eKomi-Siegel
4.8 / 5

Sie befinden sich hier:
  1. Startseite
  2. Blog
  3. Demenz bei Katzen
 

Demenz bei Katzen: Symptome und was ihr tun könnt

Dein VS.Katzen-Blog: Demenz bei Katzen

Katze auf der Couch

Gute Pflege, hochwertigeres Futter, eine bessere medizinische Versorgung. Kein Wunder, dass unsere Katzen genau wie wir eine höhere Lebenserwartung haben, als noch vor einigen Jahren. Trotzdem tritt sie häufig auf: Die Demenz bei Katzen. Galt ein Stubentiger vor nicht allzu langer Zeit mit sieben Jahren schon als Greis, kratzen heute viele Miezen an der 20 Jahre-Grenze. Altersbedingte Gesundheitsprobleme bleiben da natürlich nicht aus.

Wie bei Menschen im Seniorenalter lassen bei unseren Samtpfoten auch das Seh- und Hörvermögen nach, und von Diabetes über Schilddrüsenerkrankungen bis hin zu Altersdemenz haben sie mit all den Gesundheitsproblemen zu kämpfen wie wir auch. Aufgehalten werden kann der Prozess nicht, aber wir können ihn verlangsamen. Lest hier wie ihr Altersdemenz bei eurer Katze erkennt und was ihr tun könnt, um ihr trotzdem einen schönen Lebensabend zu ermöglichen.

Susi leidet an Demenz – Unser Video zu Demenz bei Katzen

Anzeichen für eine Demenz bei Katzen

Es gibt nicht das eine Symptom für Demenz bei Katzen. Bei jedem Stubentiger verläuft die Krankheit anders. Manchmal ist es vielleicht nur ein Anzeichen, das euch aufmerksam werden lässt, mal sind es mehrere zusammenkommende Situationen. Verhaltensweisen, die nicht nur für altersbedingte Veränderungen eurer Seniorenkatze stehen, sondern für eine Altersdemenz. Wenn eure Mieze also eines oder mehrere der folgenden Anzeichen zeigt, handelt es sich wahrscheinlich nicht nur um eine „normale“ Alterserscheinung:

Symptome bei einer Demenz der Katze

  • Miauen: Ihr werdet immer öfter von durchdringenden Schreien oder hilflosem Miauen, vorzugsweise in der Nacht, aufgeschreckt. Einen Grund könnt ihr dafür nicht erkennen.
    Unser VS.-Tipp: Schaut mal auf unserem Blogartikel zum Miauen in der Nacht. Dort findet ihr noch einige Tipps und Infos
  • Falsche Raumwahrnehmung: Eure Katze peilt den Stuhl für ein gemütliches Schläfchen an, setzt zum Sprung an und …. verfehlt ihn knapp. Oder die Mieze wirkt insgesamt orientierungslos und ihr habt das Gefühl, dass sie während sie in einen Raum unterwegs ist, auf dem Weg dorthin nicht mehr weiß was sie wollte?
  • Gestörtes Verhalten: Eure Katze wusste immer wie sie durch die Katzenklappe rein und raus kommt und plötzlich sitzt sie schreiend davor und weiß nicht weiter? Oder sie hat andere Verhaltensweisen, die sie eigentlich vor Jahren gelernt hat, plötzlich „vergessen“?
  • Angst: Die Mietze versteckt sich plötzlich angstvoll hinter dem Sofa, wenn das Telefon klingelt? Früher hat ihr das doch auch nichts ausgemacht.
  • Vergesslichkeit: Von einem Tag auf den anderen hat die Samtpfote Angst vor eurer Nachbarin, die doch seit Jahren immer mal wieder bei euch reinschaut. Ihr habt das Gefühl die Mieze erkennt die nette alte Dame mit dem Thunfisch-Leckerli nicht einmal?
  • Ruhelosigkeit: Die Katze kommt nur schwer zu Ruhe. Sie ist unruhig und läuft ständig durch die Gegend.
  • Ruhigeres Verhalten: Oder euer Katzentier schläft noch viel mehr als sonst und bewegt sich kaum noch.
  • Inkontinenz: Das Katzenklo wird manchmal nicht mehr „gefunden“? Eure Katze läuft suchend umher und macht dann doch woanders hin? Manchmal liegt sie in ihrem eigenen Urin?
  • Depression: Eure Mieze scheint ihre Lebensfreude ein Stück weit verloren zu haben. Sie ist schwermütig und hat keine Lust mehr sich aufzuraffen, zu spielen oder auch nur aus dem Fenster zu schauen.
  • Veränderung der Rangordnung: In eurem Mehr-Katzen-Haushalt wird eure Seniorenkatze plötzlich unterbuttert?

Tipps aus unserer VS.-Redaktion:

Altersdemenz bei Katzen – Was ihr tun könnt

Sobald ihr das Gefühl habt, dass euer Stubentiger an Altersdemenz erkrankt sein könnte, lasst ihn ausführlich beim Tierarzt durchchecken. Es muss nicht immer eine Demenz bei Katzen sein. Gerade im Alter sind viele Symptome auch organischen Ursprungs. Inkontinenz zum Beispiel kann auch durch eine schmerzhafte Blasenentzündung verursacht werden und somit organischem Versagen zugeschrieben werden. Das kann so gut es geht vom Tierarzt behandelt werden.

Ist der Befund in Bezug auf Demenz jedoch positiv, gibt es Medikamente, die die Lebensqualität eurer Katze erhöhen können. Und ihr könnt auch etwas tun, um die Krankheit zumindest etwas aufzuhalten. Heilen könnt ihr sie jedoch nicht. Neben einer medikamentösen Behandlung könnt ihr versuchen so auf eure Mieze einzuwirken, um ihr den Alltag so schön und angenehm wie möglich zu gestalten.

Unsere Tipps für eine lebenswerte Zeit Deiner Katze

Tipp 1: Gehirnjogging

Bei uns Menschen ist nachgewiesen, dass ein regelmäßig trainiertes Gehirn Demenzsymptome verzögert oder gar nicht erst zeigt. Auch wenn eure Katze spielfaul ist, versucht sie aus der Reserve zu locken. Besorgt ihr ein leichtes Fummelbrett und auch Clickertraining kann zu super Ergebnissen führen. Rätsel sind einfach ein tolles Gehirntraining. Und ihr könnt der Demenz, die den Geist langsam verkümmern lässt, etwas entgegensetzten.


Tipp 2: Nähe

Seid für eure Katze da. Ist eure Mieze dement, kann es sein, dass sie sich immer weniger in ihrem Alltag zurechtfindet und damit in alltäglichen Situationen plötzlich unsicher ist. Das kann einem Katzentier natürlich große Angst machen. Versucht sie als ihre erste Bezugsperson zu beruhigen, lasst sie eure Nähe spüren. Dann kann eure Samtpfote einen Weg aus ihrer Angst finden.

Tägliche Routine Katzen mit Demenz benötigen feste Abläufe, um sich wohl zu fühlen. Routine und regelmäßige Rituale sind das A und O. Etwa morgens vor der Arbeit Fummelbrettzeit, abends vor dem Schlafengehen Kuschelzeit.


Tipp 3: Seniorengerechte Anpassungen

Eine natürliche Alterserscheinung sind immer schwächer werdende Gelenke. Zu viel oder unnötiges Bewegen kann eurer Katze große Schmerzen bereiten. Denn Knorpel und Knochen sind verschlissen. Gestaltet eure Wohnung also seniorenkatzenfreundlich. Stellt flache Katzenklos auf. Und auch die Liege- und Kuschelplätze sollten leicht erreichbar sein.

Ein würdevolles Leben ermöglichen trotz Demenz

Wir alle müssen leider akzeptieren, dass unsere Samtpfoten älter werden und irgendwann der Abschied bevorsteht. Deshalb sollten wir versuchen ihnen ein würdevolles Leben zu ermöglichen, sodass sie glücklich sind. Da Demenz bei Katzen mit großen physischen und psychischen Schmerzen verbunden sein kann, solltet ihr eure Mieze nicht zwanghaft in dieser Welt halten. Wenn ihr merkt, dass eure Samtpfote am Ende ihres Lebensweges angekommen ist, lasst sie über die Regenbogenbrücke gehen.

