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Sterbegeldversicherung
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Fragen und Antworten rund um das Thema Sterbegeldversicherung

Im Trauerfall stehen Hinterbliebene vor Fragen, die sie sich im Vorfeld oft nicht gestellt haben. Meist ist dann guter Rat teuer, denn die Antworten lassen sich nicht immer ohne weiteres finden.

Damit Sie gar nicht erst in diese Lage kommen, bieten wir Antworten zu den wichtigsten Fragen rund um die Themen Sterbegeldversicherung und Trauerfall. Und wenn Sie Ihre Frage hier nicht finden sollten, steht Ihnen unser Expertenteam - Personen - gerne telefonisch oder per E-Mail zur Seite!

 

Zahlt die Sterbegeldversicherung bei Unfalltod? 

Kommt es zu einem Tod durch Unfall, dann wird sofort gezahlt. Manche Versicherungsgesellschaften zahlen die zweifache oder sogar dreifache Versicherungssumme in diesem Fall aus.

Mehrere Sterbegeldversicherungen - geht das? 

Die Antwort hier ist ein klares Ja. Sie können bei verschiedenen Versicherungsgesellschaften tatsächlich mehrere Sterbegeldversicherungen abschließen. Hier darf lediglich die Gesamtversicherungssumme, die jeweils von dem Versicherer maximal angeboten wird, nicht überschritten werden.

Hände von Mutter und Kind

Gibt es eine Sterbegeldversicherung für Kinder? 

Manche Versicherungsgesellschaften bieten die Möglichkeit, Kinder bis zum 14. oder 18. Lebensjahr in einer Sterbegeldversicherung deutlich günstiger über die Eltern mitzuversichern. Was das bedeutet, haben wir für Sie anhand von 3 Beispielen dargestellt:

Zahlt die Sterbegeldversicherung bei Suizid? 

Für den Fall, dass ein Versicherungsnehmer die Selbsttötung vornimmt, gelten andere Regeln. So zahlen die Versicherer in der Regel nur nach Ablauf von drei Jahren nach Vertragsabschluss die volle Versicherungssumme aus. Geschieht der Suizid jedoch vor Ablauf der Wartezeit erhalten die Hinterbliebenen in der Regel nur die eingezahlten Beiträge zurück.

Was ist die Überschussbeteiligung bei der Sterbegeldversicherung? 

Im Prinzip ist die Sterbegeldversicherung eine Lebensversicherung. Nur haben die Versicherer hier die gesetzliche Verpflichtung, das eingezahlte Geld der Kunden vorsichtig anzulegen. Risikofonds sind nicht erlaubt, da die Chance auf Verluste zu hoch ist. Die erwirtschafteten Gewinne werden zu 100 % auf die Versicherten umgelegt. Somit entwickeln sich höhere Auszahlungen im Todesfall. Teilweise können dadurch auch die Beiträge reduziert werden.

Was ist der Unterschied zwischen einer Sterbekasse und einer klassischen Lebensversicherung? 

Eine Sterbekasse ist eine Lebensversicherung, die in der Regel ausschließlich für die Deckung der Bestattungskosten abgeschlossen wird. Das Geld wird nach Eintritt des Versicherungsfalls an die Hinterbliebenen oder sogar den Bestatter ausgezahlt. Überschüsse kommen nur den Mitgliedern der Sterbekasse zugute.

Eine klassische Lebensversicherung hingegen bildet ebenfalls Kapital. Die Höhe der Versicherungssumme kann stark von der Sterbegeldversicherung abweichen. Diese Form der Versicherung ist in der Regel eine Kapitalanlage, die Gewinne erwirtschaften soll.

Der erwirtschaftete Betrag wird nach Ablauf der Vertragszeit ausgezahlt. Bei der Lebensversicherung fließen Gewinne unter anderem auch an Aktionäre.

Sterbegeldversicherung oder Risikolebensversicherung? 

Eine Sterbegeldversicherung wird für die Deckung der Bestattungskosten der versicherten Person abgeschlossen.

Die Risikolebensversicherung hingegen sichert die allgemeine finanzielle Situation der Hinterbliebenen ab. Die Bestattung allein ist hier nicht das Ziel des Versicherten. Vielmehr sollen die Hinterbliebenen eine finanzielle Rundum-Versorgung erhalten, zum Beispiel zur Absicherung einer Eigenheimfinanzierung. Das spiegelt sich auch in den wesentlich höheren Versicherungssummen wider.

Zudem wird bei der Risikolebensversicherung der Ablauf auf ein bestimmtes Alter vereinbart. Wird beispielsweise das 65. Lebensjahr angegeben und die versicherte Person lebt noch, erfolgen weder die Auszahlung im Todesfall noch die Erstattung der eingezahlten Beiträge.

