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Ataxie bei Katzen: wackelig auf den Beinen

Wankend und torkelnd tigert eine Ataxie-Katze durch die Gegend. Eine Katze mit Schwips? Was tatsächlich dahinter steckt, ist natürlich alles andere als lustig. Trotzdem ist Ataxie kein Weltuntergang. Wackelkatzen kommen gut mit ihrem Handicap klar.

liegende Katze

Ataxie steht für Koordinationsstörungen

Der Begriff Ataxie bezeichnet keine spezielle Krankheit, sondern steht für Probleme im Bewegungsablauf, die ganz unterschiedliche Gründe haben. Bei Katzen mit feliner Ataxie ist die Koordination gestört. Der Fehler liegt oft im Zentralnervensystem (ZNS).

Ist die Ataxie stark ausgeprägt, werden schon Stehen und Laufen zur Herausforderung. Bei uns Menschen entsteht so der Eindruck einer betrunkenen Katze.

7 Dinge, die Sie über Ataxie-Katzen wissen sollten

  1. Katzen mit Ataxie haben motorische Probleme. Das Zusammenspiel ihrer Muskeln ist gestört.
  2. Für Ataxie gibt es viele Ursachen. Häufiger Auslöser ist das Virus der Katzenseuche.
  3. Ataxie kann nur geheilt werden, wenn sie von einer heilbaren Ursache kommt.
  4. Ataxie bei Katzen ist in jedem Alter möglich.
  5. Die meisten Wackelkatzen kommen mit ihrer Einschränkung sehr gut zurecht.
  6. Durch gezielte Übungen lässt sich die Motorik verbessern (je nach Ursache der Ataxie).
  7. Eine Katze mit Ataxie braucht viel Aufmerksamkeit und eine Umgebung, die speziell auf sie abgestimmt ist.

Welche Symptome zeigt eine Ataxie-Katze?

  • Kopfwackeln
  • Augenzittern
  • unsicheres Laufen
  • steife, unbeholfene Bewegungen
  • breiter Gang
  • Wanken
  • Torkeln
  • Stolpern
  • „Wegrutschen“
  • Umfallen
  • verzögerte Wahrnehmung
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Ist Ataxie bei Katzen heilbar?

Ja und Nein. Kommen die motorischen Probleme von einer akuten Krankheit (z. B. einem Tumor), bestimmt ihr Verlauf über die Ataxie. Sie kann sich in beide Richtungen entwickeln. Im besten Fall lassen die Symptome mit der Heilung der Krankheit nach. Leider ist auch eine Verschlechterung möglich.

Im Unterschied dazu: Ist das Nervensystem - zum Beispiel durch die Katzenseuche - für immer geschädigt, bleibt die Ataxie, wie sie ist. Sie ist nicht heilbar, wird aber auch nicht schlimmer. Die gute Nachricht: Mit gezieltem Training können Sie die Koordination Ihrer Katze langfristig verbessern.

Der Alltag mit einer Ataxie-Katze ist besonders

Katze im Alltag

Den ultimativen Leitfaden können wir Ihnen nicht an die Hand geben, denn jede Katze mit Ataxie ist ein Unikat.

Es gibt Miezen, denen Sie ihre Behinderung kaum anmerken. Umgekehrt können die Koordinationsstörungen aber auch so stark sein, dass sich eine Ataxie-Katze kaum auf den Beinen halten kann. Das sind ganz besondere Fälle, die sehr viel Aufmerksamkeit und eine intensive Betreuung brauchen.

Aber keine Sorge: Sie wachsen in Ihre Aufgabe rein und bei vielen Dingen heißt es einfach „Learning by Doing“. Es wird immer wieder Herausforderungen geben, mit denen Sie nicht gerechnet haben. Tief durchatmen und improvisieren!

Zuhause

Ordnung und Sauberkeit

Katze im Katzenklo

Eins ist klar: Eine Ataxie-Katze bringt Chaos in Ihr Zuhause. Sie müssen damit rechnen, öfter den Wischmopp zu schwingen.

Punkt 1: Sind Katzen mit Ataxie stark eingeschränkt, landet beim kleinen und großen Geschäft nicht immer alles da, wo es soll.

