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Überführung im Todesfall - Kosten mit der Sterbegeldversicherung abdecken

Statistisch betrachtet sterben in Deutschland täglich rund 2.500 Menschen (Quelle: Statistisches Bundesamt, 2015). Die Angehörigen bleiben zurück, erfüllt mit Trauer und Schmerz über den Verlust des Verstorbenen. Innerhalb weniger Tage gilt es trotz der Trauer allerlei wichtige Entscheidungen zu treffen. Hierzu gehört auch die Überlegung, wann der oder die Verstorbene zum Bestatter überführt werden soll. Schließlich gibt es je nach Bundesland unterschiedliche Überführungsfristen.

Nach dem Tod eines Familienmitglieds stehen viele Hinterbliebene häufig vor folgenden Fragen: Wann muss der Verstorbene spätestens überführt werden? Welche Dokumente werden benötigt? Und wer übernimmt die Kosten für die Überführung?
Als Versicherungsexperte mit 35 Jahren Erfahrung liefern wir Ihnen und Ihren Angehörigen die Antworten. Außerdem verraten wir Ihnen, wie Sie Ihre Familie vor den Überführungskosten schützen.

Überführungsfristen innerhalb Deutschlands

Grafik Bundesländer Überführungsfristen

Manche Familie möchte sich im Trauerfall nicht sofort von dem Verstorbenen trennen. Der Gesetzgeber kommt den Trauernden mehr oder weniger entgegen. Laut deutschem Gesetz muss ein Leichnam spätestens 24 bis 48 Stunden nach Todeseintritt in eine Leichenhalle, auf einen Friedhof oder zum Bestatter überführt werden. Innerhalb dieser Frist müssen die Angehörigen also ein Bestattungsinstitut oder ein Überführungsunternehmen beauftragen.

Der angegebene Zeitraum hängt jedoch von der Regelung des jeweiligen Bundeslandes ab, hier gibt es große Unterschiede. Die entsprechenden Fristen für Ihr Bundesland können Sie unserer Grafik entnehmen.

Neben den Überführungsfristen gibt es allerdings noch einige andere Dinge, die Hinterbliebene beachten sollten. Die Aufbewahrung des Leichnams ist zu Hause beispielsweise nur gestattet, wenn der Verschiedene nicht an einer meldepflichtigen Krankheit gelitten hat. Außerdem sind je nach Bestattungsart meist mehrere Überführungsfahrten notwendig: vom Sterbeort in die Leichenhalle oder zum Bestatter und von dort aus zum Ort der Beisetzung.

 

Welche Dokumente werden für die Überführung benötigt?

Für eine Überführung benötigen die Hinterbliebenen folgende Dokumente:

  • einen vom Arzt ausgestellten Totenschein
  • die Sterbeurkunde vom zuständigen Standesamt (je nach Gemeinde)
  • die Bestätigung des Bestatters über die ordnungsgemäße Einsargung des Verstorbenen
  • eine ärztliche Bescheinigung, in der bestätigt wird, dass die Überführung des Verstorbenen ohne gesundheitliche Bedenken erfolgt

Gut zu wissen: Soll nur die Asche in einer Urne überführt werden, ist der Totenschein und in manchen Fällen zusätzlich die Sterbeurkunde ausreichend.

Ablauf einer Überführung

Ablauf und Anzahl der Überführungen im Todesfall unterscheiden sich stark, je nachdem für welche Bestattungsart Sie sich entschieden haben. In der Regel findet die erste Überführungsfahrt vom Sterbeort zum Bestattungsunternehmen statt. Durchgeführt wird der Transport des Leichnams von dem beauftragten Bestatter, da eine Überführung im Privatfahrzeug unzulässig ist. Im Bestattungsinstitut angekommen wird der Verstorbene hygienisch versorgt und gekühlt.

Bei einer Erdbestattung wird der Verstorbene am Tag der Beerdigung vom Bestattungsunternehmen zum Friedhof überführt. Wünschen Sie eine Trauerfeier mit Aufbahrung des Verstorbenen, ist zuvor eine weitere Überführungsfahrt in eine Kirche oder zur Friedhofskapelle notwendig, wenn der Bestatter keinen Raum für die Aufbahrung zur Verfügung hat.

Haben Sie sich dagegen für eine Feuer- oder Seebestattung entschieden, wird der Leichnam vom Bestattungsinstitut ins Krematorium gefahren, ehe es zum Beisetzungsort geht.


Überführung eines Verstorbenen aus dem Ausland oder ins Ausland

Die meisten Menschen möchten in ihrem Heimatland oder dort, wo sie sich heimisch fühlen, beigesetzt werden. Doch was ist, wenn ein Familienangehöriger im Ausland - beispielsweise im Urlaub - verstirbt? Dann ist eine spezielle Überführung notwendig, die oftmals hohe Kosten mit sich bringt.

