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Die Katze chippen: Warum es so wichtig ist

Katze wird beim Tierarzt gechippt

Für manchen Katzenfreund klingt es vielleicht ein bisschen unheimlich: Die Katze zu chippen bedeutet, dass der Tierarzt ihr einen Mikrochip unter die Haut implantiert. Tatsächlich verursacht dieser Minieingriff Deiner Katze aber so gut wie keine Schmerzen und bietet stattdessen riesengroße Vorteile. Wir verraten Dir, wie Deine Katze und Du als ihr Halter durch die Kennzeichnung profitieren könnt, wie der Eingriff funktioniert und wie teuer er ist.

Erfahre außerdem, welche Katzenversicherung die Kosten fürs Chippen komplett oder zumindest anteilig übernimmt.

Chippen, Halsband oder Tätowierung – was ist am besten?

Deine Katze ist ein festes Mitglied der Familie und Du möchtest bestmöglich für sie sorgen und sie beschützen. Eine Kennzeichnung ist dabei sehr wichtig. Falls Deine Katze mal verschwunden sein sollte, sorgst Du damit vor, dass sie schnell gefunden und zu Dir zurückgebracht wird. Hinzu kommt, dass immer mehr Gemeinden das Chippen von Freigängerkatzen fordern. Bei Reisen ins Ausland ist der Nachweis, dass Deine Katze gechippt ist, ohnehin Pflicht.

Du zweifelst noch, ob statt des Chippens vielleicht eine andere Kennzeichnung für Deine Katze infrage kommt? Wir zeigen Dir auf einen Blick die Vor- und Nachteile aller drei Möglichkeiten.

Halsband

+ günstig in der Anschaffung

- Freigänger könnten an Zäunen oder Ästen hängen bleiben und sich strangulieren

- kann abhandenkommen (z. B. beim Freigang abfallen)

Tätowierung am Ohr

+ direkte Sichtbarkeit

- aus Tierschutzgründen muss die Katze dafür in Narkose versetzt werden

- kann mit der Zeit verblassen

- kann u.U. verfälscht werden

- ist seit 2012 bei Reisen ins europäische Ausland nicht mehr zulässig

Chip

+ hält ein Leben lang

+ ist in der Regel nahezu schmerzfrei für die Katze

+ keine Betäubung notwendig

+ ist international anerkannt

+ kann bei über Chips gesteuerte Katzenklappen fremde Katzen fernhalten

- ist nicht sofort erkennbar

Ein klarer Punktsieg fürs Chippen. Als eine Art unsichtbarer Bodyguard bietet ein Mikrochip, auch Transponder genannt, Deiner Katze und Dir maximale Sicherheit. Wenn Du ein junges Kätzchen bei Dir aufnimmst, lässt Du es am besten so schnell wie möglich chippen. Der Einsatz eines Mikrochips kann generell aber in jedem Alter der Katze erfolgen.

Wie funktioniert das Chippen Deiner Katze?

Du fragst Dich vielleicht, was genau beim Chippen geschieht und ob damit irgendwelche Risiken für Deine Katze verbunden sind. Wir erläutern das Verfahren und erklären, wie Mikrochips funktionieren.

So läuft das Chippen Deiner Katze ab: Benötigt wird zunächst ein kleiner Mikrochip, etwa so groß wie ein Reiskorn. Diesen winzigen Datenträger injiziert der Tierarzt Deiner Katze mithilfe einer Spritze unter die Haut zwischen ihren Schulterblättern. Keine Sorge, Deine Katze spürt – wenn überhaupt – nur einen kleinen Piks. Den implantierten Mikrochip wird sie gar nicht bemerken, obwohl er von nun an permanent dort verbleiben und allmählich mit dem Gewebe verwachsen wird.

So funktionieren Mikrochips: Ein Mikrochip verfügt über einen individuellen 15-stelligen Code, der auf einer überregionalen Datenbank eines Heimtierregisters (z. B. Tasso) gespeichert wird. Im Code enthalten sind unter anderem Dein Name und Deine Kontaktdaten als Katzenbesitzer. Sollte Deine Katze einmal ausbüxen oder sich verlaufen, können Menschen, die sie finden, den Chip einfach beim Tierarzt oder im Tierheim über ein spezielles Gerät auslesen lassen und Kontakt zu Dir aufnehmen.

