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Katzenversicherung
Katzenversicherung
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Katzenversicherung – alles Gute für Ihre Samtpfote

Mit der Katzenversicherung bieten Sie Ihrer Katze umfassenden Schutz, wenn es trotz der sprichwörtlichen neun Leben zu einer Erkrankung oder einem Unfall kommt. Die Katze ist seit rund 10.000 Jahren ein vom Menschen gehaltenes Haustier, gut 7 Millionen Stubentiger bereichern unser Leben. Viele der Tiere werden nicht allein in der Wohnung gehalten, sondern auch als Freigänger, die durch Gärten und über Felder – aber auch Straßen - pirschen.

Katzenkrankenversicherung:
Ihr Stubentiger wird Privatpatient

Machen Sie mit der Katzenkrankenversicherung Ihren Stubentiger zum Privatpatienten beim Tierarzt: Die Katzenversicherung übernimmt die Kosten nicht nur für die ambulante und stationäre Versorgung, sondern auch für Operationen. Damit sind Sie umfassend geschützt!

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Katzen-Operationsversicherung:
Kostenschutz bei teuren Operationen

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Katzenversicherung im Versicherungsvergleich

 Katzenversicherung

Ob in den vier Wänden oder in der Natur – viele Kleinigkeiten können dazu führen, dass Sie mit Ihrer Katze den Gang zum Tierarzt antreten müssen. Damit Sie beruhigt auf die Rückkehr Ihres Stubentigers warten können, finden Sie hier einen Versicherungsvergleich zur Katzenversicherung. Darin sind die Tarife der AGILA, Helvetia und Uelzener-Versicherung enthalten.

Durch die Katzenversicherung genießen Sie umfangreichen Schutz für Ihren kleinen Vierbeiner. Machen Sie Ihre Katze zum Privatpatienten beim Tierarzt: Bei Katzenkrankenversicherung steht die ambulante Heilbehandlung im Vordergrund, wenn mal eine Wunde versorgt oder eine Krankheit behandelt werden muss. Die Gebühren für den Tierarzt finden sich dabei in der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) wieder: pdf PDF Gebührenordnung Tierärzte

Selbstverständlich werden auch die Kosten für eine stationäre Behandlung übernommen – es kann immer mal sein, dass Ihr Stubentiger in einer Tierklinik versorgt werden muss. Und im Fall einer notwendigen Operation sorgt die Katzenversicherung für die notwendige Kostendeckung.

Die Katzenoperationsversicherung hilft Ihnen weiter, wenn sich die Katze ernsthaft verletzt hat oder schwer erkrankt ist. In der Regel bleibt keine Zeit zu überlegen – nur eine Operation kann das Leben oder die Gesundheit der Katze retten. Es spielt dabei keine Rolle, ob der Eingriff in der Praxis des Tierarztes erfolgt oder in einer Tierklinik.

Für Sie ist wichtig, dass im Fall einer Operation die Katzenversicherung Ihnen die Kosten abnimmt und Sie sich Ihrer Katze widmen können.


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Katzenversicherung – die wichtigsten Merkmale auf einen Blick

Im Bereich der Katzenversicherung gibt es in Deutschland drei namenhafte Gesellschaften, die seit Jahren Sicherheit rund um das Thema Katze und Gesundheit anbieten. Dazu gehören die AGILA, die Helvetia und die Uelzener. Alle Unternehmen haben eine unterschiedliche Gestaltung der Tarife, die wichtigsten Leistungsmerkmale werden hier kurz erläutert:

Aufnahmealter

In der Regel können junge Katzen schon nach wenigen Wochen in die Katzenversicherung aufgenommen werden. Teilweise gibt es Beschränkungen beim Höchsteintrittsalter.

Wartezeit

Innerhalb der Wartezeit übernimmt die Katzenversicherung noch keine Kosten. Tritt hingegen der Leistungsfall unmittelbar nach Ablauf der Wartezeit ein, so wird die Rechnung des Tierarztes übernommen. Je nach Gesellschaft entfallen die Wartezeiten bei Unfall oder für Impfungen.

