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EIN WELPE KOMMT INS HAUS
1. - 2. Monat: Die Vorbereitungen
laufen auf Hochtouren

Los gehts

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"Noch lebt Dein Welpe bei seiner Mama und seinen Geschwistern. Während Du mit Spannung auf seinen Einzug wartest, gibt es bereits vieles zu bedenken und vorzubereiten.

So wächst die Vorfreude mit jedem Tag."

Die Grundausstattung

Damit der Familienzuwachs sich bei Dir von Anfang an wie zu Hause fühlt, benötigst Du einige grundsätzliche Dinge:

Weiches Körbchen aus nicht giftigem Material

  • Dein Welpe wächst schnell. Ein Körbchen, das heute paßt, kann morgen zu klein sein. Berücksichtige das beim Kauf.
  • Denke über das Material des Körbchens nach. Es sollte Knabbereien aushalten können. So werden Weidenkörbchen gerne angenagt.

Halsband oder Brustgeschirr und eine Leine

  • Das erste Halsband bzw. Brustgeschirr muss nicht gleich das teuerste und repräsentativste Ausgehband sein, Dein kleiner Freund wird ihm schnell entwachsen.

Essen & Trinken

  • Ausgewogene Welpennahrung: Frag den Züchter, welches Futter er verwendet und besorge Dir einen Vorrat für etwa drei Wochen.
  • Wähle einen festen, ruhig gelegenen Platz für Wasser- und Futternäpfe. Wasser muss immer in ausreichender Menge zur freien Verfügung stehen.

Trinkflasche, Napf, Decke und Kotbeutel für unterwegs

  • Wenn Du mit Deinem Vierbeiner einmal länger unterwegs sein solltest, ist es gut, immer Wasser dabei zu haben.
  • Kleine Welpen legen noch keine großen Wege bis in den Wald zurück. Ein Unglück passiert schon mal eher auf dem Gehweg vor Nachbars Garten.

Kamm, Bürste, Pflegeshampoo

  • Was Du benötigst, hängt von Fell und Rasse Deines Hundes ab. Bei aufwendigerer Fellpflege ist es ratsam, sich schon vorab nach einem geeigneten Hundesalon umzuschauen.

Transportbox

  • Bei der ersten Fahrt vom Züchter zurück haben die meisten Neubesitzer ihr kleines Tier beim Beifahrer in einer Decke auf dem Schoß. Die Transportbox kommt später ins Spiel und sollte ausreichend bemessen sein. Sie ist auch für längere Fahrten mit dem Hund ideal.

Notfallapotheke

  • Verbandskästen, wie wir sie beispielsweise vom Auto her kennen eignen sich auch für die Erste Hilfe Deines Hundes. Stellst Du die Notfallapotheke selbst zusammen, sollten folgende Dinge nicht fehlen: Verbandsmaterial (Polster- oder Verbandwatte, Mullbinden, selbsthaftende Binden), Mullkompressen/sterile Gazetupfer, Verbandschere mit abgerundeter Spitze, wasserfestes Klebeband / Heftpflaster, Einmalhandschuhe, Rettungsdecke, Pinzette, Fieberthermometer, Zeckenzange, Einwegspritzen aus Plastik, Maulkorb, kleine Taschenlampe, Telefonnummer eines Tierarztes bzw. einer Tierklinik in Deiner Nähe.

Sicherheit geht vor

Du musst die Wohnung für den kleinen Racker hundesicher machen. Mit Hilfe von Kindersicherungen lassen sich Steckdosen abdecken, offen herumliegende Kabel sollten unerreichbar verpackt werden.

Gegenstände, die Dir am Herzen liegen (Deine Lieblingsschuhe zum Beispiel) und vielleicht keinen „Knabberangriff“ Deines zukünftigen Mitbewohners überstehen, solltest Du aus der Gefahrenzone bringen. Giftige Pflanzen und den teuren Perserteppich räumst Du am besten ebenfalls weg. Überlege, steile Treppen mit einem Gitter zu sichern.

