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Katzen-Magazin

Appetitlosigkeit bei Katzen - wenn es nicht am Futter liegt

Unsere kleinen Sofalöwen sind nicht selten wahre Feinschmecker und nicht selten wählerisch bei ihren Mahlzeiten. Wenn nicht das richtige Futter im Napf landet, kann es durchaus passieren, dass unsere Katze uns mit Missachtung straft. Was ist aber, wenn unser Liebling das Futter, das er gestern noch dreimal gegessen hat, auf einmal nicht mehr anrührt? Liegt es daran, dass die Mahlzeit nicht mehr gut genug für das feine Näschen unserer Katze ist? In den meisten Fällen steckt eine Erkrankung dahinter und darauf müssen Sie reagieren. Der Organismus der Katze ist nicht auf mehrtägige Hungerphasen ausgelegt – also ab zum Tierarzt.

Appetitlosigkeit bei Katzen: Kurz und Knapp

  • Wenn Ihre Katze ihr Futter nicht anrührt, können Erkrankungen vorliegen
  • Es gibt zahlreiche Krankheiten, die sich auf den Appetit niederschlagen
  • Die Katze regelmäßig auf Parasiten und Auffälligkeiten beim Gebiss untersuchen
  • Immer das Fressverhalten im Blick halten und bei Hungerphasen an den Tierarzt wenden
  • Längere Hungerphasen können bei Katzen zum Tode führen
 

Wenn Viren und Würmer zur Appetitlosigkeit führen 

In vielen Fällen ist die Appetitlosigkeit ein Anzeichen dafür, dass eine Infektionskrankheit im Anmarsch ist. Klassisch ist hier die Feline Infektiöse Peritonitis (FIP), die sich im Frühstadium durch Fieber und eben auch Appetitlosigkeit ankündigt. Ebenfalls möglich ist ein Katzenschnupfen. Dieser geht einher mit einer Keimbelastung oder einer zugeschwollenen Nase. Das wiederum verdirbt der Katze schlichtweg den Appetit. Ein Parasitenbefall ist ebenfalls denkbar, dieser geht ebenfalls mit einer schlechten Futteraufnahme bei unserem Stubentiger einher. Manchmal muss der Tierarzt hier eben keine großen Wunder bewirken, sondern es hilft unter Umständen schon eine Wurmkur.

Eine regelmäßige Wurmkur schützt vor Parasiten, die sich im Organismus Ihrer Katze breit machen und unerwünschte Nebeneffekte auslösen. Sprechen Sie Ihren Tierarzt darauf an. Mit der richtigen Katzenkrankenversicherung sind die Kosten für die Wurmkur abgesichert.

Ist im Rachen alles gesund? 

Versuchen Sie mal, Ihre Katze beim Fressen etwas näher unter die Lupe zu nehmen. Nimmt sie ihr Futter auf und zuckt dabei zusammen? Kann es sein, dass sie Zahnschmerzen oder eine andere Verletzung im Rachenbereich hat? So etwas löst natürlich beim Fressen einen Schmerzreflex aus. Nicht selten leiden Katzen an Zahnfleischentzündungen oder Zahnstein. Da ist es ganz natürlich, dass die Katze ihr Fressen verschmäht. Nicht, weil sie keinen Hunger darauf hat. Sondern weil einfach der Schmerz es nicht zulässt, dass sie ihre Lieblingsspeisen unbeschwert fressen kann. Nicht umsonst schaut der Tierarzt bei einer Appetitlosigkeit zuallererst ins Maul der Katze, um solchen Erkrankungen auf die Spur zu kommen.

Liegt es vielleicht an der Hitze? 

Wenn die Tage so richtig heiß sind und draußen die Sonne auf uns niederbrennt, suchen wir ein bisschen Kühle im Schatten. Fettes und üppiges Essen lassen wir stehen und neigen zu leichten Mahlzeiten. Das ist auch bei unserer Katze nicht ungewöhnlich. Sie bewegt sich bei Hitze deutlich weniger und hat dadurch einen deutlich geringeren Kalorienverbrauch. Daher ist natürlich der Kalorienbedarf niedriger und unsere Samtpfote frisst seltener. Beobachten Sie mal, ob Ihre Katze im Laufe des Tages eher kleine Häppchen vertilgt. Dann liegt es eher an der Hitze, dass der Appetit nicht so ausgeprägt ist.

