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EIN WELPE KOMMT INS HAUS
10. Monat: Angenehme Reise!
- Urlaub mit Hund

Los gehts

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Die schönsten Wochen des Jahres ohne das fellige Familienmitglied zu verbringen – für viele Hundebesitzer unvorstellbar. Gerade in den Ferien hat man schließlich die Zeit, ausgiebig mit seinem Vierbeiner herumzutollen, ausgedehnte Spaziergänge zu unternehmen oder eine Radtour zu machen.

Bevor es hier aber um Fragen geht wie „Welche Reiseziele bieten sich an?“ und „Welches Fortbewegungsmittel ist die erste Wahl?“, gibt es einen wichtigeren Punkt zu klären: „Wie alt sollte mein Hund sein, wenn wir ihn das erste Mal mit in den Urlaub nehmen?“ Eine Frage, die sich nicht pauschal beantworten lässt. Aber die wichtigste Voraussetzung für den ersten Urlaub mit Deinem Junghund ist, dass er sich schon an Dich gewöhnt und Vertrauen gefasst hat. Der Umgebungswechsel wird ihn schon genug beschäftigen, da benötigt er bekannte Personen um sich herum.

Im besten Fall ist er natürlich schon stubenrein, sodass Du im Hotelzimmer oder der Ferienwohnung nicht hinter ihm herräumen musst. Außerdem solltest Du bedenken, dass Du mit einem allzu jungen Hund sehr eingeschränkt bist: Welpen brauchen viel Schlaf, können keine stundenlangen Wanderungen durchstehen und sollten auch nicht zu lange allein gelassen werden. Alle diese Punkte solltest Du in Deine Reiseplanung mit einfließen lassen.

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Warum in die Ferne schweifen?

Um es gleich vorwegzunehmen, wenn Du einen Badeurlaub mit ausgiebigem Sonnenbaden planst, gib Deinen Liebling besser in die Obhut eines ihm bekannten Hundesitters oder in eine Hundepension. Diese Maßnahmen sollten aber erst ein Thema sein, wenn die Fellnase älter ist. Ebenso wenig solltest Du Deinem Hund einen Langstreckenflug in einer Box einsam und allein im Flugzeugbauch zumuten.

Womöglich noch unter Medikamenteneinfluss, um ihn ruhig zu stellen. Kürzere Strecken gerade mit kleineren Hunderassen sind schon eher machbar, findet die Fellnase doch Platz auf Frauchens Schoß in der Kabine. Du solltest Dir aber vor Augen halten, dass Fliegen immer Stress für Dein Tier bedeutet.

Wir empfehlen daher, Ziele in erreichbarer Nähe zu wählen. Urlaubsländer wie Holland, Kroatien oder Frankreich sind sehr hundefreundlich und bieten ein umfangreiches Angebot an Ferienhäusern und -wohnungen, in denen unsere vierbeinigen Freunde willkommen sind.

Oder warum nicht in Deutschland Urlaub machen? Ob Lüneburger Heide oder Nord- und Ostsee, Deutschland zählt zu den beliebtesten Urlaubsländern und hat einiges zu bieten. Die Anfahrtsdauer hält sich in Grenzen und das Klima ist normalerweise erträglich für unsere felligen Familienmitglieder. Wenn unsere Vierbeiner Mitspracherecht hätten, würden sie ein Ferienhaus dem Hotelzimmer in jedem Fall vorziehen. Denn hier können sie sich frei bewegen und am Familienleben teilnehmen wie zu Hause.

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Stressfrei mit dem Auto

Das Auto ist mit Sicherheit das rücksichtsvollste Verkehrsmittel für unsere Vierbeiner. Und Du kannst selbst bestimmen, wann, wo und wie häufig Zwischenstopps eingelegt werden. Das gemeinsame Reisen mit Hund bedarf jedoch einiger Vorbereitung. Im Folgenden geben wir Dir ein paar Tipps, was Du vor und während des Urlaubs mit Hund beachten solltest. Wir wollen hier nur auf das Auto eingehen, da es die stressfreieste Fortbewegungsmöglichkeit mit Hund ist.

Vor der Reise

  • Wenn Du vorhast ins Ausland zu reisen, mach Dich früh genug mit den jeweiligen Einreisebestimmungen des Landes bekannt. Vergiss nicht, Dir auch die Bestimmungen der Länder anzusehen, die Du bloß durchfährst oder in denen Du einen Zwischenhalt machst.

Diesen benötigt Dein Vierbeiner immer, wenn Du im europäischen Ausland Urlaub machen möchtest. Der Heimtierausweis wird von einem von der zuständigen Behörde dazu ermächtigten Tierarzt ausgestellt und enthält folgende Informationen:

  • Beschreibung des Hundes (Name, Rasse, Geschlecht und Farbe)
  • Name und Adresse des Halters
  • Geburtsdatum des Tieres (wenn bekannt)
  • Nachweis über alle durchgeführten Impfungen, v.a. die Tollwutimpfung
  • sowie die Chip-Identifizierung.

Wird von einigen Ländern bei Einreise (Bulgarien, Italien oder das Vereinigte Königreich u.a) gefordert.

Informiere Dich über die in Deinem Urlaubsland geforderten Impfungen und mache gegebenenfalls rechtzeitig einen Termin bei Deinem Tierarzt.

Falls Du noch keine haben solltest, schließe auf jeden Fall eine ab. Lege dabei besonderes Augenmerk auf die Bestimmungen für Versicherungsschutz im Ausland und den Einschluss von Mietsachschäden.

Manche Länder sind hier sehr streng. So müssen beispielsweise in Italien Maulkorb und Leine ständig mitgeführt werden. In Österreich besteht Leinenpflicht auf öffentlichen Plätzen und Maulkorbpflicht in allen öffentlichen Verkehrsmitteln.

Länder wie Dänemark oder Frankreich verbieten die Einreise sogenannter Listenhunde. Informiere Dich früh genug über die Bestimmungen Deines Ziellandes.

Vereinbare früh genug einen Termin, um Reiseziel und Urlaubsart mit ihm zu besprechen. Manche Fellnasen vertragen das Autofahren nicht so gut oder sind sehr unruhig, hier kannst Du mit entsprechenden (natürlichen) Medikamenten entgegenwirken.

Es ist empfehlenswert, Deinen Vierbeiner hier zu registrieren. Dazu ist eine Markierung mittels Tätowierung oder Chip notwendig.

Für alle Fälle solltest Du schon im Vorhinein einen Arzt in der Nähe Deines Feriendomizils heraussuchen.

Damit er sich in seinem mobilen Zuhause auch wie daheim fühlt, denk an:

  • Körbchen
  • Schmusedecke
  • Spielzeug
  • Futter in ausreichender Menge
  • Leckerli und Kauknochen
  • und natürlich Futter- und Wassernapf
  • Hunde-Erste-Hilfe-Set: für kleinere Wehwehchen
  • Sonnenschutz und Sonnencreme: damit die Nase nicht rot wird
  • Plastiktüte und Schaufel: sodass Du unterwegs immer hinter ihm herräumen kannst
  • Dosenöffner
  • Trinkflasche: gefüllt mit frischem Wasser für die Fahrt



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  • Denk daran, eine Kopie des Versicherungsscheines und die Telefonnummer der Versicherung einzupacken.
  • Wenn Du vorhast ins Ausland zu reisen, mach Dich früh genug mit den jeweiligen Einreisebestimmungen des Landes bekannt. Vergiss nicht, Dir auch die Bestimmungen der Länder anzusehen, die Du bloß durchfährst oder in denen Du einen Zwischenhalt machst.
  • Bring am Halsband eine Marke mit Deiner Heimat- und Urlaubsadresse sowie Deiner Telefonnummer an. Im Falle des Falles hast Du so die besten Chancen, dass Dein Hund identifiziert und wieder zu Dir zurückgebracht wird.

Sicherheit beim Transport

Das Thema Sicherheit ist ein wichtiger Punkt beim Autofahren mit Hund. Ein ungesichertes Tier wird leicht zum sich selbst und andere gefährdenden „Wurfgeschoss“. Die zuverlässigste Transportlösung ist eine stabile Hundebox, die entweder zwischen Vorder- und Rücksitz gestellt wird oder im Kofferraum Platz findet. Eine weitere Option ist der Hundegurt für den Rücksitz. Sein Vorteil ist die leichte Handhabung. Die Verletzungsgefahr ist für den Vierbeiner bei schweren Zusammenstößen jedoch größer.

Lasse Dich im Zweifelsfall beraten, welche Sicherheitsmaßnahme für Dich und Deinen Vierbeiner die Beste ist.

Während der Reise

  • Fahre am besten nachts oder frühmorgens, so vermeidest Du größere Staus. Auch sind besonders im Sommer die Temperaturen in den Morgen- oder Abendstunden angenehmer.
  • Um Erbrechen und Übelkeit vorzubeugen, solltest Du Deinem Hund mindestens vier Stunden vor der Abreise, sowie während der Fahrt nichts zu Fressen geben. Mach Dir keine Sorgen: ein paar Stunden Fasten schadet Deiner Fellnase nicht.
  • Achte darauf, dass Du mindestens alle zwei bis drei Stunden eine Pause machst, in der Dein Tier zu trinken und etwas Auslauf bekommt. Während der Pausen solltest Du Deinen Hund unbedingt an die Leine nehmen.
  • Meide Stauzonen! Fahre lieber die nächste Ausfahrt raus und geht eine Runde. Vorwärts geht es ja sowieso nicht.
  • Der Kopf aus dem Fenster, die Ohren wehen im Wind, mag ein schönes Werbemotiv sein, auf Dauer schadet es Deinem Liebling. Achte darauf, dass Dein Hund im Auto keine Zugluft abbekommt, da er sich sonst leicht eine Bindehaut- und Mittelohrentzündung zuziehen kann. Nicht ständig die Klimaanlage auf Hochtouren laufen zu lassen, versteht sich von selbst.
  • Auf bergigen Strecken kann auch Dein Vierbeiner mit Druck auf den Ohren zu kämpfen haben. Achte darauf, ob er häufig gähnt oder hechelt. Damit versucht er den Druck auszugleichen. Gib ihm einen Kauknochen - das Kauen beseitigt den Ohrendruck.
  • Sein Lieblingsspielzeug sollte immer in greifbarer Nähe sein, falls ihm einmal langweilig wird.
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