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Hundevergiftung: Symptome erkennen und handeln

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Anne Christin Döpping

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Petra Kircheis-Orth

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Jennifer Schoenwald

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Güler Tarhan

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Einmal kurz nicht aufgepasst und schon frisst der Hund etwas vom Boden oder stibitzt etwas vom Wohnzimmertisch. Eine Horrorvorstellung für Hundefreunde. Vor allem, wenn nicht erkennbar ist, was er gefressen hat. Die Gefahr einer Vergiftung ist schließlich groß und die Symptome sind vom jeweiligen Giftstoff abhängig. Damit Sie eine Vergiftung bei Ihrem Vierbeiner schnellstmöglich erkennen können, listen wir Ihnen die häufigsten Anzeichen auf.

 

Häufige Symptome einer Vergiftung beim Hund

Kranker Hund
  • ein harter, geblähter Bauch
  • Herz-Kreislauf-Beschwerden
  • Durchfall und/oder Erbrechen
  • Krämpfe und/oder Muskelzittern
  • Atemprobleme bis hin zur Atemnot
  • Blut im Erbrochenen, Kot oder Urin
  • Fieber, Unruhe und/oder Lähmungen
  • Bewusstlosigkeit und/oder Teilnahmslosigkeit
  • starker Speichelfluss und/oder Schaum vor dem Mund
 

Erste-Hilfe-Maßnahmen: Das können Sie bei einer Hundevergiftung tun

Verlieren Sie im Falle einer Vergiftung keine Zeit und fahren Sie mit Ihrer Fellnase direkt zum Tierarzt! Die Behandlungskosten übernimmt in der Regel Ihre Hundekrankenversicherung, darum müssen Sie sich also keine Sorgen machen.

Wie Sie Ihren Hund bei einer Vergiftung helfe und ihn sicher zum Veterinär transportieren, erfahren Sie auf unserer Seite: Maßnahmen

Tipp: Selbst bei einem Verdacht sollten Sie umgehend mit Ihrem Tierarzt Kontakt aufnehmen. Von ihm erhalten Sie dann genaue Anweisungen. Sind Sie noch auf der Suche nach einem Tierarzt in Ihrer Nähe, dann werfen Sie doch einfach einen Blick ins Tierarzt-Onlineverzeichnis.

Häufige Fragen zur Hundevergiftung:

Medikamente, einige Zimmerpflanzen und Lebensmittel sowie Farben, Lacke, Frostschutz-, Reinigungs- und Waschmittel können Ihrem Vierbeiner gefährlich werden. Verwahren Sie diese daher immer außerhalb der Reichweite Ihres Hundes auf und lassen Sie ihn in der Nähe dieser Giftstoffe auf keinen Fall unbeaufsichtigt.

Dass Fellnasen keine Schokolade essen dürfen, ist Ihnen sicherlich bekannt. Doch wissen Sie auch, dass der Verzehr von Hülsenfrüchten, Nachtschattengewächsen wie rohen Kartoffeln und Tomaten sowie Speck für Hunde gefährlich ist?

Damit Sie Ihrem Vierbeiner nicht versehentlich ein für ihn giftiges Nahrungsmittel geben, haben wir eine ausführliche Liste giftiger Lebensmittel für Sie erstellt. Diese finden Sie unter: Hundevergiftung.

Knabbert Ihr Hund ab und zu an Ihren Zimmerpflanzen? Dann sollten bei Ihnen die Alarmglocken schrillen, und zwar nicht nur der Blume zuliebe. Im Haushalt und auch im Garten gibt es nämlich einige Pflanzen, die für Ihren Vierbeiner giftig sind. Hier erfahren Sie, von welchen Gewächsen Sie ihn besser fernhalten: Giftpflanzen

Tipp: Welpen knabbern aus Neugier häufiger an Pflanzen als ausgewachsene Hunde. Stellen Sie Ihre Zimmerpflanzen daher am besten an Orte, die Ihr kleiner Zögling nicht erreicht.

Leider nehmen die Giftköderattacken auf unsere geliebten Vierbeiner kein Ende. Bestimmt haben auch Sie schon einmal eine solche Warnung erhalten. Und wissen, dass Sie in solch einem Fall die gemeldete Strecke von Ihrer Gassirunde streichen sollten.

Neben diesen heimtückischen, von Menschen geschaffenen Vergiftungsgefahren gibt es noch einige natürliche Giftstoffe, die Ihrem Hund gefährlich werden können. Spazieren Sie mit Ihrer Fellnase beispielsweise gerne Feldwege entlang, könnten ihm Pestizide und Dünger gefährlich werden. Frisch gesprühte Felder sollten Sie daher meiden. Und auch von Ihrem Garten sollten Sie Ihren Hund fernhalten, wenn Sie gerade Schädlingsbekämpfungsmittel wie Schneckenkorn verteilt haben. Achten Sie in Ihrem Garten und unterwegs zudem darauf, dass er keine Giftpflanzen frisst.

Ja, in der Regel übernimmt Ihre Hundekrankenversicherung die Behandlungskosten bei einer Vergiftung. Reichen Sie die Tierarztrechnung einfach wie gewohnt bei Ihrer Versicherung ein. Weitere Informationen zu den Leistungen erhalten Sie unter Hundekrankenversicherung.


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