eKomi-Siegel
4.8 / 5
Hundekrankenersicherung
  • großer Tarifvergleich
  • ab 19,77 €/mtl.
Jetzt vergleichen
Sie befinden sich hier:
  1. Startseite
  2. Hundeversicherung
  3. Hundekrankenversicherung
  4. Hilfe bei Durchfall
 

Ihr Hund hat Durchfall? Die 7 besten Tipps

Hund in einer grauen Decke

Falsches Futter, tierischer Stress oder fiese Parasiten: Durchfall beim Hund kann viele Ursachen haben. Doch keine Sorge, mit unseren 7 Tipps bekommen Sie die Verdauung Ihres Vierbeiners schnell wieder in den Griff. Manchmal stecken jedoch auch ernsthafte Gefahren dahinter. Dann hilft nur der Gang zum Tierarzt. Wir sagen Ihnen, worauf Sie bei Durchfall achten müssen.

Durchfall beim Hund: Symptome und Ursachen

Oh je, mein Hund hat Durchfall - das erkennen Sie wahrscheinlich sofort. Der Kot ist wesentlich weicher als sonst, wenn nicht sogar flüssig. Zudem muss Ihr Hund häufiger als für ihn üblich. Und nicht immer schafft es Ihre Fellnase, das Häufchen bis draußen zurückzuhalten. Erst einmal gilt: Ruhe bewahren. Versuchen Sie die letzten Stunden oder Tage zu rekapitulieren. Was hat Ihr Hund gefressen? War er gestresst, zum Beispiel wegen einer Impfung? Hat er sich vielleicht bei Spielkameraden angesteckt?

Von Futter bis Stress - diese Ursachen sind Schuld

Magen-Darm-Verstimmungen gehören zu den häufigsten Krankheiten. Auch Ihr Vierbeiner wird im Laufe seines Lebens nicht davon verschont bleiben. Das Gute: Meist hat Durchfall harmlose Ursachen und ist leicht zu bekämpfen. Mal etwas Falsches gefressen, ein wenig zu viel Stress und schon spielt der Magen-Darm-Trakt verrückt - manche Hunde sind in dem Bereich sehr empfindlich, andere sind robuster.

Die Ursachen für Durchfall beim Hund lassen sich grob unterteilen, in:

  • Nahrung
  • Erkrankung
  • Sonstiges

Durchfall durch Nahrung

Mit dem Oberbegriff Nahrung ist hier alles gemeint, was Ihr Hund oral aufnimmt. Kurzum: Ihr Vierbeiner hat etwas gefressen, das er nicht vertragen hat. Das kann sein gewohntes Futter sein oder etwas, das er vom Tisch stibitzt oder unterwegs gefunden hat.

Mögliche Auslöser für den Durchfall:

  • ungewohntes/neues Futter
  • zu kaltes Futter
  • verdorbenes Futter
  • falsches Futter, z. B. stark gewürztes Essen
  • Nahrungsmittelallergie
  • unreines Wasser aus Pfützen
  • Medikamente
  • Aas
  • Achtung: Giftköder!

Durchfall durch Erkrankung

Erkrankungen sind ebenfalls häufige Auslöser für Durchfall beim Hund. Zum Teil gehen die Erkrankungen mit der Nahrungsaufnahme einher. Beispielsweise wenn Ihr Hund draußen beim Gassigehen etwas vom Boden frisst und so Würmer aufnimmt.

Beispiele für Auslöser:

  • Magen-Darm-Virus
  • Bakterien im Magen-Darm-Trakt
  • Würmer
  • Giardien
  • entzündete Organe, zum Beispiel ein gereizter Dickdarm
  • Achtung: Vergiftung!

Sonstige Ursachen für Durchfall

Hund bekommt eine Spritze beim TIerazt

Neben Nahrung und Krankheiten können auch Umwelteinflüsse und sonstige Gegebenheiten zu Durchfall führen.

