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Hundesteuer - das große Online-Verzeichnis

Als Hundebesitzer müssen Sie sich gezwungenermaßen mit dem Thema Hundesteuer beschäftigen. Wir bieten Ihnen hier alle wichtigen Informationen rund um die Steuer für Hunde. Möchten Sie wissen, wie hoch die Steuersätze für Ihren Hund in Ihrer Stadt sind? Oder wie Sie Ihren Hund anmelden und was passiert, wenn Sie in eine andere Stadt umziehen? Die Antworten darauf erhalten Sie hier auf unserer Seite.

Wie hoch ist die Hundesteuer?

Die Hundesteuer ist von Stadt zu Stadt unterschiedlich. Zudem erhöht sich der Steuersatz oftmals, wenn Sie mehr als einen Vierbeiner oder einen als gefährlich geltenden Hund bzw. einen sogenannten Kampfhund halten.

Die Hundesteuer in Berlin beträgt derzeit für einen Hund 120 €. In Düsseldorf hingegen zahlen Sie für einen Hund nur 96 €. Gilt Ihr Vierbeiner jedoch als gefährlich erhöht sich der Steuersatz in Düsseldorf auf 600 €. Hier erfahren Sie, wie viel Hundesteuer pro Jahr Sie derzeit in Ihrer Stadt bezahlen müssen.

Hundesteuer-Rechner: Finden Sie die Steuersätze in Ihrer Stadt 

Hund anmelden: So geht’s

Damit Ihr Hund steuerlich erfasst werden kann, müssen Sie Ihn zunächst anmelden. Und zwar beim Steueramt in Ihrer Gemeinde. In manchen Bundesländern sind Sie zusätzlich gesetzlich dazu verpflichtet ihn in einem Hunderegister anzumelden. Das ist beispielsweise in Hamburg und Niedersachsen der Fall.

VS.-Tipp: Sind Sie sich unsicher, ob es in Ihrem Bundesland ein Hunderegister gibt? Dann schauen Sie auf der Internetseite Ihrer Stadt bzw. Gemeinde nach. Oft können Sie Ihren Hund dort sogar direkt online anmelden. Ansonsten geht das aber auch per E-Mail, Post oder Telefon.

Wann muss ich meinen Hund anmelden?

Haben Sie einen Welpen adoptiert, müssen Sie ihn spätestens nach Vollendung seines 3. Lebensmonats anmelden. Zieht ein älterer Hund bei Ihnen ein, haben Sie etwa zwei bis vier Wochen Zeit für die Anmeldung. Die Fristen unterscheiden sich jedoch von Stadt zu Stadt. Erkundigen Sie sich daher rechtzeitig, welche Regelungen in Ihrem Wohnort gelten.

Wie teuer ist die Anmeldung?

Für die Anmeldung Ihres Hundes müssen Sie in der Regel nichts bezahlen. Einzige Ausnahme: die Anmeldung im städtischen Hunderegister. Diese kostet häufig etwa 15 € bis 30 €. Wenn Sie Ihren Hund online registrieren, können Sie hier meist etwas sparen.

Welche Unterlagen brauche ich?

Für die Anmeldung Ihres Vierbeiners beim Steuer- und Stadtkassenamt benötigen Sie Folgendes:

  • Ihren Namen und Ihre Adresse
  • Angaben zu Ihrem Hund (Alter, Rasse, Datum des Erwerbs)
  • ggf. Angaben zum Vorbesitzer (Name und Adresse)
  • Sachkundenachweis oder Haltungserlaubnis (bei als gefährlich eingestuften Hunden)

Für die Aufnahme ins städtische Hunderegister benötigen Sie zusätzlich:

  • Ihren Personalausweis
  • die Mikrochip-Nummer Ihres Hundes
  • eine Bescheinigung der Hundehaftpflicht

VS.-Tipp: Sie benötigen für Ihren Hund noch eine passende Haftpflichtversicherung? Kein Problem, in unserem Online-Rechner können Sie über 340 Tarife miteinander vergleichen.

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Was passiert nach der Registrierung?

Haben Sie Ihre Fellnase erfolgreich angemeldet, erhalten Sie den Steuerbescheid und eine kostenlose Hundesteuermarke. Letztere muss Ihr Vierbeiner immer sichtbar am Körper tragen, wenn er das Haus verlässt. Das gilt übrigens auch schon, wenn er in Ihrem Garten spielt! Die Hundemarke ist nämlich mit einer individuellen Kennnummer versehen.

VS.-Info: Verlieren Sie die Marke, sendet Ihnen das Steueramt kostenlos eine neue Marke zu.

Was passiert, wenn ich die Anmeldung meines Hundes vergesse?

Melden Sie Ihren Vierbeiner nicht beim Steueramt an, kann das teuer werden. Im schlimmsten Fall droht Ihnen sogar eine Haftstrafe. In der Regel müssen Sie neben einem Bußgeld die Hundesteuer rückwirkend begleichen.

Kann ich eine Ermäßigung der Hundesteuer beantragen?

Sind Sie Rentner oder Sozialhilfeempfänger? Dann können Sie während der Anmeldung eine Vergünstigung der Hundesteuer beantragen. Dafür müssen Sie allerdings einen entsprechenden Nachweis vorlegen.

Schon gewusst? Die Verwendung der Hundesteuer ist nicht zweckgebunden!

