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Joggen mit Hund: So klappt das gemeinsame Lauftraining

Joggerin mit ihrem Hund auf dem Fußweg

Gemeinsam mit dem Hund durch den Wald und an Feldern entlang joggen: Dabei können Du und Dein Vierbeiner nicht nur Eure Fitness verbessern. Sich zu zweit an der frischen Luft zu bewegen, macht auch eine Menge Spaß und fördert die Bindung. In diesem Artikel verraten wir Dir Tipps und Tricks, um das Beste aus dem Lauftraining herauszuholen. Von der richtigen Ausrüstung bis hin zur optimalen Trainingsgestaltung: Erfahre, wie Ihr zusammen die Welt um Euch herum im Laufschritt erobern könnt.

Joggen mit Hund: Eignet sich mein Hund dafür?

Ob sich Dein Hund als Laufpartner eignet, hängt nicht zwingend von seiner Rasse ab. Sowohl kleine, quirlige Hunde wie Jack Russell Terrier als auch größere Rassen wie der Labrador können gute Joggingbegleiter sein. Für die Eignung spielen vielmehr seine Gesundheit, sein Alter, sein Fitnesslevel und sein Gewicht eine Rolle.

Joggen mit Hund: Ab welchem Hundealter und wie lange ist das möglich?

Zu jung sollte Dein Hund keineswegs sein, wenn er Dich beim Joggen begleitet. Vor allem für Welpen wäre die Anstrengung zu groß. Bei kleineren Hunderassen raten Tierärzte dazu, erst nach ca. 1 Jahr, bei größeren Hunden sogar erst nach ca. 2 Jahren mit dem Lauftrainings zu starten. Erst dann ist der Knochenbau Deines Lieblings abgeschlossen. Wenn Dein Hund schon etwas älter ist, etwas mehr auf den Rippen oder ein gesundheitliches Problem hat, solltest Du vor der ersten gemeinsamen Laufrunde Deinen Tierarzt zu Rate ziehen.

Mit einer Hunde-OP-Versicherung läuft’s sich leichter

Im bewegten Alltag ist Dein Hund leider nicht vor Unfällen gefeit. Auch auf der gemeinsamen Joggingrunde kann er sich, z. B. durch eine unglückliche Bewegung, ernsthaft verletzen. Im schlimmsten Fall muss er operiert werden. Damit Du ihm schnell helfen kannst und Dich der Eingriff in der Tierklinik nicht selbst teuer zu stehen kommt, sorgst Du am besten mit einer Hunde-OP-Versicherung vor. Sie kommt für die Operation selbst, die Unterbringung in der Tierklinik und vieles mehr auf. In unserem kostenlosen Vergleichsrechner kannst Du verschiedene Angebote vergleichen und direkt berechnen. Überzeuge Dich selbst!

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Welche Hunderassen eignen sich als Joggingbegleiter?

Auch wenn Dein Hund „im besten Alter“, schlank und fit ist, kann es sein, dass er kein guter Joggingpartner ist. Manche Hunderassen sind von ihrer Statur her einfach keine guten Läufer, zumindest nicht auf längeren Strecken. Zum Beispiel Dackel: Mit ihrem langen Körper und den kurzen Beinen haben sie es schwer, beim Joggen neben Dir Schritt zu halten. Auch Hunde-Schwergewichte wie Neufundländer oder Bernhardiner sind fürs Joggen nicht geeignet.

Von Natur aus geborene Langstreckenläufer und Sprinter sind dagegen Rassen wie Jack Russell Terrier, bewegungsfreudige Border Collies, Australian Shepherds, Huskys oder andere Schlittenhunde.

Letzen Endes spielen neben der Rasse aber auch der persönliche Charakter und die Erziehung Deines Hundes eine Rolle dabei, ob er Dich beim Joggen begleiten darf oder nicht. Wenn beispielsweise der Spiel- und Jagdtrieb Deines Hundes stärker ist als sein Gehorsam, solltest Du daran unbedingt vor dem ersten Training arbeiten. Das Bei-Fuß-Gehen sollte mit und ohne Leine sitzen! Und selbst dann kann es sein, dass ihm das Training einfach keinen Spaß macht oder er nach ein paar kleinen Runden keine Lust mehr hat. Das solltest Du akzeptieren. Immerhin gibt es auch genug Menschen, die mit Joggen nichts anfangen können.

Welche Ausrüstung brauche ich für das Lauftraining mit Hund?