Weitere mögliche Ursachen:

  • Stress
  • Hitze
  • Impfungen

Symptome

Wie bei uns Menschen, kommt auch bei Hunden ein Durchfall selten allein. Meist treten Begleiterscheinungen auf, wie:

  • Bauchschmerzen
  • Schlappheit bis hin zu Apathie
  • zusätzliches Erbrechen
  • Fieber
  • Blut/Schleim im Stuhl
  • trockene und blasse Schleimhäute im Maul

Das VS.-Team rät: Sind die Symptome stark ausgeprägt oder haben Sie das Gefühl, etwas stimmt nicht, gehen Sie sicherheitshalber mit Ihrem Hund zum Tierarzt. Vor allem, wenn Blut im Spiel ist, sollten Sie nicht zögern - dasselbe gilt, wenn die Krankheitsanzeichen länger als 2 Tage anhalten oder Ihr Hund noch ein Welpe ist. Zittert Ihr Hund? Verschlechtert sich sein Zustand? Kommt Fieber hinzu? Auch dann direkt ab zum Tierarzt. Es könnte eine Vergiftung dahinterstecken. Haben Sie eine Hundekrankenversicherung? Diese trägt die Kosten für die Untersuchung.

Icon Glühbirne

Trinkt Ihr Hund genug?

Gerade bei Durchfall ist es wichtig, dass Ihr Hund ausreichend trinkt. Ob der Flüssigkeitshaushalt Ihres Hundes bereits gestört ist, erkennen Sie an folgendem Trick: Greifen Sie ein Stück Haut, ziehen Sie es leicht hoch und lassen Sie es los. Bildet sich die Falte nicht sofort zurück, droht eine Austrocknung. Denselben Kniff kennen wir bei uns Menschen: Da nehmen wir meist eine Hautfalte am Handrücken..

7 Tipps gegen Durchfall beim Hund

Sie selbst kennen Ihren Hund am besten. Hat er häufiger kleine Magenverstimmungen, können Sie versuchen, ihn mit Hausmittelchen selbst zu pflegen. Aber auch hier gilt natürlich: Werden die Symptome nicht besser oder verschlimmern sie sich - ab zum Tierarzt!

1. Keine Medikamente auf eigene Faust

„Ach, wir müssten da doch noch Durchfallmedikamente vom letzten Mal haben …“ – Nein, bitte geben Sie Ihrem Hund keine Medikamente ohne tierärztliche Anweisung. Denn gerade bei Durchfall können diese mehr Schaden anrichten als helfen. Zumindest, solange Sie die Ursache für die Stuhlveränderung nicht kennen. Vielleicht hat Ihre Fellnase einfach etwas Schlechtes gegessen und der Körper versucht, die ungesunde Kost so schnell wie möglich wieder loszuwerden. Geben Sie ihm nun ein Mittel, das den Stuhlgang unterdrückt, kann dies böse Folgen haben.

2. Aktivkohle

Aktivkohle hat sich als Erste-Hilfe-Maßnahme bei Durchfall bewährt. Die Kohletabletten binden Giftstoffe im Magen-Darm-Trakt und werden dann abtransportiert. Sie sorgen für einen geregelten Stuhlgang. Tipp: Die Menge an Aktivkohle richtet sich nach dem Körpergewicht. Am besten informieren Sie sich prophylaktisch bei Ihrem Tierarzt, welche Menge bei Ihrem Hund angemessen ist. So sind Sie im Fall des (Durch-)Falles bestens gewappnet.

3. Keine Leckerchen

Auch wenn es noch so schwer fällt: Versuchen Sie nicht, Ihre Fellnase mit Leckerchen aufzupäppeln. Denn gerade Leckerlis haben häufig viele Kalorien und verlangen dem Darm einiges an Arbeit ab. Ein schlechter Zeitpunkt also, wenn dieser gerade eh schon aus dem Gleichgewicht geraten ist.

4. Nulldiät für 1 Tag

Wo wir schon einmal beim Thema Essen sind: Ein gutes Mittel der Wahl gegen Durchfall ist ein Tag Nulldiät. So bekommt der Verdauungsapparat Ihrer Fellpfote eine Ruhepause und kann sich beruhigen. Wir Zweibeiner kennen es ja von uns selbst: Essen wir bei Durchfall etwas, dauert es oft keine 10 Minuten und es beginnt erneut, im Gedärm zu rumoren.

Achtung:Für Welpen, Hundesenioren und Hunde mit einem gesundheitlichen Handicap gelten natürlich andere Regeln. Mit diesen sollten Sie bei Durchfall direkt den Tierarzt aufsuchen – ohne Wenn und Aber!

5. Leichter Kostaufbau

Hat Ihr Hund den Tag Nulldiät und den schlimmsten Durchfall hinter sich, sollten Sie ihm am nächsten Tag nicht direkt wieder die volle Ladung Futter geben. Gönnen Sie Magen & Darm ein wenig mehr Zeit sich zu erholen, indem Sie langsam mit dem Nahrungsaufbau beginnen. Wie dieser Aufbau aussehen kann, daran scheiden sich die Geister. Während die einen spezielle Schonkost empfehlen, setzen andere auf kleine Portionen des gewohnten Futters. Sind Sie sich unsicher, sprechen Sie das Vorgehen am besten mit Ihrem Tierarzt ab.

