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Hundevergiftung: Giftstoffe und Vergiftungsgefahren im Haushalt

Ihre Ansprechpartner

Anne Christin Döpping

Anne Christin Döpping  

Petra Kircheis-Orth

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Jennifer Schoenwald

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Güler Tarhan

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Sicher kennen Sie solche Szenen: Ihre Familie sitzt am Esstisch und Ihr Hund wirft Ihnen von seinem Platz aus flehende Blicke zu. Schließlich möchte er auch etwas von den Köstlichkeiten. Oft ist es dann nur eine Frage der Zeit, bis die erste Leckerei vom Teller bei ihm landet. Denn wer kann treu blickenden Hundeaugen schon widerstehen? Doch Vorsicht! Nicht alle Lebensmittel, die uns Menschen gut tun, sind für Hunde geeignet. Einige sind für Ihren Vierbeiner sogar giftig.

 

Giftige Lebensmittel - Mit diesen Nahrungsmittel könnten Sie Ihren Hund vergiften 

Mit großer Wahrscheinlichkeit litt Ihr Hund nach einem gemeinsamen Essen auch schon einmal unter Bauchschmerzen, Durchfall oder Erbrechen. Ein Zeichen dafür, dass ihm einige der Lebensmittel auf Ihrem Teller nicht bekommen sind. Doch keine Panik, Sie können Ihren Vierbeiner auch weiterhin mit kleinen Leckereien verwöhnen! Werfen Sie einfach einen Blick auf unsere Liste giftiger Lebensmittel, dann wissen Sie genau, welche Nahrungsmittel für Ihren Hund tabu sind.

Haben Sie Ihren Vierbeiner schon einmal dabei erwischt, wie er versucht, an Ihrem gefüllten Sektglas oder an Ihrer Bierflasche zu schlabbern? Solch einem Verhalten sollten Sie sofort Einhalt gebieten, denn die Aufnahme von Alkohol kann bei Ihrer Fellnase zu Erbrechen, Koordinationsstörungen, Atemnot und Koma führen. Im schlimmsten Fall endet solch eine Alkoholvergiftung beim Hund sogar tödlich.

Sie sollten jedoch nicht nur auf Ihre alkoholischen Getränke achtgeben, sondern auch auf alkoholgefüllte Schokolade. Schließlich enthält diese Kombination direkt zwei Giftstoffe für Vierbeiner: Schokolade und Alkohol. Bewahren Sie Ihre Pralinen und Co. daher immer außerhalb der Reichweite Ihrer Fellnase auf. So gerät Sie gar nicht erst in Versuchung von dem lebensgefährlichen Mix zu kosten.

Bei der Frage, ob die Avocado wirklich gefährlich für Hunde ist, gehen die Meinungen von Experten weit auseinander. Während die Hundeexperten hierzulande davon überzeugt sind, dass Avocados Gift für Hunde sind, wird in den USA sogar ein Hundefutter aus Avocados gewonnen.

Fakt ist: Vor allem der Kern der Avocado kann für Ihren Vierbeiner gefährlich werden. Und das nicht nur, weil er eine hohe Konzentration des Gifts Persin enthält. Sondern auch, weil er ihn schnell ganz verschlucken kann. Darmverschlüsse und innere Verletzungen sind dann oft die Folge.

Im Fruchtfleisch der Avocado sind dagegen nur geringe Mengen Persin enthalten. Hier gilt: Sie kennen Ihre Fellnase am besten. Leidet sie unter einem empfindlichen Magen, sollten Sie das Fruchtfleisch nicht an sie verfüttern.

Ob roh oder gekocht: Bohnen, Kichererbsen, Linsen und Co. sollten Sie Ihrem Vierbeiner nicht servieren. In roher Form enthalten Sie das für Hunde giftige Phasin. Und auch gekocht liegen sie den meisten Vierbeinern schwer im Magen.

Von Kaffee, Cola und anderen koffeinhaltigen Getränken sollten Sie Ihren Hund unbedingt fernhalten. Solche Muntermacher benötigt er nicht! Ganz im Gegenteil, sie sind für ihn sogar lebensgefährlich. Denn der Stoffwechsel Ihres Vierbeiners ist nicht darauf ausgelegt, Koffein zu verarbeiten. Bereits nach einem kleinen Schluck geht es ihm wie uns Menschen nach etwa 3 Tassen starkem Kaffee. Allerdings ist er dann nicht nur etwas aufgedrehter, sondern steht sichtlich unter Strom. Hyperaktivität, eine erhöhte Atemfrequenz, Herzrhythmusstörungen, Zitter- und Krampfanfälle sowie Durchfall und Erbrechen sind dann meist die Folge. Hat Ihr Hund große Mengen Koffein zu sich genommen, kann er sogar ins Koma fallen und einen Herzkreislauf-Stillstand erleiden.