Erstattungssatz

Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung der Tierärzte (GOT), der Tierarzt kann, je nach Aufwand, bis zum dreifachen Satz abrechnen. Üblicherweise wird mit dem zweifachen Satz abgerechnet, muss der Tierarzt wegen eines Notfalls eine Operation am Wochenende durchführen, kann auch der dreifache Satz fällig werden.

Selbstbeteiligung

Je nach Tarif ist die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung möglich, dass bedeutet Sie tragen einen bestimmten Teil der Kosten selber.

Mehrtierrabatt

Sie haben mehrere Stubentiger, die mit der Katzenversicherung geschützt werden sollen? Dann prüfen Sie, welche Gesellschaften einen Mehrtierrabatt anbieten. So können Sie bis zu 10 % Beitrag für alle versicherten Katzen sparen.

Höchsterstattungsgrenzen

In der Katzenversicherung sind die Leistungen pro Versicherungsjahr oder pro Leistungsfall teilweise beschränkt. Der Verzicht auf eine Summenbegrenzung stellt eher die Ausnahme dar.

Die häufigsten Katzenkrankheiten

Was sind die häufigsten Erkrankungen bei Katzen? Wie können Sie Ihre Katze vor einer Erkrankung schützen und wie erkennen Sie eine Erkrankung?

Wir möchten Ihnen hier die zehn häufigsten Katzenkrankheiten vorstellen:

  • 1. Katzenschnupfen

    Beschreibung
    Die als Katzenschnupfen bezeichnete Krankheit bezeichnet eine Vielzahl ansteckender Erkrankungen der Schleimhäute und Atemwege einer Katze. Hier vereinen sich viele Erreger und rufen vielfältige Symptome hervor.

    Ursachen und Symptome
    Katzenschnupfen wird normalerweise durch Herpesviren ausgelöst. Selten sind Calciviren verantwortlich. In der Regel werden die Viren durch den Kontakt mit einem kranken Tier übertragen. Dennoch ist bekannt, dass auch das Futter, Reinigungsgeräte wie Staubsauger o.Ä. und sogar der Mensch als Krankheitsüberträger dienen können. Da das Virus ist an der Luft aber einen Tag überleben kann, ist der Einsatz von Desinfektionsmittel sehr effektiv.

    Zu Symptomen kommt es nach ungefähr 2 bis 3 Tage nach der Infektion. Starker Ausfluss aus Augen und Nase ist dann sichtbar, oft werden zudem Bindehautentzündungen festgestellt. Im Mundraum sowie Zunge können sich Geschwüre bilden, bei den Nasenmuscheln kann Gewebszerfall auftreten. Zusätzlich können Fieber, Niesen und Appetitlosigkeit auftreten. Ist eine Katze trächtig, kann in der sechsten Schwangerschaftswoche eine Fehlgeburt erfolgen. Infizierte Welpen können starke Lungenentzündungen bekommen, nicht selten sind diese tödlich. Besonders Jungtiere infizieren sich mit dieser Krankheit, ist eine Infektion jedoch überstanden scheiden rund 80% der Tiere trotzdem noch dauerhaft Viren aus.

    Eine Ansteckung mit den Calciviren erfolgt in der Regel durch direkten Kontakt mit einem erkrankten Tier, dessen Kot oder anderen Sekreten. In zwei Phasen wird zunächst das Virus in den Mandeln, den Bindehäuten, der Maulschleimhaut und nach rund einer Woche mittels des Blutkreislaufs im gesamten Körper verbreitet. Besonders Zunge und Lunge sind dann befallen. Die Symptome sind dann auch hier Fieber, Ausfluss, Schnupfen und eine Bindehautentzündung.
    Bei Befall der Lunge lösen Bakterien manchmal eine Lungenentzündung aus. Bei trächtigen Katzen sind Fehlgeburten nicht selten die Folge.

  • 2. Katzenstaupe (Panleukopenie)

    Beschreibung
    Katzenstaupe, auch Katzenpest genannt, ist eine in der Regel tödlich verlaufende Krankheit. Ein Virus löst die Erkrankung aus. Dieses an der Luft sehr resistente Virus ist bei Raumtemperatur mehr als ein Jahr lang aktiv, normale Desinfektionsmittel können es kaum beseitigen. Die bisher wirksamsten Mittel gegen den Erreger sind Haushaltsreiniger mit bleichender und desinfizierender Wirkung sowie Schimmelentferner und Rohrreiniger, Aktivchlor (Natriumhypochlorit) muss enthalten sein.

    Ursachen und Symptome
    Die Katzenstaupe kommt ausschließlich bei Katzen vor. Speziell junge Katzen sind für diese Erkrankung anfällig. Grund hierfür ist ihr noch nicht voll funktionsfähiges Immunsystem. Der Erreger wird in der Regel über Urin, Sekrete oder Kot mit der Nasen- oder Maulschleimhaut aufgenommen. Die Inkubationszeit liegt bei rund 2 bis 10 Tagen. Föten können sich im Mutterleib ebenfalls damit anstecken.

    Das Krankheitsbild ist sehr vielfältig, tatsächlich kann ein infiziertes Tier sogar ohne erkennbare Symptome an der Erkrankung sterben. Das Virus befällt bevorzugt das Verdauungs- und Immunsystem. Starker und blutiger Durchfall sowie der starke Anstieg der weißen Blutkörperchen sind Anzeichen für die Krankheit. Weiter sind
    - Fieber
    - Fressunlust
    - Wassermangel
    - Erbrechen
    - Nasenausfluss
    - Bindehautentzündung
    - Mattheit.
    eine Krankheitserscheinung. Das Ausscheiden von Kot setzt zusätzlich große Mengen aktiver Erreger frei.

  • 3. Wurminfektionen der Katze

    Beschreibung
    Weltweit werden Katzen sehr oft von Würmern vieler Art befallen. Betroffen sind alle Katzen, ob draußen oder im Haus. Die meisten Würmer nutzen Katzen als letzten Wirt, sie sind grundsätzlich im Körperinneren vorhanden. Manche Würmer können auch auf den Menschen übergehen.

    Ursachen und Symptome
    Mindestens drei Wurmarten befallen Katzen, hier die wichtigsten:

    Saugwürmer:

    Der Leberegel
    Frisst eine Katze mit dem Wurm belasteten Fisch, kommt es zu einem Befall. Eher selten kommen Durchfall, Darmentzündungen, Leber- und Bauchspeicheldrüsenveränderungen oder schlechtes Allgemeinbefinden als Symptome vor.

    Der Darmegel
    Reptilien, Amphibien, Kaulquappen, Vögeln oder Nagern übertragen diesen Parasiten. Durchfallerscheinungen sind hier seltene Symptome.

    Der Lungenegel
    Der Lungenegel kommt nur in Amerika und Asien vor. Wenn eine Katze rohe Schalentiere frisst, kann eine Ansteckung stattfinden. Ist der Befall stark, kann Atemnot entstehen.

    Fadenwürmer:

    Der Spulwurm
    Ihn findet man bei Katzen am häufigsten. Dieser Wurm wird bis zu 10 cm lang und lebt im Dünndarm. Dort legt er seine Eier ab, die Katze scheidet diese mit dem Kot aus. So gelangen sie in die Umwelt. Eine Ansteckung mit dem Spulwurm erfolgt über direkten Kontakt mit infizierten Katzen. Katzenmütter geben ihn über die Muttermilch und durch Schmutzinfektionen weiter. Normalerweise ist der Befall mit Spulwürmern bei Katzen ohne Symptome. Ein starker Befall kann aber bei jungen Tieren Wachstumsstörungen, Haarausfall, Abmagerung usw. auslösen.

    Der Hakenwurm
    Ein zirka 1,5 cm langer Dünndarmparasit löst Symptome wie Abmagerung, Blutarmut oder Durchfall (bei starkem Wurmbefall) aus. Eine Ansteckung erfolgt in der Regel über das Fressen von Wirtstieren (Nagetiere), auch durch die Haut kann eine Ansteckung vorkommen.

    Der Magenwurm
    Der Magenwurm ist rund 1 cm lang und siedelt in der Magenschleimhaut. Bei Erbrechen scheidet die Katze ihn aus, andere Katzen fressen dies und stecken sich wiederrum damit an. Ist der Befall stark, kommt es zu Fressunlust, Austrocknung und Abmagerung.

    Der Lungenwurm
    Wie der Name es schon sagt, findet sich dieser Parasit, der bis zu einem Zentimeter lang werden kann, in der Lunge des Opfers. Eine Ansteckung findet immer über einen Wirt (Reptilien, Amphibien, Vögel oder Nagetiere) statt. Nachdem die Katze einen dieser Wirte gefressen hat, bohrt sich die Larve des Wurms, einmal im Magen der Katze angelangt, durch die Magenwand. So gelangt sie in den Blutkreislauf und erreicht irgendwann die Lunge. Im Schnitt dauert dies 6 Wochen. Ist der Befall stark, kommt es zu Husten, schwerer Atmung und Ausfluss aus Nase, Augen und Mund. Die Folgen sind Abmagerung, Fressunlust und Antriebslosigkeit. Ganz selten kann der Tod eintreten. Ein leichter Befall heilt in der Regel recht schnell aus.

    Der Haarwurm
    Der Parasit ist sehr dünn und wird bis zu 8 cm lang. Der Magen-Darm Trakt einer Katze ist sein bevorzugter Lebensraum. Normalerweise ist er sehr gering krankheitsauslösend, es können aber in Einzelfällen Erbrechen, Durchfall und Magengeschwüre vorkommen.

    Der Lungenhaarwurm
    Bei Katzen ist er sehr selten, in der Regel kommt er bei Füchsen oder Igeln vor. Normalerweise ist ein Befall ohne Belang, bei starkem Befall jedoch kommt es zu Bronchitis mit starkem Husten, bakterielle Infektionen treten hier dann zusätzlich auf und lösen die Symptome aus.

    Der Harnblasenwurm
    Dieser Parasit besiedelt die Harnblase des Wirtes. Es kommt durch ihn zu Blasenentzündung, Harnabsatzstörungen oder gar Blutarmut.

    Der Leberhaarwurm
    Der Leberhaarwurm verursacht Erbrechen, Gelbsucht, Abgeschlagenheit, starken Durst und Harnabsatz.

    Der Trichinen
    Der Parasit wird durch die Aufnahme von Fleisch mit Wurmbefall übertragen. Normalerweise ist ein Befall belanglos, starker Befall jedoch kann Erbrechen, blutigen Durchfall, Allgemeinstörungen, Muskelschwäche, Atemprobleme, Fieber oder Gangstörungen auslösen. In Mitteleuropa kommen Trichinen aber nur selten vor.

    Der Herzwurm
    Dieser bis zu 30 cm lange Parasit kommt bei Katzen recht selten vor. Stechinsekten übertragen ihn, vor allem in den US-amerikanischen Südstaaten oder Südeuropa. Die Wurmlarve gelangt über den Einstich in die Blutgefäße des Wirtes und wandert in die Herzvorhöfe, wo er zum ausgewachsenen Herzwurm heranwächst. Ein Befall mit diesem Wurm löst stark krankmachende Auswirkungen auf Katzen aus, sie leiden dann unter Durchfall, Husten und schlechtem Allgemeinbefinden.

    Der Nierenwurm
    Nur in Südeuropa, Nordamerika und Asien ist dieser Parasit zu finden. In unseren Breiten gibt es ihn sehr selten bei Katzen. Bis zu einem Meter wird der Parasit lang, Stechinsekten übertragen ihn. Einmal im Körper angekommen, lässt er sich im Nierenbecken nieder. Ein Krankheitsbild wird erst dann sichtbar, wenn der Befall beide Nieren betrifft. Hier kommt es dann zu Funktionsstörungen der Nieren.