6. Trinkwasser abkochen

Frisches Wasser für die Fellnase ist ja selbstverständlich. Das bekommt Ihr Hund sowieso. Im Fall von Durchfall ist es aber besonders wichtig, dass ihm jederzeit ausreichend Wasser zur Verfügung steht. Wollen Sie auf Nummer sicher gehen und Ihr Hund hat gerade einen empfindlichen Magen, dann kochen Sie das Wasser vorher ab. Natürlich sollten Sie es ihm nicht heiß geben. Raumtemperatur ist am besten geeignet, denn auch zu kaltes Wasser kann Magen und Darm reizen.

7. Ruhe & Entspannung

Wer krank ist, braucht Ruhe. Das gilt auch für unsere Vierbeiner. Der Körper ist vom Durchfall geschwächt. Also dehnen Sie den Spaziergang nicht zu sehr aus, vermeiden Sie anstrengende, bergige Strecken und passen Sie sich der Geschwindigkeit Ihres Hundes an. Haben Sie Kinder, erklären Sie diesen die Situation. Bitten Sie Ihren Nachwuchs, nicht zu laut zu sein und dem Hund seine Schlafphasen zu gönnen. In der Regel haben Kinder sofort Verständnis für die Situation.

Durchfall beim Hund - wann muss ich zum Tierarzt?

Durchfall kann jeden Hund treffen und jederzeit auftreten. In der Regel ist er zwar harmlos und klingt von alleine wieder ab. Er kann aber auch gefährlich werden. Hier noch einmal eine kleine Zusammenfassung, wann Sie unbedingt zum Tierarzt sollten.

Ab zum Tierarzt, wenn …

Erschöpfter Hund ruht sich aus
  • Sie unsicher sind, ob wirklich eine harmlose Ursache dahintersteckt.
  • sich Blut im Stuhl befindet.
  • Ihr Hund erbricht.
  • Ihr Hund apathisch wirkt.
  • er zittert.
  • Fieber auftritt.
  • Ihr Hund nicht ausreichend trinkt oder bereits an Flüssigkeitsmangel leidet.
  • sich die Symptome verschlechtern.
  • Ihr Hund noch ein Welpe oder bereits ein Senior ist.

Auf jeden Fall gilt: Im Zweifel lieber einmal zu viel zum Tierarzt als zu wenig!

Wenn Sie dringend Hilfe benötigen, finden Sie in unserem Tierarzt-Onlineverzeichnis die Tierklinik mit 24 Stunden Beratung und den Tierarzt in Ihrer Nähe.

Hier finden Sie Ihren Tierarzt:
Tierarzt-OnlineverzeichnisUnd wenn es Ihrem Hund gerade nicht gut geht, wünschen wir ihm von hier aus: Alles Gute!

Weitere häufige Fragen und Antworten zum Thema Durchfall beim Hund

Gibt es ein einfaches Hausmittel gegen Durchfall bei Hunden?

Viele Hundebesitzer schwören auf die Morosche Karottensuppe, wenn der Hund Durchfall hat. Die Suppe, die aus weichgekochten Möhren besteht, bindet den Stuhlgang, ohne die Darmfunktion zu beeinträchtigen. Im Gegensatz zu Durchfallmitteln, die leider von einem Extrem ins nächste führen und aus dem Durchfall schnell einmal eine Verstopfung machen. Die Suppe sorgt also dafür, dass Durchfallerreger weiterhin mit dem geschmeidigen Kot ausgeschieden werden können.

Bei der Zubereitung der Moroschen Möhrensuppe werden die Möhren so lange gekocht, bis sich spezielle Zuckermoleküle bilden. Diese docken an der Darmwand an und sorgen so dafür, dass sich Parasiten, wie zum Beispiel Giardien, nicht dort ansiedeln können und mit dem nächsten Stuhlgang ausgeschieden werden – vereinfacht dargestellt.

Die Suppe sollte jedoch nicht den Tierarztbesuch ersetzen, wenn Ihr Hund starken Durchfall hat. Sie kann jedoch – in Absprache mit dem Veterinär – eine sinnvolle Ergänzung sein.

Wie ist das Rezept für die Morosche Karottensuppe?

