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Handy und Privathaftpflicht - Wer zahlt für Schäden?

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Sie haben sich ein Mobiltelefon gekauft oder besitzen schon länger eines und stellen sich die Frage, ob dieses bei Schäden durch die Privathaftpflicht geschützt ist? Wir erklären, wann die Versicherung haftet und welche eventuellen Stolpersteine sich rund um dieses Thema verbergen.

Schaden am Handy - wann zahlt die Privathaftpflicht? 

Wer einem Anderen Schaden zufügt, muss dafür finanziell gerade stehen und Schadenersatz leisten. So steht es im Gesetz.

Smartphones sind davon nicht ausgenommen, hier verhält es sich wie folgt: Ein Mobiltelefon ist für eine Privathaftpflichtversicherung auch nichts anderes als zum Beispiel eine Vase oder Teppich.

Kaffee über Handy geschüttet

Worauf Sie jedoch achten müssen

Wenn ein berechtigter Anspruch auf Schadenersatz für ein Smartphone oder Handy besteht, gibt es für so manchen eine unerwartete Überraschung. Bedenken Sie hierbei immer das Folgende:

Eine Haftpflichtversicherung erstattet immer nur den Zeitwert des Smartphones / Mobiltelefons zum Zeitpunkt des Schadens!

Hat das Mobilgerät bei der Anschaffung vor einem Jahr noch richtig viel Geld gekostet, erstattet die Haftpflichtversicherung des Schädigers auf einmal viel weniger, als man für das Handy einst bezahlt hat.


Die Erklärung ist recht einfach:

Stellen Sie sich vor, Sie möchten Ihr gebrauchtes Handy verkaufen. Was würden Sie für ein gebrauchtes Gerät bekommen, was eventuell auch schon älter ist? Hier spielt es natürlich eine Rolle, ob Sie das Gerät 1 Jahr, 2 Jahre oder länger besessen haben.

Und genau hier setzen die Versicherer die Höhe für den Zeitwert an. Es werden am freien Markt (Sachverständige, Händler, Online-Verkaufsportale usw.) Preise für das von Ihnen angegebene Smartphone eingeholt und anschließend ein durchschnittlicher Wert ermittelt. Sie müssen also nicht befürchten, dass die Versicherung lediglich den günstigsten ermittelten Betrag erstattet.

Es kann auch sein, dass die Versicherung eine Reparatur des Handys vorschlägt und auch bezahlt - wenn die Reparaturkosten den Zeitwert nicht überschreiten. Manche Versicherer verlangen dafür dann die Zusendung des defekten Geräts, anderen reicht ein schriftlicher Kostenvoranschlag einer Fachwerkstatt.

Einige Beispiele sollen im Folgenden gegenüberstellen, welche Haftpflichtschäden in der Regel von der Privathaftpflicht übernommen oder abgelehnt werden.

Mann mit Handy im Bus

Schadenbeispiele  

Das neue Smartphone in Ihren Händen ist der Höhepunkt der derzeitigen Gerätegeneration. Entsprechend hoch war auch der Kaufpreis, aber der war es Ihnen wert. Selbstredend behandeln Sie das High-Tech-Wunder mit der größten Sorgfalt. Während der täglichen Fahrt mit dem vollbesetzten Linienbus stehen Sie, wie jeden Tag sonst, im Mittelgang und schauen auf Ihr Handy. Ein plötzliches Bremsmanöver des Busfahrers katapultiert einen anderen Fahrgast in Ihre Richtung. Dabei stößt dieser Ihnen das teure Smartphone aus der Hand. Beim Aufheben stellen Sie fest, dass das Display völlig zersplittert ist.

Zu dem kaputten Smartphone kommt nach Kontaktaufnahme mit der Privathaftpflichtversicherung des vermeintlichen Schädigers die Erkenntnis, dass kein Schadenersatz von der Versicherung geleistet wird. Die Begründung hier lautet:

Sie hätten im vollbesetzten Bus damit rechnen müssen, dass man Sie unabsichtlich anrempeln könnte. Daher sind allein Sie für den Schaden zur Verantwortung zu ziehen und bleiben auf den Kosten für Ersatz oder Reparatur sitzen.

Während der kleinen Pause sitzt die 14-jährige Schülerin an ihrem Platz und schaut auf ihr neues Handy, welches sie kürzlich zum Geburtstag bekommen hat. Da die Lehrerin gerade kurz den Klassenraum verlassen hat, beginnen ein paar Jungs mit einer zunächst harmlosen Rauferei. Einer der Jungen wirft jedoch plötzlich ein Stifte-Etui nach einem anderen Jungen aber verfehlt ihn. Das Etui trifft unglücklicherweise zielgenau das Smartphone des Mädchens und schlägt es ihr aus der Hand. Krachend landet es auf dem Fußboden. Das Resultat der Rauferei ist ein völlig demoliertes Display am neuen Handy.

Schadenersatz leistet die Privathaftpflicht der Eltern des Jungen, der das Etui geworfen hat. Der Junge hätte zwar wissen müssen, dass ein solches Wurfgeschoss Schaden anrichten kann, dennoch hatte er nicht die Absicht, das Handy des Mädchens zu treffen.

Sie sitzen bei Freunden auf dem Sofa und lesen gerade eine Nachricht auf Ihrem Smartphone. Als Sie aufstehen, um den Raum zu verlassen, legen Sie das Handy neben sich auf das Sofa. Während Ihrer Abwesenheit setzt sich einer der Freunde aus Versehen auf das Mobiltelefon. Mit einem dumpfen Knacken verbiegt sich das Gerät unter der ungewöhnlichen Belastung und das Display zersplittert.

Die private Haftpflicht des Freundes erstattet den Schaden in diesem Falle nicht. Der Grund ist, dass ein Handy kein Gegenstand ist, den man auf eine Sitzfläche legt. Das Risiko, dass sich jemand unbewusst darauf setzt, ist relativ hoch. Daher bleiben Sie auf dem Schaden sitzen.

Als Sie sich nach einem Besuch bei einem Bekannten an dessen Haustüre verabschieden wollen, fällt Ihnen ein, dass Ihr Smartphone noch im Wohnzimmer liegt. Sie bitten Ihn, Ihr Gerät zu holen. Kurz darauf erscheint er wieder an der Tür und lässt das Handy bei der Übergabe fallen. Resultat des Missgeschicks ist ein beschädigtes Gehäuse.

Hier leistet die Haftpflicht des Bekannten in der Regel Schadenersatz. Um ganz sicher zu sein, dass für solche Situationen auch Versicherungsschutz in vollem Umfang besteht, sollten so genannte Gefälligkeitshandlungen als Zusatzleistung in der Privathaftpflicht mit eingeschlossen sein. Was es damit auf sich hat, erklären wir im Detail hier: Privathaftpflichtversicherung.

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