Die ersten Symptome einer Koffeinvergiftung treten nach etwa 2 bis 4 Stunden ein. So lange sollten Sie jedoch nicht warten! Haben Sie den Verdacht, dass sich Ihre Fellnase an Ihrem Kaffee, Tee oder Energydrink bedient hat, sollten Sie mit ihr direkt zum Tierarzt. Und zwar ohne sich über die möglichen Kosten Gedanken zu machen, die übernimmt schließlich Ihre Hundekrankenversicherung .

Zugegeben: Knochen sind zwar für Hunde nicht giftig, dafür aber sehr gefährlich. Splitternde Knochen vom Huhn und Wild verletzen Ihre Fellnase im Maul und in der Speiseröhre. Und harte Knochen schaden ihren Zähnen.

Unter Laktoseintoleranz leiden nicht nur Katzen und einige Menschen, sondern auch zahlreiche erwachsene Hunde. Das Enzym Laktase stellt nämlich bei ausgewachsenen Vierbeinern häufig seine Arbeit ein. Die Folge: Ihr bester Freund kann die Milch nicht verdauen und wird von Verdauungsproblemen geplagt.

Vermutlich wundern Sie sich, dass Kartoffeln auf unserer Liste stehen. Schließlich werden sie häufig dem Futter beigemischt. Keine Sorge, Sie haben Ihren Hund nicht jahrelang unwissentlich vergiftet. Denn Kartoffeln sind nur im rohen Zustand giftig für ihn. Wenn Sie alle grünen Stellen von den Kartoffeln entfernen und sie kochen, können Sie Ihren Vierbeiner auch weiterhin mit Kartoffeln füttern. Grill- und Pellkartoffeln sind für ihn allerdings ebenso tabu wie grüne oder gekeimte Kartoffeln.

Auch andere Nachtschattengewächse wie Tomaten können Ihrer Fellnase gefährlich werden. Halten Sie sie daher von Tomatensträuchern fern und verfüttern Sie stets nur kleine Mengen überreifer, gekochter Tomaten an sie. Denn diese enthalten kein Solanin. So bleiben Ihrem Hund Verdauungsstörungen erspart. Gleiches gilt übrigens auch für Auberginen, diese sollten Sie Ihrem Vierbeiner ebenfalls nur gekocht und in kleinen Mengen servieren.

Gehören Sie zu den Menschen, die - vor allem im Herbst und Winter - gerne Nüsse knabbernd vor dem Fernseher oder Kamin sitzen? Ihre Fellnase ist dabei bestimmt an Ihrer Seite und freut sich ebenfalls über die leckere Knabberei. Doch Achtung: unreife Walnüsse, Bittermandeln sowie Macadamia-Nüsse sind für ihn giftig.

Und auch die anderen Nusssorten sollten Sie mit Ihrem Vierbeiner nur in kleinen Mengen teilen. Immerhin handelt es sich bei Nüssen um sehr fettreiche Leckereien. Und klar sein sollte auch, dass Sie gesalzene und gewürzte Nussmischungen nicht an ihn abtreten.

Rohes Schweinefleisch kann das für Hunde meist tödliche Aujetzky-Virus enthalten. Achten Sie daher bei der Zubereitung darauf, dass sich Ihr Hund kein rohes Fleischstückchen stibitzt. Damit diese Gefahr gar nicht erst besteht, kochen Sie in diesem Fall besser ohne ihn. Immerhin möchten Sie nicht, dass sich Ihr Vierbeiner mit dem Virus infiziert und einer Gehirn- und Rückenmarksentzündung erliegt.

Vermutlich haben Sie Ihren Hund schon einmal dabei erwischt, wie er sich an Ihren Chips bedient. Kein Wunder, immerhin geht es ihm wie uns Menschen: Auch er kann den Aromastoffen nicht widerstehen. Hat er jedoch eine große Menge der salzigen Kartoffelchips verputzt, könnte der Kochsalzspiegel in seinem Blut und Gewebe ansteigen. Wassereinlagerungen im Gewebe und ein erhöhter Blutdruck sind dann meist das Ergebnis.

Füttern Sie Ihren Vierbeiner daher am besten nicht mit salzigen oder stark gewürzten Lebensmitteln wie Chips, Tütensuppen und gepökeltem Fleisch.

Dass Schokolade und somit Kakao giftig für Hunde sind, ist eigentlich in aller Munde. Doch kennen Sie auch den Grund? Schokolade enthält das für Hunde giftige Theobromin. Diesen Stoff können Vierbeiner nicht abbauen. Nimmt Ihre Fellnase eine größere Menge Schokolade zu sich, endet die Vergiftung meist nach etwa 12 Stunden tödlich. Handeln Sie daher sofort, wenn Ihr Vierbeiner etwas von Ihrer Schokolade gefressen hat und bringen Sie ihn zu Ihrem Tierarzt.

Übrigens: Die Symptome einer Schokoladenvergiftung sind von der Dosis des Theobromins und somit von der Art der Schokolade abhängig. Milchschokolade enthält beispielsweise einen sehr geringen Anteil Theobromin, weiße Schokolade enthält so gut wie gar kein Theobromin und bei dunkler Roh-Schokolade ist der Gehalt am höchsten.

Hat Ihre Fellnase also etwa 20 Milligramm Theobromin pro Kilogramm Körpergewicht aufgenommen, leidet er mit großer Wahrscheinlichkeit an Durchfall, Erbrechen und starkem Durst. Ab einer Menge von 40 bis 50 mg/kg kommen dann lebensbedrohliche Symptome wie Herzrhythmusstörungen und Krampfanfälle hinzu.

Von sehr fettigen und salzigen Speisen sollte Ihr Vierbeiner am besten die Pfoten lassen. Denn sie können bei Ihrem Hund Stoffwechselerkrankungen begünstigen und seine Nieren schädigen. Speck sollte also niemals von Ihrem Teller in seinem Napf landen.

Hier sind vor allem die Obstkerne gefährlich denn sie enthalten Giftstoffe wie Blausäure, Amygdalin und Prunasin. Außerdem verstopfen die Kerne häufig den Hundedarm. Lassen Sie also am besten kein Steinobst unbeaufsichtigt in der Nähe Ihres Vierbeiners.

Gut zu wissen: Eine Steinobstvergiftung erkennen Sie bei Ihrem Hund meist an Erbrochenem, das stark nach Bittermandel riecht.

Einmal kurz nicht aufgepasst und schon hat sich Ihre Fellnase ein zuckerfreies Bonbon stibitzt. Auf den ersten Blick eine eher harmlose Situation, die für Ihren geliebten Vierbeiner jedoch zum großen Problem werden kann. Vor allem, wenn er eine größere Menge an zuckerfreien Süßigkeiten zu sich genommen hat. Diese sind nämlich meist mit dem Süßstoff Xylit angereichert, der bei Ihrem Hund zu einer Unterzuckerung, Schwächeanfällen, Krämpfen und Leberschäden führen kann.

Zugegeben, nicht alle Hunde reagieren negativ auf Weintrauben. Dennoch sollten Sie weder Trauben noch Rosinen an Ihren Vierbeiner verfüttern. Und schon gar nicht in großen Mengen. Schließlich würden Sie auch keine Lebensmittel zu sich nehmen, von denen Sie bei übermäßigem Verzehr an Durchfall oder Erbrechen leiden.

Ob frisch, gekocht, gebraten oder getrocknet: Zwiebeln und Knoblauch sind Gift für Ihren Hund. Essen, das Sie mit einer dieser Zutaten zubereitet haben, sollten Sie daher nicht mit Ihrer Fellnase teilen.

Erste Anzeichen einer Zwiebelvergiftung bei Ihrem Vierbeiner sind Erbrechen und Durchfall. Doch auch noch in den darauffolgenden Tagen können weitere Symptome wie dunkler Urin, Fieber und ein beschleunigter Puls auftreten. Fahren Sie also besser direkt bei den ersten Anzeichen mit Ihrem Hund zum Tierarzt.

 
TippWeitere Informationen zur Privathaftpflicht

Sie finden hier weitere, interessante Informationen rund um die Privathaftpflicht:

 

Giftige Medikamente - Schmerzmittel und andere gefährliche Arzneimittel für Hunde 

Nicht nur in der Küche und auf dem Esstisch, sondern auch im restlichen Haushalt lauern giftige Gefahren auf Ihren Hund. Bestimmt ist auch bei Ihnen der Schrecken groß, wenn Sie Ihre Medikamente, die Sie unabsichtlich in Reichweite Ihres Vierbeiners gelassen haben, verschwunden sind. Nicht auszudenken, was passiert, wenn er sie tatsächlich gefressen hat. Umso größer ist die Erleichterung, wenn Sie die Medikamente nur verlegt haben. Nachfolgende Medikamente sollten Sie unbedingt gut vor Ihrem Vierbeiner verstecken.

