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Sterbegeldversicherungen und Bestattungen:
Überführung und Bestattungsinstitut

Jeden Tag sterben in Deutschland, statistisch betrachtet, mehr als 2.500 Menschen (Quelle: Statistisches Bundesamt, Zahlen für 2015). Die Angehörigen bleiben zurück, erfüllt mit Trauer und Schmerz über den Verlust des Verstorbenen. Innerhalb weniger Tage gilt es trotz der Trauer wichtige Entscheidungen zu treffen. Welche Formalitäten müssen umgehend beachtet werden, auch hinsichtlich bestehender Sterbegeldversicherungen? Wie soll der Ablauf bis zur Bestattung gestaltet werden? Welche Bestattungsart wünschte sich der Verstorbene: Erdbestattung, Feuer- oder Seebestattung? Oder eine alternative Bestattungsform wie die Baumbestattung oder Almwiesenbestattung?

Wir informieren Sie über die wichtigsten Vorgänge, wie die Ausstellung des Totenscheins, die unmittelbar nach dem Todesfall erledigt werden sollten und nennen Ihnen den Zeitraum, in dem die Überführung des Leichnams zum Bestattungsinstitut erfolgt sein muss.

 
 

Weitere Informationen zur Sterbegeldversicherung

Sie finden hier weitere, interessante Informationen rund um die Sterbegeldversicherung:

Bestattungsinstitut – Sterbegeldversicherungen helfen bei der Vorsorge

Wenn der Todesfall eingetreten ist, sollten die Angehörigen prüfen, ob der Verstorbene mit einem Bestattungsinstitut bereits einen Vertrag über die Bestattungsvorsorge getroffen hat. Oder besteht eine Sterbegeldversicherung zugunsten des Bestatters oder der Erben bzw. Verwandten? Falls das der Fall ist, ist es immer empfehlenswert Sterbegeldversicherungen über den Todesfall des Versicherungsnehmers zu informieren, als Nachweis dienen Versicherungsschein und Sterbeurkunde. Eine telefonische Mitteilung reicht als erste Mitteilung bei vielen Sterbegeldversicherungen bereits aus. Wie die Meldefrist jedoch bei der jeweiligen Gesellschaft genau aussieht, sollte von Angehörigen frühzeitig in Erfahrung gebracht werden.

Mit dem Bestatter können die Angehörigen die Wünsche des Verstorbenen besprechen und die Art und Weise der Bestattung festlegen. Die Hinterbliebenen entscheiden auch, welche Schritte der Bestatter ihnen abnehmen soll, etwa Behördengänge oder Gespräche mit der Kirchengemeinde. Da die Bestatterkosten unterschiedlich hoch sein können, ist es auch nicht pietätlos, die Preise zu vergleichen.

Überführung – Gesetzlich festgelegte Fristen beachten

Nach dem Tod muss der Leichnam spätestens nach 24 bis 36 Stunden in eine Leichenhalle auf dem Friedhof oder beim Bestatter überführt werden. Für eine Überführung aus dem Ausland oder eine Überführung in das Ausland gilt diese Frist nicht. Eine Aufbahrung zu Hause ist meist für ein bis zwei Tage möglich, wenn der Verstorbene nicht an einer meldepflichtigen Krankheit gelitten hat. Auch Kliniken und Heime verfügen über ein Abschiedszimmer, in dem der Tote nach der Überführung aufgebahrt werden kann.

Nach dem deutschen Bestattungsrecht muss der Leichnam, je nach Bundesland, nach spätestens fünf bis zwölf Tagen beigesetzt werden. Die Bestattungsart ist hier ebenfalls von Bedeutung. Für eine Feuerbestattung und der anschließenden Beisetzung der Urne bleiben nach der Einäscherung des Verstorbenen bis zu sechs Wochen Zeit.

Eine Bestattung ist jedoch frühestens 48 Stunden nach dem Todesfall möglich. Für die eindeutige Feststellung des Todes muss ein Totenschein ausgestellt werden. Tritt der Todesfall im Krankenhaus ein, übernimmt das die Einrichtung selbst, andernfalls muss für den Totenschein ein Arzt herbeigerufen werden.

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