Sterbegeld oder Sparvertrag? 

Immer wieder stellen Verbraucherschützer den Sparvertrag über eine Sterbegeldversicherung. Was macht den Unterschied aus?

Eine Bestattung in Deutschland kostet laut Stiftung Warentest ungefähr 7.500 €. Es dauert also viele Jahre, bis dieser Betrag durch monatliche Einzahlung erreicht ist. Tritt aber der Todesfall bereits nach kurzer Zeit ein, so reicht das Angesparte nicht für die Bestattung aus. Ein Sparvertrag hat darüber hinaus den Nachteil, dass dieser erst nach Vorlage eines Erbscheins ausgezahlt wird. Der Erbschein muss beim zuständigen Amtsgericht beantragt werden.

Die Sterbegeldversicherung hingegen übernimmt die Kosten

  • ab sofort
  • bei Verzicht auf die Gesundheitsprüfung nach einer Wartezeit. Je nach Versicherungsgesellschaft erfolgt die Auszahlung gestaffelt.

Muss die Auszahlung der Sterbegeldversicherung versteuert werden? 

Grundsätzlich gilt, dass die Auszahlung des Sterbegelds im Versicherungsfall - also Ablebens der versicherten Person - nicht vom Empfänger versteuert werden muss.

Bei Leistungen zu Lebzeiten der versicherten Person oder einer Kündigung der Sterbegeldversicherung muss der ausgezahlte Betrag versteuert werden.

Sterbegeldversicherung bei Hartz 4, Grundsicherung oder Pflegeleistungen? 

Laut eines Urteils des Bundesgerichtshofes aus dem Jahr 2007 gilt eine Sterbegeldversicherung als „zweckbestimmte Bestattungsvorsorge“. Wer also bereits eine Sterbegeldversicherung abgeschlossen hat und später Sozialleistungen bezieht, muss die Versicherung nicht kündigen. Hier fällt die Sterbegeldversicherung unter das Schonvermögen.

Natürlich ist es möglich, mit bestehenden Sozialleistungen eine Sterbegeldversicherung abzuschließen. Die Beitragszahlung jedoch muss auch hier aus eigener Tasche vorgenommen werden. Die öffentliche Hand unterstützt hier in keiner Weise.

Weitere Fragen rund um das Thema Trauerfall 

Alle weiteren Fragen, die sich um das Thema Trauerfall und Vorsorge drehen, haben wir für Sie ebenfalls aufgegriffen und beantwortet.

Warum ist eine Patientenverfügung sinnvoll? 

Eine Patientenverfügung legt fest, was für medizinische oder lebensverlängernde Maßnahmen angewendet werden sollen, wenn der Patient seinen Willen nicht mehr ausreichend erklären kann. Das kann passieren, wenn der Patient zum Beispiel dement ist oder im Koma liegt. Im ungünstigsten Fall kann gerichtlich ein Vormund bestimmt werden, der gegebenenfalls gegen die familiären Interessen entscheidet.

Wofür brauche ich eine Vorsorgevollmacht? 

Mit einer Vorsorgevollmacht bestimmen Sie, wer für Sie die Verantwortung übernehmen soll, wenn Sie persönliche Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln können (z. B. wegen eines Schlaganfalls). Diese muss in schriftlicher Form verfasst und sollte für bestimmte Fälle (Bankgeschäfte usw.) notariell beglaubigt sein. Es ist sinnvoll, dass Sie die Vorsorgevollmacht im Zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer registrieren lassen, um einem eventuellen Missbrauch vorzubeugen!

Was ist die Sorgerechtsverfügung? 

Mit einer Sorgerechtsverfügung können Sie festlegen, wer das Sorgerecht für Ihre Kinder übernimmt, falls Sie dies wegen Krankheit, Unfall oder Tod nicht mehr bewältigen können. Verwandte oder Taufpaten erhalten leider keinesfalls automatisch das Sorgerecht im Ernstfall. Vom Gesetz her müsste ein Familiengericht einen Sorgeberechtigten bestimmen - wobei es sich um eine fremde Person handeln kann.

Ein Vergleich der Sterbegeldversicherung lohnt immer 

Mit einer Sterbegeldversicherung sind Sie finanziell auf der sicheren Seite und genießen lebenslangen Versicherungsschutz. Die finanzielle Entlastung Ihrer Hinterbliebenen steht hierbei im Vordergrund. Mit der passenden Versicherungssumme stellen Sie sicher, dass alle Bestattungskosten abgedeckt sind. Planen Sie voraus und vergleichen Sie noch heute kostenlos und unverbindlich die Tarife der Sterbegeldversicherung!

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