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Katzenkrankheiten

Sie lieben Ihre Katze! Aber was ist, wenn sie sich plötzlich anders verhält? Die Ursachen können vielfältig sein. Oft steckt nur ein harmloser Infekt dahinter. Jedoch können auch schwerwiegende Erkrankungen der Grund sein. Damit Sie bei einigen Katzenkrankheiten die Symptome erkennen und richtig handeln können, haben wir Ihnen hier die wichtigsten Krankheitsbilder bei Katzen aufgeführt. Selbst einfache Erkrankungen wie eine Erkältung können wie bei uns Menschen zu ernsthaften Problemen führen.

Bitte beachten Sie, dass dies nur ein Ratgeber und eine Hilfestellung sein kann. Ein Gang zum Tierarzt bei Anzeichen einer Krankheit Ihrer Katze ist immer ratsam.

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Alopezie (Haarausfall)

Beschreibung
Zunächst ist ein Haarausfall ein völlig normaler Vorgang bei einer Katze. Im Frühjahr wird oft Fell abgestoßen, um den Wärmehaushalt der Katze zu regulieren. Auch durch das Lecken des Fells werden abgestorbene und ältere Haare abgetragen.

Erst wenn Ihre Katze die ausfallenden Haare nicht mehr durch nachwachsende Haare ersetzen kann, wird daher von Alopezie oder Haarausfall gesprochen. Es kann sogar zu völlig kahlen Stellen am Körper kommen.

Ursachen von Alopezie
Hinter einem krankhaften Haarausfall bei Katzen steckt meist einer der folgenden Auslöser:

  • Befall mit Hautparasiten, z.B. Flöhe, Milben
  • Pilzerkrankungen der Haut und andere Infektionen
  • Übermäßiges Lecken aus Nervosität, Stress, Frustration oder Langeweile (Psychogene Leck-Alopezie)
  • Allergien der Katze
  • Allgemeiner Stress bei der Katze
  • Fieber, Infektionen, Mangelerkrankungen
  • Hormon- und Stoffwechselstörungen (z. B. Schilddrüsenüberfunktion)
  • Nebenwirkung von Medikamenten
  • Autoimmunerkrankungen der Katze

Symptome
Bei einer Alopezie verlieren Katzen übermäßig viele Haare und bekommen teilweise große kahle Stellen am Körper. Viele Katzen nehmen die verlorenen Haare durch das Felllecken auf und würgen diese dann wieder als große Haarballen aus. An den kahlen Stellen können sich durch häufiges Lecken schnell Entzündungen und Wucherungen bilden.

Chronische Niereninsuffizienz der Katze 

Beschreibung
Bei einer Chronischen Niereninsuffizienz versagen nach und nach alle Nierenfunktionen der Katze.

Ursachen
Die Ursachen der Niereninsuffizienz sind vielfältig und müssen von Fall zu Fall neu untersucht werden. Ältere Hauskatzen sind von dieser Krankheit allerdings besonders häufig betroffen.

Symptome
Die meisten Symptome zeigen sich in der Regel erst, wenn die Krankheit bereits weiter fortgeschritten ist. Da schnelles Handeln gefragt ist, sollten Sie unbedingt auf folgende Anzeichen achten:

  • Fressunlust
  • vermehrter Durst und Urinabsatz
  • Apathie
  • Erbrechen
  • Entzündung der Mundschleimhaut (Stomatitis)
  • Mundgeruch und starker Speichelfluss (Hypersalivation)
  • erhöhter Blutdruck
  • struppiges Fell
  • Abmagerung
  • Inkontinenz

Bei hochgradigem Krankheitsbild kommen neurologische Störungen dazu wie Krampfanfälle, Teilnahmslosigkeit, Delirium, Koma und Muskelerkrankungen. Diese Symptome lassen sich schwer erkennen, da sie über einen längeren Zeitraum (einige Wochen bis Jahre) nach und nach auftreten.

Feline Hyperthyreose

Beschreibung
Die Feline Hyperthyreose bezeichnet eine Störung des hormonellen Systems einer Katze. Oft leiden Tiere, die älter als zehn Jahre sind, unter dieser Erkrankung.