Dein Hund benötigt zum Joggen zwar keine speziellen Laufschuhe, eine Joggingleine ist aber durchaus sinnvoll. Schließlich darfst Du Deinen Hund längst nicht auf allen Wegen freilaufen lassen. Eine gute Joggingleine erkennst Du an

  • einem verstellbaren Hüftgurt
  • einer verstellbaren Leinenlänge
  • einem eingenähten Expander (federt abruptes Stoppen Deines Hundes ab)
  • und einer extra Handschlaufe am vorderen Ende (so kannst Du Deinen Hund bei unsicheren Situationen kurzhalten)

Neben der Leine gehört auch ein Laufgeschirr für Hunde zur Ausrüstung. Anders als bei einem Halsband werden bei einem Laufgeschirr Kehlkopf und Luftröhre Deines Hundes geschont.


Joggen mit Hund: Wie sehen die idealen Trainingsbedingungen aus?

Wenn Dein Tierarzt grünes Licht dafür gegeben hat, dass Dein Hund Dich auf Deinen Joggingrunden begleiten darf, kann es bald losgehen. Doch zu welchen Zeiten und an welchen Orten ist das Lauftraining mit Hund eigentlich empfehlenswert?

Der Trainingszeitpunkt ist stark von der Außentemperatur abhängig. Temperaturen von bis zu 15 Grad Celsius gelten als unbedenklich. Im Sommer eignen sich also nur die kühlen Morgen- und Abendstunden für das Laufen mit Hund.

Die Temperatur ist allerdings nicht der einzige Faktor, der über den Trainingszeitpunkt bestimmt. Hat Dein Vierbeiner gerade gefressen, kannst Du nämlich trotz idealer Außentemperatur nicht direkt los. In solch einem Fall solltest Du noch mindestens 2 Stunden warten. Ansonsten drohen Deinem Hund Magenschmerzen und im schlimmsten Fall sogar eine Magendrehung beim Hund.

Auch der Ort, an dem Du mit Deinem Hund joggen gehst, will wohlüberlegt sein. Wälder, Landwege und hundefreundliche Parks sind für das Laufen mit Hund ideal. Laufrunden durch die Stadt solltest Du nicht nur wegen der vielen Ablenkungen vermeiden, sondern auch wegen des harten Laufuntergrunds. Denk immer daran: Dein Vierbeiner trägt keine Laufschuhe, die sein Gewicht abdämpfen.


Das Joggen mit Hund trainieren

Erinnerst Du Dich noch an Deine Zeit als Laufanfänger? Dann weißt Du bestimmt, dass Du nicht direkt 5 Kilometer durchgelaufen bist. Auch Dein damaliges Tempo lässt sich vermutlich nicht mit Deinem jetzigen Lauftempo vergleichen. Das solltest Du im Hinterkopf behalten, wenn Du das Lauftraining mit Deinem Hund beginnst.

Lasse es buchstäblich langsam angehen und steigere dann von Mal zu Mal Tempo und Strecke. Laufe mit Deinem Hund anfangs nur kleine Runden, in niedrigem Tempo. Dafür wählst Du am besten eine ruhige Strecke, auf der Dein Vierbeiner nicht abgelenkt wird. Lasse ihn vorher sein Geschäft verrichten und etwas schnüffeln. Rufe ihn dann zu Dir und laufe los. Wichtig ist, dass er neben Dir läuft und nicht vor Dir. Denn so kannst Du das Tempo besser vorgeben. Mache bei dem ersten Anzeichen von Ablenkung verbal auf Dich aufmerksam. Anfangs solltest Du etwa alle 2 bis 5 Minuten eine Laufpause einlegen und ihn ausgiebig loben. Du wirst sehen, mit der Zeit fokussiert sich Dein Hund immer besser auf das Lauftraining. Und sobald er die nötige Grundausdauer hat, kannst Du auch größere Runden mit ihm joggen.


Wie lange darf ich mit meinem Hund joggen?

Die Dauer des Lauftrainings hängt vom Alter, Körperbau und zu Beginn auch vom Fitnesslevel Deines Hundes ab. Grundsätzlich gilt: Dein Vierbeiner bestimmt, wie weit er laufen möchte. Überfordere ihn nicht.

Plane auf längeren Strecken unbedingt ausreichend Trink- und Pipipausen für ihn ein. Spätestens, wenn er schnell und stark hechelt, ist es Zeit für eine kurze Erholungsphase.

Gut zu wissen: Wirkt der Gang Deines Vierbeiners nach dem Training steif und unrund, leidet er wahrscheinlich unter Muskelkater. Die nächsten Laufrunden solltest Du dann ohne ihn bestreiten, bis sein Muskelkater auskuriert ist.


Wie oft darf ich mit meinem Hund joggen gehen?

Nach dem Lauftraining braucht der Körper Deines Hundes Zeit, um sich zu erholen, genauso wie Deiner. Öfter als jeden zweiten Tag solltest Du daher nicht mit ihm laufen gehen. Beobachte Deinen Hund während der trainingsfreien Tage und laufe mit ihm auch wirklich nur, wenn er fit ist. Nun wünschen wir Dir und Deinem Hund viel Spaß und Erfolg beim Joggen!

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