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Hundevergiftung: Maßnahmen
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Hundevergiftung: Maßnahmen und Erste Hilfe

Aufgrund der mittlerweile unzähligen Giftanschläge auf Hunde begleitet viele Hundebesitzer stets die Angst und Sorge beim Spaziergang, der eigene Hund könne ebenfalls Opfer einer Vergiftung werden.

Was aber ist zu tun, wenn der Ernstfall eingetreten ist und sich Symptome einer Hundevergiftung bemerkbar machen? Auch wenn Sie nicht sofort einen Tierarzt vor Ort haben, können Sie helfen!

 

Weitere Informationen zur Hundevergiftung

Sie finden hier weitere, interessante Informationen rund um die Hundevergiftung:

Hier haben wir für Sie die ersten Notfallmaßnahmen zusammengestellt:

  • Wickeln Sie ihren Hund in eine Decke oder in ein Kleidungsstück.
  • Sammeln Sie ggfs. Teile vom Gift auf (d.h. Verpackung, Pille, etc.).
  • Kot oder Erbrochenes kann Auskunft über die Vergiftung geben, wenn möglich eine Probe abfüllen.
  • Versuchen Sie, Ruhe und Sicherheit auszustrahlen, um das Tier zu beruhigen. Es braucht seinen ‚Rudelführer‘ in dieser Situation besonders.
  • Konzentrieren Sie sich darauf, die Vitalfunktionen des Tieres (Puls, Atmung) aufrecht zu erhalten, Atemwege frei zu halten und den Transport zum Tierarzt zu bewältigen.

Bei einer Vergiftung in jedem Fall zum Tierarzt!

Auch wenn der Hund sich nach einiger Zeit wieder normal benimmt und die Symptome abklingen, sollte man bei einer Vergiftung immer einen Tierarzt aufsuchen. Einen Tierarzt in Ihrer Nähe finden Sie hier:
www.tierarzt-onlineverzeichnis.de

Für alle Hundebesitzer empfiehlt sich die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs, um auf solche und andere Fälle vorbereitet zu sein. Viele Tierärzte oder auch der ASB bietet Hundebesitzern in ganz Deutschland Kurse für die Erste Hilfe beim Hund an.

Häufig gestellte Fragen zur Hundevergiftung:

Wie kann ich im Garten, beim Gassi gehen und Freilauf vorbeugen?

  • Hund bei Nacht oder Dunkelheit an der Leine führen
  • den Befehl „Aus“ oder „Nein“ perfektionieren
  • den Hund nicht unbeobachtet lassen
  • dem Hund antrainieren, bei Rufen sofort zu kommen
  • über Giftköder-Warnungen informiert bleiben, zum Beispiel durch einen Giftköder-Radar, Zeitungen und andere Hundehalter

Wie kann ich zuhause vorbeugen?

  • wie auch bei Kindern, darauf achten, dass Medikamente nicht in erreichbarer Höhe gelagert werden
  • Reinigungsmittel, Putzwasser und andere Chemikalien nicht unbeaufsichtigt stehen lassen

Wie verhalte ich mich beim Gassi gehen bei bereits vorhandener Giftköderwarnung?

  • Wenn bereits durch Medien (Zeitung, Giftköderwarnungen im Internet etc.) bekannt ist, dass auf einer Strecke Giftköder ausgelegt sind, sollten Sie diese Gegend vorerst meiden, bis die Warnung widerrufen wird.
  • Der Hund sollte während der bedrohlichen Lage ständig unter Beobachtung stehen und nicht frei laufen.
  • Der Hund sollte in unübersichtlichen Situationen niemals vor dem Halter her laufen und das Kommando „Fuß“ gut antrainiert haben.

Ist mein Hund im Falle einer Vergiftung über die Hundekrankenversicherung versichert?

Im Normalfall ist Ihr Hund bei einer Vergiftung über die Hundekrankenversicherung versichert. d.h. die Rechnungsbegleichung beim Tierarzt läuft, wie auch bei Menschen, über die Hundekrankenversicherung. Mehr dazu erfahren Sie unter: Hundekrankenversicherung

Unser Ratgeber erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Sein Inhalt ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und soll keinen Ersatz für professionelle Beratungen oder Behandlungen durch ausgebildete Tierärzte darstellen

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