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Was die Benzinklausel in der Privathaftpflicht bedeutet

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Eine Privathaftpflicht gleicht Schäden finanziell aus, die Sie jemandem versehentlich zugefügt haben. Sobald sich der Schaden jedoch im Zusammenhang mit der Nutzung eines Kraftfahrzeugs / Anhängers ereignet, ist fast immer die Kfz-Haftpflicht zuständig. Daher stammt auch der Begriff Benzinklausel.

Die Versicherer wollen mit der Benzinklausel verhindern, dass es zu Überschneidungen im Versicherungsschutz kommt. Schäden, die bei der Nutzung von Kraftfahrzeugen entstehen, müssen nicht von der Privathaftpflicht, sondern von der Kfz-Haftpflicht übernommen werden. In der Regel fallen Schäden, die sich im Zusammenhang mit dem Gebrauch eines Kraftfahrzeuges ereignen, unter die Gefährdungshaftung. Sie haften also allein schon aus dem Betrieb eines Kraftfahrzeuges.

Schäden, welche die Privathaftpflicht abdeckt, fallen in den Bereich der Verschuldenshaftung.

Wir haben das Thema einmal näher für Sie beleuchtet und mit einigen Beispielen verdeutlicht, welche Zuständigkeiten der Versicherungen bestehen.

Tipp

Es ist immer ratsam, einen Rechtsbeistand um Hilfe zu bitten, wenn es sich um einen Schaden handelt, der nicht eindeutig einzuordnen ist oder die Versicherung eine Zahlung verweigert!

 
Betanken eines KFZ

Wann die Benzinklausel angewendet wird

Es gibt eine Vielzahl von Situationen, in denen eine genaue Trennung zwischen Privathaftpflicht und Kfz-Haftpflicht im ersten Moment schwierig scheint. Die folgenden Beispiele sollen zeigen, welche Versicherung bei den häufigsten Schadenfällen zuständig ist.

Hier ist die Privathaftpflicht zuständig:

Sie warten als Beifahrer in einem parkenden Auto auf den Fahrer. Da Ihnen langweilig ist, möchten Sie das Radio einschalten. Dieses funktioniert nur dann, wenn das Zündschloss soweit gedreht wird, dass die Batterie Strom liefert. Sie drehen den Schlüssel aber ungeschickterweise ein Stück zu weit und die Zündung des Motors springt an. Der Wagen macht - weil ein Gang eingelegt ist - einen Satz nach vorne in das nächste Auto und beschädigt es dabei.

Hier leistet tatsächlich die Privathaftpflicht, weil Sie nicht die Absicht hatten, das Fahrzeug in Betrieb zu nehmen. Das geht auch so aus einem Gerichtsurteil hervor (03.03.2005 (Az.: 8 W 9/05)).

Bausteine innerhalb einer leistungsstarken Privathaftpflicht:


Sie räumen auf dem Parkplatz eines Supermarktes Ihre eingekauften Waren aus dem Einkaufswagen in das Auto. Während Sie sich erneut zum Auto wenden, rollt der Einkaufswagen unbemerkt los und beschädigt dabei ein anderes Fahrzeug. Hier zahlt Ihre Privathaftpflicht in der Regel nicht für den Schaden, da Sie mit Ihrer Handlung unmittelbar den Beladevorgang des Fahrzeugs durchgeführt haben. Dies ist bisher nur in wenigen guten Tarifen der Privathaftpflicht abgedeckt.

Sie leihen sich von einem Freund das Auto, um einen Schrank zu transportieren. Nachdem Sie alles erledigt haben, wollen Sie das Fahrzeug nur noch schnell volltanken und dann wieder abgeben. Unglücklicherweise befüllen Sie jedoch das Auto mit Benzin anstatt mit Diesel, woraufhin der Motor einen erheblichen Schaden erleidet. Hier leistet Ihre Privathaftpflicht, wenn dies im Schutz integriert ist.

Betanken Sie jedoch Ihr eigenes Fahrzeug falsch, müssen Sie den Schaden selber begleichen. Die Haftpflicht leistet in dem Fall nicht.

Sie fahren mit einem geliehenen Auto und verursachen einen Unfall. Da nun aufgrund Ihres Verschuldens die Kfz-Haftpflicht des Fahrzeughalters den Schaden begleicht, steigt dessen Schadensfreiheitsrabatt. Die so entstandenen Mehrkosten für den Fahrzeughalter übernimmt nun Ihre Privathaftpflicht bis zu 5 Jahre im Anschluss, wenn dieser Baustein integriert ist.

Auch hier gilt zu beachten, dass der Versicherungsschutz nur dann greift, wenn Sie das Fahrzeug nicht regelmäßig nutzen.

Tipp

„Mittlerweile bieten verschiedene Versicherer im Rahmen der Privathaftpflicht Deckung im Zusammenhang mit der Nutzung von Kraftfahrzeugen. So sind Schäden durch das Be- und Entladen, das Ein- oder Aussteigen oder auch das falsche Betanken von geliehenen Fahrzeugen versicherbar. Ebenso werden Rabattausgleiche versichert, wenn mit einem geliehenen oder gemieteten Kraftfahrzeug ein Unfall verursacht wird. In solchen Fälle steigt der Halter in den Prozenten, die Mehrkosten werden dann über die Privathaftpflicht über einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren ausgeglichen.“

 

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