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Familienhaftpflicht im Vergleich

Die Familienhaftpflicht ist Ihr finanzieller Schutzschild im hektischen Alltag. Verursachen Sie, Ihr Partner oder Ihre Kinder bei anderen Personen versehentlich einen Schaden, müssen Sie sich nicht um finanzielle Schwierigkeiten sorgen. In unserem Privathaftpflichtvergleich finden Sie die Absicherung, die zu Ihrer Familie passt.

Online-Flexibilität und persönliche Betreuung schließen sich nicht aus. Kundenservice ist uns sehr wichtig. Deswegen können Sie sich mit Ihren Anliegen telefonisch oder per E-Mail an Ihre persönlichen Ansprechpartner in unserem Haus wenden.

 
 
 
 

Die Vorteile der Familienhaftpflicht

  • Rundum-Schutz für die ganze Familie
  • günstiger als Einzelversicherungen
  • Deckungssummen bis 50 Millionen Euro
  • viele Zusatzleistungen möglich

Deshalb ist die Familienhaftpflicht so wichtig 

Die Familienhaftpflicht ist keine Pflichtversicherung. Trotzdem stellt sie ein absolutes Muss für jede Familie und die wichtigste Basis der privaten Absicherung dar. Missgeschicke passieren, schließlich gehören sie zum Menschsein dazu. Schäden, welche Sie verursachen, müssen Sie immer mit Ihrem privaten Vermögen begleichen. Das kann im schlimmsten Fall die finanzielle Existenz ruinieren.

Familie beim Waldspaziergang

Wer ist in der Familienhaftpflicht versichert? 

In der Familienhaftpflicht sind folgende Personen standardmäßig versichert:

  • Versicherungsnehmer
  • (Ehe-)Partner des Versicherungsnehmers
  • leibliche, Adoptiv-, Pflege- und Stiefkinder

Je nach Tarif können auch die Eltern oder Schwiegereltern mitversichert werden, wenn sie im gleichen Haus wohnen.

Wann sind Kinder über ihre Eltern versichert

Kinder können über einen langen Zeitraum in der Familienhaftplicht mitversichert sein. Der Versicherungsschutz endet erst, wenn sie entweder verheiratet sind, in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben oder in einen Beruf einsteigen.

Die Familienhaftpflicht versichert

  • minderjährige Kinder
  • volljährige Kinder, die sich in der Schul- oder beruflichen Erstausbildung befinden.

Die Altersgrenzen sind hoch angesetzt: Kinder sind in den meisten Fällen bis zu einem Alter von 25 Jahren mitversichert (in manchen Verträgen bis 30 Jahre).

Lebensphasen, in denen der Versicherungsschutz volljähriger Kinder bestehen bleibt:

  • Schulabschluss + Studium (Master inbegriffen, wenn direkt auf Bachelor folgend)
  • Schulabschluss + Ausbildung
  • Schulabschluss + Ausbildung + Studium

Folgen Grundwehr- oder Bundesfreiwilligendienst bzw. ein soziales oder ökologisches Jahr unmittelbar auf eine Ausbildung oder ein Studium, sind Kinder weiterhin über ihre Eltern versichert. Bei Arbeitslosigkeit nach der Erstausbildung oder der Überbrückung von Wartezeit (auf einen Studien- oder Ausbildungsplatz) ist der Versicherungsschutz maximal ein Jahr gültig.

Spezialfall Heirat und Scheidung 

Die Mitversicherung über die Eltern endet, wenn ihr Kind heiratet oder eine Lebenspartnerschaft eintragen lässt. Dann müssen die verheirateten Kinder eine eigene Privathaftpflicht oder Familienhaftpflicht abschließen. Haben beide Ehepartner unabhängig voneinander eine private Haftpflichtversicherung, besteht die Möglichkeit, die jüngere der beiden Policen zu kündigen.

Im Falle einer Scheidung oder Trennung bleibt die Familienhaftpflicht zunächst beim Versicherungsnehmer. Bleiben die Kinder beim anderen Partner, muss dieser eine neue Haftpflichtversicherung abschließen.

