier
  • Staffordshire Bullterrier
Dazu alle Kreuzungen mit den genannten Rassen.

Diese Hunde müssen gechipt sein und einen Maulkorb in der Öffentlichkeit tragen. Ist ein Tier nicht auffällig geworden, kann die Einstellung der Maulkorbpflicht bei der Polizei beantragt werden.

In Hamburg gilt das Hundegesetz seit dem 1. April 2006. Für alle Hundehalter ist seit dem verpflichtend:
  • der Nachweis einer Hundehaftpflichtversicherung
  • die Kennzeichnung des Hundes mit einen Mikrochip
  • die Anmeldung im Hunderegister der Stadt

Außerdem gilt in Hamburg im gesamten Stadtgebiet eine generelle Leinenpflicht. Ausnahmen sind nur in den extra gekennzeichneten Freilaufflächen gestattet.

Für Halter gefährlicher Hunde wie
  • American Pitbull Terrier,
  • American Staffordshire Terrier,
  • Staffordshire Bullterrier und
  • Bullterrier
sowie Mischlingen davon gelten besondere Vorschriften hinsichtlich Haltung und Führung dieser Hunde. Eine Maulkorbpflicht ist grundsätzlich vorgeschrieben.

Die Rassen
  • Bullmastiff
  • Dogo Argentino
  • Dogue de Bordeaux
  • Fila Brasileiro
  • Kangal
  • Kaukasischer Owtscharka
  • Mastiff
  • Mastin Español
  • Mastino Napoletano
  • Rottweiler
  • Tosa Inu
und Mischlinge davon werden auch als gefährlich eingestuft, können aber nach Ablegen eines Wesenstest von der Gefährlichkeit freigestellt werden.

Seit 2008 gilt in Hessen das Hundegesetz. „Gefährliche“ Hunde benötigen hier eine Haftpflichtversicherung.

„Gefährliche“ Hunde sind:
  • Pitbull Terrier
  • American Pitbull Terrier
  • American Staffordshire Terrier
  • Staffordshire Terrier
  • Bullterrier
  • American Bulldog
  • Dogo Argentino
  • Kangal (Karabash)
  • Kaukasischer Owtscharka
  • Rottweiler
sowie Mischlinge aus den genannten Rassen und Tiere, die
  • bereits Menschen oder Tiere aus unbegründetem Anlass gebissen haben,
  • Menschen gefährdend angesprungen haben,
  • Wild oder andere Tiere hetzen oder reißen,
  • wegen ihres Verhaltens die Annahme rechtfertigen, dass sie Menschen oder Tiere unbegründet beißen.

„Gefährliche“ Hunde unterliegen der Pflicht zur Kennzeichnung mit einem Mikrochip und sie müssen einen Wesenstest absolvieren. Der Hundehalter muss zudem eine Sachkundeprüfung ablegen.

Außerhalb eines gesicherten Grundstückes müssen „gefährliche“ Hunde angeleint sein, es sei denn, sie haben den Wesenstest positiv bestanden.

Für Mecklenburg-Vorpommern gilt: So genannte „gefährliche“ Hunde dürfen nur gehalten werden, wenn eine Erlaubnis von den Behörden für das Tier eingeholt wurde.

Dazu zählen Hunde, die bereits auffällig geworden sind, weil sie
  • Menschen oder Tiere ohne Provokation gebissen oder
  • wiederholt gefährdend angesprungen haben.

Als generell „gefährlich“ gelten folgende Hunderassen:
  • American Pitbull Terrier
  • American Staffordshire Terrier
  • Staffordshire Bull Terrier
  • Bull Terrier
  • alle mit den genannten Rassen gekreuzten Tiere

Ein Hund, der als gefährlich eingestuft wurde, muss einen Maulkorb tragen, sobald er sich außerhalb des eigenen befriedeten Besitztums befindet.

Der Hundehalter kann bei den örtlichen Behörden eine Unbedenklichkeitsbescheinigung im Einzelfall beantragen - sollte durch einen vom Amt gestellten Tierarzt nachgewiesen werden, dass keine gesteigerte Aggressivität beim Hund vorliegt.

Eine generelle Verpflichtung zu einer Hundehaftpflichtversicherung besteht hier nicht.

Das Hundegesetz Niedersachsens gilt seit dem 01.07.2013. Jeder Hund älter als sechs Monate benötigt eine Haftpflichtversicherung. Außerdem wird festgelegt, dass jeder Hundehalter seinen Hund so führen muss, dass er keine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellt.

