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Pferdekranken­versicherung
  • Schutz vor hohen Tierarztkosten
  • Inklusive OP-Versicherung
  • Keine Altersbegrenzung
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Wie erhalte ich die Erstattung der Tierarztkosten? 

Der Erstattungsablauf funktioniert wie bei uns Zweibeinern, wenn wir privatversichert sind: Sie bezahlen die Tierarztrechnung und reichen sie anschließend bei Ihrem Versicherer ein. Innerhalb weniger Tage erhalten Sie für gewöhnlich die Erstattung auf Ihr Konto. Manche Versicherungsgesellschaften wie die Uelzener beispielsweise, bieten an direkt mit dem Tierarzt abzurechnen. Das kann gerade bei höheren Rechnungen sinnvoll sein. Fragen Sie hierzu bei Ihrem Tierarzt nach.

Was bedeutet 1-, 2- und 3-facher Satz der GOT? 

Tierärzte unterliegen bei ihrer Rechnungstellung in Deutschland einer Gebührenordnung – kurz GOT, die bestimmt wie sie ihre Leistungen abrechnen können. Die Schwere oder auch der Zeitpunkt der Behandlung entscheiden darüber ob der Tierarzt zum 1-fachen, 2-fachen oder 3-fachen Satz der GOT abrechnet.

Es ist sinnvoll einen Tarif zu wählen, der mindestens zum 2-fachen Satz erstattet. Denn gerade bei Notfallbehandlungen oder dringenden Behandlungen am Wochenende, an Feiertagen und in der Nacht wird oft zum höchsten Satz abgerechnet. Die Gebührenordnung für Tierärzte zum Download finden Sie hier: Gebührenordnung für Tierärzte (GOT)

Was hat es mit der Wartezeit bei der Pferdekrankenversicherung auf sich? 

Bei der Pferdekrankenversicherung greifen alle Versicherungsgesellschaften erst nach einer gewissen Wartezeit. Gemeint ist damit der Zeitraum zwischen dem offiziellen Versicherungsbeginn und dem Beginn der Leistungspflicht des Versicherers. So schützt sich der Versicherer vor Versicherungsabschlüssen, die aufgrund einer akuten Erkrankung oder Operation getätigt werden.

Bei der Uelzener beträgt die Wartezeit 3 Monate ab Versicherungsbeginn.

Ausnahmen bilden die Bauchhöhlenoperationen (Kolik): Wartezeit von nur einer Woche.

Für Gelenksoperationen bei Vorliegen von isolierten Verschattungen, OC, OCD, Chips und Birkelandfrakturen, soweit diese Operationen versichert sind, beträgt die Wartezeit 12 Monate.

Benötigt man für die Beantragung der Pferdekrankenversicherung ein tierärztliches Gutachten? 

Im Normalfall nicht, aber es ist wichtig, dass Sie die im Versicherungsantrag gestellten Gesundheitsfragen korrekt beantworten. Gegebenenfalls kann der Versicherer vom Antragsteller ein tierärztliches Gutachten oder andere Nachweise über den Gesundheitszustand des zu versichernden Pferdes verlangen. Die Kosten sind vom Antragsteller zu tragen. Zusätzlich wird nach Ihrem Haustierarzt gefragt. Sie sind aber natürlich jederzeit frei den Tierarzt oder die Tierklinik zu wechseln.

Zu welchem Zeitpunkt sollte man eine Pferdekrankenversicherung beantragen? 

Es ist sinnvoll, die Krankenversicherung abzuschließen, sobald man das Tier erworben hat. Es gibt keine Altersbegrenzung nach oben. Es ist also auch kein Problem ein älteres Pferd kranken zu versichern. Sie züchten selbst? Dann ist die Absicherung bereits für Fohlen ab dem dritten Lebensmonat möglich.

Endet die Versicherung bei Überschreiten eines gewissen Alters des Pferdes automatisch? 

Nein, auch wenn Sie einen Vertrag mit einer Laufzeit von 10 Jahren abschließen, läuft dieser natürlich automatisch weiter, wenn Sie ihn nicht innerhalb der Kündigungsfrist kündigen. So ist ihr Pferd immer bestens geschützt.

Unterscheiden sich die Beiträge zwischen Großpferden und Ponys? 

Nein, da die Kosten für Behandlungen und Operationen unabhängig von der Größe des Pferdes sind, unterscheiden sich die Beiträge auch nicht.

Welchen Einfluss haben Vorerkrankungen auf den Versicherungsschutz? 

Vorerkrankungen Ihres Pferdes werden im Versicherungsantrag abgefragt. Selbstverständlich können auch Pferde mit Vorerkrankungen krankenversichert werden. Es kann jedoch sein, dass der Versicherer diese Vorerkrankungen vom Versicherungsschutz ausschließt. Alle anderen Behandlungen und Operationen, die nicht mit den Vorerkrankungen Ihres Pferdes in Zusammenhang stehen, sind natürlich Teil des Versicherungsschutzes.

Gibt es Ausschlüsse? 

Die Leistungen der Pferdekrankenversicherung erstrecken sich nicht auf Aufwendungen für Wege-, Verweilgeld und Reisekosten des behandelnden Tierarztes, auf die Erstellung von Gesundheitszeugnissen und Gutachten, tierärztliche Konsultationen, die keine Behandlung nach sich ziehen, Hufbeschlag, Zahnersatz (Prothetik), wissenschaftlich nicht anerkannte Diagnose- und Therapiemaßnahmen.
Diese Liste ist nur ein Auszug. Detaillierte Informationen zu den Ausschlüssen finden Sie in den Versicherungsbedingungen der Uelzener Versicherung.

Wo kann ich die Versicherungsbedingungen einsehen? 

Sämtliche Informationen zu den einzelnen Tarifen finden Sie in unserem Vergleichsrechner. Klicken Sie dafür einfach in den für Sie interessanten Tarif auf den Namen der Versicherungsgesellschaft oder die Leistungspunkte. Der letzte Punkt der Tarifdetails sind die Bedingungen, wo Sie ein PDF-Dokument mit allen Details zum Download finden.

Ist ein neugeborenes Fohlen über das Muttertier versichert? 

Nein, das Fohlen kann aber ab dem 3. Monat selbst versichert werden.

Hohe Tierarztrechnungen sind mit der Pferdekrankenversicherung kein Thema mehr. Finden Sie den passenden Tarif in unserem übersichtlichen Vergleichsrechner.

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