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Katzen-Magazin

Wenn die Katze krank wird - Alarmsignale bei Haut- und Fellerkrankungen

Unsere kleinen Schmusetiger sind wahre Meister im Verbergen von Schmerz und Krankheit. Das hängt mit ihrem Überlebenstrieb zusammen, denn in freier Wildbahn waren kranke Katzen anfällig für andere Raubtiere und Fressfeinde. Obwohl die Stubentiger längst domestiziert sind, sehen wir ihnen nicht immer an, wenn es ihnen mal schlecht geht oder sich eine Erkrankung anbahnt. Wir können aber unsere Katze täglich einmal in Augenschein nehmen, um Veränderungen festzustellen. Dabei können uns die Haut, das Fell und auch die Katzenhaare einiges über den Gesundheitszustand sagen.

Fellprobleme: Kurz und Knapp

  • Wenn sich die Katze kratzt und dadurch das Fell und Hautoberfläche verletzt werden, ist das nicht nur die Folge von Parasiten
  • Es gibt viele Erkrankungen, die sich auch auf das Fell und die Haut auswirken
  • Untersuchen Sie regelmäßig das Fell Ihrer Katze: Sind keine lästigen Plagegeister zu sehen, steckt hinter dem ramponierten Fell womöglich eine andere Erkrankung
  • Krankheiten, die sich auf die Felleigenschaften und die Haut auswirken, sind wahrscheinlich schon länger gegenwärtig. Katzen sind wahre Meister im Verbergen von Erkrankungen
  • Zögern Sie bei Fellerkrankungen nicht,mit Ihrer Katze den Tierarzt aufzusuchen, es geht um die Gesundheit Ihres Lieblings
 

Kahle Stellen sind an der Katze sichtbar 

Wenn Ihre Katze Hautprobleme hat, dann wird sie an der betroffenen Stelle ihr Fell vermehrt lecken und sich auch dort kratzen. Durch diese intensive Fellbehandlung kommt es zu kahlen Stellen im Fell, es können sogar richtige Löcher sichtbar werden. Wenn Sie solche Symptome bei Ihrer Katze entdecken, sind das mögliche Anzeichen auf eine Pilzinfektion. Dabei verläuft der Haarverlust nicht symmetrisch, sondern ist über verschiedene Stellen sehr unregelmäßig verteilt. Jetzt heißt es handeln und ab zum Tierarzt, da ohne Medikamente das Problem für Ihren Stubentiger nicht in den Griff zu bekommen ist.

Tipp:
Mit der Katzenkrankenversicherung können Sie diese notwendige Heilbehandlungen finanziell absichern. Je nach Aufwand des Tierarztes und der daraus folgenden Diagnose können schnell drei- bis vierstellige Kosten anfallen.

Ihre Katze leidet unter Juckreiz 

Fällt Ihnen auf, dass sich Ihre Katze häufig kratzen muss – und das regelmäßig an den gleichen Stellen? Dann kann die Ursache dafür ein Befall von Flöhen oder Zecken sein. Flöhe werden mit einem Antiparasitikum behandelt. Zecken hingegen müssen unmittelbar entfernt, da sie über ihren Speichel Krankheitserreger verbreiten können. Finden Sie auf dem Fell Ihrer Katze auch beim gründlichen Absuchen keine Parasiten, so müssen Sie mit Ihrem Liebling zum Tierarzt. Es kann durchaus sein, dass Ihre Katze allein auf den Flohbiss allergisch reagiert und sich daher andauernd kratzen muss. Ihr Tierarzt kann Ihnen dann entsprechende Medikamente zur Heilbehandlung verschreiben.

Leidet Ihre Katze unter Schuppen? 

Nicht nur wir Menschen können Probleme mit Schuppen haben – unsere Katze neigt in manchen Fällen ebenfalls zu Schuppenbefall. Dafür kann unter Umständen eine zu trockene Raumluft der Auslöser sein, da durch die mangelnde Feuchtigkeit die Haut der Katze gereizt wird. Hautprobleme können bei Ihrem Liebling aber auch auftreten durch Futtermittelallergien. Ein Nährstoffmangel, gepaart mit Stoffwechselproblemen, kann sich durchaus auf der Hautoberfläche mit einer Schuppenbildung bemerkbar machen. Ebenso ist eine Pilzinfektion bei Ihrem Sofalöwen denkbar. Daher sollten Sie unmittelbar den Tierarzt aufsuchen. Dieser muss dann, wenn die Diagnose steht, mit Antibiotika die Heilbehandlung einleiten. Durch eine Futterumstellung oder ein anderes Raumklima zu Hause können Sie zusätzlich Abhilfe schaffen.

Hautprobleme durch das Futter? 