 

Beitrag der Familienhaftpflicht

Gegenüber Einzelversicherungen ist die Familienhaftpflicht eine kostengünstige Absicherung aller Familienmitglieder. Die Beiträge orientieren sich in erster Linie am Umfang der versicherten Leistungen. Wichtige Faktoren sind der Einschluss einer möglichen Selbstbeteiligung und die Höhe der Deckungssumme. Wir empfehlen, für optimalen Schutz mindestens 10 Mio. Euro Deckungssumme zu wählen.

Was deckt die Familienhaftpflicht ab?  

Kommt es zu einem Schadensfall, schaltet sich die Familienhaftpflicht zunächst als passiver Rechtsschutz ein. Sie prüft die Schadensersatzforderungen gegen Sie. Unberechtigte Forderungen werden - im Zweifel auch vor Gericht - abgewiesen. Stellen sich die Forderungen als berechtigt heraus, übernimmt die Familienhaftpflicht die Kosten. Abgedeckt sind Personen-, Sach- und Vermögensschäden.

Wird eine Person durch Ihr Verhalten verletzt, handelt es sich um einen Personenschaden. Besonders in gravierenden Fällen können Folgekosten durch Verdienstausfall und lebenslange Rentenzahlungen sehr hoch ausfallen.

Beispiel:
Ohne sich ausreichend umzublicken kreuzt ein 13-jähriger Skateboard-Fahrer einen Fahrradweg und zwingt eine herannahende Radfahrerin zum Ausweichen. Die erschrockene Radfahrerin stürzt unglücklich mit dem Rücken auf die Bordsteinkante und erleidet eine Querschnittslähmung. Die darauf folgenden Kosten für Operationen, Reha-Maßnahmen, Haushaltshilfe und den behindertengerechten Umbau der Wohnung bringen Kosten in Höhe von rund 3 Millionen Euro mit sich.

Beschädigen oder zerstören Sie versehentlich Gegenstände anderer Personen, handelt es sich um einen Sachschaden. Die Familienhaftpflicht kümmert sich um die Kosten, die für Reparatur oder Wiederbeschaffung zum Zeitwert anfallen.

Beispiel:
Die 11-jährige Tochter ist mit ihrem Fahrrad unterwegs zur Schule. Sie kommt plötzlich ins Straucheln und fährt gegen die Tür eines geparkten Autos. Kosten für den entstandenen Schaden: rund 1.000 €.

Bei einem Vermögensschaden erfährt eine andere Person durch Ihr Handeln einen geldwerten Nachteil. Das ist beispielsweise der Fall, wenn ein von Ihnen verursachter Schaden einen Verdienstausfall zur Folge hat.

Beispiel:
Die 11-jährige Tochter möchte dem Nachbarn einen Streich spielen. Mit einem Fahrradschloss kettet sie das Garagentor des Nachbarn zu. Dieser kann das Tor nicht mehr öffnen und verpasst so einen wichtigen Geschäftstermin. Der entstandene finanzielle Schaden wird nun von der Familienhaftpflicht ausgeglichen.

Sinnvolle Zusatzleistungen der Familienhaftpflicht  

Spezialfall deliktunfähige Kinder

Kinder sind erst ab einem gewissen Alter deliktfähig. Bis zu dieser Altersgrenze können sie für Schäden, die sie anderen Personen verursachen, nicht verantwortlich gemacht werden. Im Allgemeinen erreichen Kinder die Deliktfähigkeit mit Beginn des 7. Geburtstags. Im Straßenverkehr sind sie erst ab dem 10. Geburtstag deliktfähig.

Für deliktunfähige Kinder haften Eltern, wenn sie ihre Aufsichtspflicht verletzt haben. Ist dies nicht der Fall, funktioniert die Familienhaftpflicht als Rechtsschutz und wehrt die unberechtigten Ansprüche ab. Der Geschädigte bleibt in diesem Fall auf seinen Kosten sitzen.