Das könnte dich auch interessieren – weitere Artikel aus unserem VS.Katzen-Blog:

Kommentare

Am 03.08.2017 schrieb Ilsedore Kunz

Unsere Katze ist fast 17 Jahre alt.Sie zeigt alle genannten Symptome.Außerdem ist sie taub,
was alles moch verschlimmert!
Sie kommt nicht mehr in die Wohnung,sondern hält sich nur draußen auf!Sogar das Fressen muss ich nach draußen bringen.
Aber sie frisst noch und holt sich auch ihre Streicheleinheiten! Sie bekommt Schilddrüsentabl.,soll auch einenTumor an derselben haben!
Wir wollen ihr noch den Sommer gönnen,aber ich glaube, dann müssen wir sie gehen lassen!Es fällt verdammt schwer!Habe eine gute Tierärztin,die mich bei allem begleitet!

antworten
Am 03.08.2017 schrieb Ilsedore Kunz

Sie ist heute über die Regenbogenbrücke gegangen!

antworten
Am 03.08.2017 schrieb I.Leonieni

Liebe Ilsedore,

das tut mir schrecklich leid, dass es nun doch so schnell ging. Ich bin mir jedoch sicher, dass deine Katze bei dir ein wunderschönes Leben hatte, vor allem auch, da du ihr bis zuletzt dass Gefühl gegeben hast, dass du für sie da bist und dich um sie sorgst. Ich schicke dir ganz viel Kraft.

Liebe Grüße,
Irena vom Deine-Katze-Team

Am 09.10.2019 schrieb Geduhn

Ich verstehe dich habe eine 15 Jahre alte Katze sie weint oft und hat oft manchmal nicht wo sie ist kann aber zum Glück noch essen ich weiß wie du dich fühlst es tut weh es zu sehen manchmal Weine ich und sehe danach meine Katze denke nicht an das Ende dein und mein Kätzchen sind noch bei uns

Am 09.08.2017 schrieb Klara Andrus

Liebes Katzen-Team, liebe Betroffenen,

seid herzlichst bedankt. Wir waren sehr verunsichert, was mit unserer Lieselotte passiert. Sie kam 2009 aus einer Verwahrlosung zu uns. Völlig abgemagert, mißtrauisch und sehr traurig. Ein Besuch beim Tierarzt war und ist völlig ausgeschlossen – sie wollte und will die Wohnung nicht verlassen. Ich habe damals Bachblüten zu Hilfe genommen und wir haben ihr ihren Zeitraum gegeben, den sie brauchte, um uns zu vertrauen. Sie ist eine sehr stolze ‚Dame‘, mit ihrem Stuhl an unserem Tisch (auf den sie nie ging), war immer Teil von uns. Nun lebt sie vorwiegend auf dem Balkon: Es begann mit Blindheit, Orientierungslosigkeit, ich vermute einen Hang zur Taubheit. Wir haben ihr den Balkon schön hergerichtet, sie hat alles in unmittelbarer Nähe, durch Weizengras abgetrennt. Sie schreit gar nicht, bekommt täglich 1 Arnica D6 Globuli + 1 Schüssler 5 in D12. Alle Türen sind offen, nichts steht im Weg – so schreitet sie sehr vorsichtig manchmal die Räume ab an guten Tagen. An nicht so guten findet sie ihr Futter nicht mehr, wir versuchen ihr den Weg zu zeigen oder stellen sie sanft davor. Wir wissen nicht wie alt sie ist und werden alles tun, sie in dieser Situation unterstützen, ihr helfen wo wir können. Ein ‚erlösen‘ kommt für uns nur dann in Frage, wenn sie sich quält …..

antworten
Am 10.08.2017 schrieb S.Wolke

Liebe Klara,

vielen Dank, dass du uns an euren Erfahrungen teilhaben lässt. Wir sind sehr berührt von deiner Schilderung. Erstmal vorweg: Bewundernswert, mit welcher Hingabe ihr die schwierige Situation meistert! Und ganz grundsätzlich: Schon eure Entscheidung für Lieselotte verdient großen Respekt. Leider ist es alles andere als selbstverständlich, eine verwahrloste Katze aufzunehmen. Ein Bindungsaufbau zu einer misstrauisch-distanzierten Katze ist harte Arbeit und häufig auch mit Rückschlägen verbunden. Es braucht sehr viel Zeit und Geduld, bis sich ein Fünkchen Vertrauen aufbaut. Ihr habt über die Jahre hinweg sehr viel gegeben, ohne zu wissen, was ihr zurückbekommt. Insofern seid ihr ein Vorbild für alle Katzenfreunde – Lieselotte kann sich glücklich schätzen, auf euch getroffen zu sein.

Indem ihr Liselotte den Freiraum gebt, den sie braucht, ermöglicht ihr eurer Katze bestmögliche Bedingungen. Der Balkon ist offenbar ihr liebster Rückzugsort. Ideal, wenn sie dort alles findet, was sie braucht. Trotzdem hat sie immer die Möglichkeit, die Wohnung auszukundschaften, eure Nähe zu suchen oder sich alternative Ruheplätze zu suchen. Ihr stehen also alle Möglichkeiten offen, sie selbst entscheidet.

Dass ein Tierarztbesuch bislang undenkbar war, ist mehr als verständlich. Ihr habt Lieselotte auf jeden Fall viel Stress erspart, indem ihr das Einfangen nicht erzwungen habt. In den letzten Jahren gab es diesbezüglich wahrscheinlich auch keine zwingende Notwendigkeit. Insofern stellte es bisher kein Problem dar.

Da sich die Schwierigkeiten aber zu häufen scheinen, solltet ihr einen Hausbesuch in Erwägung ziehen. Sicherlich findet ihr einen vertrauenswürdigen Tierarzt in eurer Umgebung, der sich viel Zeit nimmt und Lieselotte in eurer Wohnung mit der notwendigen Geduld und Behutsamkeit untersucht, die sie benötigt. Gerade, weil ihr Lieselottes Alter nicht kennt, ist es sinnvoll, ihre körperliche Verfassung abzuklären.

Natürlich kennt ihr Lieselotte am besten. Trotzdem ist und bleibt es für uns Menschen schwer zu beurteilen, ob sich ein Tier wohlfühlt. Die Meinung eines Tierarztes hilft, ihren Zustand besser einzuschätzen und behandelbare Probleme zu lindern. Schließlich steht ihre Lebensqualität bei euch an erster Stelle.

Wir wünschen euch weiterhin viel Kraft und eine noch möglichst lange Zeit mit Lieselotte.

Viele Grüße,
Stephanie vom DeineKatze-Team

Am 19.08.2017 schrieb Petra L.

Ich habe zwei Senioren, er ist 19,sie ist 18. Beide zeigen Symptome, er bekommt ein Schmerzmittel, wegen Gelenkprobleme. Die Wohnung ist jetzt so, das keine grossen Sprünge mehr gemacht werden müssen, Futterplätze sind in jedem Raum, WC’s sind jetzt auch mehr. Sie ist seit ca.2 J. fast blind, er ist taub. Da ich seit über 25 Jahre Katzen habe und nie eine alleine, weiß ich, was es heißt, wenn man Abschied nehmen muss, um dem Liebling nicht mehr leiden zu sehen. Das älteste Tier ist über 20 geworden, auch hier hatte ich das Gefühl er leidet und das ist dann zwar ein schwerer Gang, aber auch für einen selber ein besseres Gefühl ihn oder sie erlöst zu haben. Bei meinen beiden ist es noch nicht soweit, sie fressen und trinken noch gut und die Baldriankissen werden einmal die Woche angeboten und auch noch zum spielen benutzt.

