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Mietsachschäden in der Hundehaftpflicht

Vielleicht kennen Sie es aus Ihrer privaten Haftpflicht: Alles was geliehen oder gemietet ist, ist nicht versichert.

So in der Art gilt der Sachverhalt auch in der Hundehaftpflicht. Schäden, die Ihr Hund an gemieteten Räumen oder gemieteten Sachen anrichtet, sind vom Grundsatz in der Hundehaftpflicht ausgeschlossen. Es können auf Sie hohe finanzielle Risiken zukommen, wenn Ihr Hund einen Mietsachschaden verursacht.

Was sind Mietsachschäden in der Hundehaftpflicht?

Unter Mietsachschäden versteht man Schäden, die Ihr Hund an gemieteten Räumen wie z. B. Ihrer Mietwohnung anrichtet. Es können aber auch Schäden an Mobiliar einer gemieteten Ferienwohnung sein. Dabei sind alle Räume und Objekte betroffen, die Sie als Mieter anmieten und durch Ihren Hund genutzt werden können - so auch Hotelzimmer, Garagen oder eben die eigene Mietwohnung.

Wenn Sie ein eigenes Einfamilienhaus bewohnen oder eine Eigentumswohnung besitzen, kommt der Schutz von Mietsachschäden nicht zum Tragen, da Sie diese Objekte ja nicht angemietet haben, sondern sich in Ihrem Eigentum befinden. Solche Schäden nennen sich Eigenschäden und sind in keiner Hundehaftpflicht enthalten.

Schadenbeispiele von Mietsachschäden durch Hunde

Hier zwei echte Schadenbeispiele unserer Kunden:

Beispiel 1 – bewegliche Gegenstände

Sie mieten sich für Ihren Sommerurlaub ein Ferienhaus an der Ostsee. Ihr Hund ist natürlich wie immer dabei. Am ersten Abend beschließen Sie nach der langen Anreise in ein Restaurant zu gehen. Ihr Hund bleibt zu Hause und soll es sich auf seinem Kissen gemütlich machen. Doch leider kehren Sie am späteren Abend in Ihr Ferienhaus zurück und Ihr Hund hat sich auf den Teppichen im Wohnzimmer mehr als nur erleichtert. Die Teppiche sind nicht mehr zu reinigen und müssen vernichtet werden.

Der Vermieter stellt Ihnen bei der Abreise 900 Euro in Rechnung.

Beispiel 2 – unbewegliche Gegenstände

An einem schönen Sommertag gehen Sie kurz zum Supermarkt um die Ecke - Ihr Hund bleibt so lange in der Mietwohnung zurück. Sie treffen noch eine Freundin und trinken kurz einen Kaffee. Für den Hund normalerweise überhaupt kein Problem. Es ist ja nur eine gute Stunde. Doch zur gleichen Zeit bekommt Ihr Nachbar Besuch, der eine läufige Hündin mitbringt und diese macht es sich auf dem Balkon nebenan bequem. Da gibt es für Ihren Hund kein Halten mehr und er kratzt wie wild an der Eingangstür aus Holz. Nachdem er dort nicht durch kommt, macht er sich an der Tür zum Wohnzimmer zu schaffen, um von dort über den Balkon zu der überaus wohlriechenden Hundedame zu gelangen. Auch die Wohnzimmertür samt Zarge und Tapete kann Ihrem Hund kaum standhalten. Bei Ihrer Rückkehr sehen Sie den Schaden und Ihr Vermieter verlangt von Ihnen den Ersatz einer Eingangstür, der Zimmertür und der Erneuerung der zerkratzten Wände.

Der Schaden beläuft sich auf 2.500 Euro.

Es können so schnell unvorhergesehene Schäden eintreten, an die Sie gar nicht denken. Daher ist der Einschluss von Mietsachschäden so enorm wichtig.

Welche Arten von Mietsachschäden gibt es in der Hundehaftpflicht?

Junder Hund verursacht einen Mietsachschaden

Es gibt zwei Arten von Mietsachschäden:

  • an unbeweglichen Gegenständen wie Gebäude, Wände, Türen – also alles das, was Sie bei einem Auszug aus der Mietwohnung nicht mitnehmen.
  • an beweglichen Gegenständen wie Möbel, Technik etc.

Wenn Sie in einer Mietwohnung wohnen, gehört Ihnen die Einrichtung in der Regel selbst. Aber die Wände, Fußböden, Türen evtl. auch die Einbauküche sind Eigentum des Vermieters. Hier ist also der Schutz von Mietsachschäden an unbeweglichen Gegenständen wichtig.
Sollten Sie aber eine möblierte Wohnung gemietet haben, sind hier die Mietschäden an beweglichen Gegenständen wichtig. Denn die Einrichtung ist dann auch Eigentum des Vermieters.
Dies gilt auch für gemietete Ferienwohnungen, Ferienhäuser oder Hotelzimmer. Auch hier ist die Einrichtung gemietet und sollte mitversichert sein.

Weiterführende Informationen

Ein komplexes Thema wirft viele Fragen auf. Erfahren Sie mehr über die Haftpflicht für Hunde:

Wie hoch sind Mietsachschäden in der Hundehaftpflicht versichert?

Die Höhe der Versicherungssumme für Mietsachschäden ist bei jeder Versicherungsgesellschaft individuelle geregelt. Es gibt auch heute noch einige Tarife, in denen der Einschluss gar nicht vorhanden ist.
Bei den meisten Versicherungen sind die Mietsachschäden für unbewegliche Gegenstände bis zur Versicherungssumme des Hauptvertrages mitversichert. Haben Sie also eine Deckungssumme von 5 Mio. Euro, sind auch die Mietschäden bis 5 Mio. Euro häufig versichert. Aber auch hier gibt es immer noch einige Versicherungsgesellschaften, die die Mitversicherung auf 1 Mio. Euro oder weniger reduziert haben.
Beim Einschluss der Mietsachschäden an unbeweglichen Gegenständen wie Möbel, ist der Unterschied unter den Tarifen noch viele extremer. Während bei Premiumtarifen auch hier Schutz bis zur Deckungssumme des Hauptvertrages besteht, haben andere diesen Einschluss entweder gar nicht im Tarif oder auf sehr niedrige Summen wie 30.000 Euro begrenzt.
Hier müssen Sie in jedem Fall auf den Inhalt der versicherten Leistungen Ihrer Hundehaftpflicht achten.

Bei uns haben wir nur noch Tarife im Vergleichsrechner bei denen der Einschluss der Mietsachschäden an unbeweglichen Gegenständen immer enthalten ist.

Hier können Sie Ihr Angebot zur Hundehaftpflicht inkl. Mietsachschäden berechnen:

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Wer schreibt hier?

Ralf Becker ist seit über 25 Jahren leidenschaftlicher Hundebesitzer und führt diverse Hundegruppen in seiner Heimatstadt Düsseldorf. So konnte er seine Leidenschaft im Beruf des freien Versicherungsmaklers anwenden und ist heute der Experte zur Hundeversicherung.
Ralf Becker