Die Katze auf Herz und Nieren prüfen 

Katze wird untersucht

Bei älteren Katzen kommt es regelmäßig vor, dass sie nicht richtig fressen. Daher ist es wichtig, bei ihnen die Nierenwerte genauer zu untersuchen. Bei ihnen ist eine chronische Nierenschwäche häufig der Fall. Diese sorgt für eine größere Ansammlung von Abfallstoffen im Körper. Diese wiederum reizen die Schleimhäute des Verdauungstraktes. Dadurch verliert die Katze an Appetit.

Eine Lebererkrankung und auch eine Schwächung des Herz-Kreislauf-Systems können die Ursache für den mangelnden Appetit der Katze sein. Unter Umständen ist auch das Riechvermögen einfach beeinträchtigt. Das Futter ist dann nicht attraktiv genug für unseren Liebling.

Es bleibt also nur der Weg zum Tierarzt, um eine mögliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes zu vermeiden.

Wenn sich die Katze am fremden Napf bedient 

Sind Sie der Ansicht, dass Ihr Sofalöwe zu wenig frisst, dann stellen Sie sich doch einfach mal wöchentlich auf die Waage. Hält die Katze ihr Gewicht, dann ist alles in Ordnung. Nimmt die Katze dennoch kein Futter zu sich, kann es sein, dass sich Ihr Liebling auswärts den Bauch vollschlägt.
Mal abgesehen davon, dass Freigängerkatzen draußen genug Beutetiere finden. Bei Wohnungskatzen ist es aber schon phänomenal, wenn sie trotz Futterverweigerung ihr Gewicht halten. Dann hat der Stubentiger mit Sicherheit eine andere Nahrungsquelle im Haus gefunden. Jetzt sind Sie dran. Entfernen Sie alles, aber auch wirklich alles Essbare aus der Reichweite Ihrer Katze. Wenn die heimlichen Futterquellen versiegen, dann wird sie nach kurzer Zeit auch wieder um ihr angestammtes Futter betteln.

Hat die Appetitlosigkeit psychische Ursachen? 

Katzen sind nun mal extrem sensible Tiere und nehmen uns Menschen verschiedene Dinge krumm. Stress zu Hause, ein neuer Vierbeiner im Haus, Familienzuwachs – das sind Dinge, die den Rhythmus Ihrer Katze durcheinanderbringen. Sie reagiert darauf mit Futterverweigerung und zeigt uns die kalte Schulter. Es sind also die Veränderungen, die Ihrer Katze das Fressen verleiden.

Diese Ursache können Sie am besten selbst bekämpfen: Nehmen Sie sich daher viel Zeit, um Ihren Schmusetiger wieder richtig auf die Spur zu bringen. Geben Sie ihr mehr Aufmerksamkeit, spielen Sie mit Ihr oder präsentieren Sie ihr mal ein paar außergewöhnliche Leckereien. Dafür haben Katzen ein sehr genaues Gespür und lassen sich dadurch auch wieder zum Fressen verleiten.

Wenn der Lebensabend näher rückt… 

…dann fressen Katzen ebenfalls deutlich weniger. Das liegt tatsächlich an den Anstrengungen, die Ihre Katze sich dabei abringt. In diesem Fall macht es auf jeden Fall Sinn, wenn Sie mit Ihrem Liebling zum Tierarzt gehen. Er untersucht, ob der Gesundheitszustand Ihrer Katze noch einwandfrei ist. Wenn ja, unternimmt der Tierarzt nichts. Sie hingegen können die Ernährung einfach auf kleinere und dafür häufigere Portionen aufteilen.

Allerdings müssen Sie darauf achten, dass Ihre Katze dann auch regelmäßig frisst. Bei Katzen sind die Energiereserven aufgrund des Körperbaus sehr klein. Schon nach ein paar Tagen geht der Körper an seine eigenen Ressourcen. Dadurch kommt es zur Schädigung von Leber, Nieren und Muskeln. Gerade bei älteren Katzen schlägt dann der Gesundheitszustand in einen lebensbedrohlichen Bereich um. Jetzt ist der Besuch beim Tierarzt zwingend notwendig, um die Gesundheit Ihrer Katze zu retten.

Hier finden Sie die passende Absicherung 

Appetitlosigkeit bei Katzen – hier steckt meistens mehr hinter als nur der verwöhnte Gaumen. In vielen Fällen sind verborgene Krankheiten die Ursache für die Fressunlust. Hier muss der Tierarzt eine genaue Diagnose treffen und punktgenau behandeln. Nicht selten liegen die Tierarztkosten dafür im drei- bis vierstelligen Bereich. Dagegen können Sie sich mit der Katzenkrankenversicherung schützen.

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