Jetzt möchtest Du aber bestimmt noch wissen, was das Chippen kostet.


Wie teuer ist es, Deine Katze chippen zu lassen?

Eine Pauschale mit einem festen Preis fürs Chippen lässt sich nicht nennen. Die Preise unterscheiden sich von Modell zu Modell des Mikrochips und hängen natürlich auch vom jeweiligen Abrechnungssatz der tierärztlichen Gebühren (GOT) ab. Grob kannst Du aber mit circa 50 € für das Einsetzen eines Mikrochips bei Deiner Katze rechnen.

Gut, wenn Deine Katzenkrankenversicherung diese Kosten für Dich einfach übernehmen würde, oder?

Gesellschaft / Tarif Kostenübernahme Chippen
Bronze: 50 €
Silber: 75 €
Gold: 100 €
im Rahmen von Vorsorgemaßnahmen
Top: bis 70 €
Premium, Premium Plus: bis 100 €
unbegrenzte Kostenübernahme
Komfort: 15 €
Premium: 30 €
alle Tarife: 25 €
Premium, Premium Plus: 100 €
Superior: 25 €
Premium, Exklusiv, Exklusiv Plus: 50 €
alle Tarife: 50 €
Icon Glühbirne

Mit einer Katzenkrankenversicherung kannst Du je nach Tarif nicht nur auf wertvolle Unterstützung beim Chippen Deiner Katze zählen. Der Krankenvollschutz macht sich auch in vielerlei mehr Hinsicht für Dich und Deinen Stubentiger bezahlt. Ob ambulante Behandlung in der Tierarztpraxis, verordnete Medikamente, teure Operationen oder wichtige Vorsorgemaßnahmen: Mit einer Katzenkrankenversicherung kannst Du Dich unbesorgt über die entstehenden Tierarztkosten immer auf die beste Behandlung verlassen

Überzeuge Dich selbst und finde den für Dich und Deine Bedürfnisse besten Tarif:

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Gute Gründe für das Chippen Deiner Katze

Du siehst schon, dass es jede Menge Vorteile bringt, Deine Katze chippen zu lassen. Die fünf besten Argumente fassen wir Dir noch einmal zusammen.

  • Rettungsdienst für Abenteurer-Katzen:
    Deine Samtpfote ist ein geborener Entdecker und möchte die Welt erkunden. Aber manchmal gehen Abenteuer schief und die Miez kann sich verirren. In diesem Fall hat Deine Katze mit einem Mikrochip eine Rückfahrkarte nach Hause. Tierheime und Tierärzte können den Chip scannen und Dich kontaktieren, damit Dein flauschiger Schatz wieder sicher in deinen Armen landet.
  • Bye-bye, Identitätskrise:
    Stell Dir vor, Deine Katze kommt nach einem nächtlichen Streifzug nach Hause und behauptet, sie sei die Katze des Nachbarn. Ein Mikrochip ist die ultimative ID-Karte für Deine Samtpfote. Darüber kann sie immer als Deine Katze identifiziert werden, egal ob sie vergessen hat, ihren Namen zu nennen oder nicht.
  • Catwalk ins Ausland:
    Planst Du einen Umzug ins Ausland? Oder möchtest Du Deine Katze auf Reisen mitnehmen? Ein Mikrochip ist das Ticket für den internationalen Catwalk. Viele Länder verlangen mittlerweile, dass Haustiere gechippt sind, um sicherzustellen, dass sie identifiziert und zurückgeführt werden können, falls sie verloren gehen.
  • Spionageabwehr für Stubenhocker:
    Auch wenn Deine Katze das gemütliche Leben in Deinem Wohnzimmer bevorzugt, kann ein Mikrochip dennoch lebensrettend sein. Es gibt keine Garantie, dass Deine verschmuste Wohnungskatze nicht einmal das Bedürfnis verspürt, die Welt auf eigene Faust zu erkunden. Und wenn das passiert, ist ein Mikrochip wie ein GPS-Tracker, der sie wieder nach Hause führt.
  • Eine Investition in die Zukunft:
    Das Chippen Deiner Katze ist eine langfristige Investition in ihre Sicherheit und Dein Seelenheil. Es ist eine einfache Maßnahme, die Dir und Deiner Katze jahrelang Frieden und Gelassenheit schenkt.

Also, worauf wartest Du noch? Lass Deine Katze so schnell wie möglich chippen.

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