Verstirbt ein Familienmitglied im Ausland, müssen spezielle Vorgänge bei der Überführung nach Deutschland beachtet werden. Hier stehen Hinterbliebene oft vor einer schwierigen organisatorischen und finanziellen Aufgabe.

Die erste Anlaufstelle ist immer das örtliche deutsche Konsulat. Dieses regelt sämtliche Formalitäten zur Überführung innerhalb des jeweiligen Landes. Dazu gehören unter anderem die Kontaktierung eines örtlichen Bestatters und die Anforderung der benötigten Papiere.

Im Regelfall wird der Leichnam in einen speziell versiegelten und undurchlässigen Überführungssarg aus Zink gebettet. Das stellt unter anderem sicher, dass der Leichnam keine Krankheiten während des Transports verbreitet und niemand Zugriff auf ihn hat. Diese Art der Rückführung ist aber auch die teuerste.

Oftmals ist es wesentlich preiswerter, wenn der Verstorbene vor Ort kremiert und anschließend die Asche überführt wird. Diese Entscheidungen liegen im Endeffekt jedoch in den Händen der Hinterbliebenen.

Ist der Verstorbene dann in Deutschland angekommen, übernimmt dort das beauftragte deutsche Bestattungsunternehmen alle weiteren Schritte.

Viele Menschen, die in Deutschland leben, haben ihre Wurzeln im Ausland. Dementsprechend verspüren sie dann häufig auch den Wunsch nach einer Bestattung im Heimatland. Für diesen Fall gibt es spezielle Bestattungsunternehmen, die sich auf diese Art der Überführung und Bestattung spezialisiert haben.

Eine Überführung ins Ausland ist im Sarg und auch in der Urne möglich. In beiden Fällen müssen jedoch folgende Voraussetzungen erfüllt werden:

  • Neben dem Totenschein und der Sterbeurkunde benötigen Sie auch einen internationalen Leichenpass. Dieser wird vom Bestatter beim Gesundheitsamt beantragt.
  • Vor einer Überführung ins Ausland muss eine zweite Leichenschau von einem anderen Arzt durchgeführt werden.
TippWeitere Informationen zur Sterbegeldversicherung

Mehr über die verschiedenen Aspekte des Sterbegeldes erfahren Sie hier:

 

Überführungskosten

Je größer die Distanz zwischen den einzelnen Überführungsstationen ist, desto höher sind in der Regel auch die Überführungskosten. Vor allem eine Überführung aus dem Ausland oder ins Ausland lässt den Betrag deutlich in die Höhe schießen.

Viele Bestattungsunternehmen berechnen für die Überführung innerhalb des Ortes - sprich im Nahbereich - eine Pauschale zwischen 110 € und 260 €. Wird der Verstorbene jedoch regional oder auch überregional überführt, berechnen viele Bestatter pro Kilometer zwischen 1,00 € und 2,30 €.

Die Sterbegeldversicherung als finanzielle Absicherung

Sterbegeldversicherung

Die Überführung und natürlich auch die anschließende Beerdigung gehen ganz schön ins Geld. Umso wichtiger ist es, dass Sie Ihre Angehörigen vor den mitunter immensen Kosten schützen. Viele Bestatter raten daher auch zur Sterbegeldversicherung als Vorsorge. Die Versicherungssumme können Sie entweder einem Angehörigen hinterlassen oder aber direkt einem Bestattungsunternehmen - und so die Kosten für die Überführung direkt abdecken.

Haben Sie eine Sterbegeldversicherung abgeschlossen, sollten Ihre Hinterbliebenen die Versicherungsgesellschaft zeitnah über Ihren Todesfall informieren. Als Nachweis dienen Versicherungsschein und Sterbeurkunde. Eine telefonische Mitteilung reicht als erste Information bei vielen Gesellschaften bereits aus. Wie die Meldefrist jedoch bei der jeweiligen Gesellschaft genau aussieht, sollten Angehörige frühzeitig in Erfahrung bringen.

 

Mit dem Bestatter können die Angehörigen die Wünsche des Verstorbenen besprechen und die Art und Weise der Bestattung festlegen. Die Hinterbliebenen entscheiden auch, welche Schritte der Bestatter ihnen abnehmen soll, etwa Behördengänge oder Gespräche mit der Kirchengemeinde.

Sterbegeldversicherung im Vergleich

Damit Ihre Angehörigen nach Ihrem Versterben in Ruhe trauern können, empfehlen wir Ihnen, eine Sterbegeldversicherung abzuschließen. Mit der Versicherungssumme können diese dann die Überführung, Beisetzung und Trauerfeier finanzieren. Da sich die Sterbegeldversicherungen in ihren Preisen und Leistungen unterscheiden, lohnt sich ein Vergleich. Nutzen Sie dafür doch einfach unseren Vergleichsrechner und finden Sie noch heute eine günstige Sterbegeldversicherung.

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