antworten
Am 14.09.2017 schrieb Julie

Hallo an all,

es ist wirklich beruhigend zu wissen, dass wir kein Einzelfall sind.
Meine Mitbewohnerin ist 19 Jahre Jung und erstaunlich Fit für eine magere „Asthma-Nierenkranke-Bluthochdruck-Dame“. Sie Frisst, geht ordentlich auf Toilette, kann noch springen, Schmust sehr viel und schläft noch mehr. Sie Frisst aber weniger, ist dadurch sehr mager geworden. Mein Mann Schmunzelt nur wenn ich sie mit dem Löffel zum essen animiere oder ihr den Trinknapf hochhalte.
Sie ist Taub geworden, was ich als Positiv sehe: sie hat keine Angst vor dem Staubsauger mehr und zuckt nicht mal an Sylvester!
Richtig sehen, tut sie auch nicht mehr, aber es scheint sie nicht zu stören. Sie geht noch raus… 2 Meter vor der Tür auf ihr Outdoor Sofa, manchmal 5 um Gras zu fressen.
Alles wäre gut wenn dieses Schreien nicht wäre. Laut, lauter, am Lautesten. Sie sitzt vor einer Wand, schaut ins Leere und schreit. So Laut, dass ich am Anfang dachte Ihr ist ein Möbel drauf gefallen! Aber wir haben uns inzwischen gewöhnt. Auch wenn es nachts manchmal nervig ist. Aber wir lieben Sie, auch mit Ihre Macken (Ich schmeiße ja auch nicht mein Mann Raus weil er lauter schnarcht als früher).
Da wo mir bewusst wurde, dass es keine Schmerzen sind, war als ich sie während dem Schreien streichelte und Sie total erschrocken zusammen fuhr. Das macht Sie bei diese Schrei-Anfälle immer…

Kurz gefasst, gegen Katzen-Demenz hilft bei uns am meisten Ohropax! (Hilft auch gegen dem Schnarchendem Mann ?

Ich freue mich für jeden Tag den ich noch mit Ihr genießen darf!

antworten
Am 29.09.2017 schrieb Issy

Ich habe eine über 20jährige Perserkatzendame die auch dement ist. Sie war immer sehr zart und wiegt noch 1600 Gramm. Sie bekommt von mir einmal die Woche Cortison gespritzt gegen die starken Schmerzen ihrer Spondylose. Gegen das Schreien habe ich ihr Nachtlichter installliert, sodaß sie nie im Dunkeln ist. Das hat bei ihr sehr gut geholfen.

Taub ist sie auch. Fressen ist mies, sie bekommt aber alle vier Stunden essen angeboten, auch die nicht so guten Sachen wie Schweinefleisch – sie frisst sie aber gern, also soll sie. Ich „pucke“ sie auch. Das heißt, ich umhülle sie und meinen Arm mit einer Decke. Sie liegt dann warm und weich in meinem Arm, meist viele Stunden.

Ich habe überall Fußbänkchen hingestellt, damit sie aufs Bett und Sofa kann. Ich trage sie täglich in den Garten, sodaß sie eine gewissen Strecke laufen muß und der Kreislauf nicht verkümmert. Leider ist auch sie nicht mehr sauber und der Kot geht in vier von fünf Fällen auf den Teppich – egal ich mache halt sauber.

Und trotzdem ist sie der Boss in meinem Rudel von vier Katzen. Ich hatte schon ihre Mama und habe Julchen mit zur Welt gebracht.

antworten
Am 10.12.2017 schrieb silvia k.

Bitte versuch doch einmal, dem Kater mit Hanföl zu helfen (CBD-Öl)
Ich habe mit unserer 19jährigen super Erfahrungen gemacht damit. Je 2 Tropfen morgens und abends ins Futter, die Unruhe, das laute Miauen, die Verwirrthwit – alles ist deutlich besser geworden.
Jetzt noch ein Wärmekissen, und er wird sich sicher viel besser fühlen.

Alles Gute euch beiden.

antworten
Am 05.04.2018 schrieb Britta Moxham

Hallo Sivia, habe da mal eine Frage ! Meine Lilly wird diesen Monat 15 Jahre alt und seit einem halben Jahr fing das auch mit lautem schreien am Tage sowie auch Nachts an ( im Schlaf ) wir beruhigen sie dann! Wäre da auch das Hanfòl zu empfehlen und wo kann ich das besorgen !

Am 20.12.2017 schrieb Ele Dittgen/ both

Hallo mein Kater ist jetzt 16 Jahre hat seit mai leidet er an cni
Dann ist noch ein Epithel plattenkarzinom an der Backe festgestellt worden,aber das schlimmste ist, dass er jetzt, ich fürchte dement ist.Er schreit immer vor der Eingangstür und nachts ganz furchtetlich.weiß
einer einen Rat? Evtl.ein pflanzliches Medikament ?morgen werde ich wieder zum Tierarzt gehen, aber ich habe unheimlich Angst dass er mir vorschlägt ihn zu erlösen.
Ich möchte ihn noch nicht gehen lassen:-((

Vielen dank
Grusse
Ele

antworten
Am 21.12.2017 schrieb I.Leonieni

Liebe Ele,
wir drücken dir alle Daumen, die wir haben, dass dein heutiger Tierarztbesuch gut laufen wird. Vielleicht hat dein Tierarzt ja außer den Tipps in unserem Artikel noch weitere auf Lager. Oder einer der Mitleser hat noch eine Idee? Alles Liebe, Irena vom Deine-Katze-Team

Am 21.01.2018 schrieb Schier Richard

Hallo alle Anwesenden!

Vielen Dank für euren ermunternden und interessanten Berichte.

Mein Kater schreit Nachts auch öfter laut und nach draußen will er auch nicht mehr. Früher war er fast immer an der frischen Luft. Auch wenn ich ihn sanft streichle miaut er oft so schmerzlich. Etwas Orientierungslosigkeit habe ich auch schon festgestellt. Toilette und sein Fressen findet er noch, Appetit hat er fast immer. Er schläft viel!
Werde bald den Tierarzt besuchen, spätestens nach unserem Umzug.
Freue mich um jeden Rat.

Danke Gruß Richard

antworten
Am 01.02.2018 schrieb I.Leonieni

Lieber Richard, wir drücken die Daumen, dass es dann besser wird :-). Liebe Grüße, Irena vom DeineKatze-Team

Am 17.02.2018 schrieb Liane Lindner

Meine alte Dame ist nun 19 Jahre alt. Sie ist zäh und hat daher viele Schicksalsschläge überstanden. Sie zeigt alle Anzeichen einer fortgeschritten Demenz, frisst aber noch gut, nimmt in guten Tagesphasen am Leben teil und möchte am liebsten den ganzen Tag auf dem Arm und kuscheln. Wir kriegen alles organisiert, außer ihre Unsauberkeit. Wie können wir ihr helfen, wieder auf das Katzenklo zu gehen?

antworten
Am 12.02.2018 schrieb S.Wolke

Hallo Liane,
vielen Dank für deine Schilderung. Es freut uns sehr, dass die vermutete Demenz nichts an eurem innigen Verhältnis verändert hat und eure alte Dame in eurer Nähe die Wärme und Geborgenheit findet, die sie braucht.

Unsauberkeit im hohen Alter ist leider ein Problem, für das es kein Patentrezept gibt. Es ist sicher einen Versuch wert, den Standort des Katzenklos zu wechseln, mehrere Orte anzubieten und die Barrieren (z. B. Deckel) so niedrig wie nur irgendwie möglich zu halten. Möglicherweise hilft es auch, mit dem Einstreu zu variieren. Da ist vorsichtiges Experimentieren angesagt.

Oberste Priorität hat allerdings ein Gesundheitscheck: Wir empfehlen euch zunächst den Tierarzt eures Vertrauens aufzusuchen, um organische Erkrankungen, beispielsweise der Nieren, auszuschließen. Nur so habt ihr die Gewissheit, dass die Unsauberkeit nicht mit Schmerzen und körperlichen Einschränkungen einhergeht.

Ist dieser Schritt getan, könnt ihr euch in Absprache mit dem Tierarzt einen Plan überlegen, wie ihr eurer Katze den Weg zum Katzenklo so einfach wie möglich gestaltet. Das konkrete Verhalten lässt im besten Fall auch Schlüsse darauf zu, warum eure Katze ihr Katzenklo nicht benutzt.

Wir drücken die Daumen, dass die Unsauberkeit bald der Vergangenheit angehört und wünschen eine schöne gemeinsame Zeit.