Grundsätzlich gilt für alle Hunde vom 1. April bis zum 15. Juli eine Leinenpflicht für die freie Landschaft (Wald, Feld, aber auch Parks und Freiflächen). Der Grund hierfür: Brut- und Aufzuchtphase der wildlebenden Tiere.

Für „gefährliche“ Hunde kommen spezielle Regeln zur Geltung.

Als „gefährlich“ gelten Hunde, die
  • Menschen oder Tiere gebissen oder sonst eine über das natürliche Maß hinausgehende Kampfbereitschaft, Angriffslust oder Schärfe gezeigt haben.
  • auf Angriffslust, auf über das natürliche Maß hinausgehende Kampfbereitschaft oder Schärfe oder auf ein anderes in der Wirkung gleichstehendes Merkmal gezüchtet, ausgebildet oder abgerichtet wurden.
Wird von der zuständigen Behörde eine Gefahr durch den Hund festgestellt, so muss der Halter unverzüglich bei den Behörden eine Erlaubnis zur Haltung des Tieres einholen oder den Hund abgeben. Generell gilt hier dann: Maulkorbpflicht!

In Nordrhein-Westfalen gilt die Versicherungspflicht für Hunde, die mehr als 40 cm Schulterhöhe aufweisen oder schwerer als 20 kg (40/20 Regel) sind – unabhängig von der Rasse. Seit dem 18.12.2002 gilt zudem das Hundegesetz. Hier ist darauf zu achten, dass alle „gefährlichen“ Hunde über eine Hundehaftpflichtversicherung verfügen müssen.

Als „gefährlich“ gelten Hunde, die
  • eine gesteigerte Aggressivität aufweisen,
  • bereits Menschen oder Tiere gebissen haben,
  • Menschen in drohender Weise angesprungen haben,
  • andere Hunde gebissen haben ohne angegriffen worden zu sein,
  • unkontrolliert Wild oder Vieh hetzen oder reißen.
Auch werden folgende Hunderassen zu den „gefährlichen“ Hunden gezählt:
  • Pitbull Terrier
  • American Staffordshire Terrier
  • Staffordshire Bullterrier
  • Bullterrier
  • Mischlinge der genannten Rassen
Hier besteht die Einschränkung, dass genannte Rassen nur gehalten werden dürfen, wenn die Nutzung der Tiere als Wachhund unerlässlich ist.

Für die Rassen
  • Alano
  • American Bulldog
  • Bullmastiff
  • Mastiff
  • Mastino Espanol
  • Mastino Napoletano
  • Fila Brasileiro
  • Dogo Argentino
  • Rottweiler
  • Tosa Inu

Außerhalb des sicheren Grundstücks besteht zudem:
  • Leinenpflicht
  • Maulkorbpflicht
  • die Pflicht, eine Sachkundebescheinigung mit sich zu führen.

Rheinland-Pfalz hat am 1.1.2004 die Landesverordnung über gefährliche Hunde in Kraft treten lassen. Diese besagt, dass für jeden Hund eine Haftpflichtversicherung bestehen muss.

Als „gefährlich“ gelten Hunde, die
  • sich bereits als bissig erwiesen haben,
  • Menschen oder Tiere in gefährdender Weise angesprungen haben,
  • Wild oder Vieh hetzen oder reißen,
  • eine über das Maß herausgehende Angriffsbereitschaft oder Schärfe zeigen.

Auch Hunde der Rassen
  • American Staffordshire Terrier,
  • Staffordshire Bullterrier,
  • Pit Bull Terrier
sowie Mischlinge der genannten Rassen werden als gefährlich angesehen.

Zucht, Handel und Vermehrung dieser Tiere sind verboten. Auch die Ausbildung zu gefährlichen Hunden ist nicht erlaubt.

Für „gefährliche“ Hunde besteht zudem:
  • Kennzeichnungspflicht durch einen Mikrochip
  • Leinenpflicht
  • Maulkorbpflicht

Im Saarland gilt seit dem 9.12.2003 die Verordnung über das Halten von so genannten „gefährlichen“ Hunden. Diese verpflichtet dazu, dass eine Hundehaftpflichtversicherung für gefährliche Hunde abgeschlossen werden muss.

Als gefährlich werden Hunde angesehen, die
  • sich als bissig erwiesen haben,
  • bereits in aggressiver Art Menschen oder Tiere angesprungen haben,
  • besondere Angriffslust oder Schärfe aufweisen,
und besondere Rassemerkmale aufweisen, wie
  • American Staffordshire Terrier,
  • Staffordshire Bullterrier,
  • American Pit Bull Terrier.