Das Rezept für die Möhrensuppe ist recht einfach. Dennoch müssen Sie einige wichtige Dinge bei der Zubereitung beachten. Die Zutaten, die Sie benötigen, sind:

  • 500 Gramm Möhren
  • 1 Liter Wasser
  • 1 Prise Salz

Kochen Sie die gewaschenen Möhren für mindestens 1 Stunde in dem Wasser. Geben Sie bei Bedarf noch ein wenig mehr Wasser hinzu. Allerdings nicht zu viel, damit es nicht zu sehr auswässert. Nachdem die Möhren mindestens 1 Stunde gekocht wurden, gießen Sie die verbliebene Flüssigkeit in ein Gefäß ab, stampfen die Möhren und fügen für die gewünschte Konsistenz wieder ein wenig von dem abgegossenen Wasser hinzu. Achten Sie darauf, dass das Essen höchstens lauwarm ist, wenn Sie es Ihrem Hund geben. Außerdem ist es wichtig, dass Sie die Mindestkochzeit beachten. Denn auch wenn die Möhren nach wenigen Minuten weich sind, müssen sie noch lange weiterkochen. Nur so entfaltet die Suppe die gewünschte Wirkung.

Ist Durchfall für Welpen gefährlich?

Durchfall ist bei Hunden nicht unüblich – und meist steckt ein relativ harmloser Grund dahinter. Dies ist auch bei Welpen so. Häufig kommt es zu Durchfall bei Welpen, wenn sie etwas Neues fressen. Oder zu viel. Oder zu fettiges. Ihr Magen-Darm-Trakt ist eben noch nicht jede Nahrung gewohnt und reagiert daher durchaus einmal mit flüssigem Stuhlgang.

Leider fressen Welpen aus Neugier jedoch auch Dinge, die sie nicht fressen sollten. Blumen zum Beispiel oder Medikamente, die sie aus der Packung herausknabbern. Daher sollten Sie besonders aufmerksam sein, wenn Ihr Welpe Durchfall hat. Ist dieser nicht einmalig, sondern der Stuhlgang ist wiederholt flüssig, sollten Sie lieber früher als später den Tierarzt aufsuchen. Dann kann der Durchfall schnell gefährlich werden. Der kleine Hund hat einfach noch nicht genug Reserven, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.

Hat mein Hund chronischen Durchfall?

Auch bei unseren Hunden reagiert der Magen-Darm-Bereich gerne mal über. Die Folge: Durchfall. Ab und zu ist dies sicher nichts Ungewöhnliches. Doch wie oft ist noch normal? Denn Durchfall kann leider auch chronisch werden. Von chronischem Durchfall ist die Rede, wenn der Durchfall über einen langen Zeitraum anhält (z. B. 14 Tage) oder aber ständig in kurz aufeinanderfolgenden Intervallen wiederkehrt.

Das Problem bei chronischem Durchfall ist die Diagnose. Bei akutem Durchfall ist diese häufig leichter zu stellen. Dann steckt vielleicht einfach nur ein in dem Moment nicht vertragener Hundesnack oder auch gefressener Schnee dahinter. Die Ursache ist dann schnell beseitigt. Bei chronischem Durchfall können verzwicktere Auslöser dahinterstecken, wie beispielsweise Stress oder Nervosität beim Hund. Oder auch Bakterien, die die Darmflora durcheinander gebracht haben. Ein Kreislauf beginnt: Der ständige Durchfall reizt die Darmschleimhaut natürlich immer wieder aufs Neue. Gemeinsam mit Ihrem Tierarzt sollten Sie daher den Ursachen für die chronische Darmentzündung gezielt auf die Spur gehen – damit Ihr Hund endlich Ruhe im Darm hat.

Kennen Sie noch ein Hausmittel gegen Durchfall beim Hund? Oder haben weitere Tipps und wichtige Hinweise auf Lager? Immer her damit! Wir freuen uns auf Ihre Kommentare.

Wer schreibt hier?

Ralf Becker ist seit über 25 Jahren leidenschaftlicher Hundebesitzer und führt diverse Hundegruppen in seiner Heimatstadt Düsseldorf. So konnte er seine Leidenschaft im Beruf des freien Versicherungsmaklers anwenden und ist heute der Experte zur Hundeversicherung.
Ralf Becker

 

Kommentare

Am 15.04.2020 schrieb Andreas Lemmermeier

Hallo. Ich habe beim lesen viel nutzliches erfahren. Danke

antworten
Am 15.04.2020 schrieb Julia Siegfried

Hallo Andreas,

vielen Dank für dein Feedback. Es freut mich, dass dir unser Artikel gefallen hat.

