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Sterbegeldversicherung mit und ohne Wartezeit

Viele Menschen schließen eine Sterbegeldversicherung ab, damit hohe Kosten einer Bestattung die Angehörigen zur Trauer nicht noch zusätzlich finanziell belasten. Doch was ist, wenn der Todesfall früher als erwartet eintritt und die extra hierfür abgeschlossene Versicherung noch gar nicht oder nur in geringem Umfang leistet? Dann ist es so, dass im Vorfeld eine Sterbegeldversicherung mit dem Einschluss einer Wartezeit abgeschlossen wurde. Es gibt diese Versicherung aber auch ohne Wartezeit.

Bei uns erfahren Sie, wie es sich mit der Sterbeversicherung mit und ohne Wartezeit verhält und welche Aspekte beim Abschluss einer Sterbeversicherung beachtet werden sollten, damit ein optimal auf Ihre Ansprüche festgelegter Versicherungsschutz gewährleistet werden kann.

 

Sterbegeldversicherung ohne Wartezeit - wir haben die Partner

Was ist, wenn Sie eine Sterbegeldversicherung zeitnah benötigen? Die Sterbegeldversicherung ohne Wartezeit ist die Lösung, hier gibt es sofortigen Schutz im Fall der Fälle.

Im Regelfall beträgt die Wartezeit bei einer Sterbegeldversicherung drei Jahre (36 Monate). Wenn es währenddessen zum Todesfall kommt, werden lediglich die eingezahlten Beiträge abzüglich der Kosten ausgezahlt.

Oft kommt dann für viele Angehörige zu dem erlittenen Verlust einer geliebten Person auch die frustrierende Erkenntnis hinzu, dass die Bestattungskosten trotz Bestattungsvorsorge noch nicht einmal annähernd abgedeckt werden.

Einige unserer Partner bieten daher bei der Sterbegeldversicherung verschiedene Modelle an, die sich an kürzeren Laufzeiten orientieren. Die GE-BE-IN Versicherung oder die Monuta zum Beispiel ermöglichen den Abschluss einer Sterbegeldversicherung ohne Wartezeit. Hier muss der Versicherte dann aber mit Vertragsabschluss bestätigen, dass er an keiner lebensbedrohenden Erkrankung leidet.

Wird die Sterbegeldversicherung ohne Karenzzeit abgeschlossen, kommt es zu einer vorgeschriebenen Gesundheitsprüfung bei den genannten Gesellschaften. Zudem wird die Sterbegeldversicherung ohne Wartezeit nur bis zu einem Eintrittsalter von höchstens 70 Jahren (GE-BE-IN Versicherung) und 74 Jahren (Monuta) angeboten.

Sterbegeld mit Wartezeit

Für den Fall, dass Sie sich für eine Sterbegeldversicherung mit Wartezeit entscheiden, wird keine Gesundheitsprüfung durchgeführt. Ihr Gesundheitszustand wird hier weder abgefragt noch in der Versicherungspolice erwähnt. Die vereinbarte Versicherungssumme wird hier jedoch erst nach Ablauf der Wartezeit, die je nach Gesellschaft unterschiedlich ausfallen kann, zur Verfügung stehen.

Wie lang diese Wartezeit, auch Karenzzeit genannt, ist, hängt vom Anbieter und dem gewählten Sterbegeld-Tarif ab. In der Regel sind Ansparzeiten von 12, 18, 24 oder 36 Monaten üblich.

Wartezeit

Rückzahlung der Beiträge bei einer Sterbeversicherung mit Wartezeit

Viele Versicherungsgesellschaften zahlen bei Todesfall innerhalb der Karenzzeit nur die gezahlten Beiträge zurück, andere Anbieter sehen in dem Fall eine gestaffelte Auszahlung vor.

Bei dem Beispiel für die Auszahlung bei Tod innerhalb der vereinbarten Karenzzeit, die hier 36 Monate beträgt mit einer Versicherungssumme von 7.500 €, sieht die gestaffelte Auszahlung wie folgt aus:

  • in den ersten sechs Monaten erfolgt bei Tod keine Auszahlung
  • 7. - 12. Monat: Rückerstattung der eingezahlten Beiträge
  • 13. - 24. Monat: 1/3 der Versicherungssumme - also 2.500 € - mindestens aber die eingezahlten Beiträge
  • 25. - 36. Monat: 2/3 der Versicherungssumme - also 5.000 € - mindestens aber die eingezahlten Beiträge
 

Tipp:

Eine Sterbegeldversicherung, die sowohl auf die Gesundheitsprüfung als auch auf eine Wartezeit verzichtet, gibt es nicht. Das Risiko für die Versicherungsgesellschaft ist nicht kalkulierbar und damit zu hoch.

Ausnahmen und Sonderfälle

Der Münchner Begräbnisverein (MBV) bietet unter dem Dach der LV 1871 von München eine weitere Variante. Beim MBV staffelt sich die Zeit nach dem Lebensalter.

Bis zum 49. Lebensjahr gilt hier eine Karenzzeit von drei Jahren.

Ab dem 50. bis zum 59. Lebensjahr beträgt sie noch zwei Jahre und ab dem 60. Lebensjahr gelten 12 Monate. Zudem werden in der Karenzzeit in allen 3 Varianten die Leistungen bereits nach einem Jahr gestaffelt ausgezahlt.

Weitere Ausnahmen sind die Itzehoer Versicherung mit 12 Monaten, die Bayerische mit 18 Monaten, die VPV sowie die Inter Lebensversicherung mit je 24 Monaten Wartefrist. Somit ergibt sich eine ganze Reihe von Varianten wonach der Versicherte seine Sterbegeldversicherung

  • mit oder ohne Wartezeit
    oder entsprechend
  • mit oder ohne Gesundheitsprüfung
    passend wählen kann.

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