Einwilligung zu Cookies & Daten

Auf dieser Website nutzen wir Cookies und vergleichbare Funktionen zur Verarbeitung von Endgeräteinformationen und personenbezogenen Daten. Die Verarbeitung dient der Einbindung von Inhalten, externen Diensten und Elementen Dritter, der statistischen Analyse/Messung, personalisierten Werbung sowie der Einbindung sozialer Medien. Je nach Funktion werden dabei Daten an Dritte weitergegeben und von diesen verarbeitet. Diese Einwilligung ist freiwillig, für die Nutzung unserer Website nicht erforderlich und kann jederzeit widerrufen werden.
Weitere Informationen unter Datenschutz.

vs vergleichen-und-sparen GmbH Logo

Igelschutz ist Naturschutz

ein Igel zwischen Blättern und Kastanien

Igel sind nicht nur putzig. Sie sind auch unheimlich nützlich und wichtig für das Ökosystem. Die stacheligen Vierbeiner halten Insekten, Schnecken und Würmer in Schach und bringen so nicht nur die Natur ins Gleichgewicht, sondern schützen auch unsere Gärten vor Schädlingen.

Leider sind die Tiere zunehmend bedroht und vielen Gefahren ausgesetzt. Von Mähmaschinen über Pestizide, Stacheldraht bis hin zum Straßenverkehr. Vor allem mangelt es ihnen aber an Futter und Winterquartieren. Denn die Winterschlaf haltenden Igel brauchen sowohl genügend Nahrung, um sich eine ausreichende Reserve anzufuttern, als auch einen geeigneten Unterschlupf für die kalten Monate.

Für Igel zählt jetzt jede Hilfe

Eine ganze Reihe ehrenamtlicher Igelhilfen und Schutzorganisationen sind aktiv und unermüdlich für Igel im Einsatz. Doch viele dieser Initiativen sind inzwischen überlastet und haben alle Hände voll mit dem Schutz der Tiere zu tun.

Dabei ist Unterstützung dringend nötig. Denn die Igelpopulation ist in Deutschland und in ganz Europa rückläufig. Nicht zuletzt, weil ihnen der Lebensraum fehlt und immer mehr Grünflächen zugunsten von Betonflächen, Nutzflächen oder Steingärten weichen.

Umso wichtiger ist es, auch als Privatperson zu helfen. Ganz besonders im Herbst brauchen die Tiere jede Hilfe, die sie bekommen können. Deshalb haben auch wir uns entschieden, die Tiere so gut zu unterstützen, wie wir können. Etwa mit dem Bau von Igelhotels.

Das kannst Du selbst für Igel tun

Wenn Du selbst einen Beitrag zum Igelschutz leisten möchtest und Du einen eigenen Garten hast, kannst Du zum Beispiel folgende Dinge tun:

  • Verzichte auf Pestizide.
  • Schaffe Durchgänge in Gartenzäunen oder Mauern, durch die die Igel wandern können, ohne sich zu verletzen.
  • Decke Deinen Gartenteich ab, wenn Du einen hast, oder baue einen Ausstieg dafür, damit kein Igel darin ertrinkt.
  • Lasse Laub- oder Reisighaufen liegen, in denen sich Igel zurückziehen können.
  • Verzichte nach Möglichkeit bei Deiner Gartengestaltung auf Draht und Netze.
  • Lege an kalten Herbsttagen Futter aus, wie zum Beispiel Katzen-Nassfutter (ohne Soße), Haferflocken oder gekochte Eier.
  • Kontaktiere Igelstationen, wenn Du ein verletztes, schwaches oder unterernährtes Tier findest.
  • Baue Igeln einen sicheren Unterschlupf in Form eines Igelhotels. Dazu haben wir Dir eine einfache Anleitung erstellt.
Ralf Becker auf einer Bank in seinem Naturgarten
 

Von Naturgärten und Igeln: Ralf Becker erzählt

Wie aktiver Wildtier- und Igelschutz aussehen kann, zeigt auch Ralf Becker vom Projekt „Mein Naturgarten“. Der passionierte Naturschützer steht uns unter anderem Rede und Antwort zu seinen Erfahrungen mit Igeln und erklärt uns was bislang beim Igelschutz zu kurz kommt.

Interview mit Ralf Becker

unser selbst gebautes Igelhaus
 

So baust Du ein Igelhotel

Ein Igelhotel ist für die Tiere ein stabiler und sicherer Schutz in den kalten Monaten des Jahres. Hier erfährst Du Schritt für Schritt, wie Du es baust.

Anleitung Igelhotel

Funfact: Igel-Männer verschlafen die Kinderbetreuung

Wenn es um die Betreuung des Nachwuchses geht, bleibt die Care-Arbeit hauptsächlich an den weiblichen Igeln hängen. Die Männchen verschwinden nämlich rund einen Monat früher, ungefähr Mitte Oktober, in den Winterschlaf, während sich die Weibchen in dieser Zeit noch um die Kinder kümmern. Von Geschlechtergerechtigkeit kann also bei dieser Tierart keine Rede sein. Auch wenn man zumindest erwähnen kann, dass die Männchen dafür „Frühaufsteher“ sind und bereits Mitte März wieder aus dem Winterschlaf erwachen, während die Weibchen noch bis Anfang April ihre verdiente Ruhe genießen.

Quelle: NABU