Sonnige Grüße aus Bottrop
Julia vom VS.-vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 27.04.2020 schrieb Arya

Morosche Môhrensuppe bei Giardien? Ich denke die ernähren sich genau von diesen Kohlenhydraten …?..

antworten
Am 28.04.2020 schrieb Julia Siegfried

Hallo Arya,

danke für deinen Kommentar. Da hast du natürlich recht: Giardien lieben Kohlenhydrate. Deshalb sollten Hunde, die unter Giardien leiden, relativ kohlenhydratarm ernährt werden. Die Morosche Möhrensuppe ist eher präventiv oder auch begleitend zur Therapie gedacht, da sie sich positiv auf die Darmflora auswirkt. Und eine gesunde Darmflora ist einfach enorm wichtig. Mehr Infos zu Giardien findest du in unserem Artikel Giardien beim Hund.

Natürlich gilt als erste Regel: Hat ein Hund stark mit Giardien zu kämpfen, sollte selbstverständlich ein Tierarzt aufgesucht werden. Mit diesem kann dann die weitergehende Behandlung besprochen werden.

Viele Grüße aus Bottrop
Julia vom VS.-vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 07.05.2020 schrieb Eva Schmidt

Danke für die Tipps. Kann ich meinem hund auch Weidenrinde zum kauen anbieten wenn er Durchfall hat ?

antworten
Am 08.06.2020 schrieb Julia Siegfried

Hallo Eva,

danke für deinen Kommentar. Weidenrinde wird aufgrund seiner entzündungshemmenden Wirkungen eher bei Beschwerden wie Arthrose eingesetzt. Mittel mit Weidenrinde sind nicht gegen Durchfall gedacht, im Gegenteil: Sie können als Nebenwirkung sogar Magen-Darm-Beschwerden auslösen. Generell empfehle ich immer, lieber den Tierarzt oder die Tierarzthelferin zu fragen, bevor Mittel auf Verdacht eingesetzt werden. Denn selbst frei verkäufliche Arzneimittel für Hunde können bei falscher Dosierung oder Anwendung gefährlich werden. Möchtest du den Darm deines Hundes vorbeugend unterstützen, kommt die Morosche Möhrensuppe eher in Frage.

Liebe Grüße aus Bottrop
Julia vom VS.-vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 30.06.2020 schrieb Andrea Niklas

Leider frisst mein Hund diese Karottensuppe so gar nicht! Was kann ich ihm als Alternative anbieten?

antworten
Am 01.07.2020 schrieb Julia Siegfried

Hallo Andrea,

danke für deine Nachricht. Schade, dass dein Hund die Suppe gar nicht mag. Alternativ könntest du ihm Schonkost aus sehr weich gekochtem Reis, Hüttenkäse und magerem Muskelfleisch (z. B. Hühnerbrust) zusammenstellen. Gib ihm jedoch keine zu große Portion, sondern lieber mehrere kleine, die du über den Tag verteilst. Das Essen kannst du für den Tag vorkochen und im Kühlschrank lagern. Denk aber daran, dass du die einzelnen Portionen rechtzeitig herausnimmst, sodass sie Zimmertemperatur erreichen, bevor du sie verfütterst. Zu kaltes Essen kann deinem Hund sonst zusätzlich auf den Magen schlagen.

Dieses Essen ist allerdings nur für zwischendurch gedacht, wenn dein Hund mal wieder einen flauen Magen hat. Dann kannst du ihm ruhig ein paar Tage die Reis-Hüttenkäse-Hühnerbrust-Mischung geben. Zur Dauerernährung ist es jedoch nicht geeignet, da es nicht alle Nährstoffe etc. enthält, die dein Hund dauerhaft benötigt.

Als Alternative kannst du auch fertige Schonkost kaufen. Diese gibt es bei deinem Tierarzt oder in gut sortierten Fachgeschäften. Generell solltest du mit deinem Hund zunächst einmal beim Tierarzt vorstellig werden, wenn er unter starken Magen-Darm-Problemen leidet. Nur so könnt ihr körperliche oder parasitär bedingte Ursachen ausschließen.

Viele Grüße aus Bottrop
Julia vom VS.-vergleichen-und-sparen.de-Team

antworten

Schreibe einen Kommentar

Kommentar:
Name:
E-Mail-Adresse: