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Pferde-OP- und Pferdekrankenversicherung: Medizinische Begriffe einfach erklärt

Welche Krankheitsfälle sind bei Ihrem Pferd versichert, welche nicht? Dies können Sie unter anderem den Versicherungsbedingungen und Ihrem Versicherungsschein entnehmen. Doch leider taucht gerade in den Versicherungsunterlagen durchaus einmal der ein oder andere Fachbegriff ohne Erklärung auf. Wir möchten Ihnen daher gerne die wichtigsten medizinischen Begriffe zum Thema Operationen und Krankheiten beim Pferd kurz erläutern.

Abrasio corneae

Bei einer Abrasio corneae (auch Curettage genannt) wird Narbengewebe auf der Hornhautoberfläche des Pferdes abgeschabt. Ist die Hornhaut zu stark vernarbt, hilft häufig nur eine Transplantation der Hornhaut.

Arthroskopie

Bei der Arthroskopie handelt es sich um eine Gelenkspiegelung. Der Tierarzt führt ein Endoskop (Arthroskop) in die Gelenkhöhle ein, um diese mit Hilfe einer kleinen Kamera zu untersuchen. Entdeckt er dabei zum Beispiel kleine Knorpel- oder Knochenstücke (Chips), können diese häufig direkt entfernt werden.

Arthrotomie

Reicht eine Arthroskopie (Gelenkspiegelung) nicht aus, um die Ursache zu beheben, muss das Gelenk chirurgisch eröffnet werden. Hier spricht man von einer Arthrotomie.

Bauchspiegelung

Bei der Bauchspiegelung (Laparoskopie) führt der Tierarzt ein Endoskop in den Bauch des Pferdes ein. So kann er sich einen Überblick verschaffen, Diagnosen stellen und eventuelle Problemherde (wie zum Beispiel entzündete Eierstöcke) direkt entfernen. Häufig dient diese Methode der Ursachenforschung, wenn ein Pferd beispielsweise vermehrt an Koliken erkrankt.

Bauchwandhernien

Bei einer Bauchwandhernie handelt es sich um einen Bruch der Bauchwand. Der Bruch muss häufig operativ beglichen werden, damit die Eingeweide des Pferdes nicht durch den Bruch rutschen.

Birkelandfrakturen

Bei einer Birkelandfraktur handelt es sich um Knochenloslösungen an bestimmten Stellen des Fesselbeingelenks. Sie tritt überwiegend an den Hinterbeinen auf. Die Folge: Das Pferd hat Schmerzen und Schwierigkeiten beim Laufen.

Caecumresektion

Bei einer Caecumresektion handelt es sich um die operative Entfernung des Blinddarms beim Pferd.

Chips

Als Chips werden kleine Splitter aus Knorpel und Knochen in den Gelenken bezeichnet. Wandern diese in der Gelenkhöhle umher oder setzen sich an einer ungünstigen Stelle ab, können sie dem Pferd starke Probleme beim Laufen bereiten.

Darmresektion

Bei einer Darmresektion wird ein Teil des Darmes operativ entfernt. Dies kann zum Beispiel nötig werden, wenn im Rahmen einer Kolikbehandlung festgestellt wird, dass Bereiche des Darms abgestorben oder aufgeplatzt sind.

Enterotomie

Die Enterotomie bezeichnet die operative Öffnung des Darms. Bei Pferden kommt sie häufig bei Darmverschlüssen und Koliken zum Einsatz.

ERU - Equine rezidivierende Uveitis

Die ERU ist bei Pferdebesitzern auch unter den Namen Mondblindheit und Periodische Augenentzündung bekannt. Die Krankheit wird häufig von Bakterien ausgelöst, die sich im Urin von Mäusen oder Ratten befinden. Gelangen diese sogenannten Leptospiren über kleine Haut- oder Schleimhautverletzungen in den Organismus des Pferdes, können sie dort weiterverbreitet werden, bis sie in die Augen gelangen. Die dadurch ausgelöste ERU sollte schnell behandelt werden, um die Seefähigkeit des Pferdes zu erhalten. Symptome können tränende Augen, Lichtscheue oder auch ständiges Zusammenkneifen der Lider sein.

