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Teil 12/15: Urlaub mit Hund
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12. Ferien auf vier Pfoten: Urlaub mit Hund

Sind wir einmal ehrlich: Kaum jemand von uns möchte in den Ferien auf seinen geliebten Vierbeiner verzichten. Wenn Urlaub - dann mit Hund! Entweder in einem hundefreundlichen Hotel, vorzugsweise aber in einer Ferienwohnung oder in einem Ferienhaus oder es geht gleich ab auf den Campingplatz.

Hund sitzt im Kofferraum

Das Auto ist das rücksichtsvollste Fortbewegungsmittel

Urlaubsländer wie Holland, Kroatien oder Frankreich sind sehr hundefreundlich und bieten ein umfangreiches Angebot an Ferienhäusern und -wohnungen, in denen unsere vierbeinigen Freunde herzlich willkommen sind.

Oder warum nicht in Deutschland Urlaub machen? Ob Lüneburger Heide oder Nord- und Ostsee, Deutschland zählt zu den beliebtesten Urlaubsländern vieler deutscher Hundebesitzer und hat einiges zu bieten. Die Anfahrtsdauer hält sich in Grenzen und das Klima ist normalerweise erträglich für unsere felligen Familienmitglieder. Schau mal bei hundeurlaub.de vorbei, dort findest du eine riesige Auswahl an tollen Feriendomizilen für dich und deine Fellnase - sowohl im In- als auch im Ausland.

Als Fortbewegungsmittel bietet sich für diese Länder natürlich das Auto an. Und es ist mit Sicherheit das rücksichtsvollste Verkehrsmittel für unsere Vierbeiner. Wir können selbst bestimmen, wann, wo und wie häufig wir Pausen einlegen und wenn das Autofahren für den Vierbeiner bereits Alltag ist, fühlt er sich hier ja auch dementsprechend wie zuhause.

Das gemeinsame Reisen mit Hund bedarf jedoch einiger Vorbereitung. Im Folgenden geben wir dir ein paar Tipps, was es vor und während der Fahrt, vor allem wenn du mit dem Auto in den Urlaub unterwegs bist, zu beachten gilt.

