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Teil 1/15: Grundausstattung
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Hund liegt im Korb

1. Grundausstattung: Alles, was dein Hund braucht

Schon bevor das neue Familienmitglied deinen Alltag aufmischt, solltest du dir über die Grundausstattung Gedanken machen: Was braucht dein Hund, welches ist das richtige Futter, welches Hundebett und welches Spielzeug ist geeignet?

Korb oder Bett?

Ob du für deinen Hund besser einen Korb oder ein Bett kaufst, lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Auswahl ist abhängig von Größe, Gewicht, Gesundheitszustand und selbstverständlich auch Vorlieben deines Vierbeiners.

Ein Korb mit hohem Rand vermittelt dem Tier eher das Gefühl von Sicherheit. Welpen, junge Hunde oder unsichere Tiere kuscheln sich oftmals lieber hinter einem schützenden, festen Korbrand ein. Auch für adoptierte Tiere ist der Hundekorb zunächst die bessere Wahl. Natürlich sollte der Korb auf die Größe deines Vierbeiners angepasst sein.

Für große und ältere Hunde, die schon im neuen Zuhause angekommen sind, ist das Hundebett unter Umständen die bessere Alternative. Dort können sie sich groß machen und wenn mal ein Bein ausgestreckt werden muss, weil es in den Gelenken zwickt, kann es auf dem weichen Rand abgelegt werden. Auch zum Einsteigen ist ein Bett besser geeignet - der Hund muss keine starre Hürde überwinden, wenn er sich hinlegen will. Notfalls kann er sich schon auf halbem Weg fallen lassen, ohne an eine harte Kante zu stoßen. Das ist wichtig bei Hunden mit Rücken- oder Gelenkschmerzen.

In jedem Fall solltest du flexibel auf die Vorlieben deines Hundes reagieren. Wenn du siehst, dass deine Fellnase lieber in einem weichen Bettchen schläft, solltest du mit einer entsprechenden Schlafgelegenheit für ihn reagieren. Achte auf eine gute Qualität, Langlebigkeit und hohen Liegekomfort. Das Material sollte möglichst frei von Chemie sowie leicht zu reinigen sein.

Halsband oder Hundegeschirr?

Hund mit Hundegeschirr

Ob Halsband oder Geschirr ist heute keine Frage des Geschmacks mehr. Vielmehr hängt es von deinem Hund ab. Auch wenn viele Halter oft automatisch zum Halsband greifen, die Vorteile eines Geschirrs liegen auf der Hand:

  • Das Geschirr schont die Halswirbelsäule, Kehlkopf und Halsmuskulatur.
  • Der Hund kann sich nicht so einfach aus dem Geschirr herauswinden.
  • In Gefahrensituationen kannst du deinen Hund am Rückensteg noch besser halten.

Beim Kauf eines Hundegeschirrs solltest du dann auf guten Sitz achten. Wenn das Geschirr zu eng ist, kann es unter Umständen in das Fell des Hundes schneiden. Es sollte auch am Bauch einstellbar sein, sodass deine Fellnase noch etwas „wachsen“ kann. Angenehmer für den Halter sind Schnellverschlüsse auf dem Rücken, sodass der Vierbeiner nicht immer seine Pfoten heben muss, um das Geschirr angelegt zu bekommen.

Wenn dein Hund allerdings immer bei Fuß läuft und selbst in hektischen Situationen die Ruhe bewahrt und nicht an der Leine zieht, reicht ein Halsband völlig aus.

Tipp: Lass deinen Hund chippen. Für den Fall, dass dein Vierbeiner abhandenkommt, kann er einwandfrei und schnell identifiziert werden. Hat er bisher noch keinen Mikrochip-Transponder, kannst du das ganz einfach und für deinen Vierbeiner so gut wie schmerzlos beim Tierarzt nachholen.

Führ- oder Flexileine?