Ursachen
Meist ist eine adenomatöse Hyperplasie (gutartige Geschwulst) beider Schilddrüsenlappen der Auslöser für die Erkrankung. Es gibt jedoch auch Fälle in denen eine einseitige Hyperplasie (Vergrößerung eines Gewebes oder Organs) oder noch seltener ein Schilddrüsenkarzinom die Ursache für die Feline Hyperthyreose sind.

Die Auslöser der adenomatösen Hyperplasie sind bisher unbekannt. Forscher gehen jedoch davon aus, dass die Ernährung, Umwelteinflüsse und genetische Faktoren eine Rolle spielen. So hat sich herausgestellt, dass Katzen, die häufig mit Dosenfutter gefüttert wurden, ein wesentlich höheres Erkrankungsrisiko aufwiesen. Und auch manche Katzenstreusorten scheinen die Krankheit eher auszulösen.

Symptome

Je nach Ausmaß der Erkrankung unterscheiden sich die Symptome. Folgendes deutet auf eine Feline Hyperthyreose hin:

  • Gewichtsverlust
  • Fresssucht und starker Durst
  • Verhaltensänderungen (Aggressivität / Ängstlichkeit)
  • Atemnot
  • Hautveränderungen
  • Haarausfall und struppiges Fell
  • starkes Krallenwachstum
  • Erbrechen und Durchfall

Feline Infektiöse Peritonitis – FIP/Bauchfellentzündung

Beschreibung
Als „Feline Infektiöse Peritonitis“ wird eine durch einen Virus ausgelöste Infektionskrankheit bei Katzen bezeichnet. Auslöser dieser Erkrankung ist der sogenannte „Feline Coronavirus“. Hierbei ist in der Regel das Bauchfell (Peritonitis) entzündet, es kann aber auch das Brustfell betreffen. Die Krankheit kann aber auch auftreten, ohne bestimmte Körperhöhlen zu treffen.

Ursachen und Symptome
Ein stark ansteckender Coronavirus ist für die Feline Infektiöse Peritonitis verantwortlich. Die Ansteckung erfolgt in der Regel durch Kontakt mit infizierten Gegenständen und infiziertem Kot. Menschen können das Virus jedoch auch auf die Katze übertragen. Ist eine Katzenmutter trächtig und mit dem Virus infiziert, überträgt sie den Virus auf ihre Föten. Besondere Anfälligkeit gilt für Katzen im Alter von 6 Monaten bis 5 Jahren, es kann aber auch alte Tiere über 14 Jahre treffen.

Es gibt zwei Formen der „Felinen Infektiösen Peritonitis“:

  • Die „Trockene Form“: Hier entstehen Knoten innerhalb der Organe und auf der Haut. Diese werden bedingt durch verschmolzene Entzündungsherde. Es kann zu Augenerkrankungen, Blutarmut, neurologischen Erscheinungen oder gelblichen Schleimhäuten kommen.
  • „Feuchte Form“: Durch weiße Blutkörperchen (Lymphozyten) und Plasmazellen wird die Erkrankung in der Region der Blutgefäße sichtbar, es kann auch zum Absterben von Gewebe kommen. Oft treten bei dieser Form Gewebeflüssigkeiten in Körperhöhlen. Diese Flüssigkeiten führen in der Brusthöhle zu schwerer Atemnot.

Haarausfall (Alopezie)

Siehe auch Alopezie.

Katzenschnupfen

Beschreibung
Die als Katzenschnupfen bezeichnete Krankheit bezeichnet eine Vielzahl ansteckender Erkrankungen der Schleimhäute und Atemwege einer Katze. Hier vereinen sich viele Erreger und rufen vielfältige Symptome hervor.

Ursachen
Katzenschnupfen wird normalerweise durch Herpesviren ausgelöst. Selten sind Caliciviren verantwortlich. In der Regel werden die Viren durch den Kontakt mit einem kranken Tier übertragen. Dennoch ist bekannt, dass auch das Futter, Reinigungsgeräte wie Staubsauger o. Ä. und sogar der Mensch als Krankheitsüberträger dienen können. Da das Virus an der Luft aber nur einen Tag überleben kann, ist der Einsatz von Desinfektionsmittel sehr effektiv.

Eine Ansteckung mit den Caliciviren erfolgt in der Regel durch direkten Kontakt mit einem erkrankten Tier, dessen Kot oder anderen Sekreten. In zwei Phasen wird zunächst das Virus in den Mandeln, den Bindehäuten, der Maulschleimhaut und nach rund einer Woche mittels des Blutkreislaufs im gesamten Körper verbreitet.