Alles, was du für den Urlaub mit Hund benötigst - die Checkliste

gepackter Koffer für den Urlaub mit dem Hund
  • Europäischer Heimtierausweis: Diesen benötigt deine Fellnase immer, wenn du sie mit ins Ausland nimmst. Er wird von einem dazu ermächtigten Tierarzt ausgestellt und enthält folgende Informationen:
    • Namen und Adresse des Halters
    • Beschreibung des Hundes (Name, Rasse, Geschlecht und Farbe)
    • Geburtsdatum des Tieres
    • Nachweis über alle durchgeführten Impfungen, v. a. die Tollwutimpfung
    • Chip-Identifizierung
  • Wenn es ins Ausland geht, solltest du dich rechtzeitig mit den Einreisebestimmungen des jeweiligen Landes bekannt machen. Vergiss nicht, dir auch die Bestimmungen der Länder anzusehen, die du durchfährst.
    • Aktuelles Gesundheitszeugnis: Wird von einigen Ländern bei Einreise (Bulgarien, Italien oder das Vereinigte Königreich u. a.) verlangt.
    • Impfungen: Informiere dich über die in deinem Urlaubsland geforderten Impfungen und mach ggf. rechtzeitig einen Termin beim Tierarzt.
    • Leinen- und Maulkorbpflicht: Manche Länder sind hier sehr streng. So besteht bspw. in Österreich Leinenpflicht auf öffentlichen Plätzen und Maulkorbpflicht in allen öffentlichen Verkehrsmitteln.
    • Einreise von Listenhunden: Länder wie u. a. Frankreich verbieten die Einreise sogenannter Listenhunde.
  • Tierarzt: Mach früh genug einen Termin, um Reiseziel und Urlaubsart mit ihm zu besprechen. Manche Fellnasen vertragen das Autofahren nicht so gut oder werden mit der Zeit unruhig. Ihnen kann mit entsprechenden (natürlichen) Medikamenten die Autofahrt angenehmer gestaltet werden.
  • Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes: Hier kannst du deinen Vierbeiner registrieren. Falls er einmal abhandengekommen ist, lässt er sich leichter wiederfinden. Für die Registrierung muss der Hund gechipt sein.
  • Anmeldung beim Urlaubsdomizil: Ob Ferienhaus, Hotel oder Apartment - überprüfe vorab, ob eine spezielle Anmeldung deines Vierbeiners nötig ist.
  • Hundehaftpflicht: Falls du noch keine hast, solltest du auf jeden Fall vor Reiseantritt eine abschließen. Lege hierbei besonderes Augenmerk auf die Bestimmungen für den Versicherungsschutz im Ausland und den Einschluss von Mietsachschäden.
    • Denk daran, eine Kopie des Versicherungsscheines und die Telefonnummer der Versicherung einzupacken.
  • Tierarzt vor Ort: Notiere dir für alle Fälle die Adresse eines ortansässigen Tierarztes. Oder, wenn du innerhalb Deutschlands verreist, findest du im Notfall über tierarzt-onlineverzeichnis.de schnell und einfach einen Tierarzt in deiner Nähe.
  • Utensilien für das Wohlbefinden deines Vierbeiners
    • Körbchen
    • Schmusedecke
    • Spielzeug
    • Futter in ausreichender Menge. Nimm lieber das altbekannte Hundefutter mit in den Urlaub, damit der Magen nicht rebelliert.
    • Leckerli und Kauknochen
    • und natürlich Futter- und Wassernapf.
  • Hunde-Erste-Hilfe-Set: sollte für kleinere Wehwehchen immer dabei sein (inkl. Zeckenzange, Zeckenschutz).
  • Sonnenschutz und Sonnencreme: damit die Nase nicht rot wird.
  • Kotbeutel und Schaufel: sodass du unterwegs immer hinter ihm herräumen kannst.
  • Dosenöffner: ist einfach praktisch.
  • Hundeleine oder Hundegeschirr
  • Handtuch: zum Trockenreiben für dreckige Pfoten und nasses Fell
  • Bringe am Halsband eine Marke mit deiner Heimat- und Urlaubsadresse sowie der Telefonnummer an. Im Falle des Falles hast du so die besten Chancen, dass dein Hund identifiziert und wieder zu dir zurückgebracht wird.
  • Trinkflasche: gefüllt mit frischem Wasser für die Fahrt.
TippSicherheit beim Transport

Das Thema Sicherheit ist ein wichtiger Punkt beim Autofahren mit Hund. Ein ungesichertes Tier wird leicht „Wurfgeschoss“ - und gefährdet so sich selbst sowie andere. Die zuverlässigste Transportlösung ist eine stabile Hundebox, die entweder zwischen Vorder- und Rücksitz gestellt wird oder im Kofferraum Platz findet.

Während der Reise

  • Fahre am besten nachts oder frühmorgens los. So vermeidest du größere Staus. Auch sind besonders im Sommer die Temperaturen in den Morgen- oder Abendstunden noch angenehmer.
  • Um Erbrechen und Übelkeit vorzubeugen, solltest du deiner Fellnase mindestens vier Stunden vor der Abreise sowie während der Fahrt nichts zu fressen geben. Keine Sorge, ein bisschen Fasten hat noch keinem Vierbeiner geschadet.
  • Achte darauf, dass du alle zwei bis drei Stunden eine Pause machst, in der dein Hund Wasser und etwas Auslauf bekommt. Nimm ihn während der Pausen unbedingt an die Leine.
  • Meide Stauzonen: Fahre lieber die nächste Ausfahrt ab und geh eine Runde mit dem Vierbeiner. Vorwärts geht es ja gerade sowieso nicht.
  • Achte darauf, dass dein haariger Beifahrer keine Zugluft abbekommt. Er kann sich sonst leicht eine Bindehaut- und Mittelohrentzündung zuziehen. Nicht ständig die Klimaanlage auf Hochtouren laufen zu lassen, versteht sich von selbst.
  • Auf bergigen Strecken kann auch dein Vierbeiner mit Druck auf den Ohren zu kämpfen haben. Achte darauf, ob er häufig gähnt oder hechelt. Damit versucht er den Druck auszugleichen. Ein Kauknochen wirkt dem entgegen - das Kauen beseitigt den Ohrendruck.
  • Falls deinem Vierbeiner langweilig wird, halte sein Lieblingsspielzeug bereit.

Wir wünschen dir und deinem Hund eine gute und sichere Reise!