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Zahnstein bei Katzen: So erkennst und vermeidest Du Probleme

Zähne der Katze werden vom Tierarzt behandelt

Zahnstein ist bei Katzen heute keine Seltenheit mehr. Unbehandelt kann er schmerzhafte Entzündungen und schwerwiegende Gesundheitsprobleme verursachen. Auch die Behandlung durch den Tierarzt kann schnell teuer werden. Umso wichtiger ist es, auf erste Anzeichen zu achten, rechtzeitig vorzubeugen und, für den Ernstfall, gut abgesichert zu sein. Erfahre hier, wie Du Zahnstein bei Deiner Katze erkennst und gezielt entgegenwirken kannst.

Zahnstein bei Katzen erkennen

Zahnstein bei Katzen erkennst Du an folgenden Merkmalen:

  • die betroffenen Zähne sind bräunlich-gelblich verfärbt
  • die Verfärbung des Zahns beginnt meist am Zahnfleischrand
  • bei lange unbehandeltem Befall kann sich der ganze Zahn verfärben und betroffen sein
  • zu starker Zahnstein kann bei der Katze ungewöhnlich starken Maulgeruch auslösen
  • blutende Zahnfleischentzündungen kommen später hinzu
  • wegen starker Schmerzen frisst die Katze irgendwann nicht mehr

Unbehandelter Zahnstein kann zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen führen. Umso wichtiger sind regelmäßige Kontrollen beim Tierarzt und eine gute Absicherung, falls tatsächlich eine umfangreiche Behandlung nötig wird.

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Mehr erfahren: Du möchtest wissen, wie Zahnbehandlungen bei Katzen genau ablaufen und welche Möglichkeiten es gibt? Detaillierte Informationen zu Methoden, Ablauf und wichtigen Tipps findest Du hier:
Zahnbehandlung"

Was sind die Ursachen für Zahnstein bei Katzen?

Zahnstein entsteht meist durch eine Kombination aus mangelnder Zahnpflege und unpassender Ernährung. Wie läuft dieser Prozess genau ab?

Nach dem Fressen bleiben häufig Nahrungsreste auf den Zähnen zurück. Im Maul der Katze befinden sich zahlreiche Bakterien, die diese Reste zersetzen und dadurch Zahnbelag (Plaque) bilden. Wird dieser Zahnbelag nicht regelmäßig entfernt, lagern sich nach und nach Mineralstoffe aus dem Speichel ab. So verhärtet sich die Plaque zu Zahnstein.

Die von den Bakterien gebildeten Abbauprodukte, wie zum Beispiel Säuren, senken außerdem den pH-Wert im Maul. Das schafft ideale Bedingungen für die Zahnsteinbildung. Mit der Zeit kann sich das Zahnfleisch entzünden und sogar zurückbilden. In diesem Stadium sind nicht mehr nur die Zähne, sondern auch die empfindlichen Zahnhälse gefährdet.

Dringen Bakterien in das entzündete oder blutende Zahnfleisch ein, können sie zu ernsthaften Folgeerkrankungen führen, im schlimmsten Fall sogar zu einer Blutvergiftung. Spätestens dann solltest Du umgehend einen Tierarzt aufsuchen.

Nassfutter oder Trockenfutter: Macht das einen Unterschied bei der Zahngesundheit?

Katzennahrung wird heute meist so verarbeitet, dass sie die Zähne kaum noch beansprucht. Besonders Nassfutter ist sehr weich und hat keinen natürlichen Reinigungseffekt. Futterreste können sich leicht an den Zähnen ablagern.

Viele Katzenhalter setzen auf Trockenfutter, weil sie hoffen, dass die härteren Stücke beim Kauen die Zahnbeläge abschleifen. Doch das ist in den meisten Fällen ein Irrtum. Die meisten Trockenfutterstücke brechen beim Kauen einfach in kleine Teile, die dann rasch geschluckt werden. Ein wirklicher Reinigungseffekt bleibt dadurch aus.

Zudem enthalten viele handelsübliche Trockenfutterprodukte einen hohen Anteil an Getreide oder sogar Zucker. Das kann die Bildung von Zahnbelag und damit von Zahnstein zusätzlich begünstigen. Ist die Zahnpflege nicht ausreichend, entsteht so ein Teufelskreis, der der Gesundheit Deiner Katze langfristig schadet.

