Hier helfen wir Ihnen weiter!
(02041) 77447 - 44
Sterbegeldversicherung
  • 45 Tarife im Vergleich
  • günstige Beiträge
  • lebenslanger Schutz
Sie befinden sich hier:
  1. Start
  2. Sterbegeldversicherung
  3. Bestattungsart

Sterbegeldversicherung und Bestattung
Art der Bestattung und Friedhof

Vom einen geliebten Angehörigen Abschied nehmen zu müssen, bedeutet eine große emotionale Belastung. Aber trotz allem müssen viele Entscheidungen getroffen werden oder umgesetzt werden. Welche Form der Bestattung soll es sein? Hat der Verstorbene Wünsche für seine Bestattung verfügt? Viele Dinge, die nun in kurzer Zeit abgewickelt werden müssen.

Die Art der Bestattung hat der Verstorbene vielleicht schon zu Lebzeiten verfügt. Die Erdbestattung ist in Deutschland ohne weitere Formalitäten möglich. Für die Feuerbestattung muss dem Krematorium eine Verfügung des Verstorbenen oder der Angehörigen vorliegen. Wenn eine Seebestattung gewünscht wird, muss beim zuständigen Standesamt die Genehmigung eingeholt werden. Hier müssen die Angehörigen einen formlosen und begründeten Antrag stellen. Je nach Art der Bestattung fallen natürlich höhere Kosten an. Es ist von Vorteil, wenn nun auf eine Sterbegeldversicherung zurückgegriffen werden kann.

In Deutschland dürfen Särge und Urnen nur auf öffentlichen Friedhöfen beigesetzt werden. Aber auch hier gibt es Ausnahmen, wie z. B. der FriedWald, in dem Verstorbene in einem umgewidmeten Waldstück beigesetzt werden können. Die Angehörigen können den Bestatter mit der Wahl der Grabstätte beauftragen. Wer in der Lage ist, dieses selber zu machen, kann sich bei der Friedhofsverwaltung über die verschiedenen Möglichkeiten, wie Reihengrab, Wahlgrab oder anonyme Grabstätte informieren.

Auch der Steinmetz kann entweder vom Bestatter oder von den Angehörigen mit der Gestaltung eines Grabmales beauftragt werden. Dieses gilt auch für die Regelungen mit dem Friedhofsgärtner für die Dauergrabpflege.

Viele Dinge können die Kosten für eine Bestattung in die Höhe treiben. Deshalb ist sehr empfehlenswert, bereits rechtzeitig zu Lebzeiten eine Sterbgeldversicherung abzuschließen, um die Kosten für alle Wünsche decken zu können.

 

Weitere Informationen zur Sterbegeldversicherung

Sie finden hier weitere, interessante Informationen rund um die Sterbegeldversicherung:

Bestattung im FriedWald – mit der Sterbegeldversicherung den letzten Wunsch erfüllen

Für viele Menschen ist es ein Wunsch, der vor Jahren noch nicht umgesetzt werden konnte: Die Bestattung in einem Wald. Diese Art der Bestattung erfreut sich immer mehr Beliebtheit und wird zu einer selbstverständlichen Alternative zum traditionellen Friedhof.

Im Jahr 2000 wurde auch hierzulande die Möglichkeit bekannt, die Asche eines verstorbenen Menschen am Fuße eines Baumes beizusetzen. Das Unternehmen FriedWald hat sich nun als Ziel gesetzt, diese Art der Bestattung in Deutschland weiter zu verbreiten. Im Jahr 2001 wurde der erste FriedWald im Reinhardswald bei Kassel eröffnet. Beim FriedWald handelt es sich um einen Friedhof, die entsprechend ausgewiesenen Waldflächen wurden in einem Genehmigungsverfahren umgewidmet.

Wenn nun der Verstorbene bereits zu Lebzeiten eine Sterbegeldversicherung abgeschlossen hat, lassen sich die Kosten für diese neue und sicherlich schöne Art der Bestattung hieraus problemlos abdecken. Denn letztendlich fallen im Trauerfall ja nicht nur Kosten für die Bestattung, sondern auch noch z. B. für Organisation, Einäscherung oder Formalitäten an.

Betreut wird ein FriedWald von drei Organisationen: Dem Unternehmen FriedWald, dem zuständige Forstamt und dem Waldbesitzer (im Regelfall die Kommune). Die Kommune ist der öffentliche Träger des FriedWalds und gewährleistet den ordnungsgemäßen Betrieb. Die Förster vor Ort betreuen den FriedWald.

Zu Lebzeiten kann man sich bereits in einem FriedWald einen Baum aussuchen. Es gibt den Familienbau, der für eine Einzelperson oder auch eine ganze Familie bestimmt sein kann. Der Freundschaftsbaum gibt dem Verstorbenen über den Tod hinaus ihren freundschaftlichen Bindungen Bedeutung zu verleihen. Die Gemeinschaftsbäume dienen ebenfalls mehreren Menschen als letzte Ruhestätte. Hier wird die Urne aber in einem Einzelplatz beigesetzt.

Die Kosten für eine Bestattung variieren natürlich. Hier kommt es im Wesentlichen darauf an, welcher Baum gewählt: Die Stärke, Art und Lage des Baumes sind dabei ausschlaggebend. Mittlerweile ist der FriedWald in Deutschland 27-mal in idyllischer Lage vertreten.

Mit den Mitteln aus einer Sterbegeldversicherung lassen sich natürlich viele Wünsche des Verstorbenen realisieren. Da es mittlerweile eine Vielzahl von Gesellschaften gibt, die Sterbegeldversicherungen anbieten, hilft in den meisten Fällen ein Versicherungsmakler. Er kann viele Fragen für den Kunden klären und auch das passende Angebot für eine Sterbegeldversicherung erstellen.


Die Sterbegeldversicherung – Freie Wahl der letzten Ruhestätte

Dass die Deutschen zu Lebzeiten ein reisefreudiges Volk sind, hat sich seit den Zeiten des Wirtschaftswunders immer wieder gezeigt. Aber auch nach dem Tod ist der Reisewillen für manchen ungebrochen. Hier ist die Schweiz ein bevorzugtes Reiseland. Der Grund: In der Schweiz kann man zwar auch nicht dem Tod entgehen, aber dem Friedhof. Ursula Stalder vom Verband der Schweizer Bestattungsunternehmen spricht von einem starken Aufkommen aus dem deutschen Nachbarland. Die Bestattung ist in der Schweiz anders geregelt. Hier gilt die Einäscherung bereits als Bestattung. Im Gegensatz dazu gibt es in Deutschland die Bestattungspflicht.

Der Düsseldorfer Bestatter Dietmar Kapelle berichtet, dass er bereits über 800 Kunden in den Schweizer Bergen bestattet hat. Viele Verwandte, so Kapelle, tun sich leichter mit der Trauer, wenn sie sehen, dass die Angehörigen die letzte, gewünschte Ruhestätte finden.

Es gibt viele Menschen, die ihren Verwandten nicht mehr zumuten möchten über zwanzig Jahre und mehr die Grabpflege zu übernehmen. Eine Bestattung auf einer Bergwiese kostet im Allgemeinen weniger als die Erdbestattung, auch die laufenden Kosten wie bei einer Erdbestattung brauchen hier nicht berücksichtigt werden.

Auch wenn die Kosten für diese Art der Bestattung eher gering sind, sollten die Angehörigen doch einen kurzen Aufenthalt in der Schweiz mit einkalkulieren. Natürlich kostet es mehr, wenn die Urne unter einem eingewachsenen Baum oder Felsen beigesetzt werden soll. Aber hier sind den Wünschen kaum Grenzen gesetzt. Natürlich ist es auch möglich, die Asche vom Bergbach ins Mittelmeer tragen zu lassen oder im Bergwind zu verstreuen. „Hier sind viele Menschen der Unendlichkeit näher“, so Dietmar Kapelle. Wenn der Betroffene im Vorfeld eine Sterbegeldversicherung einrichtet, so können die Angehörigen den letzten Wunsch nach dieser bisher noch ungewöhnlichen Ruhestätte auch realisieren.

nach oben