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Ihr Hunderatgeber

Teil 2/15: Formalitäten
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2. Formalitäten und Papierkram: Gesetzliche Regelungen

Hund mit Maulkorb

In Deutschland gibt es kein allgemeingültiges Hundegesetz. Die Pflichten und Rechte eines Hundehalters variieren von Bundesland zu Bundesland - darüber hinaus können Vorschriften einzelner Gemeinden hinzukommen. Da die Hundeverordnungen einem ständigen Wandel unterliegen, wendest du dich im Zweifelsfall für aktuelle Informationen am besten an deine Stadt- oder Gemeindeverwaltung.

Diese gesetzlichen Regelungen beziehen sich auf

  • die Hundesteuer
  • den Sachkundenachweis bzw. Hundeführerschein
  • den Leinen- und Maulkorbzwang
  • die Haltungsbeschränkungen
  • die Hundehaftpflichtversicherungspflicht
  • die Chip- und Registrierungspflicht

Die Erhebung der Hundesteuer wird von den einzelnen Kommunen festgelegt. Je nach Kommune hängt der Beitrag, den du entrichten musst, von der Hunderasse und der Anzahl der gehaltenen Vierbeiner ab. Für Blinden- oder Therapiehunde und andere speziell ausgebildete Tiere besteht bisweilen die Möglichkeit einer Steuererleichterung.

Je nach Hunderasse und Bundesland bist du dazu verpflichtet, einen Hundeführerschein bzw. Sachkundenachweis zu erlangen. Mit diesem kannst du nachweisen, dass du über die erforderliche Sachkunde und Zuverlässigkeit verfügst, deinen Hund zu halten.

Beispiel: In Nordrhein-Westfalen brauchst du einen Sachkundenachweis, wenn dein Hund einer als gefährlich geltenden oder einer groß gewachsenen Rasse angehört. Diesen Sachkundenachweis erhältst du beispielsweise, wenn du eine Prüfung ablegst oder nachweisen kannst, dass du durchgängig Hunde gehalten hast. Den Sachkundenachweis erhältst du von einem anerkannten Sachverständigen oder von durch die Tierarztkammer benannte Tierärzte.

Selbst wenn du einen Hund hast, bei dem ein Hundeführerschein nicht verpflichtend ist, kann sein Erwerb durchaus sinnvoll für deine Halterkompetenz sein. Denn die Ausbildung zum Führerschein für Hundebesitzer soll dich in die Lage versetzen, deinen Hund im Alltag unter Kontrolle zu haben, sodass er weder sich selbst noch andere gefährdet. Grundsätzlich ist er deshalb gerade für Ersthundehalter eine gute Idee, um Sicherheit im Umgang mit dem neuen Familienmitglied zu gewinnen.

Dein Hund muss zudem vielerorts fälschungssicher mit einem Mikrochip gekennzeichnet und haftpflichtversichert sein. Alle wichtigen Informationen zur Hundehaftpflichtversicherung sowie leistungsstarke und preisgünstige Tarife im Überblick findest du auf:
Hundehaftpflicht

Grundausstattung Hunde aus zweiter Hand