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Vorsicht! Giftpflanzen [Teil 1]

von: Jennifer Overmeier

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Sie sehen oftmals harmlos aus und finden sich in vielen Haushalten wieder, aber kaum ein Katzenhalter weiß, dass diese Pflanze auf der Fensterbank der geliebten Samtpfote zum Verhängnis werden kann.

Beobachten Sie Ihre Katze beim Verzerr der unten aufgeführten Pflanzen, dann sollten sollen Sie schnellstmöglich einen Tierarzt aufsuchen. Dieser wird der Katze sofort ein Brechmittel injizieren und damit die Giftpflanze schnellstmöglich aus dem Magen entfernt wird. Da es keine speziellen Gegengifte gibt, ist eine Behandlung sehr schwierig und nur gegen die auftretenden Symptome gerichtet (Magenspülungen, Eingabe giftbindener Substanzen, Therapie von Herzrhythmusstörungen, atmungs- und kreislaufanregende Mittel, Beruhigungs-mittel, Infusionen usw.).

Deshalb ist es äußerst wichtig, dass Sie dem Tierarzt die Giftpflanzen präzise erklären, bestenfalls sogar benennen können. Um einen solchen Nofall erst gar nicht zu provozieren, sollten Sie die nachstehenden Pflanzen umgehend aus Ihrem Wohnumfeld entfernen.

Giftige Zimmerpflanzen

Wolfsmilchgewächse
Weihnachtsstern, Christusdorn, Wunderstrauch (Krotonpflanze)
Symptome: Milchsaft der Pflanzen führt zu Erbrechen, Durchfall, Bewusstseinsstörungen, manchmal zum Tod.

Philodendron und Efeu
Können tödliche Vergiftungen hervorrufen
Symptome: Schleimhautreizungen, starkes Speicheln, Apathie, Leber- und Nierenversagen

Dieffenbachie und Kalla
Schadwirkung durch nadelförmige Kalziumkristalle, die schon bei leichten Verletzungen der Pflanze aus ihr herausschießen
Alle Schleimhäute der Katze können geschädigt werden (Maulhöhle, Luftwege, Magen-Darm, Auge)

Primeln
Becherprimel
Enthält Primin als Gift in höchster Konzentration
Symptome: Schleimhautreizung

Rhododendron
Topfazalee: Giftstoffe in Blüten und Blättern
Symptome: Augen- und Nasenausfluß, Schleimhautreizung, Erbrechen, Durchfall, Bewegungsstörungen, Herzversagen

Nachtschattengewächse
Korallenbäumchen, Kartoffelpflanze
Enthalten Alkaloide, die zu Erbrechen, Pupillenerweiterung, Kreislaufstörung bis zum Tod führen können

Grünlilie
Nicht direkt giftig, enthält aber halluzinogen wirkende Substanzen
Das Kauen an dieser Pflanze kann die Katze in einen chronisch gedämpften Zustand verbringen

Schnittblumen, Pflanzenteile
Narzissen: schwere Magen-Darm-Störungen bis Krämpfe mit tödlichem Ausgang
Ziergrün (Zypressenwolfsmilch, Schleierkraut) Buschwindröschen, scharfer Hahnenfuß (Butterblume), Trollblume, Leberblümchen, Rainfarn
Mistelzweige: leichte Bewegungsstörungen bis Kreislaufversagen
Nadelbäume: Giftwirkung durch aromatische Öle, Reizungen von Rachen, Maul, Magen-Darm

Trinken von Blumenwasser oder Wasser, das mit Nadeln in Kontakt gekommen ist, kann Vergiftungen auslösen



 


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