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Ferienhausversicherung in Deutschland

Egal, ob ein Ferienhaus an der Ostsee oder die Ferienwohnung in den Bergen: in Deutschland wurden noch nie so viele Ferienunterkünfte verkauft wie in den letzten Jahren. So ist der Erwerb einer Immobilie als Urlaubsunterkunft eine lohnende Investition, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.

Sie haben bereits eine Ferienimmobilie in Deutschland erworben und möchten diese nun sicher und kostengünstig absichern? Dann können wir Ihnen mit dem Premiumschutz von der vs vergleichen-und-sparen GmbH für jedes Urlaubsgebiet in Deutschland und für jede Gebäudeart ein attraktives Angebot unterbreiten.

Zusätzlich möchten wir Ihnen Informationen und Tipps aus unserer über 30-jährigen Erfahrung an die Hand geben.

Welche Faktoren sind für einen Erwerb einer Ferienimmobilie in Deutschland wichtig?

Zunächst ist eine Entscheidung maßgeblich: kaufe ich ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung in Deutschland nur für mich selbst oder möchte ich diese auch vermieten? Wenn Sie Ihr Wunschobjekt gefunden haben und dieses nur für sich selbst oder Ihre Familie nutzen wollen, spielen Faktoren wie Lage oder Rentabilität keine Rolle – sie haben Ihr Traumobjekt gefunden und das ist gut so!

Sollten Sie aber mit dem Gedanken spielen, die Ferienunterkunft auch außerhalb von Familie und Freunden zu vermieten, beachten Sie bitte einige der folgenden Punkte:

 

1. Das Ferienobjekt

Das wichtigste an einer Ferienimmobilie ist die Lage des Objektes. Es nutzt Ihnen für die Vermietung wenig,, wenn Sie ein wunderschönes Haus anbieten, dieses aber an einer stark befahrenen Bundesstraße oder an einem Gewerbegebiet liegt. Investieren Sie besser in eine kleine Wohnung in Toplage als in eine große Wohnung in schlechter Lage.

Statistiken belegen, dass die Mieter einer Ferienunterkunft zwischen 30 und 60 Jahre alt sind. Junge Leute investieren ihr Urlaubsgeld oft anderweitig, reisen mit Freunden oder buchen Pauschal-, Bus- oder Zeltreisen. Häufig sind es Familien mit Kindern, die ihren Urlaub in Ferienhäusern oder Ferienwohnungen von privaten Vermietern verbringen. Sie legen Wert auf eine gute Infrastruktur. So sollten Einkaufsmöglichkeiten wie Bäcker oder ein Supermarkt in der Nähe sein.

Gerade im Urlaub hat man etwas mehr Zeit und möchte gerne frühstücken mit frischen Brötchen. Wenn Ihre Gäste aber jeden Morgen erst 10 Kilometer mit dem Auto fahren müssen, kommen diese nicht ein zweites Mal.

Achten Sie auch auf den Ferienort Ihrer Wunsch-Immobilie, gegebenenfalls ist dieser in der Nebensaison wenig ausgelastet. Geschäfte, Einrichtungen und Restaurants können teilweise geschlossen sein und Winterpause machen, dann wird es mit der Vermietung außerhalb der Hauptsaison schwierig. Niemand möchte im Herbst in einem ausgestorbenen Feriendorf Urlaub machen.

Im Sommer ist es in sonnverwöhnten Urlaubsgebieten einfacher, Gäste für die Ferienunterkunft zu begeistern und Buchungen zu erhalten. Die Hauptreisezeit liegt zwischen Juli und September.

Laut www.fewo-von-privat.de – eines der großen Vermietungsportale für Ferienhäuser und Ferienwohnungen im Internet, beträgt die Dauer der Aufenthalte pro Buchung circa eine Woche. Die Wochenmiete beträgt ungefähr 720 Euro in der Haupt- und 590 Euro in der Nebensaison. In den Kosten sind nach oben keine Grenzen gesetzt. So kosten die Top-Unterkünfte auf Sylt in der Hauptsaison bis zu 1.400 Euro pro Tag.