Diese Tiere müssen zudem so geführt werden, dass sie Menschen nicht gefährden können. Genauer bedeutet dies:
  • es besteht eine Leinenpflicht und Maulkorbpflicht
  • es darf immer nur ein Hund geführt werden

Auch muss eine Sachkundebescheinigung vorliegen, diese bescheinigt Kenntnis über folgende Sachverhalte:
  • einen Wesenstest und das Verhalten des Hundes
  • das richtige Verhalten des Menschen gegenüber dem Hund
  • wichtige Rechtsfragen zur Haltung oder Züchtung eines Hundes

Am 28.2.2009 wurde in Sachsen das Hundegesetz aktiv. Es verlangt von Hundebesitzern, dass spätestens drei Monate nach Geburt eines Hundes eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden muss. Auch muss jeder Hund, der nach dem 2.3.2009 geboren wurde, mit einem Mikrochip gekennzeichnet werden.

Die Hunderassen
  • Pitbull Terrier
  • American Staffordshire-Terrier
  • Staffordshire-Bullterrier
  • Bullterrier
sowie alle Mischlinge der Rassen müssen sich einem Wesenstest durch die Behörden unterziehen. Weiterhin gelten Hunde als gefährlich, wenn sie
  • besondere Aggressivität oder Angriffslust aufweisen,
  • Menschen oder Tiere gebissen haben,
  • Menschen gefährdend angesprungen haben.

Führt man das Tier außerhalb eines umzäunten Grundstücks, so besteht Leinenpflicht.

Sachsen-Anhalt hat am 1.3.2009 die Verpflichtung eingeführt, dass jeder Hund älter als 3 Monate eine Hundehaftpflichtversicherung haben muss. Die Ausstattung mit einem Mikrochip ist sechs Monate nach Geburt verpflichtend. Sind Tiere gefährlich oder auffällig durch
  • hohe Angriffslust und Kampfbereitschaft,
  • Bissigkeit,
  • Anspringen von Menschen in gefährdender Weise,
  • unkontrolliertes Hetzen und reißen anderer Tiere und Wild
unterliegen sie dem Leinen- und Maulkorbzwang und müssen sich einem Wesenstest unterziehen.
Diese Tiere dürfen dann nur innerhalb eines ausbruchsicheren Grundstücks ohne Leine und Maulkorb gehalten werden.
Der generelle Leinen- und Maulkorbzwang gilt seit dem 1.3.2016 nicht mehr für Hunde der Rasseliste. Behörden können dies jedoch in Einzelfällen anordnen.

Auf der Rasseliste zu finden:
  • (American) Pitbull Terrier
  • American Staffordshire Terrier
  • Bullterrier
  • Staffordshire Bullterrier

2016 trat in Schleswig-Holstein das neue Hundegesetz in Kraft. Alle Hunde, die älter als drei Monate sind, benötigen nun eine Hundehaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen von 500.000 € bei Personen- und 250.000 € bei Sachschäden und müssen mit einem Mikrochip gekennzeichnet werden (elektronische Kennzeichnungspflicht).

Wenn der Hund jedoch einen Menschen oder ein Tier ohne ersichtlichen Grund gebissen hat, so wird er als gefährlich eingestuft, unabhängig von seiner Rasse.

Halter solcher „auffällig“ gewordenen Hunde müssen einen Sachkundenachweis erbringen. Sie können aber für den Vierbeiner eine „zweite Chance“ beantragen. Hier beurteilt man den Hund nach zwei Jahren erneut. Fällt der Test positiv aus, ist kein Sachkundenachweis mehr nötig.

Eine Einstufung des Hundes als gefährlich kann zudem in manchen Kommunen zu einer erhöhten Hundesteuer führen.

Es gilt ein Zuchtverbot für die Züchtung von Hunden mit dem Ziel einer gesteigerten Aggressivität des Hundes.

Zuwiderhandlungen können zudem bis zu 10.000 € Strafe nach sich ziehen.

Am 12.1.2018 trat in Thüringen das so genannte „Thüringer Gesetz zum Schutz der Bevölkerung vor Tiergefahren ThürTierGefG“ in Kraft. Dieses verpflichtet alle Hundebesitzer zum Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung. Zudem schreibt das Gesetz vor, dass alle Hunde, die gefährlich sind,
  • weder gezüchtet noch gehandelt werden dürfen, wenn keine Ausnahmegenehmigung besteht,
  • elektronisch gechipt sein müssen,
  • eine Erlaubnis und einen Sachkundenachweis haben müssen,
  • an einer Leine geführt werden müssen,
  • einen Maulkorb tragen müssen.

Als gefährlich gelten Hunde, wenn sie:
  • bereits einen Menschen gebissen haben,
  • Menschen gefährdend angesprungen haben,
  • besondere Aggressivität und Kampflust zeigen.