Mit dem Zusatz „deliktunfähige Kinder“ verzichtet die Versicherung auf eine Prüfung und leistet in jedem Fall Schadensersatz. Gerade wenn es sich bei der geschädigten Person um einen Freund, Bekannten oder Nachbarn handelt, sind viele Eltern erleichtert, wenn eine Entschädigung definitiv gewährleistet ist.

Kinderbetreuung

Wenn Sie sich nicht nur um Ihre eigenen Kinder kümmern, sondern auch andere Kinder betreuen, ist der Zusatz Kinderbetreuung empfehlenswert. Die meisten Tarife schließen jedoch lediglich unentgeltliche Kinderbetreuung ein. Achten Sie daher unbedingt auf alle Details der Tarifbestimmungen.

Mietsachschäden

Für Mieter ist der Baustein "Mietsachschäden" empfehlenswert. Ein Mietsachschaden liegt dann vor, wenn durch Ihr Verschulden ein Schaden an der Bausubstanz oder den festen Einbauten der Wohnung verursacht wird.

Schlüsselverlust

Schlüssel sind alltägliche Begleiter und gehen in hektischen Situationen manchmal verloren. Wenn die Suche erfolglos bleibt, bietet Ihnen die Familienhaftpflicht mit der Schlüsselversicherung finanzielle Rückendeckung. Versichert sind allerdings nur fremde Schlüssel, also solche, die nicht Ihr Eigentum sind. Hierzu zählen beispielsweise sämtliche Schlüssel, die Sie für eine Mietwohnung benötigen.

Gefälligkeitshandlungen

Insbesondere, wenn es um Heim, Haus und Garten geht, sind Nachbarn, Bekannte und Freunde eine wichtige Hilfe. Wenn Sie beispielsweise beim Umzug helfen, sind Sie mit dem Zusatz der Gefälligkeitshandlungen auch bei unentgeltlichen Hilfeleistungen versichert. Geht Ihnen beispielweise beim Blumengießen etwas im Haus der Nachbarn zu Bruch, müssen Sie sich um den finanziellen Ausgleich keine Sorgen machen.

Schäden durch Datenaustausch und Internet-Nutzung

Die Digitale Kommunikation nimmt stetig zu und wird dabei immer vielfältiger. Im privaten Bereich stehen meist der Austausch von Informationen und das Tätigen von Internetkäufen im Vordergrund. Mit der großen Flexibilität gehen allerdings auch Risiken einher. Besonders Kinder sind sich der Gefahren nicht immer bewusst. Verbreiten Sie - beispielsweise via E-Mail - unbemerkt schadhafte Dateien, können Sie dafür haftbar gemacht werden. Mit dem Zusatz übernimmt die Familienhaftpflicht die Schadensersatzansprüche der geschädigten Person.

Forderungsausfalldeckung

Die Forderungsausfalldeckung ist ein Leistungsbaustein, der Sie schützt, falls Ihnen jemand einen Schaden zufügt. Wenn diese Person weder eine eigene Privathaftpflicht besitzt noch den verursachten Schaden mit den eigenen finanziellen Mitteln begleichen kann, zahlt Ihnen die Familienhaftpflicht den Schadensersatz, der Ihnen zusteht.

Familie mit Kindern

Haften Eltern für ihre Kinder? 

Vom 7. (bzw. 10.) bis zum 18. Geburtstag gilt eine eingeschränkte Deliktfähigkeit. Es wird im Einzelfall geprüft, ob der Minderjährige die Folgen seines Handelns absehen konnte. In diesem Falle haften Minderjährige bereits ab dem Alter von sieben Jahren.

Beispiel:
Zwei 13-Jährige spielen in einer Scheune mit Feuer und diese gerät in Brand. Hier hätten die Kinder erkennen müssen, dass ihr Handeln zu einem Schaden führen kann. In diesem Fall liegt die Haftung nicht bei den Eltern, sondern bei den Kindern selber.

