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Überführung im Todesfall - was es zu beachten gilt

Eine Überführung im Sterbefall handhabt jedes Bundesland in Deutschland unterschiedlich. Abhängig vom Ort des Todes gelten unterschiedliche Fristen. Wir bieten Ihnen nähere Informationen zum Thema und haben die wichtigsten Überführungsfristen und -maßnahmen für Sie aufgeführt.

Überführung des Leichnams - Unbedingt gesetzliche Beisetzungsfrist beachten!

Statistisch betrachtet sterben in Deutschland täglich rund 2.500 Menschen (Quelle: Statistisches Bundesamt, 2015). Die Angehörigen bleiben zurück, erfüllt mit Trauer und Schmerz über den Verlust des Verstorbenen. Innerhalb weniger Tage gilt es trotz der Trauer allerlei wichtige Entscheidungen zu treffen. Hierzu gehört auch die Überlegung, wann der oder die Verstorbene zum Bestatter überführt werden soll. Nach dem deutschen Bestattungsrecht muss ein Leichnam, je nach Bundesland, spätestens innerhalb von fünf bis zwölf Tagen beigesetzt werden. Die Bestattungsart ist hier ebenfalls von Bedeutung. Für eine Feuerbestattung und die anschließende Beisetzung der Urne bleiben nach der Einäscherung des Verstorbenen bis zu sechs Wochen Zeit. Eine Bestattung ist jedoch frühestens 48 Stunden nach dem Todesfall möglich.

Einfache Überführung des Verstorbenen innerhalb Deutschlands

Grafik Bundesländer Überführungsfristen

Für die eindeutige Feststellung des Todes muss zunächst ein Totenschein durch einen Arzt ausgestellt werden. Dieser ist immer als erstes zu kontaktieren, noch vor dem Bestatter. Tritt der Todesfall im Krankenhaus ein, übernimmt das die Einrichtung selbst.

Viele Hinterbliebene möchten sich von der verstorbenen Person nicht sofort trennen. Hier kommt die Gesetzgebung der Bundesländer den Trauernden mehr oder weniger entgegen.

Eine Aufbahrung zu Hause ist meist für ein bis zwei Tage möglich, wenn der Verstorbene nicht an einer meldepflichtigen Krankheit gelitten hat. Kliniken und Heime verfügen zudem in der Regel über ein Abschiedszimmer, in dem der Leichnam nach der Überführung aufgebahrt werden kann.

Was bedeutet das nun konkret?

Ein Leichnam muss laut Deutschem Gesetz spätestens 24 bis 48 Stunden nach Todeseintritt in eine Leichenhalle, auf einen Friedhof oder zum Bestatter überführt werden. Der angegebene Zeitraum hängt jedoch von der Regelung des jeweiligen Bundeslandes ab, hier gibt es große Unterschiede. Die entsprechenden Fristen für Ihr Bundesland haben wir im Folgenden dargestellt.

 

Überführung eines Verstorbenen aus dem Ausland oder in das Ausland

Die meisten Menschen sehen ihre letzte Ruhestätte in ihrem Heimatland oder dort, wo sie sich heimisch fühlen. Daher wird in der Regel der Verstorbene entsprechend seines Wunschortes beigesetzt. Nun verhält es sich aber leider manchmal so, dass der Tod im Ausland, beispielsweise im Urlaub, eintritt. Hier wird dann entsprechend eine spezielle Überführung notwendig, die hohe Kosten mit sich bringt.

Überführung aus dem Ausland

Tritt der Tod im Ausland ein und der gewünschte Bestattungsort liegt in Deutschland, so müssen spezielle Vorgänge zur Überführung beachtet werden. Hier stehen Hinterbliebene oft vor einer sehr schwierigen organisatorischen und finanziellen Aufgabe. Wir schlüsseln für Sie die wichtigsten Punkte auf.

Die erste Anlaufstelle ist immer das örtliche deutsche Konsulat. Dieses regelt sämtliche Formalitäten zur Überführung innerhalb des jeweiligen Landes. Dazu gehören unter anderem die Kontaktierung eines örtlichen Bestatters und die Anforderung der benötigten Papiere.

Im Regelfall wird der Leichnam in einen speziell versiegelten und undurchlässigen Überführungssarg aus Zink gebettet. Das stellt unter anderem sicher, dass der Leichnam keine Krankheiten während des Transports verbreitet oder jemand Zugriff auf ihn hat. Diese Art der Rückführung ist aber auch die teuerste.

Oftmals ist es wesentlich preiswerter, wenn der Verstorbene vor Ort kremiert und anschließend die Asche überführt wird. Diese Entscheidungen liegen im Endeffekt jedoch in den Händen der Hinterbliebenen.

Ist der Verblichene letztendlich in Deutschland angekommen, übernimmt dort das beauftragte deutsche Bestattungsunternehmen alle weiteren Schritte.

Überführung ins Ausland

Viele Menschen, die in Deutschland leben, haben ihre Wurzeln im Ausland. Dementsprechend verspüren sie dann oft auch den Wunsch nach einer Bestattung im Heimatland. Für diesen Fall gibt es spezielle Bestattungsunternehmen, die sich auf diese Art Bestattung spezialisiert haben.

Hier gelten im Todesfall die in Deutschland üblichen Regeln. Die Hinterbliebenen dürfen erst nach der Kontaktaufnahme mit einem Arzt einen Bestatter beauftragen.

Sterbegeldversicherung

Bestatter raten zur Sterbegeldversicherung als Vorsorge

Wenn der Todesfall eingetreten ist, sollten die Angehörigen prüfen, ob der Verstorbene mit einem Bestattungsinstitut bereits einen Vertrag über die Bestattungsvorsorge abgeschlossen hat. Es besteht die Möglichkeit, dass eine Sterbegeldversicherung zugunsten des Bestatters abgeschlossen wurde. Falls der Verstorbene keine Angehörigen hinterlässt, kann der Bestatter so seine Kosten für die Bestattung decken.

Ist das der Fall, ist es immer empfehlenswert, die Versicherungsgesellschaft der Sterbegeldversicherung zeitnah über den Todesfall des Versicherungsnehmers zu informieren. Als Nachweis dienen Versicherungsschein und Sterbeurkunde. Eine telefonische Mitteilung reicht als erste Information bei vielen Gesellschaften bereits aus. Wie die Meldefrist jedoch bei der jeweiligen Gesellschaft genau aussieht, sollten Angehörige frühzeitig in Erfahrung bringen.

Mit dem Bestatter können die Angehörigen die Wünsche des Verstorbenen besprechen und die Art und Weise der Bestattung festlegen. Die Hinterbliebenen entscheiden auch, welche Schritte der Bestatter ihnen abnehmen soll, etwa Behördengänge oder Gespräche mit der Kirchengemeinde.

Sterbegeldversicherung im Vergleich

Ganz gleich, ob der Verblichene in Deutschland oder im Ausland verstorben ist, es kommen immer Kosten für die Bestattung auf die Hinterbliebenen zu. Damit diese nicht zusätzlich zur Trauer auch noch die private Geldbörse belasten, empfiehlt es sich, eine Sterbegeldversicherung im Vorfeld abzuschließen. Da hier die Leistungen und Beiträge unterschiedlich ausfallen, lohnt immer ein Vergleich.

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