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Zahnfleischentzündung beim Hund - erkennen und richtig behandeln

Eine Zahnfleischentzündung ist für Ihren Hund wirklich schmerzhaft. Doch keine Sorge, wenn Sie die Krankheit frühzeitig erkennen und schnell handeln, können Sie diese meist mühelos in Schach halten. Wir verraten Ihnen, was auf eine Zahnfleischentzündung beim Hund hindeutet, wie Sie diese bekämpfen und wie Sie langfristig vorbeugen.

Zahnfleischentzündung beim Hund - Woran erkenne ich sie?

Eine beginnende Zahnfleischentzündung beim Hund ist oft schwer zu erkennen. In der Regel gibt es zunächst keine sichtbaren Anzeichen. Anfangs ist ziemlich starker Mundgeruch das einzige Indiz. Bleibt die Entzündung unbemerkt, werden die Beschwerden jedoch immer schlimmer. Das Verhalten und Erscheinungsbild Ihres Hundes weisen dann deutlich auf eine Gingivitis hin.

Folgende Symptome können auf eine Zahnfleischentzündung hindeuten:

  • Ihr Hund hat extremen Mundgeruch.
  • Er kratzt sich mit der Pfote übers Maul.
  • Sein Zahnfleisch ist rot und geschwollen.
  • Er kaut nur noch einseitig.
  • Sein Speichel ist eitrig und blutig.
  • Er frisst deutlich weniger und verliert an Gewicht.
  • Trockenfutter und Kausnacks werden von ihm ignoriert.
  • Er knurrt sein Futter an.
  • Seine Zahnhälse liegen frei, die Zähne sind locker und fallen aus (bei einer fortgeschrittenen Gingivitis).

Schmetaische Darstellung Hundegebiss
  1. freiliegender Zahnhals
  2. geschwollenes Zahnfleisch
  3. Vereiterung
  4. Zahnfleischbluten
  5. Zahnverlust
  6. Zahnstein

Ab zum Tierarzt

Tritt eines oder sogar mehrere dieser Symptome auf, sollten Sie schnellstmöglich einen Tierarzt aufsuchen. Denn eine Zahnfleischentzündung heilt in der Regel nicht von alleine. Im Gegenteil, wird die Entzündung nicht behandelt, sind schwerwiegende Erkrankungen wie die Zerstörung des Zahnhalteapparates und Zahnfleischschwund die Folge. Breiten sich die Bakterien aus dem Maul auch im restlichen Körper aus, sind sogar die Organe Ihres Hundes in Gefahr. Zögern Sie den Tierarztbesuch daher nicht hinaus!

Über die Kosten müssen Sie sich dank der Hundekrankenversicherung zum Glück keine Sorgen machen. Denn diese übernimmt die Tierarztkosten, wenn das entzündete Zahnfleisch und mögliche Folgekrankheiten behandelt werden müssen. Einige Krankenversicherer für Hunde beteiligen sich sogar an der Zahn-Prophylaxe! Dazu zählen zum Beispiel die Tarife „PetCare Komfort“ der Helvetia und der „VOLL-Schutz“ der Uelzener.


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Welche Ursachen gibt es für die Zahnfleischentzündung beim Hund?

Eine Zahnfleischentzündung ist bei Hunden keine Seltenheit. Über 80 % aller Hunde erkranken mindestens einmal in ihrem Leben daran. Dabei führen die verschiedensten Faktoren zu einer solchen Infektion. Hier ein Überblick:

  • Speisereste, Zahnstein und bakterieller Zahnbelag: Eine ungesunde Maulflora und schlechte Zahnhygiene gelten als die Hauptursachen für eine Zahnfleischentzündung beim Hund.
  • Häufig ist aber auch eine kleine Verletzung des Zahnfleischs der Auslöser.
  • Tumore im weichen Maulgewebe können ebenfalls der Grund sein.
  • Das Fressen von Kot! Das ist nämlich nicht nur eklig, sondern oft auch ein Zeichen für Mangelernährung. Und sowohl der aufgenommene Kot, als auch die Mangelernährung können zu einer Zahnfleischentzündung führen.
  • Zahnfehlstellungen, Pilzinfektionen und Autoimmunerkrankungen sind weitere mögliche Ursachen.

Behandlung: So bekämpfen Sie die Zahnfleischentzündung beim Hund

Wenn Ihr Hund unter einer Zahnfleischentzündung leidet, hilft nur ein Besuch beim Tierarzt. Und zwar schnellstmöglich. Denn je länger Sie damit warten, desto schwieriger ist die Behandlung. Ihr Veterinär stellt zunächst den Infektionsgrad fest und geht auf Ursachenforschung. Erst dann weiß er, welche Therapie angebracht ist.

Entzündungshemmer und Antibiotika

Ist das Zahnfleisch Ihres Hundes nur leicht gerötet und geschwollen, wird der gesamte Mundraum mit einer entzündungshemmenden Lösung benetzt. Falls nötig verschreibt der Tierarzt zusätzlich Antibiotika, das Sie Ihrem Vierbeiner einige Tage verabreichen.