Tipp Wichtiger Hinweis:

Kürzlich wurden die Tierarztgebühren um 12 % erhöht. Jetzt schnell sein und mit der Hunde-Krankenversicherung hohen Tierarztrechnungen vorbeugen!
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Was Sie sonst noch wissen sollten

Falls Ihr Hund doch einmal einen Schaden verursacht hat und Sie möchten die Versicherung für Ihren Hund in Anspruch nehmen, informieren Sie uns bitte umgehend. Bei vergleichen-und-sparen.de haben wir für Sie eine vorbereitete Schadenanzeige hinterlegt: Schadenanzeige mit dem Sie den Schaden online melden können. Wir leiten Ihre Angaben an Ihren Versicherer umgehend weiter. Bei Fragen können Sie sich auch gerne telefonisch unter (02041) 77 447 – 38 oder per E-Mail an unsere Schadenabteilung wenden.

Ausgeschlossen sind immer Schäden, die Ihr eigener Hund an Ihren eigenen Sachen anrichtet. Ein einfaches Beispiel: Sie kommen mit Ihrem Hund nach einem ausgiebigen Spaziergang im Wald nach Hause und Bello rennt als erstes auf die Couch, um sich dort genüsslich zu räkeln. Für ihn sicher ein toller Spaß, die Ledercouch ist aber ruiniert. Hier würde die Haftpflichtversicherung nicht eintreten, da Ihr lieber Vierbeiner ja keine fremde Person geschädigt hat. Dies ist aber eine Voraussetzung bei jeder privaten Haftpflicht, um eine Entschädigung zahlen zu können.

Der höchste Schaden in einer Hundehaftpflicht betrug 1,4 Mio. Euro. Wir halten daher die Deckungssumme von 5 Mio. Euro aus unserem Angebot für völlig ausreichend. Alternativ gibt es aber auch Angebote mit höheren Deckungssummen, die Sie in unserem Vergleichsrechner finden. Unsere Empfehlung ist daher keine Beratung.
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Ja, der Jahresbeitrag zur Hundehaftpflicht gilt als Vorsorgebeitrag und kann in voller Höhe in Ihrer Einkommensteuererklärung angesetzt werden.

Sie haben ein Sonderkündigungsrecht, falls Ihr Hund vor Ablauf der Vertragslaufzeit der Tierhaftpflicht stirbt oder abgegeben wird. Über eine Tierarztbescheinigung als Todesnachweis bzw. einen Nachweis über den Verkauf Ihres Tieres wird Ihr Vertrag vorzeitig beendet. Der bereits bezahlte Beitrag wird Ihnen von Ihrer Versicherung anteilig erstattet.

Hundesteuer darf nicht beliebig hoch sein

Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig hat in einem Urteil entschieden, dass Gemeinden für Listenhunde oder als gefährlich eingestufte Hunde keine beliebig hohe Hundesteuer erheben dürfen. Wenn die Steuern höher ausfallen als die durchschnittlichen Haltungskosten eines Hundes, dann überschreitet die Gemeinde ihre steuerliche Kompetenz.

Hintergrund war die Klage eines Ehepaars aus Bad Kohlgrub. Diese hatten aus dem Tierheim einen Rottweiler geholt und einem Wesenstest unterzogen. Der Hund bestand den Test und wurde als ungefährlich eingestuft. Aber dann flatterte der Steuerbescheid der Gemeinde ins Haus: 2.000 Euro Hundesteuer pro Jahr sollte das Ehepaar zahlen und klagte.

Der Vorsitzende Richter, Wolfgang Bier, betonte, dass es rechtens sei, dass Gemeinden zur Eindämmung bestimmter Rassen eine höhere Hundesteuer gegenüber anderen Rassen erheben dürfen. Wenn aber die Steuer die Haltungskosten übersteigt, ist die Schmerzgrenze überschritten.

Wenn auch Sie für Ihren Hund eine Hundesteuer zahlen, die über den Haltungskosten Ihres Hundes liegt, sollten Sie Ihre Gemeinde mit Hinweis auf das Urteil (Az: BVerwG 9 C 8.13) auffordern, die Steuer zu senken.

Im Urteil nicht genannt wurde die Höhe, ab wann eine Hundesteuer als unrechtmäßig hoch anzusehen ist. Beträge bis 1.000 Euro werden aber wohl darunter liegen.

Wir hoffen, dass viele Versicherungsgesellschaften unserem Beispiel folgen und auch eine „Hundehaftpflicht für alle Rassen“ auflegen, statt einige Hunderassen auszuschließen.

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