Manche Hunde machen sich einen regelrechten Sport daraus, die Antibabypille ihrer Frauchen verschwinden zu lassen. Gehört Ihr Vierbeiner auch dazu? Dann sollten Sie Ihre Pille definitiv vor ihm verbergen. Und zwar nicht nur, um Ihre Verhütung aufrechtzuerhalten, sondern auch um Ihren Vierbeiner zu schützen. Die winzigen Tabletten bringen in seinem Körper nämlich einiges durcheinander. Unter Umständen reicht schon eine einmalige Aufnahme der Hormontabletten, um die Funktion seines Knochenmarks zu stören. Außerdem kann es zu Erbrechen, Durchfall, Leberversagen und Kreislaufproblemen kommen.

Antidepressiva sollten Sie hundesicher aufbewahren, denn die ersten Symptome wie Bewegungsstörungen, Koma und Atemstillstand treten bereits innerhalb weniger Minuten auf. Frisst Ihre Fellnase Ihre Antidepressiva, wenn Sie nicht zu Hause sind, bleibt Ihnen also kaum noch Zeit zu handeln.

Sicherlich ist Ihnen auch schon einmal eine Aspirin Tablette aus der Hand gefallen. Kommt Ihr Vierbeiner dann auch immer direkt angestürmt, so als hätte er für so etwas einen sechsten Sinn? Gefährlich wird es, wenn Ihre Fellnase die Tablette tatsächlich vor Ihnen erwischt und verschluckt. In diesem Fall sollten Sie direkt mit ihr zum Tierarzt. Und zwar auch, wenn sie keine dieser Symptome zeigt: Erbrechen, Fieber, Krämpfe. Eine unentdeckte Vergiftung kann nämlich zu späteren Organschäden führen.

Die Einnahme von Diclofenac bekommt Ihrem Vierbeiner gar nicht. Erbrechen, innere Blutungen und schlechte Nierenwerte sind dann meist die Folge. Helfen kann hier nur eine Entgiftung durch Ihren Tierarzt.

Der Organismus Ihres Hundes ist nicht darauf ausgelegt, Schmerzmittel wie Ibuprofen zu verarbeiten. Vierbeiner, die Ibuprofen zu sich genommen haben, leiden häufig unter inneren Blutungen und Nierenversagen. Wird Ihre Fellnase nicht rechtzeitig entgiftet oder hat sie eine zu hohe Dosis des Schmerzmittels geschluckt, ist sein Leben in Gefahr.

Paracetamol sollten Sie ebenfalls niemals unbeaufsichtigt in Reichweite Ihres Hundes aufbewahren. Frisst er das Schmerzmittel versehentlich, leidet er im Anschluss mit großer Wahrscheinlichkeit an Atemnot, Apathie, Erbrechen, Magenbluten und Durchfall.

Schlafmittel - ganz gleich ob frei verkäuflich oder verschreibungspflichtig - sollten Sie vor Ihrer Fellnase gut verstecken. Sie können bei ihr nämlich großen Schaden anrichten. Bereits innerhalb der ersten 60 Minuten nach der Einnahme treten bei Ihrem Hund Symptome wie eine flache Atmung, Bewusstlosigkeit, Atem- und/oder Herzstillstand ein.

Weitere Giftstoffe für Hunde - Vorsicht bei Reinigungsmitteln und Farben 

Ist Ihnen das auch schon einmal passiert? Sie putzen Ihre Wohnung und plötzlich klingelt ein Paketbote an der Tür. Als sie zurück an die Arbeit gehen wollen, entdecken Sie, dass das Reinigungsmittel umgekippt und ausgelaufen ist. Ihr Hund sitzt schuldbewusst daneben. Glück gehabt, denn diese Situation hätte auch ganz anders enden können. Reinigungsmittel sind für Vierbeiner nämlich hochgiftig.

Wissen Sie, dass Frostschutzmittel für Ihren Hund hochgradig giftig ist? Befüllen Sie Ihren Autokühler also am besten nicht im Beisein Ihres Hundes. Schließlich geht dabei meist etwas daneben. Und Ihr Vierbeiner könnte in Versuchung geraten, die kleine Pfütze Frostschutzmittel aufzuschlecken.