Haben Kinder noch nicht die nötige Reife, um die Folgen ihres Handelns abzusehen, so liegt bei den Eltern die Pflicht, in regelmäßigen Abständen ihre Kinder zu beaufsichtigen. Ereignet sich ein Schaden, weil die Eltern ihre Aufsichtspflicht nicht wahrgenommen haben, so fällt die Haftung auf die Eltern zurück.

Beispiel:
Zwei 8-jährige Kinder spielen im Garten der Familie und werfen über einen längeren Zeitraum Kieselsteine über die Hecke. Dabei beschädigen sie zahlreiche Autos, die hinter dem Grundstück parken. Da die Eltern erst nach knapp 2 Stunden auf die Aktion aufmerksam werden, liegt hier eine Verletzung der Aufsichtspflicht vor. Damit haften die Eltern für den Schaden, den ihre Kinder verursacht haben.

Tierische Familienmitglieder: Haustiere in der Familienhaftpflicht  

In vielen Haushalten sind Haustiere fester Bestandteil der Familie. Auch Sie bergen Schadenspotential. Ob Schäden durch Ihr Tier in der Familienhaftpflicht abgesichert sind, hängt von der Art des Haustieres ab. Die meisten Familienhaftpflichtversicherungen schließen Schäden durch Kleintiere wie Katzen, Nager und Vögel ein. Voraussetzung: Keines der Tiere wird in irgendeiner Form gewerblich genutzt.

Größere Tiere wie Hund und Pferd gehören nicht zum Leistungsumfang der Familienhaftpflicht. Sie müssen über eine Tierhaftpflicht versichert werden. Während die Pferdehaftpflicht eine freiwillige Versicherung ist, handelt es sich bei der Hundehaftpflicht in einigen Bundesländern um eine Pflichtversicherung für Hundehalter.

Häufig gestellte Fragen zur Familienhaftpflicht  

Verträge sind umfangreich und Versicherungsdeutsch ist häufig erklärungsbedürftig. Um Ihnen das Verständnis rund um die Familienhaftpflicht zu erleichtern, finden Sie hier Antworten auf wiederkehrende Fragen.

Leistungen der Familienhaftpflicht

Leistet die Familienhaftpflicht auch bei grober Fahrlässigkeit?

Hätten Sie einen Schaden durch ein gewissenhafteres Verhalten verhindern können, haben Sie grob fahrlässig gehandelt. Grobe Fahrlässigkeit gehört nicht zu den Standards der Privathaftpflicht, ist aber versicherbar. Prüfen Sie die Versicherungsbedingungen der Tarife genau auf diesen Punkt.

Übernimmt die Familienhaftpflicht auch Schäden unter Verwandten?

Grundsätzlich übernimmt die Familienhaftpflicht auch Schäden, die Verwandte einander versehentlich verursachen. Zwingende Voraussetzung ist allerdings, dass sich Schädiger und Geschädigter keinen gemeinsamen Haushalt teilen. Schäden unter Verwandten, die in einer häuslichen Gemeinschaft leben, sind vom Versicherungsschutz ausgenommen.

Sind wir mit der Familienhaftpflichtversicherung im Ausland geschützt?

Wenn es sich um einen vorübergehenden Auslandsaufenthalt handelt, sind Sie auch außerhalb Deutschlands über die Familienhaftpflicht abgesichert. Der Schutz ist jedoch zeitlich begrenzt. Die maximale Dauer variiert je nach Tarif. Gängig sind ein bis zwei Jahre, aber auch längere Zeiträume sind möglich.

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Schützen Sie sich und Ihre Liebsten vor den finanziellen Auswirkungen folgenreicher Missgeschicke. Eine Familienhaftpflichtversicherung ist zwar keine Pflicht, aber trotzdem unentbehrlich für jeden Haushalt. Wählen Sie Ihre passgenaue Absicherung aus einer Vielzahl von Tarifen - darunter auch exklusive Sondertarife. Der Vergleich bei uns ist selbstverständlich kostenlos und unverbindlich.

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