Eine Ausnahme bilden spezielle Zahnpflege-Trockenfutter, die mit einer besonderen Struktur oder Rezeptur gezielt für die Zahnreinigung entwickelt wurden. Im Alltag helfen diese aber oft nur als Ergänzung, nicht als Ersatz für regelmäßige Zahnpflege. Egal, mit welchem Futter Du Deine Katze ernährst, auf regelmäßiges Putzen und Pflegen solltest Du nicht verzichten.

Vorbeugen: So pflegst Du die Zähne Deiner Katze richtig

Zahnstein lässt sich leider nicht immer vollständig verhindern, gerade wenn Deine Katze erblich dazu neigt. Mit der richtigen Pflege kannst Du die Entwicklung aber deutlich verlangsamen und die Zahngesundheit dauerhaft unterstützen.

Auch der Lebensstil spielt eine Rolle. Wohnungskatzen haben meist schneller mit Zahnbelag zu kämpfen als Freigänger. Letztere reinigen beim Fressen von Beutetieren, etwa Mäusen, ihre Zähne auf natürliche Weise am Fell und an den Knochen.

Für die Zahnpflege Deiner Katze gibt es heute viele Möglichkeiten. Die wirksamsten Methoden haben wir im Folgenden für Dich zusammengestellt.

Wichtig: Hat Deine Katze bereits sichtbaren Zahnstein, sollte immer ein Tierarzt aufgesucht werden. Eine Entfernung ist dann nur noch mit speziellen Geräten möglich.

Zahnpflege für die Katze mit speziellen Leckerlis

Im Handel sind mittlerweile verschiedene Kauartikel speziell für Katzen erhältlich. Beim Kauen helfen diese Snacks, Zahnbelag mechanisch zu reduzieren – und bieten zugleich eine willkommene Beschäftigung für zwischendurch. Als unterstützende Maßnahme können solche Leckerlis zur Zahngesundheit beitragen. Sie ersetzen jedoch nicht das regelmäßige Zähneputzen oder andere Formen der aktiven Pflege.


Kau-Sticks aus Matatabi-Holz

Spezielle Kau-Sticks für die Katze sind ein gutes Beispiel. Sie sind aus Matatabi-Holz. Diese Pflanze, besser bekannt unter den Namen japanischer Strahlengriffel oder Silberwein, wächst vorwiegend im asiatischen Raum (China, Japan usw.) und hat eine ähnliche Wirkung wie Katzenminze, nur wesentlich stärker.

Daher lieben es die meisten Katzen, darauf herumzukauen. An den Pflanzenfasern reibt sich dann der Zahnbelag ab und sorgt für eine gute Reinigung. Achte darauf, Deiner Katze den Stick unter Aufsicht zu geben, um ein Verschlucken größerer Stücke zu vermeiden.

Die Sticks gibt es im Online-Handel oder gut sortierten Tierfachgeschäften.


Hühnerhälse: Natürliche Zahnpflege und gesunder Snack

Hühnerhälse eignen sich hervorragend als natürlicher Zahnpflege-Snack für Katzen. Beim Kauen reinigen die Knochen die Zähne mechanisch, während Fleisch und Knorpel eine schmackhafte Abwechslung bieten. Zusätzlich liefert der Snack wertvolles Calcium.

Hühnerhälse erhältst Du an Frischfleischtheken im Supermarkt oder im Tierfachhandel. Am besten testest Du zunächst, ob Deine Katze rohes Fleisch mag. Nicht jede Katze nimmt es sofort an.

Für die Lagerung können Hühnerhälse problemlos eingefroren und bei Bedarf portionsweise aufgetaut werden.

Wichtiger Hinweis:
Rohes Geflügel sollte immer unter hygienischen Bedingungen gehandhabt werden, um Infektionsrisiken zu vermeiden. Im Zweifel empfiehlt sich eine kurze Rücksprache mit dem Tierarzt.


Getrocknetes Fleisch für die Zahnpflege

Getrocknetes Fleisch ist nicht nur schmackhaft, sondern bietet durch das intensive Kauen einen natürlichen Reinigungseffekt für die Zähne Deiner Katze. Solche Snacks findest Du im Tierfachhandel. Diese Snacks sind meistens als Streifen erhältlich und auch speziell für junge Katzen geeignet.

Wenn Du Trockenfleisch selbst herstellen möchtest, schneide zum Beispiel Hühnerbrust in etwa 5 mm breite Streifen. Diese kannst Du entweder im Dörrgerät oder im Backofen auf einem Gitterrost bei 70 °C trocknen. Im Backofen empfiehlt es sich, das Fleisch nach rund 3 Stunden zu wenden und anschließend weiterzutrocknen, bis es vollständig durchgetrocknet ist. Nach dem Abkühlen kann Deine Katze den Snack genießen.

Achte aber darauf, getrocknetes Fleisch nur in Maßen zu geben. Es enthält viele Kalorien und kann bei übermäßiger Fütterung zu Übergewicht führen. Passe deshalb die normale Futterration entsprechend an und erkundige Dich bei Unsicherheiten im Fachhandel nach geeigneten Produkten und der richtigen Dosierung.


Zahnpflege mit Zahnbürste oder Fingerling

Manche Katzen mögen keine Kauartikel oder Snacks zur Zahnpflege. Damit Zahnbelag trotzdem entfernt wird, ist das Putzen mit speziellen Hilfsmitteln besonders effektiv.

Für Katzen gibt es eigens entwickelte Zahnbürsten, die optimal auf die Größe ihres Mauls abgestimmt sind. Eine herkömmliche Zahnbürste für Menschen eignet sich hingegen nicht, da sie für Katzen viel zu groß und unhandlich ist.

Alternativ eignen sich sogenannte Fingerlinge. Diese kleinen Aufsätze werden auf den Finger gezogen und bestehen entweder aus speziellem Gewebe oder haben einen integrierten Bürstenkopf. Fingerlinge sind für viele Katzen angenehmer, weil sie die Berührung mit der Hand besser akzeptieren als ein ungewohntes Gerät. Damit lässt sich Zahnbelag sanft von den Zähnen abreiben und entfernen, oft sogar ganz ohne Zahnpasta.


Zahnpasta für Katzen

Verwendest Du Zahnpasta, darfst Du ausschließlich spezielle Katzenzahnpasta nutzen. Zahnpasta für Menschen enthält Inhaltsstoffe, die für Katzen schädlich oder sogar giftig sein können.

Putzroutine und Gewöhnung: Früh übt sich

Wichtig beim Zähneputzen ist die richtige Gewöhnung. Katzen sind oft empfindlich, wenn im Maul hantiert wird. Daher solltest Du möglichst früh, am besten schon bei Kitten, mit der Zahnpflege beginnen. So wird das Putzen schnell zur Routine und Stress für Dein Tier minimiert.

Wie entfernt man Zahnstein bei Katzen?

Zahnsteinentfernung beim Tierarzt

Hat Deine Katze bereits sichtbaren Zahnstein, führt an einer tierärztlichen Entfernung kein Weg vorbei. Versuche bitte nicht, selbst Hand anzulegen. Die im Handel erhältlichen Geräte sind oft schwer zu handhaben und können mehr Schaden als Nutzen anrichten. Auch die lauten Geräusche und das unangenehme Kratzen können Deine Katze sehr stressen.

Die professionelle Entfernung beim Tierarzt erfolgt in der Regel unter Narkose. Das ermöglicht eine gründliche Reinigung, ist aber gerade für ältere oder kranke Tiere mit gesundheitlichen Risiken verbunden.


Vorbeugen ist besser als Heilen

Gesunde Ernährung und regelmäßige Pflege sind die beste Basis für ein langes und glückliches Katzenleben. Gerade bei der Zahngesundheit zahlt sich Vorsorge besonders aus. Je besser Zähne und Zahnfleisch gepflegt werden, desto seltener drohen später kostspielige und belastende Behandlungen. Am besten sorgst Du mit der richtigen Pflege dafür, dass Zahnstein erst gar nicht entsteht.

Kosten absichern mit der Zahnversicherung oder Katzenkrankenversicherung?

Tierärztliche Zahnbehandlungen können schnell teuer werden. Hier lohnt sich besonders für ältere Katzen eine spezialisierte Zahnversicherung. Sie übernimmt die Kosten gezielt für Zahnbehandlungen und ist oft auch dann noch erhältlich, wenn keine umfassende Krankenversicherung mehr abgeschlossen werden kann. Wer jedoch einen umfassenderen Schutz wünscht, das heißt, Versicherungsschutz für Zahnerkrankungen und viele weitere Krankheiten oder Unfälle, sollte über eine Katzenkrankenversicherung nachdenken. Hier sind Zahnbehandlungen je nach Tarif anteilig eingeschlossen.