Professionelle Zahnreinigung

Sind Zahnstein und/oder Plaque für die Gingivitis beim Hund verantwortlich, hilft nur eine professionelle Zahnreinigung. Dabei werden unter Narkose die kompletten Zähne und das Zahnfleisch Ihres Vierbeiners saniert. Die meisten Veterinäre verwenden dafür einen Ultraschallreiniger und polieren die Zähne danach mit einer Paste. Anschließend werden die Zahnfleischtaschen mit einer speziellen Spülung aus Kochsalzlösung und Chlorhexidin gesäubert. Eine mehrtägige Therapie mit Antibiotika gehört nach einem solchen Eingriff zur Routine. Vor allem, wenn sich die Bakterien bereits im Körper des Hundes ausgebreitet haben.

Zahnextraktion

Bei einer weit fortgeschrittenen Gingivitis werden häufig alle Zähne entfernt. Besonders, wenn die meisten Zähne bereits locker sind und die Zahnhälse frei liegen. Ziel der Zahnextraktion ist es, den Ausbruch weiterer Entzündungen zu verhindern.

Naturheilkunde

Leidet Ihr Hund unter einer chronischen Zahnfleischentzündung, ist es ratsam die Therapie naturmedizinisch zu ergänzen. Durch homöopathische Mittel, Lasertherapie und Phytotherapie werden das Immunsystem und die Selbstheilungskräfte Ihres Vierbeiners verstärkt.

Hausmittel

Hausmittel wie lauwarmer Kamillentee lindern zwar die Symptome einer Gingivitis beim Hund, sie beheben jedoch nicht die Ursache. Ein Tierarztbesuch ist daher trotzdem dringend notwendig. Nur mit Hausmitteln kriegen Sie die Entzündung nämlich nicht in den Griff.

Zahnfleischentzündung beim Hund vorbeugen

Zahnpflege

Damit es gar nicht erst zu einer Entzündung kommt, sollten Sie folgende Vorsorgemaßnahmen treffen:

  1. Regelmäßiges Zähneputzen! Am besten gewöhnen Sie Ihren Vierbeiner so früh wie möglich ans Zähneputzen. Im Fachhandel finden Sie mittlerweile ein großes Angebot an Hundezahnbürsten und Zahnpasta mit Hühnchengeschmack, die die Zahnpflege für Ihre Fellnase angenehmer gestalten. Wie genau Sie vorgehen erfahren Sie hier: Zähneputzen beim Hund: sinnvoll oder übertrieben?
  2. Füttern Sie Ihren Hund mit zahnpflegenden Snacks. Die regen seinen Speichelfluss an und animieren ihn zum Kauen. Unerwünschter Zahnbelag kann sich so gar nicht erst festsetzen. Verwöhnen Sie Ihren Vierbeiner also ruhig öfter mit einem Kauknochen.
  3. Barfen - die Ernährungsform schlechthin, wenn es um die Vorbeugung einer Zahnfleischentzündung beim Hund geht. Immerhin wird bei der Rohfütterung auf Zucker und Getreide verzichtet.
  4. Zahn-Prophylaxe beim Tierarzt! Mindestens einmal im Jahr sollte Ihr Veterinär in das Maul Ihres Hundes schauen. Schadhafte Ablagerungen, die eine Zahnfleischentzündung hervorrufen könnten, werden so rechtzeitig von ihm erkannt und direkt beseitigt.
  5. Pfoten weg von ungeeignetem Spielzeug! Tennisbälle und spitze Gegenstände wie Stöcke haben im Maul Ihres Hundes nichts zu suchen. Sie sind nämlich ganz schön gefährlich für ihn. Die feinen Glasfasern, mit denen Tennisbälle ummantelt sind, können sich zum Beispiel zwischen den Zähnen festsetzen und so eine Infektion verursachen. Greifen Sie also lieber zu Kauspielzeug. Achten Sie jedoch darauf, dass das Spielzeug den Bissen Ihres Vierbeiners auch standhält.

Fazit: Zahnfleischentzündung beim Hund

Hunde sind für Zahnfleischentzündungen besonders anfällig. Vorbeugen können Sie, indem Sie sich an die oben genannten Tipps halten. Das Risiko einer Gingivitis bleibt jedoch trotzdem. Beobachten Sie Ihren Vierbeiner daher genau, so können Sie die Anzeichen für eine Entzündung frühzeitig erkennen. Gehen Sie mit Ihrem Hund regelmäßig zur Vorsorge. Dann bleiben Ihrem Hund ein schmerzhafter Krankheitsverlauf und eine langwierige Behandlung erspart.

Wenn die Zahnfleischentzündung zur Qual wird - die Hundekrankenversicherung

Eine Zahnfleischentzündung sollten Sie nicht auf die leichte Schulter nehmen. Denn je weiter die Infektion voranschreitet, desto schmerzhafter und gefährlicher wird sie für Ihren Hund. Ein Besuch beim Tierarzt ist daher Pflicht. Wie wäre es mit einer Hundekrankenversicherung? Die übernimmt die Tierarztkosten, wenn Ihr Vierbeiner behandelt oder operiert werden muss. So sind Sie bestens abgesichert.