Viele Grüße
Stephanie vom DeineKatze-Team

Am 18.03.2018 schrieb Christa Münzer

Es ist so gut euere Beiträge zu lesen. Ihr seid alle solche Katzenliebhaber wie ich. Der Lucky wird elf. Er setzt sich ins Klo und wenn es dann losgeht, steht er auf und macht daneben.

antworten
Am 09.04.2018 schrieb MELLI

Hallo zusammen. Es ist schön zu lesen das ihr alle so tolle katzenliebhaber seid. Und euch so soll kümmert. Ich selbst habe einen Kater. Er wird jetzt 15. Er ist soweit topfit. Frisst normal. Oft sehr wählerisch was denk ich viele kennen. Auf Toilette geht er auch noch. Nur abends vor dem Bett gehen jault er rum. Er darf ja bei mir im Bett schlafen. Er miaut laut und kratzt am schlafzimmerschrank Spiegel. Das macht einen schon wahnsinnig. ich Locke ihn dann immer ins Bett. Da springt er hoch und runter und wieder das Miauen und kratzen Er beruhigt sich irgendwann und kommt ins Bett. Dacht immer er hat noch Hunger. Denn da miaut er auch immer. Also fast ständig Hunger. Bettelt halt auch. Aber das laute Miauen deutet darauf hin das er langsam dement wird. Sagt auch die tierärztin. Aber solange es nix schlimmeres ist bin ich froh ihn noch bei mir zu haben. Seine Mutter hatte Arthrose gehabt und musste eingeschläfert werden so schlimm war es zum Schluss. Sie wäre dieses Jahr 16 geworden. Ich finde es ist beachtenswert das Katzen ein so hohes Alter erreichen können. Ich trauere mit jedem von euch der sein miezchen über die Regenbogenbrücke führen musste. LG melanie

antworten
Am 25.06.2019 schrieb Sonja

Hallo aus dem Jahr 2019
Meine Miez ist gerade 18 Jahre geworden und auch genauso lang an meiner Seite (ich 37).
Sie zeigt auch einige Anzeichen wie sehr lautes Schreien nachts und auch mal tagsüber… sie mag auch kaum noch raus und erschrickt sich öfter – scheint aber nicht taub oder schwerhörig zu sein.
Ein Arztbesuch ist mit ihr leider nicht mehr möglich… sie fürchtete immer um ihr Leben und musste mit Fangnetz und zwei Ärzten aus dem Korb geholt werden… war aggressivst bissig und nur unter Narkose zu untersuchen ;( der Arzt hat sie/mich davon befreit vorstellig werden zu müssen, wenn es um bereits bekannte Wehwehchen geht.
Aber leider ist nun alles ein einziges Raten: ob Demenz, ob das Futter gegen Blasensteinchen noch gut ist oder ob sie evtl was mit den Nieren hat (Symptome sind ähnlich mit denen der Demenz)
Sie frisst gut, trinkt vernünftig (nimmt mittlerweile den vor Jahren gekauften Trinkbrunnen), schläft unglaublich viel und schmust noch lieber (das war nicht immer so, sie ist keine Katze, die auf den Schoß kommt oder auf den Arm genommen werden mag).
Ich habe ihr auch viele Treppchen gebaut, mit denen sie aufs Bett und auf die Fensterbank kommt, die nimmt sie auch gut an. Habe die Terrasse extra mit katzennetz abgegrenzt, damit Nachbars Kater sie nicht mehr belästigt (andere Katzen kommen gleich nach dem verhassten Tierarzt) und mittlerweile verschönern drei Paketkartons mein Wohnzimmer – aber was tut man nicht alles

Ich hoffe, dass es ihr soweit gut geht, quäle mich aber oft mit meinen Zweifeln, mal denke ich, dass sie diesen extrem heißen Sommer (heute 37grad) kaum übersteht, mal habe ich das Gefühl, sie könnte mich durchaus noch 2 Jährchen begleiten.
Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt
Ich wünsche uns allen, die diese Beiträge auch jetzt oder künftig noch lesen, dass wir die verbleibende Zeit mit unseren Plüschnasen auch in den „unbequemen“ Zeiten schätzen und mit all unserer Liebe die letzten Hürden ihres Lebens meistern.
Liebe Grüß,
Sonja & Miezelpietz

antworten
Am 26.06.2019 schrieb Kim Gerdesmeier

Hallo Sonja,

vielen Dank für Ihren wirklich sehr lieben Kommentar! Ich finde es wirklich super, wie Sie sich um Ihre Miez kümmern. Auch ich habe eine Katzenseniorin zu Hause, die immer häufiger von kleinen Wehwehchen geplagt wird. Gerade in diesen Zeiten brauchen uns unsere Miezen am meisten. Für mich klingen Sie wie ein echter Profi, der weiß, wie er seinem Sofalöwen die „unbequemen“ Zeiten erleichtern kann. Ich hoffe Ihre Miezelpietz bleibt Ihnen noch lange erhalten.

Liebe Grüße
Kim vom vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 21.07.2019 schrieb Gabriele

Hallo. Mein Kater Bärli machts genau so,stellt sich vor die Wand ,vor das Klo,in das Klo, legt sich schlafen und es wird vorher laut miaut. Auch stellt er sich mitten ins Zimmer und schreit. Er hört auch nicht mehr viel. Nachts weckt er mich immer auf. Er kommt zu mir zum streicheln,ich streichle einmal drüber und er geht kurz einen Meter weg dann kommt er wieder. So geht’s lang hin und her. Es ist sehr anstrengend da ich im Wechsel bin und selbst Probleme hab. Was kann ich tun denn ich hab ihn so lieb!

antworten
Am 22.07.2019 schrieb Kim Gerdesmeier

Hallo Gabriele,

Nähe und Geborgenheit sind in solchen Zeiten das Wichtigste. Und genau das geben Sie ihm Bärli ja bereits. Zeigen Sie ihm also auch weiterhin, wie lieb Sie ihn haben. Haben Sie Verständnis für seine altersbedingten Macken. Und versuchen Sie ihm den Alltag so gut es geht zu erleichtern. Sorgen Sie dafür, dass Bärli seine Kuschel- und Liegeplätze nach wie vor erreichen kann. Umsorgen Sie ihn so gut es eben geht. Er spürt garantiert, dass ihn sehr lieb haben.

Ich wünsche Ihnen und Bärli alles Gute
Kim vom vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 10.08.2019 schrieb Heike

Hallo. Ich bin zum ersten Mal hier. Mein Katerle hat vor etwa einem Jahr seine kleine Gefährtin verloren (gestorben). Er hat ziemlichen Bluthochdruck und CNI. Gegen beides wird er behandelt. Jetzt ist offenbar noch Demenz dazu gekommen denn er schreit oft und ist orientierungslos. Ich würde gerne auch dieses Hanföl verwenden habe jedoch gelesen, dass es den Augeninnendrucl erhöht. Damit wirkt es zum Teil der gewollten Blutdrucksenkung entgegen. Hat hiermit jemand Erfahrung?

antworten
Am 12.08.2019 schrieb Kim Gerdesmeier

Guten Morgen Heike,

Ihr Katerle scheint es wirklich nicht leicht zu haben. Wenn Sie sich wegen der Nebenwirkungen des Hanföls unsicher sind, fragen Sie am besten Ihren Tierarzt. Er wird Ihnen sicherlich sagen können, ob es der Blutdrucksenkung entgegenwirkt. Und vielleicht hat er noch ein paar andere Tipps, wie Sie ihm das Seniorenleben erleichtern. Ich wünsche Ihnen und Katerle alles Gute!