Fesselringband-OP

Das Fesselringband dient dazu, die Beugesehnen des Pferdes am Fesselkopf in der Spur zu halten. Allerdings sitzt es manchmal etwas zu eng. Dies kann bereits seit der Geburt der Fall sein oder zum Beispiel durch eine Entzündung entstehen. Leider schadet ein zu enges Fesselringband den Sehnen. Kann die Entzündung nicht gehemmt werden, wird es durchtrennt. Wächst das Fesselringband anschließend wieder zusammen, bietet es durch das zusätzliche Narbengewebe mehr Platz und Spielraum für die Sehnen.

Fetotomie

Die Fetotomie ist ein geburtshilflicher Eingriff, bei dem das Fohlen im Mutterleib zertrennt wird. Sie wird durchgeführt, wenn das Fohlen während der Geburt verstirbt und im Geburtskanal feststeckt. So hart es auch klingt, meist ist dies die schonendste Möglichkeit, wenigstens die Stute zu retten.

Fraktur

Als Fraktur wird ein Knochenbruch bezeichnet.

Fisteloperation

Eine Fistel ist eine röhrenartige Verbindung zwischen zwei inneren Organen oder einem inneren Organ und der Hautoberfläche. Sie entsteht zum Beispiel, wenn sich nach einer Operation eine Wunde entzündet - der Körper versucht dann mithilfe der Fistel Eiter nach außen zu transportieren. Je nach Lage der Fistel bereitet sie Schmerzen und führt zu Fieber und Abgeschlagenheit. Häufig kommen Fisteln bei Pferden im Kiefer- und Zahnbereich vor oder auch nach einer Kastration am Samenstrang. In der Regel hilft dann nur eine Operation, bei der die Fistel herausgeschnitten wird. Wird die Fistel nicht behandelt, besteht immer die Gefahr, dass sich die Entzündung weiter ausbreitet.

Fragmentextirpation

Als Fragmentextirpation wir die operative Entfernung eines Knochenstückes bezeichnet.

Gelenkspülung

Siehe Arthroskopie.

Glaukom

Beim Grünen Star (Glaukom) ist der Augeninnendruck erhöht. Die Augen des Pferdes tränen, es wird lichtempfindlicher und kneift die Augen häufiger zusammen. Ein weiteres Symptom kann eine bläulich verfärbte Hornhaut sein. Eine Behandlung sollte schnell erfolgen.

Hornsäule

Die Hornsäule entsteht durch eine abnormale Hornbildung. Sie befindet sich meist an der Innenseite der Hornwand des Hufes. Häufig geht sie mit einer Entzündung der Huflederhaut einher. Typisches Symptom: Das Pferd lahmt. Je nach Größe und Stärke der Hornsäule muss diese vollständig entfernt werden.

Hufabszess

Entzündungen können dazu führen, dass sich im Hufinneren Eiteransammlungen bilden.

Hufkrebs

Anders als es der Name vermuten lässt, handelt es sich bei Hufkrebs nicht um „klassischen“ Krebs. Vielmehr bezeichnet die Krankheit blumenkohlartige, stinkende Wucherungen der Huflederhaut. Dies müssen in der Regel in einer Operation großflächig entfernt werden.

Hufrehe

Die Hufrehe wird durch eine Entzündung der Huflederhaut ausgelöst. Diese schwillt an und stört die Blutversorgung im Huf. Häufige Folge: Die Hufkapsel löst sich von der Lederhaut. Erstes Anzeichen einer fortgeschrittenen Hufrehe ist die Schonhaltung des Pferdes. Es versucht, den betroffenen Huf nicht zu belasten. Bei Verdacht auf Hufrehe ist unbedingt ein Tierarzt hinzuzuziehen.

IRAP

Die IRAP-Therapie kommt bei entzündlichen Gelenkerkrankungen zum Einsatz. Bekannt ist sie bei Pferdebesitzern auch unter der allgemeinen Bezeichnung Eigenbluttherapie. Für die Behandlung entnimmt der Tierarzt dem Pferd zunächst ein wenig Blut aus der Halsvene. Dieses Blut wird in einem speziellen Verfahren aufbereitet, sodass sich vermehrt entzündungshemmende Proteine bilden. Das angereicherte Blut wird dem Pferd anschließend in das betroffene Gelenk gespritzt.

Kastration

Bei der Kastration werden Hoden bzw. Eierstöcke entfernt. In der Regel dient die Kastration dazu, das Pferd unfruchtbar zu machen. Sie kommt jedoch auch bei bestimmten Verhaltensauffälligkeiten oder Krankheiten zum Tragen. Weitere Informationen finden Sie hier: Kastration Pferd

Kehlkopfpfeifen

Das Kehlkopfpfeifen deutet auf eine Atemstörung beim Pferd hin. Die Ursache ist meist eine Lähmung der linken Kehlkopfseite. Diese tritt in der Regel bereits im Mutterleib ein. Das Pfeifen ist bei hoher Belastung hörbar. Gegen Kehlkopfpfeifen hilft häufig nur eine Operation unter Vollnarkose.

Keratektomie

Hierbei handelt es sich um eine Operation der Hornhaut. Ist das Auge erkrankt und medikamentös nicht mehr behandelbar, werden Hornhautschichten abgetragen.

Kolik

Die Kolik ist keine eigenständige Krankheit, sondern vielmehr ein Sammelbegriff dafür, dass etwas im Magen-Darm-Bereich des Pferdes nicht stimmt. Koliken sind bei Pferdehaltern gefürchtet, da sie mit schweren Konsequenzen einhergehen können. Wird eine Kolik nicht rechtzeitig behandelt, kann sie zum Tod führen.

Koppen

Koppen ist eine Verhaltensstörung, bei der das Pferd die untere Halsmuskulatur anspannt und dabei Luft einzieht. Dabei entsteht der sogenannte Kopper-Ton, der menschlichen Rülpsgeräuschen nahe kommt.

Kryptorchismus

Die Hoden des Pferdes entwickeln sich zunächst im Bauch. Vor der Geburt rutschen sie dann in den Hodensack ab. Bei einem sogenannten Kryptorchiden verbleiben ein oder beide Hoden in der Bauchhöhle oder in der Leistengegend. Die im Körper verbliebenen Hoden neigen zu Zysten- und Tumorbildung, weshalb eine Operation empfohlen wird.

Laparotomie

Eine Laparotomie ist der Begriff für die operative Eröffnung des Bauchraums.

Linsenextraktion

Bei einer Linsenextraktion wird die Augenlinse operativ entfernt. Diese Methode findet zum Beispiel beim Grauen Star Anwendung, wird aber nicht häufig durchgeführt.

Linsenimplantation

Bei der Linsenimplantation wird eine Kunstlinse in das Auge des Pferdes eingesetzt.

Luxation

Luxation ist der Fachbegriff für eine Verrenkung. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass ein Knochen ruckartig aus dem Gelenk springt. Beim Pferd tritt eine Luxation selten auf, wenn dann jedoch meist im Knie- oder im Fesselgelenk.

Milzexstirpation

Der Begriff Milzexstirpation drückt die Entfernung der Milz aus. Ein Grund für die Entfernung können zum Beispiel Tumore an der Milz oder ein Milzriss sein.

Nervenschnitt (auch: Neurektomie)

Bei einer Neurektomie wird ein Nerv durchtrennt, um Schmerzen auszuschalten. Beim Pferd kann ein solcher Schnitt beispielsweise an der Hufrolle, dem Hufgelenk oder dem Hufbein durchgeführt werden. Die Motorik des Pferdes wird dadurch in der Regel nicht beeinflusst, an Turnieren darf das Pferd danach jedoch nicht mehr teilnehmen.

OC (Osteochondrose)

Eine OC beim Pferd liegt vor, wenn sich im Knorpel des Knochens winzige Risse befinden. Diese kommen recht häufig vor. So ist rund jedes 4. Pferd betroffen. Obwohl eine OC zunächst nicht mit Schmerzen einhergeht, zieht sie oft schmerzhafte Folgeerkrankungen nach sich.

OCD (Osteochondrose Dissecans)

Bei OCD handelt es sich um kleine abgesprengte Knochen-Knorpel-Stücke, die sich im Gelenk ungünstig absetzen und zu Komplikationen führen können. Häufige Merkmale sind Lahmheit und Schmerzen. Die Knochen-Knorpel-Stücke sind auch unter den Begriffen Gelenkmaus oder Chips geläufig.

Oesophagus

Oesophagus ist die lateinische Bezeichnung der Speiseröhre.

Ovarektomie

Bei der Ovarektomie werden die Eierstöcke der Stute entfernt. In der Regel findet dieser Eingriff bei Erkrankungen der Eierstöcke statt, in seltenen Fällen auch zur alleinigen Kastration ohne medizinische Befunde.

Ovariohysterektomie

Bei der Ovariohysterektomie wird zusätzlich zu den Eierstöcken auch die Gebärmutter entfernt. Dieser Eingriff ist relativ selten und wird nur bei bestimmten Grunderkrankungen in Erwägung gezogen. Zum Beispiel bei einer eitrigen Entzündung der Gebärmutter.

Patellaluxation

Patellaluxation ist der lateinische Begriff für die Verrenkung der Kniescheibe. Dabei springt die Kniescheibe ruckartig aus dem Gelenk. Im besten Fall gleitet sie direkt von alleine zurück, sie kann jedoch auch dauerhaft ausgerenkt bleiben und muss zurückgedrückt werden. In schlimmen Fällen hilft hier nur noch eine OP.

Prophylaxe

Unter Prophylaxe werden vorbeugende Maßnahmen verstanden. Dazu zählen zum Beispiel Impfungen oder Zahnkontrollen.

PRP (Platelet Rich Plasma)

Bei der PRP handelt es sich um eine Eigenbluttherapie, die bei Pferden vor allem bei Sehnen- und Bänderverletzungen zum Einsatz kommt. Über die Halsvene wird dem Pferd Blut entnommen und in einem Spezialverfahren so aufbereitet, dass sich die Anzahl der Thrombozyten (Blutplättchen) stark vermehrt. Die gewonnenen Blutplättchen werden anschließend in konzentrierter Form an die betreffende Problemstelle des Pferdes gespritzt. Die hohe Anzahl an Thrombozyten soll die Kollagenproduktion anregen, den Heilungsprozess beschleunigen und Entzündungen entgegenwirken. Eigenbluttherapien gelten als sehr gut verträglich, da körpereigene Stoffe zum Einsatz kommen.

Ruptur

Unter Ruptur wird ein Riss in einem Gefäß oder Organ verstanden. Bekannte Rupturen beim Pferd sind Magenruptur, Milzruptur, Gebärmutterruptur oder eine Ruptur der Beugesehne.

Samenstrangfistel

Eine Samenstrangfistel ist eine dauerhafte Entzündung des Samenstrangstumpfes. Sie kann zum Beispiel nach einer Kastration auftreten, wenn Bakterien in die Wunde gelangen oder die Wunde aus anderen Gründen nicht verheilt. Da die Fistel mit viel Eiter einhergeht und im schlimmsten Fall Keime in die Bauchhöhle entleeren kann, muss die Fistel in einer Operation großflächig entfernt werden.