    Bandwürmer:

    Der Dickhalsige Bandwurm
    Dieser Wurm wird bis zu 60 cm lang und befällt den Dünndarm der Katze. Seine Verbreitung ist recht hoch, durch das Ausscheiden von Kot, in dem sich Wurmglieder befinden oder aktives Wandern aus dem Anus des befallenen Tieres verbreitet er sich. Bei starkem Befall kommt es zu Abmagerung, Appetitlosigkeit und struppigem Fell. Die wandernden Wurmglieder lösen meist einen Juckreiz am Anus der Katze aus. Diese rutscht dann auf dem Hinterteil hin und her, was auch „Schlittenfahren“ genannt wird.

    Der Gurkenkernbandwurm
    Der bis zu 80 cm lange Wurm nistet sich im vorderen Dünndarm ein. Die Wurmlarven werden durch Flöhe oder den Katzenhaarling übertragen. Frisst eine Katze Läuse oder Flöhe infiziert sie sich mit dem Bandwurm. Der Fuchsbandwurm
    Ein sehr seltener Parasit bei Katzen ist der Fuchsbandwurm. Für den Menschen ist der Wurm lebensgefährlich ist. Der Bandwurm siedelt im Dünndarm, aufgenommen durch die Katze wird er, indem das Tier Zwischenwirte (Nager) frisst. Symptome gibt es bei einer Katze in der Regel nicht.
  • 4. Katzenleukämie

     Katzenversicherung

    Beschreibung
    Katzenleukämie wird durch die Ansteckung mit einem bestimmten Virus ausgelöst. In der Regel verläuft die Krankheit tödlich. Da das Virus weltweit verbreitet ist, kann es überall zur Ansteckung kommen. Es wird über Schleimhäute oder Wunden aufgenommen (Blut, Speichel). Direktes Belecken ist dabei der häufigste Übertragungsweg.

    Ursachen und Symptome
    Katzenleukämie zeigt viele verschiedene Symptome. In der Medizin unterscheidet man jedoch zwischen zwei Hauptformen.
    - Die neoplastische Form kennzeichnet sich durch Bildung von unterschiedlichen Tumoren oder Bluterkrankungen (Leukämie).
    - Die nicht-neoplastische Form kennzeichnet sich durch Veränderungen des Blutes oder des Immunsystems. Letzteres wird geschwächt und daher anfällig für Infektionen. Hinzu können Störungen der Fortpflanzung sowie Entzündungen der Nieren auftreten.

  • 5. Toxoplasmose

     Katzenversicherung

    Beschreibung
    Eine häufige Katzenkrankheit ist die Toxoplasmose. Nur über Zwischenwirte wie kleine Säugetiere, aber auch dem Menschen überträgt sich der Parasit. Beim Menschen können sich auch Symptome bei Befall zeigen.

    Ursachen und Symptome
    Zwischenwirte nehmen den Parasiten oft durch Kontakt mit dem Erdreich (Arbeit im Garten usw.) oder über rohes Fleisch (Schwein, Schaf usw.) auf. Infektionen sind jedoch meist ohne klinische Erscheinungen. Toxoplasmose erfolgt in der Regel nur einmal im Leben einer Katze, ist die Krankheit überstanden, entwickelt das Tier eine Immunität.

    Die erste Infektion verläuft zunächst mit leichtem Durchfall, kurzem Fieber und Lymphknotenschwellung. Dies geschieht während der „Darmphase“ des Parasiten. Während der Parasitenentwicklung werden, je nach betroffenem Organ, Atembeschwerden, Husten, Durchfall, Gelbsucht und Entzündungen der Augenhaut, Herzmuskulatur, Skelettmuskulatur oder des Gehirns als Symptome sichtbar. Bei Katzenwelpen kann plötzlicher Tod eintreten. Ist das Immunsystem einer Katze bereits gestört, kann die Toxoplasmose chronisch werden. Symptome wie Schüttelkrämpfe, Gangstörungen, Erbrechen, Durchfall, Abmagerung und Entzündung der Augenhaut treten dann auf.