Ähnlich wie bei uns Menschen kommt es bei Katzen in einigen Fällen durch falsches Futter zu Hauterkrankungen. Der Körper stuft verschiedene aufgenommene Proteine als feindlich ein und löst dadurch einen Abwehrmechanismus bei der Katze aus. Dadurch kommt es auf der Hautoberfläche zu einem starken Juckreiz. Das wiederum führt dazu, dass Ihre Katze sich an den betroffenen Stellen ausgiebig kratzt. Die Folge sind krustige und blutige Stellen, Haarausfall, Verdickungen an der Hautoberfläche – Infektionen können durch diese Hautverletzungen entstehen. Wundern Sie sich nicht, denn diese Veränderungen der Reaktionen auf das Futter sind nicht angeboren, sondern entstehen schleichend. Sie können plötzlich auftreten, obwohl Ihre Katze das allergieauslösende Futter schon seit geraumer Zeit frisst.

Haarausfall ist nicht gleich Haarausfall 

Alle Katzenfreunde wissen, dass Katzen Haare verlieren. Es muss nicht immer eine Krankheit die Ursache sein. Das ist vor allem im Frühling der Fall, wenn der Fellwechsel ansteht. Das macht sich in vielen Stellen im Haus bemerkbar, vorzugsweise auf dem Sofa, Teppichen oder dem Bett. Der Haarausfall durch den Fellwechsel ist unbedenklich.

Das einzige Problem ergibt sich beim Verschlucken der Haare: Da Ihre Katze sich immer intensiv leckt, gelangen die Haare natürlich in den Magen. Bilden sie dort einen Ballen, kann dieser unter Umständen zu einem Darmverschluss führen. Daher ist es sinnvoll, wenn Sie Ihrer Katze Katzengras oder auch Malzpaste anbieten. Damit erbricht Ihre Katze die Haarballen und das Risiko eines Darmverschlusses wird dadurch erheblich gemindert.

Wenn es bei der Katze zu Abszessen kommt 

Egal ob Freigänger oder Wohnungskatzen – kleine Raufereien können immer mal wieder vorkommen. Dabei kommt es zu Kratz- oder Rissstellen auf der Haut, die wiederum Abszesse bilden können. Häufig treten diese an den Extremitäten, am Hals und am Schwanz auf. Die Stellen sind zumeist geschwollen und Ihre Katze lässt sich dort nur sehr ungerne anfassen. Zunächst muss der Abszess mit einem Antiseptikum behandelt werden. Sie müssen dann mit Ihrer Katze unbedingt zum Tierarzt: Ein Abszess kann irgendwann nach außen aufbrechen und die Eiterflüssigkeit tritt aus. Daher muss der Tierarzt den Abszess in einem kurzen chirurgischen Eingriff entfernen und die Wunde reinigen. Damit Ihre Katze nicht in Versuchung kommt die betroffene Stelle zu belecken, bekommt sie eine Halskrause. Das ist zwar für den Sofalöwen nicht besonders toll, aber trägt dazu bei, dass die Wundheilung schneller verlaufen kann.

Liegt unter Umständen eine hormonelle Störung vor? 

Katze

Ab einem bestimmten Alter können bei Katzen hormonelle Störungen der Auslöser für Hauterkrankungen sein. Dabei sind vor allem die folgenden Organe und ihre produzierten Hormone ein häufiger Auslöser:

  • Schilddrüse durch die Überfunktion
  • Nebenniere mit der Überproduktion von Cortisol, ein Stresshormon, das Stoffwechselvorgänge aktivieren soll
  • Geschlechtsorgane für die Über- und auch Unterproduktion von Hormonen

Bei hormonellen Störungen treten am häufigsten Symptome wie Fellverlust oder Verlust der Felldichte auf. Da diese Hormonstörungen zunächst nicht mit einem Juckreiz einhergehen, können Sie eine solche Ursache nur erahnen, in dem Sie regelmäßig das Fell Ihrer Katze untersuchen.

Erst, wenn das Ungleichgewicht der Hormone zunimmt, führt das zu einem Juckreiz auf der Hautoberfläche und das Fell riecht unangenehm. Die meisten hormonellen Erkrankungen kann der Tierarzt ohne nennenswerte Nebenwirkungen behandeln. Mit speziellen Tests zur Felluntersuchung oder anhand von Urin- und Blutproben kommt der Tierarzt dem Auslöser der Hormonstörung schnell auf die Spur.

Hier finden Sie die passende Absicherung 

Erkrankungen, die Hautprobleme auslösen: Hier steckt oft vielmehr dahinter als einfach nur ein Haut- oder Fellproblem. In vielen Fällen sind verborgene Krankheiten die Ursache für diese äußerlichen Auffälligkeiten. Hier muss der Tierarzt eine genaue Diagnose treffen und punktgenau behandeln. Nicht selten liegen die Tierarztkosten dafür im drei- bis vierstelligen Bereich. Dagegen können Sie sich mit der Katzenkrankenversicherung schützen.

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