Torkelt Ihre Fellnase, ist sie erst aufgedreht und dann plötzlich schläfrig, erbricht sie oder hat starken Durst - sollten Sie mit ihr zum Tierarzt. Denn dann ist die Wahrscheinlichkeit einer Frostschutzmittel-Vergiftung groß.

Mit Lösungsmitteln, Farben und Lacken sollte Ihr Hund möglichst nicht in Kontakt kommen. Tritt Ihr Vierbeiner versehentlich in einen Klecks frischer Farbe, sollten Sie ihn umgehend davon befreien. Achten Sie auch darauf, dass er die Farbe nicht ableckt, denn sonst wird aus einer äußeren Vergiftung im Nu auch eine innere Vergiftung.

Tipp: So befreien Sie Ihren Vierbeiner von Lösungsmitteln, Farben, Lacken und Co.:

  1. Reiben Sie die giftige Substanz aus - fettlösliche mit einem öligen Lappen und wasserlösliche mit einem nassen Tuch.
  2. Entfernen Sie das verklebte Fell mit einer Schere.
  3. Säubern Sie die Stelle im Anschluss noch einmal mit warmen Wasser und mildem Shampoo.
  4. Suchen Sie bei Entzündungen Ihren Tierarzt auf.

Reinigungsmittel wie Spülmaschinentabs und WC-Steine haben auf einige Hunde eine anziehende Wirkung. Verstecken Sie diese daher am besten vor Ihrem Vierbeiner. Schluckt oder zerkaut er solche Reinigungsmittel, leidet er in der Regel an Durchfall, Erbrechen, Krämpfen und Geschwüren an der Zunge. Fahren Sie mit ihm direkt zum Tierarzt und leiten Sie das Erbrechen nicht selbstständig ein!

Übrigens: Lassen Sie Ihren Toilettendeckel niemals offen. Immerhin ist bekannt, dass viele Vierbeiner gerne aus Toilettenschüsseln trinken. Nur wenigen ist allerdings bewusst, dass sie dadurch auch die Giftstoffe des WC-Reinigers aufnehmen.

Lagern Sie in Ihrer Garage, Ihrem Keller oder Gartenhäuschen Rattengift? Dann achten Sie bitte unbedingt darauf, dass Ihr Vierbeiner keinen dieser Köder frisst. Rattengift ist nämlich besonders tückisch und wirkt je nach aufgenommener Menge erst nach zwei bis vier Tagen. Achten Sie auf Symptome wie Lethargie, Atembeschwerden, blutigem Durchfall oder Erbrochenem und blutenden Schleimhäuten. Fahren Sie mit Ihrem Hund am besten noch vor den ersten Anzeichen zum Arzt.

Gut zu wissen: Nicht nur die Giftköder selbst, sondern auch bereits vergiftete Tiere, stellen eine Gefahr für Ihren Vierbeiner dar.

Waschpulver, Tabs und Weichspüler sollten Sie hundesicher verstauen. Schleckt Ihre Fellnase doch einmal etwas Waschmittel auf, sollten Sie ihr das Maul umgehend mit frischem Wasser auswaschen und sich im Anschluss direkt auf den Weg zum Tierarzt machen. Anzeichen einer Waschmittelvergiftung sind Hautentzündungen sowie Bläschen bzw. Schaum vor dem Mund.

Unser Notfallplan - So sind Sie auf eine Vergiftung immer bestens vorbereitet

  • Speichern Sie die Rufnummer Ihres Tierarztes, einer Tierklinik und gegebenenfalls auch des Tier-Rettungsdienstes in Ihrem Smartphone. Tierärzte und Tierkliniken in Ihrer Nähe finden Sie übrigens auch in unserem Tierarzt-Onlineverzeichnis.
  • Erbricht Ihr Vierbeiner plötzlich, hat er Fieber oder Durchfall, deutet alles auf eine Vergiftung hin. Nehmen Sie in solch einem Fall am besten eine kleine Probe des Kots, Erbrochenen oder Teile des Giftes mit.
  • Bewahren Sie Ruhe und konzentrieren Sie sich während des Transportes auf die Vitalfunktionen Ihrer Fellnase.
  • Machen Sie sich um die Behandlungskosten keine Gedanken. Ihre Hundekrankenversicherung übernimmt die Kosten in der Regel auch bei einer Vergiftung. Schicken Sie die Rechnung einfach an die Versicherung.
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