  • 6. Feline Infektiöse Peritonitis – FIP/Bauchfellentzündung

    Beschreibung
    Als „Feline Infektiöse Peritonitis“ wird eine durch einen Virus ausgelöste Infektionskrankheit bei Katzen bezeichnet. Auslöser dieser Erkrankung ist der so genannte „Feline Coronavirus“. Hierbei ist in der Regel das Bauchfell (Peritonitis) entzündet, es kann aber auch das Brustfell betreffen. Die Krankheit kann aber auch auftreten ohne bestimmte Körperhöhlen zu treffen.

    Ursachen und Symptome
    Ein stark ansteckender Coronavirus ist für die Feline Infektiöse Peritonitis verantwortlich. Die Ansteckung erfolgt in der Regel durch Kontakt mit infizierten Gegenständen und infiziertem Kot. Menschen können das Virus jedoch auch auf die Katze übertragen. Ist eine Katzenmutter trächtig und mit dem Virus infiziert, überträgt sie den Virus auf ihre Föten. Besondere Anfälligkeit gilt für Katzen im Alter von 6 Monaten bis 5 Jahren, es kann aber auch alte Tiere über 14 Jahre treffen.

    Es gibt zwei Formen der „Felinen Infektiösen Peritonitis“:
    - Die „Trockene Form“: Hier entstehen Knoten innerhalb der Organe und auf der Haut. Diese werden bedingt durch verschmolzene Entzündungsherde. Es kann zu Augenerkrankungen, Blutarmut, neurologischen Erscheinungen oder gelblichen Schleimhäuten kommen.
    - „Feuchte Form“: Durch weiße Blutkörperchen (Lymphozyten) und Plasmazellen wird die Erkrankung in der Region der Blutgefäße sichtbar, es kann auch zu Gewebsabsterben kommen. Oft treten bei dieser Form Gewebeflüssigkeiten in Körperhöhlen. Diese Flüssigkeiten führen in der Brusthöhle zu schwerer Atemnot.

  • 7. Chronische Niereninsuffizienz der Katze

     Katzenversicherung

    Beschreibung
    Die chronische Niereninsuffizienz der Katze beschreibt eine Erkrankung der Nieren oder ein chronisches Nierenversagen.

    Ursachen und Symptome
    Die Ursachen der Niereninsuffizienz sind vielfältig und müssen von Fall zu Fall neu untersucht werden. Generell jedoch kann aber gesagt werden, dass besonders ältere Hauskatzen betroffen sind. Kranke Tiere haben oft Fressunlust, vermehrtem Durst und Urinabsatz, Apathie, Erbrechen und Gewichtsverlust. Die fortgeschrittene Vergiftung des Körpers durch den Harn (Urämie) kann dazu führen, dass sich Geschwüre bilden. Auch die Maulschleimhaut entzündet sich (Stomatitis), Mundgeruch und starker Speichelfluss (Hypersalivation) treten auf, erhöhter Blutdruck ist feststellbar, Augenschädigungen werden erkennbar, Blutarmut, Juckreiz, Weichteilverkalkungen, Austrocknung Blutungen und Wasseransammlungen im Geweben treten auf. Bei hochgradigem Krankheitsbild kommen neurologische Störungen dazu wie Krampfanfälle, Teilnahmslosigkeit, Delirium, Koma und Muskelerkrankungen. Diese Symptome lassen sich schwer erkennen, da sie über einen längeren Zeitraum (einige Wochen bis Jahre) nach und nach auftreten.

  • 8. Feline Hyperthyreose

    Beschreibung
    Die Feline Hyperthyreose bezeichnet eine Störung des hormonellen Systems einer Katze. Oft leiden Tiere, die älter als zehn Jahre sind, unter dieser Erkrankung.