Punkt 2: Ataxie-Katzen brauchen Alltagshilfen, um sich so sicher wie möglich von A nach B bewegen zu können. Konkret heißt das: Sie improvisieren und arbeiten sich nach und nach zur besten Lösung vor. Vor allem zu Beginn ist das nicht immer das Schönste fürs Auge.

Eine Decke hier, noch ein Kissen da - vieles wird durchs Umfunktionieren zu einer gewöhnungsbedürftigen, aber umso praktischeren Alltagshilfe. Räume, die für Wackelkatzen eingerichtet sind, sehen einfach unordentlicher aus.

Freigang

Katzen mit Ataxie sind nicht in der Lage, wie gesunde Miezen zu reagieren. Auf ihren Streifzügen können sie deshalb schneller zum Opfer werden als gesunde Katzen. Viele Ataxie-Katzen sind außerdem von Haus aus mit einem schwachen Immunsystem ausgestattet.

Sie sollten Ihren Tiger daher nicht einfach auf gut Glück rauslassen. Schaffen Sie ihr einen gesicherten Bereich, falls Sie die Möglichkeit dazu haben. Eine Art Freilaufgehege (Garten, Balkon, Terrasse) ist der perfekte Kompromiss zwischen Freiheit und Sicherheit.

Schlaf- und Liegeplätze

Safety first! Nicht jede Wackelkatze kann springen. Schlafplätze sollten deshalb tief liegen und gut erreichbar sein. Ein bisschen Klettern ist erlaubt, aber bitte nur mit Absturzschutz. Oft macht der Weg nach unten Probleme.

Kratzpappe
Da sich die üblichen Kratzbäume nicht für Katzen mit Ataxie eignen, sind niedrige Kratz- und Liegemöbel aus Wellpappe eine super Alternative. Die bekommen Sie mittlerweile in vielen Farben und Formen. Außerdem gibt es kleine Treppen aus Wellpappe, mit denen Sie sichere Übergänge schaffen können. Rundherum auspolstern nicht vergessen!

Wasser- und Futternapf

Gut möglich, dass Sie nicht auf Anhieb den idealen Napf für Ihre Wackelkatze finden. Hier müssen Sie einfach ein bisschen ausprobieren und sich langsam bis zur besten Lösung vortasten.

Neben Material, Form und Tiefe kommt es oft auch auf die richtige Höhe an. Gerät Ihre Mieze stark ins Wanken, wenn sie ihren Kopf Richtung Boden bewegt, können Sie sie mit einem höher stehenden Napf unterstützen.

Um die richtige Position zu finden, können Sie mit allem experimentieren, das den Napf standfest macht. Probieren Sie es zum Beispiel mal mit einer umgedrehten Schale.

Ihre Katze fällt im Stehen häufig um oder kann sich ohne Hilfe gar nicht erst auf den Beinen halten? Hier ist Ihre Kreativität gefragt!

Denken Sie mal über eine selbst gebaute Stütze aus zwei weich gepolsterten Brettern nach, in die Sie den Napf stellen. So kann Ihre Mieze weder zur einen noch zur anderen Seite fallen.

Übrigens: Auch Orthopädietechniker haben sich schon mit Hilfen für Ataxie-Katzen beschäftigt. Da solche Sonderanfertigungen allerdings sehr zeitintensiv sind, brauchen Sie ein großes Budget.

Katzenklo

Auf wackeligen Beinen können das kleine und große Geschäft - erst recht das anschließende Scharren - zur Herausforderung werden. Eine Haube für die Katzentoilette kann deshalb gute Dienste leisten.

Kommt Ihre Katze nicht damit zurecht, stellen Sie das Katzenklo so, dass sie sich an einer Wand abstützen kann (Wandschutz nicht vergessen).

Auch beim Einstieg und dem Katzenstreu sollten Sie nichts dem Zufall überlassen, sondern immer danach gehen, womit Ihre Wackelkatze am besten zurechtkommt.

Fußböden

Glatte Böden wie Fliesen oder Laminat machen das Gehen für Ataxie-Katzen noch unsicherer. Legen Sie deshalb Laufwege, die gerne genutzt werden, mit rutschfesten Materialen wie Läufern aus.

Treppen

Treppen können für Katzen mit Ataxie gefährlich werden. Sind die Koordinationsprobleme extrem, sollte eine Wackelkatze keinen Zugang zu Treppen haben. Ein Absperrgitter ist dann die beste Lösung.

Meistert Ihre Ataxie-Katze das Treppensteigen gut, machen Sie die Stufen so sicher wie möglich:

1. Anti-Rutsch-Klebestreifen, selbsthaftende Matten ohne Klebemittel - es gibt viele praktische Möglichkeiten für mehr Trittsicherheit auf den Stufen.

2. Offene Treppen, bei denen Katzen auf jeder Stufe durchfallen könnten, sind besonders gefährlich. Auf Nummer sicher gehen Sie, wenn Sie diese Zwischenräume schließen. Dafür eignet sich unter anderem feste Folie.

Beim Tierarzt

Impfungen und Narkose

Ataxie-Katzen bringen besondere Voraussetzungen mit, die Ihr Tierarzt kennen muss. Impfungen und Narkose sind bei Wackelkatzen leider nicht die routinierten Eingriffe wie bei gesunden Miezen. Die Risiken sind größer und müssen individuell abgewogen werden.

Das hängt zum einen mit der verbreiteten Immunschwäche zusammen, durch die ein verlässlicher Impfschutz nicht immer möglich ist. Im schlechtesten Fall bricht sogar die Krankheit aus, gegen die geimpft wurde.

Ein weiteres Problem: Narkosemittel können die Ataxie bei Katzen verstärken und sogar epileptische Anfälle provozieren.

Suchen Sie deshalb unbedingt eine Praxis aus, die Erfahrung mit Ataxie-Katzen hat, und lassen Sie sich ausführlich zum Für und Wider von Impfungen und sämtlichen Eingriffen beraten.

Das VS.-Team empfiehlt: Bei Unsicherheit lieber zum Tierarzt

Sie befürchten, dass Ihre Katze an Ataxie leidet? Dann suchen Sie am besten so schnell wie möglich Ihren Tierarzt auf. Er wird die nötigen Untersuchungen durchführen. Und die sind bei Ataxie bisweilen recht umfangreich. Gut, wenn Sie rechtzeitig eine Katzenkrankenversicherung abgeschlossen haben. Diese trägt die Kosten für die Untersuchungen, Behandlungen und Medikamente.

Selbst ohne OP können Tierarztbesuche schnell teuer werden. Für einen bestmöglichen Schutz sollten Sie bei der Tarifwahl auf eine hohe Höchsterstattungssumme achten. Vergleichen Sie zudem, bis zu welchem Gebührenordnungssatz der gewählte Tarif erstattet - je höher desto besser. In unserem Online-Rechner können Sie alle Katzenkrankenversicherungstarife der Uelzener, Agila, Petplan, Helvetia und Allianz miteinander vergleichen.

Weitere Informationen zur Katzenkrankenversicherung


2 häufige Gründe für feline Ataxie

Manche Katzen kommen bereits mit Ataxie zur Welt. Leider gibt es für ältere Katzen keine Entwarnung: Feline Ataxie kann in jedem Lebensalter auftreten, denn es gibt sehr unterschiedliche Ursachen.

Ataxien entstehen häufig, wenn das Zentralnervensystem (ZNS) geschädigt wird. Es besteht aus zwei Komponenten: Rückenmark + Gehirn.

Tierärzte unterscheiden mehrere Formen von Ataxie, Kriterium ist der Ort des Auslösers. Beispiele: Cerebelläre Ataxie leitet sich von Cerebellum ab, was Kleinhirn bedeutet. Vestibuläre Ataxie umfasst alle Störungen, die von einer Schädigung des Gleichgewichtsorgans (=Vestibularorgan) kommen.

1. Katzenseuche (Parvovirose/Panleukopenie)

Katzenseuche wird durch die Infektion mit Viren verursacht. Tiermediziner sprechen von FPV, dem felinen Parvovirus. Mit der Parvovirose bzw. Panleukopenie ist nicht zu spaßen, denn sie endet im schlimmsten Fall tödlich.

Besonders gefährlich ist Parvovirose für sehr junge Katzen. Auch für Miezen mit einem geschwächten Immunsystem kann die Katzenseuche lebensbedrohlich sein.

Leider können sich Kitten schon vor oder während der Geburt bei ihrer Mutter anstecken. Während sich das Virus im Körper der Kätzchen ausbreitet, hinterlässt es häufig Schäden im Nervensystem.

Überleben sie die Erkrankung, bleibt oft die feline Ataxie zurück. Motorische Auffälligkeiten zeigen sich schon in den ersten Lebenswochen, wenn die Kleinen anfangen zu laufen.

Leider ist der Parvovirose-Erreger verdammt widerstandsfähig. Geschützt ist Ihre Mieze nur mit einer Impfung. Nicht ohne Grund gehört die Impfung gegen Katzenseuche zur Grundimmunisierung, die jede Katze haben sollte. Die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet) rät Ihnen dazu, die Impfung alle 3 Jahre aufzufrischen.

2. Körperliche Verletzung (Trauma)

Auch schwere Verletzungen - zum Beispiel am Kopf - können zur Ataxie bei Katzen führen. Tierärzte bezeichnen diese gewaltsame Einwirkung von außen als Trauma. Bei Freigängern sind Stürze oder Unfälle mit Autos leider nichts Außergewöhnliches.

Unvorstellbar, aber leider wahr: Immer wieder landen Katzen in der Obhut von Tierschutzvereinen, die durch eine Misshandlung zu Ataxisten wurden.

Wie wird Ataxie bei Katzen festgestellt?

Da Ataxie sehr unterschiedliche Gründe hat, führen verschiedene Wege zur Diagnose. Dementsprechend gibt es nicht ein einziges Verfahren, mit dem alle Formen von Ataxie bei Katzen nachgewiesen werden.

Erfahrene Tierärzte können schon erstaunlich viel an den Bewegungen von Katzen mit Ataxie ablesen und zumindest grob den Ort des Übels ausmachen. Diese Info bietet den ersten Anhaltspunkt.

Wichtige Informationen liefert auch die Vorgeschichte der Katze:

  • War oder ist sie verletzt?
  • War die Mutter krank? Wurde sie behandelt?

Gibt es Anzeichen für die Katzenseuche, muss diesem Verdacht natürlich als erstes nachgegangen werden. Der Kot kann auf Viren, das Blut auf Antikörper getestet werden.

Ist eine Infektion ausgeschlossen, stehen viele Wege offen. Welche Untersuchungen notwendig sind, lässt sich leider nicht voraussagen. Was die Sache nicht leichter macht: Katzen müssen für aussagekräftige „Bilder“ und Messungen betäubt werden.

Standard-Tests

  • Blut
  • Urin
  • Kot

Bildgebende Verfahren

  • Ultraschall
  • Röntgen
  • CT
  • MRT

Neurologische Untersuchungen

  • EEG (Elektroenzephalografie)
    Die Elektroenzephalografie gibt Tierärzten Aufschluss über die elektrische Aktivität des Gehirns. Elektroden, die an der Kopfhaut der Katze befestigt werden, leiten die Signale an das Gerät weiter.
  • EMG (Elektromyographie)
    Mithilfe der Elektromyographie werden Muskelströme, also die elektrische Aktivität einzelner Muskeln getestet. Tierärzten hilft sie dabei, die Muskel- und Nervenfunktion einer Ataxie-Katze einzuschätzen. Für die Messung werden nadelartige Elektroden in den Muskel gesteckt. Die Empfindung ist vergleichbar mit den Stichen von Akupunkturnadeln.
  • Liquor-Punktion
    Die Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit bezeichnen Mediziner als Liquor (Kurzform für Liquor cerebrospinalis). Mithilfe eines Einstichs, der sogenannten Punktion, wird diese Nervenflüssigkeit entnommen, um sie im Labor zu analysieren. Bei Katzen erfolgt die Punktion meist im Nackenbereich. Möglich ist sie aber auch auf Höhe der Lendenwirbelsäule. Manchmal ist auch von einer CSF-Analyse die Rede. CSF kürzt die deutsche und englische Bezeichnung des Nervenwassers ab. Im Liquor kann zum Beispiel eine Hirnhautentzündung nachgewiesen werden.

Häufige Fragen zur Ataxie

Hat eine Ataxie-Katze Schmerzen?

Kommt die Behinderung von einer Schädigung, die nicht rückgängig gemacht werden kann und sich deshalb auch nicht mehr verändert, hat eine Katze mit Ataxie keine Schmerzen. Keine Frage, gegenüber einer gesunden Katze ist sie eingeschränkt. Trotzdem leidet sie nicht unter ihrem Handicap.

Ist die Ataxie allerdings nur die Folge einer Erkrankung, können damit Schmerzen verbunden sein. Auch deshalb ist es so wichtig, die Ursache der Ataxie zu kennen. Nur dann kann Ihr Tierarzt richtig reagieren.

Wie fördere ich meine Katze?

Natürlich können Sie die Ataxie nicht wegzaubern. Steckt dahinter aber keine akute Krankheit, die über den Verlauf der Ataxie entscheidet, müssen Sie den Ist-Zustand nicht hinnehmen. Ganz im Gegenteil!

Mit dem richtigen Training, viel Geduld und etwas Durchhaltevermögen können Sie auf lange Sicht kleine und größere Erfolge erzielen. Einfaches Beispiel: Legen Sie Ihrer Ataxie-Katze regelmäßig einen kleinen Hundemantel an, in dem sie sich ein paar Minuten bewegt, fördert das Motorik und Muskelaufbau. Das Laufen mit dem Mäntelchen ist zwar sehr anstrengend, ihr Gang wird dadurch aber viel stabiler.

Tipp: Wenden Sie sich im ersten Schritt an einen Physiotherapeuten für Tiere, der im besten Fall bereits Ataxie-Katzen behandelt hat. Er kann die Probleme unter die Lupe nehmen und Ihnen Übungen zeigen, die genau auf Ihre Mieze zugeschnitten sind.

Wie alt wird eine Ataxie-Katze?

Keine Panik, Katzen mit Ataxie sterben nicht automatisch früher als gesunde Miezen. Eine geringere Lebenserwartung haben sie, wenn die Ursache ihres Handicaps eine lebensbedrohliche Krankheit ist. Die Ataxie ist also nicht der Grund für ein kürzeres Leben, sondern das, was sie zum Vorschein bringt.

Ganz anders sieht es aus, wenn das Zentralnervensystem für immer, also irreparabel geschädigt ist. An diesem „Fehler“ wird sich nichts mehr ändern - im guten wie im schlechten Sinne.

Wenn Sie im Alltag gut auf Ihren Tiger aufpassen und keine anderen Krankheiten dazukommen, steht einem langen Katzenleben nichts entgegen.

Zweitkatze trotz Ataxie?

Nicht trotz, sondern gerade deshalb! Eine Katze mit Ataxie hat natürlich das gleiche Bedürfnis nach Gesellschaft wie eine gesunde Katze. Außerdem ist bei ihr kein normaler Freigang drin. Vielleicht sogar überhaupt keiner. Ihre Wackelkatze braucht also unbedingt einen Kumpel.

Bei diesem Schritt darf aber nichts übers Knie gebrochen werden, schließlich muss bei der Partnerwahl viel stimmen! Da eine Katze mit Ataxie nicht so kann, wie sie gerne würde, braucht es eine soziale, ruhige und ausgeglichene Zweitkatze, die das Handicap nicht ausnutzt. Sonst wird aus der gut gemeinten Gesellschaft purer Stress.

Die Katzenkrankenversicherung - finanzieller Schutz bei Ataxie

Schließen Sie rechtzeitig eine Katzenkrankenversicherung ab: Nur dann sind Sie finanziell gegen die Folgen einer Ataxie bei Katzen geschützt. Alleine, um die Ursache der Ataxie herauszufinden, können teure Arztkosten auf Sie zukommen - und hier reden wir noch nicht mal von der Behandlung. Die richtige Versicherung ist dann Gold wert. In unserem Online-Tarifrechner können Sie die Tarife der Katzenkrankenversicherungen schnell und einfach miteinander vergleichen.