Tierarzt & Erste Hilfe

Kümmere Dich um einen Tierarzt in Deiner Nähe. Vielleicht gibt es ja Empfehlungen aus Deinem Freundes- und Bekanntenkreis? Gegebenenfalls ist auch ein Erste-Hilfe-Kurs sinnvoll: Viele Tierärzte oder Hundevereine bieten regelmäßig Erste-Hilfe-Kurse für Tiere an – damit gewinnst Du mehr Sicherheit im Umgang mit Notfällen und kannst Deinem Hund schnell und effektiv helfen.

Der kostenlose Welpenratgeber

Viele weitere Informationen zu den Lebensmonaten 1 bis 12 von Hundewelpen findest Du in unserer Welpenfibel. Sie umfasst mehr als 30 unterschiedliche Themen auf über 40 Seiten. Die Fibel ist kostenlos - schau doch mal rein!

Mein Bett, Dein Bett, unser Bett - Tabuzonen

Nicht jeder möchte mit seinem Vierbeiner in einem Bett schlafen oder beim Fernsehabend die Couch teilen. Möglicherweise bist Du im Bad lieber ungestört.

Überlege Dir im Vorfeld, welche Bereiche für Deinen Hund nicht zugänglich sein sollen. Eventuell musst Du Barrieren schaffen.

Hundesteuer, Hundeführerschein und Sachkundenachweis

Ein allgemeingültiges Hundegesetz gibt es in Deutschland nicht. Die einzelnen Hundeverordnungen werden auf Landesebene beschlossen und variieren daher von Bundesland zu Bundesland. Da sie demnach einem ständigen Wandel unterliegen, wendest Du Dich für aktuelle Informationen am besten an Deine Stadt- oder Gemeindeverwaltung. Dies bezieht sich auf die Hundesteuer, den Sachkundenachweis bzw. Hundeführerschein, Leinen- und Maulkorbzwang, die Haltungsbeschränkungen und die Hundehaftpflichtversicherungspflicht sowie die Chip- und Registrierungspflicht.


Die Erhebung der Hundesteuer und deren Höhe wird von den einzelnen Kommunen festgelegt. Je nach Kommune kommt es auf die Hunderasse und die Anzahl der gehaltenen Vierbeiner an, welchen Betrag Du entrichten musst. Für Blinden- oder Therapiehunde und andere speziell ausgebildete Tiere besteht bisweilen die Möglichkeit einer Steuererleichterung.

Der Hundeführerschein bzw. Sachkundenachweis ist ein Befähigungsnachweis für Hundehalter. In Abhängigkeit von Hunderasse und Bundesland sind viele Hundehalter dazu verpflichtet nachzuweisen, dass sie die erforderliche Sachkunde und die Zuverlässigkeit besitzen ihr Tier zu halten. In Nordrhein-Westfalen beispielsweise benötigst Du den Sachkundenachweis, wenn Du Dich für einen als gefährlich geltenden Hund oder für eine besonders groß gewachsene Rasse entscheidest. Als Hundehalter musst Du hierfür entweder nachweisen, dass Du durchgängig Hunde gehalten hast, oder Du kannst den Sachkundenachweis durch eine Prüfung erwerben.

Den Sachkundenachweis erhältst Du von einem anerkannten Sachverständigen oder von, durch die Tierarztkammer benannten Tierärzten. Dein Hund muss fälschungssicher mit einem Mikrochip gekennzeichnet und haftpflichtversichert sein. Alle wichtigen Informationen zur Hundehaftpflichtversicherung sowie leistungsstarke und preisgünstige Tarife im Überblick findest Du auf:
Hundehaftpflicht

Selbst wenn Du einen Hund hast, bei dem ein Hundeführerschein nicht verpflichtend ist, kann sein Erwerb durchaus sinnvoll für Deine Halterkompetenz sein. Denn die Ausbildung zum Führerschein für Hundebesitzer soll Dich in die Lage versetzen, Deinen Hund im Alltag unter Kontrolle zu haben, sodass er niemanden gefährdet. Grundsätzlich ist er deshalb gerade für Ersthundehalter eine gute Idee, um Sicherheit im Umgang mit dem neuen Familienmitglied zu gewinnen.

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