Symptome
Zu Symptomen kommt es ungefähr 2 bis 3 Tage nach der Infektion.

  • starker Ausfluss aus Augen und Nase
  • Bindehautentzündungen
  • Geschwüre im Mundraum sowie auf der Zunge
  • Gewebszerfall der Nasenmuscheln
  • Fieber
  • Niesen
  • Appetitlosigkeit
  • Fehlgeburten
  • starke Lungenentzündungen mit meist tödlichem Ende (bei infizierten Kitten)

Von den Katzen, die diese Infektion überstanden haben, scheiden rund 80 % der Tiere trotzdem noch dauerhaft Viren aus.


Katzenleukämie

Beschreibung
Katzenleukämie wird durch das Feline Leukämivirus (FeLV) ausgelöst. In der Regel verläuft die Krankheit tödlich. Da das Virus weltweit verbreitet ist, kann es überall zur Ansteckung kommen. Es wird über Schleimhäute oder Wunden aufgenommen (Blut, Speichel). Direktes Belecken ist dabei der häufigste Übertragungsweg.

Ursachen und Symptome
Katzenleukämie zeigt viele verschiedene Symptome. In der Medizin unterscheidet man jedoch zwischen zwei Hauptformen.

  • Die neoplastische Form kennzeichnet sich durch Bildung von unterschiedlichen Tumoren oder Bluterkrankungen (Leukämie).
  • Die nicht-neoplastische Form kennzeichnet sich durch Veränderungen des Blutes oder des Immunsystems. Letzteres wird geschwächt und daher anfällig für Infektionen. Hinzu können Störungen der Fortpflanzung sowie Entzündungen der Nieren auftreten.

Katzenpocken

Beschreibung
Katzenpocken lösen geschwürige Pusteln aus, auch der Mensch kann sich damit infizieren. Katzen, die bereits unter Katzenleukämie oder Katzenaids leiden sind für die Katzenpocken sehr anfällig.

Ursachen
Wie man heute weiß, lösen Kuhpocken-Viren diese Erkrankung aus. Überträger sind hier fast immer Nagetiere wie Ratten oder Mäuse.

Symptome

  • eitrige Knoten in der Haut (speziell im Kopfbereich)
  • Veränderung des Hautbilds
  • Entzündungen der Zunge, Mundschleimhaut und Lunge

Katzenstaupe (Panleukopenie)

Beschreibung
Katzenstaupe, auch Katzenpest genannt, ist eine in der Regel tödlich verlaufende Krankheit. Ein Virus löst die Erkrankung aus. Dieses an der Luft sehr resistente Virus ist bei Raumtemperatur mehr als ein Jahr lang aktiv, normale Desinfektionsmittel können es kaum beseitigen. Die bisher wirksamsten Mittel gegen den Erreger sind Haushaltsreiniger mit bleichender und desinfizierender Wirkung sowie Schimmelentferner und Rohrreiniger. Grundsätzlich helfen alle Putzmittel in denen Aktivchlor (Natriumhypochlorit) enthalten ist.

Ursachen
Die Katzenstaupe kommt ausschließlich bei Katzen vor. Speziell junge Katzen sind für diese Erkrankung anfällig. Grund hierfür ist ihr noch nicht voll funktionsfähiges Immunsystem. Der Erreger wird in der Regel über Urin, Sekrete oder Kot mit der Nasen- oder Maulschleimhaut aufgenommen. Die Inkubationszeit liegt bei rund 2 bis 10 Tagen. Föten können sich im Mutterleib ebenfalls damit anstecken.

Symptome

Das Krankheitsbild ist sehr vielfältig, tatsächlich kann ein infiziertes Tier sogar ohne erkennbare Symptome an der Erkrankung sterben. Das Virus befällt bevorzugt das Verdauungs- und Immunsystem. Starker und blutiger Durchfall sowie der starke Anstieg der weißen Blutkörperchen sind Anzeichen für die Krankheit. Weiter sind

  • Fieber
  • Fressunlust
  • Wassermangel
  • Erbrechen
  • Nasenausfluss
  • Bindehautentzündung
  • Mattheit

eine Krankheitserscheinung. Das Ausscheiden von Kot setzt zusätzlich große Mengen aktiver Erreger frei.