Liebe Grüße
Kim vom vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 14.08.2019 schrieb Cornelia

Hallo zusammen,
mein Kater ist nun 19 Jahre alt, und so lange ist er auch schon bei mir. Bei ihm fing alles an mit nicht mehr richtig sehen, hören, nervöses Hin- und Herlaufen in der kompletten Wohnung, Schreien und zunächst zwischendurch Hinpinkeln vor der Katzentoilette, aber trotzdem auch noch in der Toilette weiterhin zu gehen.
Beim Tierarztbesuch wurde Schilddrüsenüberfunktion festgestellt, der Wert konnte nun schon durch das Medikament Thyronorm von über 14 auf 6.7 reduziert werden und wird regelmäßig kontrolliert, um ihn noch mehr zu senken. Zusätzlich bekommt er Metacam für den Rücken.
Jedoch liegen sowohl der Haussegen als auch die Nerven nun ziemlich blank. Trotz einer weiteren Toilette im weiteren Zimmer, also insgesamt 2 Toiletten in der Wohnung, pinkelt er immer wieder noch außerhalb der Toiletten, obwohl er die Toiletten auch benutzt…aber ich putze sozusagen morgens, nachts und abends.
Ich weiß gerade nicht mehr weiter und daher frage ich hier nach weiteren Tipps, Erfahrungen
Conny

antworten
Am 16.08.2019 schrieb Tanja Siegenthaler

Hallo zusammen

Unsere Perser Dame die seit Baby bei uns ist ,wurde im Mai stolze 18 Jahre alt . Sie hat seit 2 Jahren eine leichte Niereninfuizenz und einen Bandscheibenvorfall wodurch sie leicht humpelt mit den Hinterbeinen . Dazu kommt noch Demenz . Für die Nieren bekommt sie Prilium und für den Rücken Cortison . Sie schreit extrem vor allem in der Nacht . Wir haben Nachtlampen , leise Musik , Canabis Öl vom Tierarzt , Bachblüten probiert was alles nicht wirklich hilft . Sie frisst noch viel und geht auch noch schön in ihr Klo . Sie sieht und hört auch noch und lässt sich gerne lange streicheln . Es ist nicht einfach doch wir lieben sie sehr und wollen es ihr noch so schön wie möglich machen .

Lg . Tanja Siegenthaler

antworten
Am 16.08.2019 schrieb Kim Gerdesmeier

Hallo Tanja,

Ihre Perser Dame hat wirklich Glück Sie zu haben! Super, dass Sie auch im Alter und mit all Ihren Wehwehchen zu ihr stehen. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Perser Dame alles Gute. Und vielleicht finden Sie ja doch noch eine Lösung für ihr nächtliches Geschrei.

Liebe Grüße
Kim vom vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 18.09.2019 schrieb Andrea

Hallo zusammen,

auch ich habe eine Seniorenkatze bei mir.
Sie war erst 6 Wochen alt als ich sie zu mir nahm. Leider wurde sie wie Müll weggeworfen und sich selbst überlassen. Habe sie aufgepäppelt und nun ist sie bald 19 Jahre an meiner Seite.
Ich liebe sie über alles.
Meine gesamte Wohnung ist Seniorengerecht zurecht geschoben und gebaut. So das sie überall hin kommt ohne grosse Probleme.
Mit den üblichen Wehwechen in dem Alter kommen wir klar, aber seit geraumer Zeit schreit sie unheimlich Laut und für mich ohne offensichtlichen Grund.
Ich bekomme kaum noch Schlaf weil sie mich oft weckt und ich dann nicht helfen kann, weil ich nicht heraus finde was sie plagt.
Nieren sind ok. Schilddrüsen werte etwas zu hoch, aber die Tabletten verträgt sie nicht.
Eine leichte Arthrose in den Gelenken wurde festgestellt und nun vermutet der Arzt das sich eine Demenz anbahnt oder schon da ist.
Zähne hat sie kaum noch. Die mussten nach und nach gezogen werden.
Sie sieht noch und hört auch gut.

Vor ca 3 monaten hatte sie einen Herzinfarkt.
Den haben wir erfolgreich überstanden.

Nachtlichter habe ich schon angebracht und trotzdem dieses Schreien. Tagsüber mault sie mich auch viel an.

Fressen tut sie leider zu wenig. Habe schon sehr sehr viele Sorten getestet. Es schmeckt nur 1 mal und wird dann nicht mehr angerührt.
Trinken tut sie Normal.
Und sie benutzt auch brav ihr Katzenklo.

Hat jemand vielleicht eine Idee was ich noch für meine kleine Maus tun kann um ihre Unruhe zu lindern??
Und sie zum mehr fressen zu Animieren?

Für jeden Tip bin ich dankbar.

antworten
Am 18.09.2019 schrieb Kim Gerdesmeier

Hallo Andrea,

Ihre Katze hat ja wirklich schon einiges mitgemacht. Leidet sie denn an einer Schilddrüsenüberfunktion? Dann rührt ihre Unruhe vielleicht auch da her. Mein Tipp: Probieren Sie es mit homöopathischen Mitteln. Eine Schilddrüsenüberfunktion lässt sich beispielsweise gut mit Jodum behandeln. Und folgende Bachblüten helfen bei Unruhe und Stress: Agrimony, Impatients, White Chestnut. Gegen die Altersdemenz können Globuli übrigens ebenfalls helfen. Lassen Sie sich am besten von einem Naturheilpraktiker beraten.

Meine ältere Katze frisst auch nur noch sehr wenig. Ich serviere ihr das Fressen daher auf einem flachen Teller. Dann frisst sie aus irgendeinem Grund mehr als aus einem Napf. An ganz schlimmen Tagen lasse ich sie das Futter von meiner Hand schlecken – sogar Nassfutter. Manchmal reicht es auch, wenn ich ihr Futter mit ihrem Lieblingsleckerli garniere. Vielleicht helfen Ihnen diese Methoden ebenfalls dabei Ihre Samtpfote zum Fressen zu animieren.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Katze alles Gute
Kim vom vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 18.09.2019 schrieb Andrea

Hallo Kim,
das klingt schon mal gut mit den Bachblüten und Globuli.
Ich werde mich mal direkt auf die Suche nach einem Naturheilpraktiker in meiner Umgebung machen und mich beraten lassen.
Alles was meiner Kleinen hilft und sie Unterstützt möchte ich gerne testen.

Das mit dem Fressen ist so eine Sache.
Sie hat Gestern und Heute Futter und Wasser verweigert. Nun ist sie über Nacht in der Tierklinik und am Tropf.
Denn alle Untersuchungen heute haben kein Ergebnis gebracht. Blutwerte für ihr Alter sehr gut.
Auch die Röntgenbilder und Ultraschall haben nichts ergeben.
Werde auf jeden Fall noch die Naturheilmittel besorgen.
Aber wenn es nicht besser wird, so schwer es mir fällt, denke ich langsam das sie mir mitteilen will das sie genug hat von der Zeit hier auf Erden.
Leider sprechen unsere Lieblinge nicht.
So kann man nur Mutmassen.

Danke für die hilfreiche Antwort.

LG Andrea

Am 19.09.2019 schrieb Julia Siegfried

Hallo Andrea,

Kim ist erst nächste Woche wieder im Büro, deshalb schreibe ich Ihnen heute einmal – nicht wundern. Auch ich drücke ganz fest die Daumen, dass ein Heilpraktiker helfen kann. Vielleicht schafft er es tatsächlich, Ihrer Samtpfote die Unruhe zu nehmen. Das Wichtigste ist aber jetzt natürlich erst einmal, dass Ihre Katze wieder frisst. Eventuell hat der Heilpraktiker ja auch eine Idee, wie Sie den Appetit Ihrer Katze wieder anregen können. Einen Versuch ist es definitiv wert.

Haben Sie schon einmal probiert, das Futter ganz leicht zu erwärmen? Zum Beispiel, indem Sie etwas warmes Wasser darübergießen oder es für wirklich kurze Zeit in die Mikrowelle stellen? Dann riecht es intensiver und Ihre Katze nimmt den Duft besser wahr. Aber Vorsicht, das Futter darf natürlich nur leicht warm sein, auf keinen Fall heiß.

Wie Sie selbst gesagt haben: Leider sprechen unsere Lieblinge nicht. Das macht es für uns so unglaublich schwer, herauszufinden, was genau los ist. Wir spüren, dass etwas nicht stimmt, wissen aber nicht was – das ist echt eine verzwickte Situation. Vor allem, wenn laut Tierarzt keine körperlichen Ursachen festzustellen sind. Daher finde ich es toll, dass Sie wirklich alles Menschenmögliche tun und ausprobieren, um Ihrer Katze zu helfen. Denn dass sie geliebt wird, das wird sie mit Sicherheit spüren. Und das ist auch wichtig – selbst wenn es das Fortschreiten des Alters und der Demenz leider nicht aufhalten kann.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Kraft für diese nicht ganz so leichte Zeit!
Liebe Grüße
Julia vom vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 19.09.2019 schrieb Andrea

Hallo Julia,

habe die Kleine heute wieder nach Hause geholt.
Das Glück war auf unserer Seite. Eine Tierheilpraktikerin ist in der Gemeinschaftsklinin ansässig.
Mit ihr hatte ich ein ausführliches Beratungsgespräch.
Nun habe ich verschiedene Mittel bekommen für die Schilddrüsenüberfunktion, für die Stabilisierung der Nierenfunktion und etwas gegen die Schmerzen.
Auch etwas zum Appetit anregen.
Ich hoffe das es meiner Kleinen bald wieder Besser geht.
Ich bedanke mich sehr herzlich bei Euch für die tollen Tips und Ratschläge

Ganz liebe Grüsse
Andrea

Am 19.09.2019 schrieb Julia Siegfried

Hallo Andrea,

wow, das sind ja tolle Neuigkeiten! Da bin ich aber erleichtert. Danke, dass du uns Bescheid gegeben hast.