Für einen Überblick findest Du nachfolgend einige aktuelle Tarifbeispiele für eine reine Katzen-Zahnversicherung:

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Uelzener: Katzen - Zahn
 
Bewertung: 81 %
  • Jahreshöchstentschädigung: 1.000 €
  • Selbstbeteiligung: 500 €
  • Erstattung nach Gebührenordnung der Tierärzte (GOT): 4-facher Satz
  • Zahnextraktion und Wurzelbehandlung: mitversichert
  • Zahnsteinentfernung: mitversichert

9,50 €
(monatlich)

Logo: Uelzener
Uelzener: Katzen - Zahn
 
Bewertung: 87,3 %
  • Jahreshöchstentschädigung: 5.000 €
  • Selbstbeteiligung: 250 €
  • Erstattung nach Gebührenordnung der Tierärzte (GOT): 4-facher Satz
  • Zahnextraktion und Wurzelbehandlung: mitversichert
  • Zahnsteinentfernung: mitversichert

16,38 €
(monatlich)

Logo: Uelzener
Uelzener: Katzen - Zahn
 
Bewertung: 92,6 %
  • Jahreshöchstentschädigung: unbegrenzt
  • Selbstbeteiligung: keine
  • Erstattung nach Gebührenordnung der Tierärzte (GOT): 4-facher Satz
  • Zahnextraktion und Wurzelbehandlung: mitversichert
  • Zahnsteinentfernung: mitversichert

21,94 €
(monatlich)

Berechnet für eine 8 Jahre alte Mischlingskatze in Wohnungshaltung, gesund und gechippt. Beiträge inklusive 19 % Versicherungssteuer.

Diese und weitere Tarifoptionen zur Katzen-Zahnversicherung kannst Du in unserem Online-Versicherungsvergleich bequem gegenüberstellen und so das beste Produkt für Dich finden. Hol Dir jetzt die Versicherung, die zu Deinem Tier passt!

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Katzenkrankenversicherung: Mehr als nur Zahnschutz

Wenn es um umfassende Vorsorge und den Schutz vor hohen Tierarztkosten geht, ist eine Katzenkrankenversicherung eine besonders sinnvolle Wahl. Anders als eine reine Zahnversicherung sichert sie nicht nur Zahnbehandlungen ab, sondern übernimmt, abhängig vom gewählten Tarif, auch die Kosten für viele weitere Erkrankungen, Behandlungen oder notwendige Operationen. So bleibt Deine Katze bei gesundheitlichen Problemen aller Art bestens versorgt und Du bist vor finanziellen Überraschungen geschützt. Ein echter Rundum-Schutz, der Vorsorge, Zahnprophylaxe und professionelle Behandlungen ebenso abdeckt wie stationäre Aufenthalte, Diagnostik oder chirurgische Eingriffe. Damit kannst Du Dich ganz auf das Wohl Deines Lieblings konzentrieren, unabhängig davon, was kommt.

Hier siehst Du verschiedene Katzenkrankenversicherungen im direkten Vergleich.

Logo: HanseMerkur
HanseMerkur: Premium plus mit Zahn
 
Bewertung: 92,8 %
  • Jahreshöchstentschädigung: unbegrenzt
  • Selbstbeteiligung: 250 €
  • Erstattung nach Gebührenordnung der Tierärzte (GOT): 4-facher Satz
  • Vorsorgemaßnahmen (Impfung, Wurmkur): 100 € jährlich u. a. für Impfungen, Wurmkuren, Zahnprophylaxe, Floh- und Zeckenmittel

32,21 €
(monatlich)

Logo: HanseMerkur
HanseMerkur: Premium plus
 
Bewertung: 98,4 %
  • Jahreshöchstentschädigung: unbegrenzt
  • Selbstbeteiligung: keine
  • Erstattung nach Gebührenordnung der Tierärzte (GOT): 4-facher Satz
  • Vorsorgemaßnahmen (Impfung, Wurmkur): 100 € jährlich u. a. für Impfungen, Wurmkuren, Floh- und Zeckenmittel

39,32 €
(monatlich)

Logo: Cleos
Cleos: Rundum Plus + Vorsorge
 
Bewertung: 93,5 %
  • Jahreshöchstentschädigung: unbegrenzt
  • Selbstbeteiligung: 150 €
  • Erstattung nach Gebührenordnung der Tierärzte (GOT): 4-facher Satz
  • Vorsorgemaßnahmen (Impfung, Wurmkur): 150 € - jedes Jahr

36,74 €
(monatlich)

Angaben für eine europäische Hauskatze in Wohnungshaltung, weiblich, Alter 2 Jahre. GOT = Gebührenordnung für Tierärzte. 19 % Versicherungssteuer.

Noch mehr geeignete Versicherungen kannst Du in unserem detaillierten Tarifvergleich entdecken.

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