Nierenschwäche (Niereninsuffizienz)

Beschreibung
Die Nierenschwäche ist eine schwerwiegende Erkrankung. Es gibt die akute und chronische Niereninsuffizienz. Diese Erkrankung ist deshalb so dramatisch, weil die Niere für die Katze – wie bei uns Menschen – das Blut filtert und von Schadstoffen befreit. Außerdem reguliert sie den Blutdruck und kontrolliert den Stoffwechsel. Häufig tritt eine Nierenschwäche bei älteren Katzen auf.

Ursachen und Symptome
Die Symptome treten teilweise erst mit fortschreitender Erkrankung und dann schleichend auf. Die Katze trinkt deutlich mehr und verweigert öfters das Futter. Durch das häufige Trinken uriniert die Katze auch deutlich häufiger und stärker. Viele Katzen zeigen auch eine deutliche Gewichtsabnahme.

Die Ursachen einer Nierenerkrankung können sein:

  • Infektion
  • Stark eiweißreiche Kost und deutliche Überernährung
  • Verminderte Durchblutung
  • Alter – die Nierenfunktion lässt im Alter häufig nach

Sollte die Nierenschwäche frühzeitig erkannt werden, ist eine Behandlung in vielen Fällen möglich. Jedoch wird einmal geschädigtes Gewebe nicht mehr regeneriert. Eine entsprechend angepasste Ernährung der Katze ist dann ein Grundstein für ein fast sorgenfreies Katzenleben.

Tollwut

Beschreibung
Ein Virus löst diese Infektionskrankheit aus. Das Hauptsymptom ist eine Entzündung des Gehirns. Sogar Menschen können daran erkranken. Tatsächlich sterben jährlich weltweit knapp 55.000 Menschen an der Tollwut.

Ursachen
Für die Übertragung der Tollwut sind überwiegend fleischfressende Tiere (Katzen, Hunde, Füchse, Fledermäuse usw.) verantwortlich. Pflanzenfresser (Kaninchen, Eichhörnchen oder andere Nagetiere) hingegen fallen der Tollwut seltener zum Opfer. Die Übertragung des Virus auf den Menschen erfolgt meistens über einen Biss und den damit eindringenden Speichel. Die Inkubationsphase schwankt hier normalerweise zwischen ein und drei Monaten.

Bei Tieren beträgt die Inkubationszeit in der Regel etwa zwei bis acht Wochen. Bei Ausbruch der Krankheit bleiben dem erkrankten Tier häufig nur wenige Tage bis zum Tod.

Symptome

Oft sind Wesensveränderungen das Erkennungsmerkmal der beginnenden Erkrankung. Katzen beispielsweise ziehen sich häufig zurück, geben ständig Laute von sich und sind sehr aggressiv. Infizierte Katzen können meist nicht mehr richtig schlucken und haben Schaum am Maul. Im Endstadium kommen Lähmungen des gesamten Körpers dazu, der Tod ist danach unausweichlich.


Toxoplasmose

Beschreibung
Die Krankheit wird durch Parasiten verursacht und befällt primär Katzen. Doch auch Menschen mit einem geschwächten Immunsystem können sich infizieren. Sie fungieren dann in der Regel als Zwischenwirt.

Ursachen
Auslöser für die Infektion sind Parasiten, die durch den Verzehr von rohem oder ungenügend erhitztem Fleisch sowie ungewaschenem Gemüse aufgenommen werden. Doch auch durch den Kontakt mit Katzenkot werden Menschen zum Zwischenwirt. Häufig verlaufen die Infektionen beim Menschen jedoch ohne klinische Erscheinungen. Mit Toxoplasmose infiziert sich eine Katze in der Regel nur einmal im Leben. Ist die Krankheit überstanden, entwickelt das Tier eine Immunität.

Symptome
Infizierte Katzen leiden je nach betroffenem Organ unter:

  • leichtem Durchfall
  • kurzem Fieber
  • Lymphknotenschwellung
  • Atembeschwerden
  • Husten
  • Gelbsucht
  • Entzündungen der Augenhaut
  • Entzündungen der Herzmuskulatur
  • Entzündungen der Skelettmuskulatur
  • Entzündungen des Gehirns

Ist das Immunsystem einer Katze bereits gestört, kann die Toxoplasmose chronisch werden. Symptome wie Schüttelkrämpfe, Gangstörungen, Erbrechen, Durchfall, Abmagerung und Entzündung der Augenhaut treten dann auf.

Wurminfektionen der Katze

Beschreibung
Weltweit werden Katzen sehr oft von Würmern vieler Art befallen. Betroffen sind alle Katzen, ob draußen oder im Haus. Die meisten Würmer nutzen Katzen als letzten Wirt, sie sind grundsätzlich im Körperinneren vorhanden. Manche Würmer können auch auf den Menschen übergehen.

Ursachen und Symptome
Drei Wurmarten können Katzen befallen. Hier die wichtigsten:

Saugwürmer:

Der Leberegel
Frisst eine Katze mit dem Wurm belasteten Fisch, kommt es zu einem Befall. Eher selten kommen Durchfall, Darmentzündungen, Leber- und Bauchspeicheldrüsenveränderungen oder schlechtes Allgemeinbefinden als Symptome vor.

Der Darmegel
Reptilien, Amphibien, Kaulquappen, Vögel oder Nagern übertragen diesen Parasiten. Durchfall ist ein eher seltenes Symptom.

Der Lungenegel
Der Lungenegel kommt nur in Amerika und Asien vor. Wenn eine Katze rohe Schalentiere frisst, kann sie sich anstecken. Bei sehr starkem Befall leidet sie unter Atemnot.

Fadenwürmer:

Der Spulwurm
Ihn findet man bei Katzen am häufigsten. Dieser Wurm wird bis zu 10 cm lang und lebt im Dünndarm. Dort legt er seine Eier ab, die Katze scheidet diese mit dem Kot aus. So gelangen sie in die Umwelt. Eine Ansteckung mit dem Spulwurm erfolgt über direkten Kontakt mit infizierten Katzen. Katzenmütter geben ihn über die Muttermilch und durch Schmutzinfektionen weiter. Normalerweise ist der Befall mit Spulwürmern bei Katzen ohne Symptome. Ein starker Befall kann aber bei jungen Tieren Wachstumsstörungen, Haarausfall, Abmagerungen auslösen.

Der Hakenwurm
Ein zirka 1,5 cm langer Dünndarmparasit, der Symptome wie Abmagerung, Blutarmut oder Durchfall (bei starkem Wurmbefall) auslöst. Eine Ansteckung erfolgt in der Regel über das Fressen von Wirtstieren (Nagetiere).

Der Magenwurm
Der Magenwurm ist rund 1 cm lang und siedelt in der Magenschleimhaut. Bei Erbrechen scheidet die Katze ihn aus, andere Katzen fressen dies und stecken sich wiederum damit an. Ist der Befall stark, kommt es zu Fressunlust, Austrocknung und Abmagerung.

Der Lungenwurm
Wie der Name es schon sagt, findet sich dieser Parasit, der bis zu einem Zentimeter lang werden kann, in der Lunge des Opfers. Eine Ansteckung findet immer über einen Wirt (Reptilien, Amphibien, Vögel oder Nagetiere) statt. Nachdem die Katze einen dieser Wirte gefressen hat, bohrt sich die Larve des Wurms, einmal im Magen der Katze angelangt, durch die Magenwand. So gelangt sie in den Blutkreislauf und erreicht irgendwann die Lunge. Im Schnitt dauert dies 6 Wochen. Ist der Befall stark, kommt es zu Husten, schwerer Atmung und Ausfluss aus Nase, Augen und Mund. Die Folgen sind Abmagerung, Fressunlust und Antriebslosigkeit. Ganz selten kann der Tod eintreten. Ein leichter Befall heilt in der Regel recht schnell aus.

Der Haarwurm
Der Parasit ist sehr dünn und wird bis zu 8 cm lang. Der Magen-Darm Trakt einer Katze ist sein bevorzugter Lebensraum. Normalerweise ist er sehr gering krankheitsauslösend, es können aber in Einzelfällen Erbrechen, Durchfall und Magengeschwüre vorkommen.

Der Lungenhaarwurm
Bei Katzen ist er sehr selten, in der Regel kommt er bei Füchsen oder Igeln vor. Normalerweise ist ein Befall ohne Belang, bei starkem Befall jedoch kommt es zu Bronchitis mit starkem Husten, bakterielle Infektionen treten hier dann zusätzlich auf und lösen die Symptome aus.

Der Harnblasenwurm
Dieser Parasit besiedelt die Harnblase des Wirtes. Es kommt durch ihn zu Blasenentzündung, Harnabsatzstörungen oder gar Blutarmut.

Der Leberhaarwurm
Der Leberhaarwurm verursacht Erbrechen, Gelbsucht, Abgeschlagenheit, starken Durst und Harnabsatz.

Der Trichinen
Der Parasit wird durch die Aufnahme von Fleisch mit Wurmbefall übertragen. Normalerweise ist ein Befall belanglos, starker Befall jedoch kann Erbrechen, blutigen Durchfall, Allgemeinstörungen, Muskelschwäche, Atemprobleme, Fieber oder Gangstörungen auslösen. In Mitteleuropa kommen Trichinen aber nur selten vor.

Der Herzwurm
Dieser bis zu 30 cm lange Parasit kommt bei Katzen recht selten vor. Stechinsekten übertragen ihn, vor allem in den US-amerikanischen Südstaaten oder Südeuropa. Die Wurmlarve gelangt über den Einstich in die Blutgefäße des Wirtes und wandert in die Herzvorhöfe, wo er zum ausgewachsenen Herzwurm heranwächst. Ein Befall mit diesem Wurm hat stark krankmachende Auswirkungen auf Katzen. Sie leiden dann unter Durchfall, Husten und schlechtem Allgemeinbefinden.

Der Nierenwurm
Nur in Südeuropa, Nordamerika und Asien ist dieser Parasit zu finden. In unseren Breiten gibt es ihn sehr selten bei Katzen. Bis zu einem Meter wird der Parasit lang, Stechinsekten übertragen ihn. Einmal im Körper angekommen, lässt er sich im Nierenbecken nieder. Ein Krankheitsbild wird erst dann sichtbar, wenn der Befall beide Nieren betrifft. Hier kommt es dann zu Funktionsstörungen der Nieren.

Bandwürmer:

Der Dickhalsige Bandwurm
Dieser Wurm wird bis zu 60 cm lang und befällt den Dünndarm der Katze. Seine Verbreitung ist recht hoch, durch das Ausscheiden von Kot, in dem sich Wurmglieder befinden oder aktives Wandern aus dem Anus des befallenen Tieres verbreitet er sich. Bei starkem Befall kommt es zu Abmagerung, Appetitlosigkeit und struppigem Fell. Die wandernden Wurmglieder lösen meist einen Juckreiz am Anus der Katze aus. Diese rutscht dann auf dem Hinterteil hin und her, was auch „Schlittenfahren“ genannt wird.

Der Gurkenkernbandwurm
Der bis zu 80 cm lange Wurm nistet sich im vorderen Dünndarm ein. Die Wurmlarven werden durch Flöhe oder den Katzenhaarling übertragen. Frisst eine Katze Läuse oder Flöhe infiziert sie sich mit dem Bandwurm.

Der Fuchsbandwurm
Ein sehr seltener Parasit bei Katzen ist der Fuchsbandwurm. Für den Menschen ist der Wurm lebensgefährlich. Der Bandwurm siedelt im Dünndarm. Aufgenommen durch die Katze wird er, indem diese Zwischenwirte (Nager) frisst. Symptome gibt es bei einer Katze in der Regel nicht.

Zahnfleischentzündung

Beschreibung
Bei einer Entzündung des Zahnfleisches der Katze ist das Zahnfleisch oft gerötet und blutet. Gerade beim Fressen von hartem Trockenfutter kann es zu starken Schmerzen kommen.

Ursachen und Symptome
Die Ursachen können vielfältig sein und auch auf andere schwerwiegende Krankheiten hindeuten

  • Infektion durch Viren oder Bakterien
  • Nierenversagen
  • Zahnerkrankungen mit Zahnstein, Zahnwurzelerkrankungen
  • Tumore

Die Symptome sind recht schnell zu erkennen: Das Zahnfleisch ist stark gerötet und blutet häufig gerade beim Fressen. Bei einem weiteren Krankheitsverlauf liegen die Zahnhälse teilweise frei und die Zähne fallen ganz aus.

Durch die Schmerzen beim Fressen verhält sich die Katze anders. Sie frisst nur sehr zögerlich und kaut kaum noch. Sind die Schmerzen zu stark, wird oft das Trockenfutter ganz verschmäht. Bei einer bakteriellen Infektion kommt es zusätzlich zu sehr starkem Maulgeruch.

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