Ich hoffe, dass die Mittelchen schnell anschlagen und deine Kleine ihr Seniorenleben wieder genießen kann.

Liebe Grüße aus Bottrop
Julia

Am 30.09.2019 schrieb Margit Rein

Hallo aus Österreich!
Las die verschiedenen Antworten und finde diese sehr hilfreich.
Mein Kater ist nun 15 Jahre alt, denke er leided auch nun mit beginnender Demenz.
Schreit schon längere Zeit wenn sein Futter nicht gleich bereitsteht.
Schreit auch sonst herum und sobald ich weggehe von seinem Schlafplatz ruft er mich dorthin zurück, in dem er mir folgt.
Nimmt gut sein Nassfutter auf, hat auch kleinere Trockenfutterstückchen immer am Futterplatz, trinkt gerne und genügend.
Ein grauer Star ist im Kommen, jedoch noch nicht beeinträchtigend lt. TA.
Das oftmalige schreien, für sofortige Futtergabe und dann ebenn das er nicht gerne alleine ist, nervt sehr.
Geht noch in den Garten und liebt es dort im Gras die Sonne geniessend.
Werde baldigst wieder die Tierärztin aufsuchen um wiederholt die Zähne ansehen lassen es wurde der Zahnstein bereits entfernt und nun den gesamten Gesundheirszustand wieder zu überprüfen.
Habe nun den 3. betagten Kater, jedoch dieser hält mich auf Trapp..
Liebe Grüsse an die hier schreibenden lieben KatzenfreundInnen
Margit

antworten
Am 30.09.2019 schrieb Kim Gerdesmeier

Hallo Margit,

Ihr Kater scheint Sie wirklich auf Trab zu halten. Umso schöner zu lesen, wie liebevoll Sie sich um ihn kümmern.

Am 17.10.2019 schrieb Sabine Dornburg

Hallo am frühen Morgen,
ich habe 2 Katzen, beide sind alt, Jerry ist 16, ein Kartäuser-Mix, Nieve ist 19 Jahre alt, eine ganz weiße Katze, aus Madrid. Beide sind aus dem Tierheim, Nieve, span. ‚Schnee‘ war immer der Wildere, er hat sich nie gern anfassen lassen. Ich bin 57, war Grundschullehrerin, und bin allein, geschieden, ohne Familie. Seit einer Meningoenzephlitis vor 3 Jahren bin ich im Rollstuhl und Mann nicht mehr laufen und kaum sprechen.. Mein Leben ist vorbei, Ich hab’eine polniscue 24 Std. Pflegerin, und Nieve schreit dauernd, er ist ruhelos, wohl dement. I ch hab’Angst um ihn. Er wird bald ueber die Regenbogenbruecke gehen, das ist mir bewußt. ber das wuerde ich auch gern. Die Katzen sind die einzigen Wesen, zu denen ich noch warme Gefühle habe. Ich weiß nicht, ob ich Nieve gehen lassen kann, die Katzen sind wie meine Kinder.
Sabine

antworten
Am 17.10.2019 schrieb Kim Gerdesmeier

Hallo Sabine,

Sie haben wirklich ein schweres Schicksal zu tragen. Umso bemerkenswerter, dass die größte Sorge Ihrem Kater Nieve gilt. Aus Ihrer Erzählung schließe ich, dass er altersbedingt sehr leidet. Wenn es so weit ist, sollten Sie ihn daher gehen lassen. Was natürlich niemals einfach ist! Aber gerade, weil Sie Nieve so lieben, möchten Sie sicherlich nicht, dass er unnötig leidet. Die schönen Momente mit ihm kann Ihnen keiner nehmen. Ein Gedanke, der Ihnen nach dem Abschied Kraft spenden kann. Mit der Zeit wird die Trauer um ihn dann schwächer. Vielleicht sehnen Sie sich dann ja sogar nach neuen tierischen Begleitern. Schließlich gibt es genug Katzen, die ein liebevolles zu Hause suchen. Auch wenn kein Tier Ihren Nieve ersetzen kann.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Katzen ganz viel Kraft
Kim vom vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 09.02.2020 schrieb Simone

Hallo zusammen!

Was ein Aha-Effekt für mich, alle vorstehenden Kommentare zu lesen!! Denn nun weiß ich endlich, was mit unserem alten Kater (18 J. und schon als Babykatze zu uns gekommen) los ist, warum er bzw. sein Verhalten sich in vielerlei Hinsicht so verändert hat.

Es sind mehrere Symptome, die hier von anderen Katzenbesitzern aufgezählt wurden, welche wir auch an unserem Tigger festgestellt haben. Aber am meisten irritiert hat uns bisher sein ungewöhnlich lautes und jammervolles Schreien während er schläft. Sobald man jedoch beruhigend seinen Namen ruft, hört das Schreien auf. Bisher dachten wir immer, dass er vielleicht etwas Böses träumen würde, doch nun bin ich mir sicher, dass es eher auf Verwirrtheit oder Angst zurückzuführen ist.

Auch sonst hat sich unser vormals eher ruhiger Kater in einen manchmal laut und energisch fordernden kleinen Tyrannen verwandelt. Und in der Regel geht es dabei meistens ums Fressen. Selbst wenn er gerade erst vor wenigen Minuten gefressen hat, kommt schon wieder ein forderndes Miauen von ihm. Ebenso läuft er x-mal zum Fress-/Trinknapf hin, frisst ein paar Brekkies oder trinkt etwas und geht wieder fort. Wir hatten bisher zum Spaß immer gesagt, dass Tigger mittlerweile arg vergesslich geworden ist und einfach nur vergessen hat, dass er eigentlich schon satt ist. Aber nach dem Lesen aller Erfahrungsberichte auf dieser Seite weiß ich, dass unsere Vermutung gar nicht so abwegig ist, wie bisher gedacht.

In puncto Sauberkeit hat sich sein Verhalten ebenfalls stark verändert. Da wir auf dem Land leben und alle unsere Kater (wir haben 3) Freigänger sind, erledigen sie ihre Geschäfte immer irgendwo auf der Wiese oder im Feld. Seit einem halben Jahr ungefähr musste ich jedoch fast täglich im Keller eine Pfütze wegwischen. Deshalb habe ich vor ca. 6 Wochen dort nun ein Katzenklo aufgestellt. Und tatsächlich nutzt er dies regelmäßig zumindest fürs kleine Geschäft. Das große Geschäft erledigt er zum Glück noch immer bei einem seiner inzwischen nur noch wenigen kurzen Ausflüge in den Garten.

Die meiste Zeit verbringt er, der doch bis vor einem oder anderthalb Jahren noch fleißig seine Mäuse draußen gefangen hat, nun am liebsten im Haus, so dicht wie möglich an der Heizung schlafend.
Manchmal sitzt er auch einfach nur da und starrt minutenlang regungslos aus dem Fenster oder guckt Löcher in die Luft.

Aber ansonsten geht’s unserem Tigger zum Glück noch bis auf die altersbedingte Schwerhörgkeit und das abgeschwächte Sehvermögen relativ gut. Er ist zwar langsam geworden, kommt aber noch ohne Probleme die Treppen rauf und runter und schafft es auch auf Couch und Sessel.
Und erstaunlicherweise strahlt er trotz seiner Macken noch immer genűgend Autorität aus, so dass die beiden jüngeren Kater ihn als Boss akzeptieren und selbst unser Hund Respekt vor ihm hat.