Hund an der Hundeleine

Die beliebteste Leine ist die Führleine. Sie hat an beiden Enden einen Karabiner-Haken. So kann die eine Seite am Hundehalsband befestigt werden, die andere kann an verschiedenen Ringen der Leine selbst befestigt werden. Die Länge der Leine ist daher variabel. Der Vorteil ist, dass du dir die Leine auch umhängen kannst und so die Hände frei hast.

Eine weitere Leinenart ist die Moxon- oder auch Retrieverleine. Diese besteht aus einer Leine mit integrierter Schlaufe, die dem Hund wie ein Halsband um den Hals gelegt wird. Ursprünglich war diese Leine für Retriever gedacht, die im und am Wasser apportieren. Die Leine kann schnell abgenommen werden und weil dann gleichzeitig der Hundehals frei ist, kann dieser ohne Gefahr des Hängenbleibens durch Gestrüpp laufen.

 

Flexi- und Rollenleinen werden häufig verwendet. Sie rollen sich im Griff automatisch auf und sind in der Länge flexibel. In den meisten Versionen kann die Länge auch mit einem Stopper begrenzt werden. Der Vorteil dieser Leinenform ist, dass die Leine immer auf Spannung gehalten wird und so nie im Schlamm hängt. Allerdings haben Halter damit keine optimale Kontrolle über den Hund.

Welche Leine du nutzt, bleibt dir überlassen. Es kommt auch immer auf den Einsatzzweck an. Vielleicht möchtest du an Hundeschauen teilnehmen und brauchst einen „Kurzführer“, also eine einfache, circa 1,50 Meter lange Leine mit Handschlaufe. Oder du willst mit deinem Vierbeiner eine Fährte verfolgen - dann solltest du dir eine meist fünf bis zehn Meter lange Schleppleine näher ansehen.

Fress- und Trinknapf

Keramik, Plastik oder Edelstahl - Futternäpfe gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen und Variationen. Doch nicht alle sind gleich gut für deinen Hund geeignet.

Zunächst kommt es auf die richtige Größe an. Klar - kleiner Hund, kleiner Napf. Großer Hund, großer Napf. Das hängt mit der Größe der Futterportion zusammen. Auf diese muss der Napf abgestimmt sein.

Das richtige Material hängt ebenfalls vom Hund ab. Für einen Hund, der sich stürmisch über das nächste Fresschen hermacht, ist ein Plastik- oder Edelstahlnapf besser geeignet als einer aus Keramik. Keramiknäpfe könnten zerbrechen und den Hund verletzen. Ist dein Hund eher von der entspannten Sorte, kann es auch ein Napf aus Keramik sein. Der Vorteil ist, dass sie schwer sind. Sie kippen nicht so schnell um und sind auch nicht so leicht zu bewegen. Das ist bei Edelstahl- beziehungsweise Plastiknäpfen anders. Bei diesen Materialien solltest du darauf achten, dass sie rutschfest sind.

Wichtig ist, dass die Näpfe nach jeder Mahlzeit gereinigt werden. Das ist bei den meisten Näpfen kein Problem: Fast alle Näpfe auf dem Markt können mit warmem Wasser und etwas Spülmittel ausgewaschen oder sogar in der Spülmaschine gereinigt werden.

Für große Hunde eignet sich außerdem ein Napfständer. Dabei muss sich der Hund nicht so weit nach unten beugen, um an das Futter zu kommen. Gerade für große, ältere Hund ist das von Vorteil: Es schont die Gelenke und verhindert außerdem den Rückfluss des Futterbreis in die Speiseröhre.

Pflege-Equipment

Für die Fellpflege solltest du dir je nach Länge des Fells eine Hundebürste oder einen Kamm anschaffen. Durch regelmäßiges Durchbürsten pflegst du das Fell und verhinderst so auch unangenehmen Geruch. Wenn sich dein Hund in etwas Unappetitlichem gewälzt hat, kannst du die Verunreinigung oft einfach ausbürsten. Wenn nicht, hilft ein nasses Tuch.

Wichtig für Hunde ist auch die Zahnpflege: Eine spezielle Hundezahnbürste gehört in jeden Hundehaushalt. Außerdem solltest du, vor allem wenn du viel im Wald und an Feldern unterwegs bist, eine Zeckenkarte oder Zeckenzange haben. Diese erleichtern das Herausziehen der fiesen Blutsauger.

Spielzeug

Plüschtier, Seil, Hartgummi - die Auswahl ist riesengroß. Mindestens genauso groß ist die Auswahl an Formen, Figuren und Funktionen. Und es kommen immer mehr verrückte Ideen zu neuen Spielzeugen auf den Markt. Doch nicht alles ist gut und geeignet.

Jeder Hund entwickelt ganz eigene Spielzeugvorlieben, auf die du eingehen solltest. Während der eine Hund den klassischen Stock aus dem Wald am liebsten mit sich herumträgt und apportiert, hat der andere lieber einen Ball, der hochspringt und dem er hinterherjagen kann. Womit sich die eigene Fellnase am liebsten beschäftigt, lässt sich nur durch ausprobieren herausfinden.

Doch egal, welche Form das Spielzeug haben soll, eins ist bei jedem Spielzeug wichtig: die Qualität. Ein robustes Spielzeug ist langlebig und hält auch starker Beanspruchung durch kräftige Hundezähne stand. Bewährt haben sich Naturmaterialien wie dicke Baumwollknoten oder Hartholzknochen. Aber auch Kunststoffe sind qualitativ so gut, dass sie als nahezu unzerstörbar gelten.

Doch hier solltest du aufpassen, dass in diesen keine giftigen Inhaltsstoffe zu finden sind. Was in Spielzeug für Menschen verboten ist, sollte auch nicht im Hundespielzeug auftauchen: etwa polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK). Die sind krebserregend. Allerdings muss Tierspielzeug nicht gekennzeichnet sein, daher sind gefährliche Spielzeuge nicht immer eindeutig zu identifizieren. Wenn das Spielzeug stark nach Plastik riecht, solltest du lieber darauf verzichten, es deinem Hund zum Spielen zu geben.

Hund mit Spielzeug auf der Wiese

Hundeversicherungen

Hunde sind vollständige Familienmitglieder. Da macht es durchaus Sinn, sie auch angemessen abzusichern. Während die Hundehaftpflicht einen unerlässlichen Schutz bedeutet, sind Hundekrankenversicherung oder Hunde-OP-Versicherung definitiv auch eine Überlegung wert.

Hundehaftpflicht

Die Hunderasse ist egal, genauso wie Größe und Alter des Hundes: Ein Schaden kann immer passieren. Ob Sachschaden in Form eines zerfetzen Sofakissens oder Personenschaden durch einen Hundebiss, die Hundehaftpflicht sollte zur Grundausstattung eines jeden Hundehalters gehören. Vielerorts ist sie sogar Pflicht. Sie ist dein Netz und doppelter Boden, wenn es mal hart auf hart kommt und jemand Schadensersatz von dir fordert. Eine große Auswahl an Tarifen zur Hundehaftpflicht findest du hier:
Hundehaftpflicht

Hunde-Krankenversicherung

Mit der Krankenversicherung für den Hund weißt du deinen Vierbeiner im Krankheitsfall immer bestens versorgt. Sie übernimmt die Kosten für Diagnostik und Behandlungen, Medikamente und Operationen sowie damit verbundene Unterbringungskosten. Je nach Versicherer und Tarif werden auch Prophylaxemaßnahmen wie Impfung und Entwurmung übernommen. Nähere Infos gibt es hier:
Hundekrankenversicherung

Hunde-OP-Versicherung

Die Hunde-OP-Versicherung bietet dir Schutz vor dem Kostenrisiko einer teuren Operation. Der Versicherungsschutz der Hunde-OP-Versicherung kann folgende Leistungen enthalten: Übernahme der Kosten einer medizinisch notwendigen OP, Nachsorge bis zu 15 Tage nach der OP, Medikamente und Verbandmaterial. Für Details bitte hier entlang:
Hunde-OP-Versicherung

Formalitäten