Sehnenspaltung

Bei einer Sehnenspaltung (auch: Sehnensplittung genannt) wird eine Sehne in Faserrichtung chirurgisch aufgetrennt. Dieses Verfahren dient dazu, dass der Bereich besser durchblutet wird und gutes Narbengewebe entsteht - dies soll wiederum die Heilung einer Sehnenerkrankung beschleunigen.

Spat

Der Begriff Spat bezeichnet schmerzhafte Entzündungen des Sprunggelenks. Diese können akut sein, oder auch chronisch werden - zum Beispiel bei einer Arthrose. Spat führt häufig zu einer Lahmheit des Pferdes und muss in starken Fällen operativ behandelt werden - zum Beispiel durch eine Neurektomie.

Stammzellentherapie

Die Stammzellentherapie wird beim Pferd vor allem bei entzündeten Sehnen, Augen und Gelenken angewendet. Für die Behandlung entnimmt der Tierarzt dem Pferd körpereigene Flüssigkeit, zum Beispiel aus dem Brustbein. Diese wird konzentriert und dem Pferd dann an der Entzündungsstelle injiziert. Eine weitere Methode nutzt technische Verfahren, um die Stammzellen zu vermehren, bevor auch diese eingespritzt werden. Die Stammzellen sind entzündungshemmend und vermehren sich unbegrenzt. Sie können sich zu vielen Arten von Gewebezellen entwickeln und so die angegriffene Sehne oder Hornhaut kitten.

Standnarkose

Im Gegensatz zu einer Vollnarkose wird das Pferd bei einer Standnarkose nicht vollständig betäubt. Es erhält ein Beruhigungsmittel sowie eine örtliche Betäubung, ist aber bei Bewusstsein. Wie der Name bereits erkennen lässt, wird das Pferd nicht im Liegen, sondern im Stehen behandelt.

Sterilisation

Bei einer Sterilisation der Stute oder des Hengstes werden die Organe wie Eileiter bzw. Samenleiter nicht wie bei einer Kastration entfernt, sondern verödet oder durchtrennt. Es kann kein Nachwuchs mehr gezeugt werden, allerdings produzieren die Eierstöcke bzw. Hoden weiterhin Hormone.

Torsionsoperation

Als Torsionsoperation wird die operative Behandlung einer Organverdrehung bezeichnet.

Vitrektomie

Pferde, die an einer Periodischen Augenentzündung (ERU) erkrankt sind, kommen meist nicht um eine Augen-Operation herum. Bei der Vitrektomie werden Teile des Glaskörpers chirurgisch entfernt. Dies dient dazu, die Entzündung im Auge aufzuhalten, sodass das Pferd nicht erblindet.

Wobbler-Syndrom

Bei Pferden, die am sogenannten Wobbler-Syndrom leiden, ist das Rückenmark im Halswirbelbereich eingeengt. Die Gründe für diese Verengung sind vielfältig. So können zum Beispiel genetische Faktoren eine Rolle spielen, aber ebenso auch ein Unfall im Fohlenalter oder Osteochondrose. Typisch für das Wobbler-Syndrom ist eine Bewegungsstörung, die durch einen unsicheren Gang mit gelegentlichem Schwanken gekennzeichnet ist. In frühem Stadium kann es bisweilen noch medikamentös behandelt werden, häufig zählt jedoch eine Operation zu den erfolgversprechendsten Methoden.

Zwerchfellhernie

Das Zwerchfell, bestehend aus Muskeln und Bindegewebe, trennt den Bauchraum vom Brustkorb ab. Die Zwerchfellhernie bezeichnet eine Schwachstelle oder Lücke im Zwerchfell, durch die sich Bauchorgane in die Brusthöhle verlagern können. Beim Pferd treten Zwerchfellhernien eher selten auf. Die Diagnose erweist sich zudem als schwierig, da Pferde jahrelang symptomlos bleiben können.

Zystotomie

Zystotomie ist der Fachbegriff für die operative Eröffnung der Harnblase. Dieser Eingriff wird zum Beispiel durchgeführt, um Blasensteine beim Pferd zu entfernen.