Auf jeden Fall hat es mich beruhigt zu erfahren, dass auch andere Katzenbesitzer ähnliche oder gleiche Veränderungen an ihren in die Jahre gekommenen

antworten
Am 10.02.2020 schrieb Kim Gerdesmeier

Hallo Simone,

es freut mich sehr, dass Ihnen unser Artikel und die Kommentare unserer Leser weitergeholfen haben. Ihr Kater scheint trotz seines fortgeschrittenen Alters noch ziemlich gut in Form zu sein. Wirklich schön zu lesen, wie gut er es bei Ihnen hat.
Ich wünsche Ihnen noch eine schöne Zeit mit Ihrer Samtpfote.
Liebe Grüße aus Bottrop
Kim vom VS.-vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 03.03.2020 schrieb Annette

Hallo an Alle,

auch mir geht es so wie vielen meiner Vorschreibern, das es sehr beruhigend ist und sehr gut tut festzustellen, das ich mit meinem „Schreikater“ nicht alleine bin!!. Und auch was wir alles bereit sind, für unsere Fellnasen in Kauf zu nehmen. Kein nicht Tierliebhaber kann das verstehen. All die Kommentare hier haben mir sehr viel gegeben.

Leider haben wir vor 14 Tagen unseren „Katzenprinzen“ Stevie gehen lassen müssen mit fast 18 Jahren. Ich muss wohl nicht sagen, wie weh das tat und immer noch tut, selbst wenn ich mir sage, das es absolut richtig war um weiteres Leid zu verhindern. Er hatte eine CNI. Vor 2 Jahren war er schwer krank. Multiple Organe waren befallen. Aber der kleine Mann hat gekämpft und mit unserer Unterstützung hat er es geschafft und uns noch 2 wunderschöne Jahre zu schenken. Letztendlich ist es ihm aber wieder zum Verhängnis geworden.Zurück bleibt mit uns sein Freund „Katerchen“, ebenfalls demnächst 19 Jahre jung. Die beiden waren ein Herz und eine Seele der ganz besonderen Art, wie man es bei zwei Katern nicht unbedingt vermutet. Natürlich leidet auch er unter dem Verlust, scheint sich aber langsam etwas zu rappeln. Katerchen hat auch diverse Wehwechen. Einen trägen Darm, der täglich mit Movicol aktiviert wird, weil er sonst lebensbedrohliche Verstopfungskoliken bekommt.Die beiden Vorderbeide sind vermutlich athrotisch verbogen, weswegen er einen „Modelgang“ drauf hat, wie ich immer sagen, was ich versuche mit Zeel und Petdolor versuche zu lindern. Ein Ohr ist taub, das zweite hat wenig Hörkraft. Habe es immer darauf geschoben das er anfing so ängstlich zu sein und zu schreien, was aber auch sehr fordernd ist. Am Tag wie auch nachts, was zum Teil ohrenbetäubend ist und er in allen Lebenslagen von sich gibt ( liegen, stehen, sitzen, laufen, Katzenklo). Wenn man nicht schnell genug seinen Wünschen nach Türöffnung, Futter etc. nachkommt geht es lautstark zur Sache mit einer enormen Kondition.Zudem wirkt er oftmals etwas verwirrt und er hat einen ganz merkwürdigen Blick bekommen. Er geht auch noch kleine Strecken raus in den Garten, ist aber zum Teil auch schon etwas wackelig auf den Beinen und hat gelegentlich auch mal „Schlagseite“ hinten. Sein Appetit leidet etwas was dazu geführt hat, das er etwas abgenommen hat. Wir versuchen alles, damit er sich wohl fühlt. Sehr viel Streicheleinheiten. Haben für die Nacht Lichter in den Steckdosen zur Orientierung um seinen Ängsten entgegen zu wirken.
Seit 2 Jahren haben wir unser Leben intensiv auf unsere beiden pflegebedürftigen Katzenkinder ausgerichtet und waren auch schon seit 2 Jahren nicht mehr im Urlaub, was wir den Mietzen zu Liebe auch wirklich gerne getan haben bzw für uns selbstverständlich war. Nachdem unser STevie vor 14Tagen über die Regebrücke ging, haben mein Partner und ich den massiven Wunsch nach Tapetenwechsel als Balsam für die Seele verspürt und uns 3 Tage Auszeit an der See über Ostern verordnet, die wir wirklich bräuchten.
Kann mir jemand sage

antworten
Am 04.03.2020 schrieb Julia Siegfried

Hallo Annette,

erst einmal mein herzliches Beileid. Der Tod von Stevie hat bestimmt tiefe Wunden in deinem Herzen hinterlassen. Diese müssen gepflegt werden. Ich denke, nach so viel Mühe und Liebe, die du in deine Tiere steckst, hast du dir diese kleine Auszeit mehr als verdient. Denn wenn du deine Batterien nicht auflädst, gehst du irgendwann selbst auf dem Zahnfleisch. Und damit tust du niemandem einen Gefallen, weder dir noch deinen Tieren. Und da dein Katerchen gut versorgt ist, spricht so gesehen erst recht nichts dagegen.

Trotzdem ist es schwer, dir zu sagen: Fahr. Denn natürlich kann in 3 Tagen immer etwas Unvorhergesehenes passieren – aber das muss es nicht. Warte erst einmal noch ab, wie sich die Lage bei dir Zuhause bis Ostern entwickelt und besprich dich dann noch einmal mit deinem Partner. Ihr könnt es zusammen am besten entscheiden. Aber wie gesagt: Auch du musst glücklich sein und deine Reserven ab und an auftanken …

Ich wünsche dir und deinem Kater alles Gute!

Liebe Grüße aus Bottrop
Julia vom VS.-vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 28.03.2020 schrieb Undine

Liebe Katzenliebhaber,
diese Seiten zu lesen tut gut. Da merke ich, dass ich nicht alleine so Katzen-verrückt bin. Meine Otti wird im April 21 und so lange leben wir auch schon zusammen. Im Lauf der letzten 20 Jahre habe ich immer wieder alte (12-18 Jährige) Katzen aus dem Tierschutz aufgenommen, die sonst niemand mehr wollte. Das war immer eine große Bereicherung. Bei all den Tieren ergab sich nie die Frage, wann es Zeit ist dass sei gehen müssen, da es immer eindeutig war bzw, sie es allein geschafft haben.
Nun ist unsere Otti blind (macht eigentlich nichts) wird mehr und mehr taub und sonst halt „normal alt“ (stumpferes Fell, knöchiger, frisst wenig), ist also organisch nicht so akut schlecht beieinander. Schmerzen und eine Stoffwechselerkrankung hat der TA ausgeschlossen. Aber sie ist irgendwie unzufrieden, unruhig und dieses nächtliche Schreien ist fürchterlich. Beruhigen hilft dann manchmal, aber es zehrt an meinen Nerven. Seit ca 1 Jahr schrecke ich aus dem Schlaf, tröste sie und wenn es wieder geht, schlafe ich die nächsten 90 min. Ich bin körperlich und psychisch am Ende. Aber ist das ein Grund zur Euthanasie? Lebensfreude bei Otti sah auch mal anders aus, dagegen ist dies nur so ein Zeit totschlagen. Raus geht sie schon lange nicht mehr, wir haben ihr im Haus alles schön hergerichtet und bodennah aufgestellt.
Wann ist es Zeit? Was gibt es für Kriterien? Die Hemmschwelle ist grad bei ihr nach diesen ganzen schönen Jahren riesig hoch. Das macht mich traurig und ratlos.

antworten
Am 30.03.2020 schrieb Kim Gerdesmeier

Hallo Undine,

vielen Dank für deinen Kommentar. Wirklich toll, dass du vor allem älteren Katzen einen Platz in deinem Herzen und deinem Zuhause gibst!
Nun zu deiner Frage: Deine Otti begleitet dich ja bereits sehr lang. Aus Erfahrung weiß ich, wie schwer es ist, solch einen treuen Gefährten gehen zu lassen. Ob für Otti der Zeitpunkt gekommen ist, kann ich natürlich nicht beantworten. Am besten redest du mit deinem Tierarzt. Er kennt Otti und ihre Krankengeschichte. Sicherlich kann er besser einschätzen, ob der Zeitpunkt gekommen ist. Letztendlich entscheidest jedoch du dich dafür oder eben dagegen. Die Entscheidung kann dir leider niemand abnehmen.