Anders als häufig vermutet, ist die Hundesteuer nicht dazu gedacht, den Stadtbereich von Hinterlassenschaften der Vierbeiner zu reinigen. Im Gegenteil: Lassen Sie den Haufen Ihres Vierbeiners zurück und werden dabei erwischt, droht Ihnen ein saftiges Bußgeld. Die Kommunen können selbst entscheiden, was sie mit dem über die Hundesteuer eingenommenen Geld anfangen. Sei es, dass neue Straßenschilder aufgestellt oder die Politessen mit neuen Regenmänteln ausgestattet werden. Auch die Höhe der Steuer dürfen die Städte selbst bestimmen.

Hundesteuer und Hundehaftpflicht - manchmal sind beide Pflicht

In sechs Bundesländern ist neben der Hundesteuer auch die Hundehalterhaftpflichtversicherung Pflicht. Zudem gibt es in neun weiteren Bundesländern für bestimmte Vierbeiner eine Versicherungspflicht. Wo genau Sie nicht nur die Hundesteuer zahlen müssen, sondern auch zwingend eine Hundehaftpflicht benötigen, erfahren Sie hier: Ist die Hundehaftpflicht Pflicht?

Häufige Fragen zur Hundesteuer

Wo ist die Hundesteuer am höchsten?

Mainz war lange Zeit, die Stadt mit der höchsten Hundesteuer. Mittlerweile zahlen Hundehalter, die in Görwihl im Schwarzwald leben, den höchsten Steuersatz. Und zwar 200 € im Jahr pro Hund. Wie hoch die Steuer für Hunde derzeit in Ihrer Stadt ist, erfahren Sie hier: Hundesteuer-Rechner

Wie wird der Hundesteuersatz berechnet?

Die Hundesteuer wird als Jahressteuer berechnet. Und zwar pro Hund, den Sie halten. Einfluss auf die Höhe des Steuersatzes hat neben der Anzahl der Vierbeiner auch deren Hunderasse. In vielen Städten und Gemeinden müssen Sie für einen als gefährlich geltenden Hund nämlich eine höhere Hundesteuer zahlen. Sie möchten wissen, wie hoch der Steuersatz in Ihrer Stadt ist? Kein Problem, nutzen Sie dafür doch einfach unseren Hundesteuer-Rechner

Wer bestimmt die Höhe der Hundesteuer?

Die Gemeinden legen fest, wie hoch die Steuer für Hunde ist. Deshalb fallen die Steuersätze je nach Stadt bzw. Gemeinde so unterschiedlich aus. Wie viel Steuern Sie in Ihrem Wohnort für Ihren Hund zahlen müssen, erfahren Sie hier: Hundesteuer-Rechner

Wer muss Hundesteuer zahlen?

Jeder Einwohner einer Stadt, der zu privatem Zweck einen Hund hält, muss die Hundesteuer als Gemeindesteuer entrichten. Besteuert wird nicht der Hund an sich, sondern die Tatsache, dass Sie als Besitzer des Tieres das Geld haben, einen Vierbeiner zu halten. Aus diesem Grund zählt die Hundesteuer auch zu den sogenannten „Luxussteuern“.

Adoptieren Sie einen Hund, müssen Sie ihn also beim Steueramt anmelden und jährlich den entsprechenden Steuersatz bezahlen. Den Hundesteuersatz für Ihre Stadt finden Sie übrigens hier: Hundesteuer-Rechner

VS.-Info: Für Blinden- und Rettungshunde müssen Sie keine Hundesteuer zahlen. Ebenfalls von der Steuer befreit sind Hunde, die für den Handel oder die gewerbliche Zucht vorgesehen sind. Dazu gehören beispielsweise auch Fellnasen, die im Tierheim leben.

Was passiert mit der bezahlten Hundesteuer, wenn ich in eine andere Stadt ziehe?

Falls Sie als Hundehalter im Laufe des Steuerjahres den Wohnort wechseln und in eine andere Stadt umziehen, erhalten Sie vom alten Wohnort die Hundesteuer anteilig zurückerstattet. Wichtig ist jedoch, dass Sie Ihren Vierbeiner am alten Wohnort abmelden und ihn am neuen Wohnort wieder anmelden! Mehr über die Anmeldung erfahren Sie hier: Hund anmelden

Was passiert mit der bezahlten Hundesteuer, wenn mein Hund verstirbt oder ich ihn abgebe?

Falls Ihr Hund vor Ablauf des Steuerjahres verstirbt oder von Ihnen abgegeben wird, erhalten Sie die zu viel gezahlte Hundesteuer anteilig zurück. Dazu benötigen Sie lediglich eine Tierarztbescheinigung als Todesnachweis bzw. einen Nachweis über den Verkauf Ihres Vierbeiners. Damit wenden Sie sich dann an das zuständige Amt.

VS.-Info: Haben Sie für Ihren Vierbeiner eine Hundehaftpflicht abgeschlossen, können Sie in diesem Fall vom Ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen und den Vertrag auflösen.

Ist die Hundesteuer rechtmäßig?

Seit ihrer Einführung im damaligen Preußen um das Jahr 1810 wird die Rechtmäßigkeit der Hundesteuer immer wieder in Frage gestellt. Hundesteuer-Gegner beklagen, dass andere Haustierarten wie Katzen oder Pferde nicht besteuert werden und weisen auf den Gleichbehandlungsgrundsatz im deutschen Grundgesetz hin. Der Bundesfinanzhof hat in mehreren Verfahren über dieses Thema beraten und entschieden, dass kein Verstoß gegen den allgemeinen Gleichheitsgrundsatz durch die Erhebung einer Hundesteuer vorliegt, wenn gleichzeitig keine anderen Tierarten mit besteuert werden.

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