    Ursachen und Symptome
    Gutartige Tumore sind in der Regel die Ursache für die Feline Hyperthyreose. Ein Symptom ist hier zudem eine Schilddrüsenüberfunktion. Der Auslöser für die Tumore an sich konnte bisher nicht geklärt werden. Es hat sich aber herausgestellt, dass Katzen, die häufig mit Dosenfutter gefüttert wurden, ein wesentlich höheres Erkrankungsrisiko aufwiesen. Auch scheinen manche Katzenstreusorten die Krankheit auszulösen.

    Je nach Ausmaß der Erkrankung unterscheiden sich die Symptome. Ein Gewichtsverlust wird am häufigsten beobachtet, dazu kann eine vergrößerte Schilddrüse, Herzrasen und sogar Fresssucht kommen. Wesentlich seltener kommt es zu Erbrechen, starkem Durst, vermehrtem Urinieren, großem Stuhlvolumen, Verhaltensänderungen (Aggressivität / Ängstlichkeit), Atemnot, Hautveränderungen, Haarausfall, struppigem Fell, starkem Krallenwachstum und verringerter Futteraufnahme

  • 9. Tollwut

    Beschreibung
    Bereits seit der Antike und früher weiß der Mensch um die Tollwut. Ein Virus löst diese Infektionskrankheit aus, das Hauptsymptom ist eine Entzündung des Gehirns. Neben den meisten warmblütigen Säugern können sogar Menschen an dieser Krankheit erkranken. Tatsächlich sterben jährlich weltweit knapp 55.000 Menschen an der Tollwut. Besonders in Indien ist das der Fall, hier trifft es in der Regel Kinder unter 15 Jahren.

    Ursachen und Symptome
    Für die Übertragung der Tollwut sind überwiegend fleischfressende Tiere (Katzen, Hunde, Füchse, Fledermäuse usw.) verantwortlich. Pflanzenfresser (Kaninchen, Eichhörnchen oder andere Nagetiere) hingegen fallen der Tollwut seltener zum Opfer. Die Ansteckung mit dem Virus auf den Menschen erfolgt meistens über einen Biss und den damit eindringenden Speichel. Die Inkubationsphase schwankt hier normalerweise zwischen ein und drei Monaten.

    Zwei bis acht Wochen sind in der Regel die Inkubationszeit bei Tieren. Bei Ausbruch der Krankheit bleiben dem erkrankten Tier häufig nur ein bis sieben Tage bis zum Tod. Oft sind Wesensveränderungen das Erkennungsmerkmal der beginnenden Erkrankung. Katzen beispielsweise ziehen sich häufig zurück, geben ständig Laute von sich und sind sehr aggressiv. Oft sind Störungen beim Schlucken der Fall mit gleichzeitigem Auftreten von Schaum am Maul. Im Endstadium kommen Lähmungen des gesamten Körpers dazu, der Tod ist danach unausweichlich

  • 10. Katzenpocken

    Beschreibung
    Katzenpocken lösen geschwürige Pusteln aus, auch der Mensch kann sich damit infizieren.

    Ursachen und Symptome
    Wie man heute weiß, lösen Kuhpocken-Viren diese Erkrankung aus. Überträger sind hier fast immer Nagetiere wie Ratten oder Mäuse. Knoten in der Haut, speziell im Kopfbereich, sind die Symptome. Diese sind zudem oft eitrig. Auch wird oft eine Veränderung des Hautbilds sichtbar sowie Entzündungen der Zunge, Maulschleimhaut und Lunge. Katzen, die bereits unter Katzenleukämie oder Katzenaids leiden sind für die Katzenpocken sehr anfällig.

Katzenversicherung

  • Ambulante Behandlung beim Tierarzt
  • Stationäre Behandlung und Unterbringung in der Tierklinik
  • Operationen beim Tierarzt oder in der Tierklinik
  • Übernahme der Kosten für Medikamente, Verbandsmaterial oder Röntgenbilder
  • Nachbehandlung nach Operationen
  • Freie Tierarztwahl

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