Ich wünsche dir und Otti alles Gute – ganz gleich, wie du dich am Ende entscheidest!
Liebe Grüße aus Bottrop
Kim vom VS.-vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 27.04.2020 schrieb Gertraud Stark

Hallo liebe Katzenfreunde , auf der Suche nach schreiendem Kater kam ich auf diese Seite. Mein Kater ist 16 Jahre alt, hat seit ca. 3 Jahren Darmprobleme und bekommt deswegen Cortison. Seit einiger Zeit miaut er sehr laut, steht oft draußen auf der Straße ( eine private Straße wo jeder jeden kennt ) …will aber am liebsten nur drin sein. Er ist sehr anhänglich geworden, ich bin die Bezugsperson…in der Früh kommt er in mein Bett , legt sich auf meinen Brustkorb oder neben mein Kopfkissen. Er hängt sehr an mir, und umgekehrt hönge ich sehr an meinem Kater Rambo. In meiner Gegenwart fühlt er sich sicher . Wir haben eine Berghütte , seit August 19, da fahren wir regelmäßig für einige Tage hin. Sie liegt abgeschieden umgeben von Wald . Mein Sohn passt dann auf den Kater auf, er wohnt bei uns im Haus unten im Erdgeschoss. Nur, er steht sehr spät auf, der Kater muss oft bis Mittag warten bis er was zum fressen bekommt…und auch wenn mein Sohn am Kater hängt, er nimmt die Sache sehr locker wenn ich nicht daheim bin. Für mich sind die Tage in der Hütte oft angespannt, weil ich weiß, Rambo frisst dann nicht so gut, sucht mich…miaut viel …. Mein Mann würde gerne länger in der Hütte bleiben, ich selber will nach spätestens 3 Nächten zurück. Ich habe mir Gedanken gemacht, ob ich Rambo mit in die Hütte nehmen soll , eventuell mit einer langen Leine ? Die Fahrt beträgt ca. 2.5 Stunden …Ich würde am liebsten gar nirgends mehr hinfahren, aber da spielt mein Mann nicht mit. Ich würde mich über Ratschläge freuen …denn es belastet mich sehr . Lieben Gruß Traudi

antworten
Am 27.04.2020 schrieb Gertraud Stark

Hallo
Ich habe vergessen zu schreiben dass ich vermute, Rambo hört schlecht. Silvester 2019/20 waren ihm die Knaller völlig egal, früher lag er ab 18 Uhr hinter der Couch. Er miaut auch viel Z,b geht er am Morgen nach dem fressen nach oben , obwohl ich unten bin..und dann steht er in der Diele oben und schreit was das Zeug hält.
Es kann nervig sein, aber ich weiß, er ist alt und ich bin dankbar für jeden Tag mit ihm .
Lg Traudi

Am 28.04.2020 schrieb Kim Gerdesmeier

Hallo Gertraud,

wow, dein Rambo ist wirklich ein richtiger Seniorkater. Wirklich schön, dass er sich bei dir so sicher fühlt. Nach all den gemeinsamen Jahren aber auch nicht verwunderlich.
Was deine Reise in die Hütte angeht, weiß ich genau, wie du dich fühlst. Ich hatte auch einen Kater, der sehr an mir hing. Lange Reisen habe ich daher immer vermieden. Ob du Rambo mit in die Hütte nehmen solltest, kann ich dir natürlich nicht beantworten. An deiner Stelle würde ich zunächst mit ihm zum Tierarzt gehen. Hast du dem Arzt schon erzählt, dass Rambo oft schreit? Wirkt er denn sonst vergesslich, unruhig oder findet er seine Katzentoilette nicht mehr? Falls ja, leidet er möglicherweise wirklich unter Demenz. In dem Fall ist ein Tapetenwechsel für ihn vielleicht nicht die beste Idee. Das solltest du aber mit deinem Tierarzt klären, er kann dir da bestimmt Tipps geben. Und außerdem kann er dir auch sagen, ob Rambo wirklich taub ist.

Ich wünsche dir und Rambo alles Gute. Genieß die Zeit mit ihm.

Liebe Grüße aus Bottrop
Kim vom VS.-vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 05.05.2020 schrieb Andrea Steenstraaten

Meine Kartheusertapsi ist vor 2 Wochen 16 Jahre jung geworden.Sie kann sich nicht mehr so putzen …..Ich versuche es mit Bürste und Kleberolle zu übernehmen.Essenstechnisch fällt mir auch noch immer etwas ein und wenn es das Roastbeef vom Metzger sein muss.Aber sie lässt seeehr nach.Woran erkenne ich,ob sie Schmerzen hat oder traurig ist?
Ich bin jetzt das erste mal froh, das es Internet gibt.
Liebe Grüße
Andrea

antworten
Am 06.05.2020 schrieb Julia Siegfried

Hallo Andrea,

lieben Dank für deinen Kommentar. Woran du erkennst, ob deine Katze Schmerzen hat oder traurig ist, ist eine knifflige Frage. Denn unsere Samtpfoten leiden ja in der Regel still vor sich hin. Da ist zunächst viel Aufmerksamkeit deinerseits gefragt. Beobachte sie genau. Vielleicht fällt dir ja ein ungewohntes Verhalten auf. Zum Beispiel: Lahmt deine Katze? Lässt sie sich noch anfassen oder reagiert sie agressiv? Wie sieht ihre Körperhaltung aus? Ist sie besonders unruhig oder – im Gegensatz – extrem ruhig?

Gerade bei älteren Katzen ist das Verhalten natürlich schwerer einzuschätzen. Denn da ist ungewohntes Verhalten natürlich auch dem Alter geschuldet.

Ein gutes Zeichen ist, dass sie noch versucht, sich zu putzen – auch wenn es nicht mehr so ganz klappt. Dass du deiner Katze beim Putzen hilfst, ist daher eine tolle Sache. Es ist nicht nur für deine Katze angenehmer ohne die juckenden losen Haare, sondern auch wichtig für ihre Gesundheit. So verhinderst du, dass sie zu sehr verwahrlost und sich eventuell Ekzeme oder andere Hautprobleme entwickeln. Ebenfalls positiv ist auch, dass sie noch frisst – auch wenn du dafür feines Roastbeef servieren musst. Ältere Katzen werden häufig anspruchsvoller, wenn es ums Fressen geht. Sie esssen zudem lieber mehrere kleine Portionen als eine große, da ihr Magen-Darm-System damit besser umgehen kann. Am Schönsten ist es für sie natürlich, wenn du ihr das Roastbeef bringst und sie es sich nicht holen muss :-).

Zurück zu deiner eigentlichen Frage: Hast du irgendwie das Gefühl, dass deine Katze sich seltsam verhält, suche lieber einen Tierarzt auf. Dieser kann mit geübten Handgriffen und Untersuchungen meist schnell feststellen, ob alles in Ordnung ist.

Ich wünsche dir und deiner Kartheusertapsi alles Gute und noch eine tolle, gemeinsame Zeit!

Herzliche Grüße aus Bottrop
Julia vom VS.-vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 06.06.2020 schrieb AndiMausi

Hallo Katzen Fans
Also ich frage mich nur warum fast ALLE Katzen CNI Nierenprobleme haben.Antwort ist ganz einfach. Schlechtes Futter ohne Fleisch weil jeder nur meint billiges Supermarkt Futter kaufen zu müssen oder die Katzen nur mit Trockenfutter zustopfen tut.Traurig.
Im Alter kommen die Krankheiten sowieso somit sollten sie wenigstens vorher schon richtig ernährt werden.
Ich habe eine 20 jährige Omi die noch älter werden möchte. Sie hat auch ihre Probleme mit Nieren aber nur auf Grund vom Alter,Schilddrüsenüberfunktion und Demenz und schreit wie irre rum ohne Ende.Sie ist aber mit Medikamenten sehr gut eingestellt und hat noch Lebensmut und gibt nicht auf.Seid doch alle froh das ihr eure Mäuse noch so lange bei euch haben könnt und macht ihnen den Rest des Lebens noch schön.Sie haben euch doch so lange begleitet und sollten es jeden Tag mehr Wert sein. Ich habe einige meiner liebsten Katzen die mit ihr aufwuchsen schon sehr früh verloren und sehe jetzt wieviel es Wert ist es zu schätzen sie noch zu haben auch wenn sie oft nervt.

antworten

Schreiben Sie einen Kommentar

Kommentar:
Name:
E-Mail-Adresse: