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Die häufigsten Operationen beim Hund

Du gehst mit Deinem Hund spazieren und er rennt begeistert über die Wiesen. Plötzlich hörst Du ein lautes Jaulen und Dein Hund humpelt zu Dir. Du machst Dich sofort auf den Weg zum Tierarzt, der nach einer Röntgenaufnahme einen Kreuzbandriss feststellt. Nun führt an einer Operation kein Weg mehr vorbei. Die Kosten für solch einen Eingriff liegen durchschnittlich bei etwa 1.600 € - ein teurer Spaß auf der Wiese. Vor diesen hohen Kosten schützt eine Hunde-OP-Versicherung.

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Hunde-OP-Versicherung

Wir möchten Dir hier einmal die häufigsten Operationen und die durchschnittlichen Kosten aufzeigen. So bekommst Du ein Gefühl, mit welchen Kosten Du bei bestimmten Erkrankungen oder Unfällen rechnen musst.

Liste der 10 häufigsten Operationen

Infografik Hunde-OP-Kosten
  1. Tumoroperation: bis zu 1000 €
  2. Zahnextraktion - Zähne ziehen: 235 €
  3. Wundnaht an der Haut: 350 €
  4. Kreuzbandriss: 1.600 €
  5. Ovarhysterektomie - das Entfernen der Gebärmutter und Eierstöcke: 630 €
  6. Bauchhöhlenoperation: 1.200 €
  7. Gelenkoperation: 1.100 €
  8. Amputation: 590 €
  9. Frakturbehandlung: 1.400 €
  10. Blutohr: 420 €

Platz 1 - Tumoroperation

Am häufigsten werden Hunde aufgrund eines Tumors operiert. Fast 40 % aller Operationen bei einem Hund fallen an, weil Warzen entfernt werden müssen. Aber auch Tumore an Haut, Lidrand oder Gesäuge geben oft Anlass zur Behandlung. Dabei sind Hauttumore am häufigsten. Wie bei uns Menschen, solltest Du die Haut Deines Hundes regelmäßig kontrollieren und auf Veränderungen achten. Ca. 25 % aller Hauttumore sind bösartig und je früher diese erkannt werden, umso höher ist die Möglichkeit, diese ohne Folgen auszuheilen. Sicher werden Dir beim Streicheln Deines Hundes auch Hautveränderungen oder kleinere Beulen schnell auffallen. Auch hier sollte zur Sicherheit immer ein Tierarzt aufgesucht werden.

Die Kosten einer Tumoroperation liegen bei ca. 420 € - können aber bei schwerwiegenden Fällen auf 1.000 € steigen.

Platz 2 - Zahnextraktion - Zähne ziehen

Nach den Tumoren stehen die Zahnextraktionen - also das Ziehen von Zähnen - auf Platz 2 der häufigsten Operationen beim Hund. Hier liegen die Gründe in nicht ausgefallenen Milchzähnen, Wurzel- und Zahnkronenverletzungen oder auch wie bei uns Menschen: Entzündungen des Wurzelkanals. Beobachte Deinen Hund immer mal wieder beim Fressen. Wenn dieser immer mit Stöcken gespielt hat und diese nun plötzlich liegen lässt oder das Futter nicht kaut, sondern nur noch schlingt, könnte eine Zahnentzündung vorliegen. Je früher Du diese erkennst, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, den Zahn zu retten.

Die Kosten einer Zahnextraktion belaufen sich auf ca. 235 €.

Platz 3 - Wundnaht an der Haut

Die Ursachen für eine Operation können sehr vielfältig sein und lassen sich auch nicht immer verhindern. So kann sich Dein Hund an einem Ast beim Toben die Haut aufreißen oder es entstehen Bisswunden bei einer Rauferei.

Durch die umfangreiche Behandlung inkl. der Operation, liegen die Kosten bei ca. 350 €.

Platz 4 - Kreuzbandriss

Es kommt deutlich häufiger vor, als Du vielleicht denkst: der Kreuzbandriss beim Hund. Das Kreuzband ist eine Sehne am Knie des Hundes. Oft treten Kreuzbandrisse bei älteren Hunden auf, da das Kreuzband durch Arthrose Risse bekommen kann und beim Toben plötzlich reißt. Dein Hund lahmt und zeigt deutliche Schmerzen an. Hier hilft nur der sofortige Besuch beim Tierarzt, der feststellen kann, ob das Band angerissen oder durchgerissen ist. Bei angerissenen Kreuzbändern muss nicht immer operiert werden. Hier folgt aber eine strikte Bewegungseinschränkung: kein Toben, kein Rennen und immer schön an der Leine führen.

Ist eine Operation unumgänglich, wird diese oft teuer und schlägt mit ca. 1.600 € zu Buche.

Platz 5 - Ovarhysterektomie - das Entfernen der Gebärmutter und Eierstöcke

Bei Hündinnen ist diese Operation sehr häufig und medizinisch notwendig. Das ist beispielsweise der Fall, wenn Deine Hündin unter einer geschlossenen Gebärmuttervereiterung leidet. Und auch Krebserkrankungen an Eierstock oder Gebärmutter sind oft ein Grund für die Ovariohysterektomie. Meist ebenfalls notwendig ist diese OP, wenn Deine Hündin mit Mammatumoren und hormonellen Störungen zu kämpfen hat.

Der Eingriff kostet durchschnittlich etwa 630 €.

Platz 6 - Bauchhöhlenoperation

Besonders bei großen Hunden tritt sie vermehrt auf: die Magendrehung. Gerade noch spielte der Hund ausgelassen vor dem Haus - nachdem er gefressen hat - und plötzlich fängt er an zu jaulen und Du stellst einen angeschwollenen Bauch fest. Der erste Gedanke wird auch vom Tierarzt bestätigt: Magendrehung! Jetzt kann nur noch eine Operation diese äußerst schmerzhafte und lebensgefährliche Situation beenden.

Eine OP an der Bauchhöhle schlägt mit 1.200 € zu Buche, aus eigener Tasche ist das für Viele sehr schwer zu finanzieren.

Platz 7 - Gelenkoperation

Eine häufige, wachstumsbedingte Erkrankung bei vielen Hunden ist die sogenannte Ellenbogen- oder auch Hüftknochendysplasie. Hierbei kommt es zu einer Schädigung der Gelenke mit der Folge der Lahmheit. Oft kommen Gelenkarthrosen hinzu. Die Behandlung dieser Fehlstellung bei akuter Erkrankung kann schnell mit 1.100 € Tierarztkosten wegen einer Operation unangenehme finanzielle Folgen nach sich ziehen.

Platz 8 - Amputation

Ein Verkehrsunfall oder eine Erkrankung können im schlimmsten Fall eine Amputation einer oder mehrerer Gliedmaßen bei Deinem geliebten Hund nötig machen. Aber das heißt noch lange nicht, dass Du das Tier abgeben oder einschläfern lassen musst. Viele Hunde sind auch ohne alle vier Beine durchaus weiterhin lebensfroh.

In der Regel kostet eine Amputation im Notfall 590 €.

Platz 9 - Frakturbehandlung

Wenn sich Dein Hund durch ein Missgeschick beim Spielen oder einen Unfall einmal einen Knochenbruch zuzieht, so wird dieser je nach Schwere unterschiedlich behandelt. Ähnlich wie bei uns Menschen wird die Behandlung je nach Fall unterschieden, was von vorangehenden Operationen bis hin zu einfachen Gipsschienen und den Nachbehandlungen reicht.

In jedem Fall werden zumindest 1.400 € an Tierarztkosten fällig.

Platz 10 - Blutohr

Das sogenannte Blutohr findet man häufig bei Rassen mit herunterhängenden Ohren (Dogge, Cocker Spaniel), es handelt sich hierbei um einen Bluterguss im Hundeohr. Dieser entsteht unter anderem durch heftiges Kopfschütteln oder bei Raufereien mit anderen Hunden. Hier platzen Äderchen im Ohr, welches dann anschwillt und sich mit Blut füllt. Der Tierarzt muss dieses operativ behandeln.

Die Behandlungskosten belaufen sich hier auf 420 €.

Hund

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Damit Du Dich bei einer Operation ganz um Deinen Hund kümmern kannst, übernimmt die Hunde-OP-Versicherung die Kosten. Hier kannst Du die Angebote der Versicherer vergleichen:

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Versicherungsexperte Ralf Becker

Ralf Becker – Autor bei vergleichen-und-sparen.de

Ralf Becker, ausgebildeter Versicherungskaufmann, ist seit über 25 Jahren leidenschaftlicher Hundebesitzer und führt Hundegruppen in seiner Heimatstadt Düsseldorf. Als freier Versicherungsmakler und Experte zur Hundeversicherung kennt er den Versicherungsmarkt genau und zeigt Dir für Deinen Hund die beste Absicherung auf.
Ralf Becker