Achten Sie bei einer Besichtigung Ihrer zukünftigen Ferienimmobilie darauf, ob ein Balkon vorhanden ist, beliebt sind eine Süd- oder Westlage. Sollte Ihr Objekt nicht direkt am Meer oder an einem See liegen, freuen sich Gäste darüber, wenn der Balkon groß genug ist, um mindestens zwei Liegen aufstellen zu können.

Hat Ihre Ferienunterkunft eine Toplage, dafür aber eine veraltete Inneneinrichtung und Ausstattung, wie alte Tapeten oder abgesplitterte Fliesen, dann zögern Sie nicht: Diese Dinge können Sie im Laufe der Zeit alle neu gestalten. Aber ein Objekt an der falschen Lage oder ohne Balkon – das lässt sich auch später nicht mehr ändern.

Die besten Vermietungschancen bieten die Gebiete an der Nordsee und Ostsee und im Voralpenland. Eine der beliebtesten Ferienregionen bei deutschen Urlaubern, ist seit Jahren die Ostsee und ihre Inseln, mit abfallend langen und kinderfreundlichen Stränden. Noch vor der Ostsee und den Ostseeinseln liegt nur das Festland an der Nordsee. Auch hier lassen sich gute Vermietungsrenditen erzielen. In den letzten Jahren aufgeholt, haben die Nordseeinseln – sie sind in der Beliebtheit gestiegen. Die Immobilienpreise jedoch ebenso.

Aber auch in einigen anderen Regionen in Deutschland gibt es für die Vermietung von Ferienhäusern und Ferienwohnungen gute Chancen: so ist der Schwarzwald, das bayerische Voralpenland, aber auch die Mecklenburgische Seenplatte ein beliebtes Feriengebiet.

Egal, welches Zielgebiet Sie sich für Ihre Ferienimmobilie vorgestellt haben: Achten Sie auf die Lage am Ort, einen schönen Ausblick und eine ruhige Umgebung, die nicht zu weit von dem nächsten Ort entfernt liegt.

Und wenn Sie Ihr Traum-Ferienobjekt gefunden haben, denken Sie an die richtige Versicherung für Ihr Ferienimmobilie in Deutschland:

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2. Die Kosten der Ferienunterkunft

Mit dem reinen Kaufpreis ist es nicht getan. In Deutschland fallen für Ferienhäuser und Ferienwohnungen wie bei normalen Immobilien, neben Notarkosten und Grunderwerbsteuern, zusätzlich Maklergebühren an. Diese betragen in etwa 10% des Kaufpreises. Die Höhe der Grunderwerbsteuern ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt. Hier ein Beispiel für Steuersätze:

Nordrhein-Westfalen
 
6,5 %
Saarland
 
6,5 %
Schleswig-Holstein
 
6,5 %
Berlin
 
6,0 %
Hessen
 
6,0 %
Sachsen-Anhalt
 
5,0 %
Bremen
 
5,0 %
Thüringen
 
5,0 %
Niedersachsen
 
5,0 %
Mecklenburg-Vorpommern
 
5,0 %
Rheinland-Pfalz
 
5,0 %
Baden-Württemberg
 
5,0 %
Brandenburg
 
5,0 %
Hamburg
 
4,5 %
Bayern
 
3,5 %
Sachsen
 
3,5 %

Bei einem Gebäudepreis von 350.000 Euro kommen so Steuerunterschiede – von Bayern zu Schleswig-Holstein – von über 10.000 Euro zusammen.

Neben den einmaligen Kosten bei einem Gebäude- oder auch Wohnungskauf, müssen Sie auch die anfallenden Festkosten einkalkulieren: Heizung, Wasser, Strom, GEZ, Müllabfuhr, Grundsteuer, Internet, eventuell Zweitwohnsitzsteuer oder für die Hausverwaltung. Diese Kosten können je nach Objektlage nicht unerheblich sein. Wenn Sie z.B. ein Haus in Lübeck, am Timmendorfer Strand, auf Sylt oder auch in Oberstdorf erwerben, erheben die Gemeinden vor Ort eine Zweitwohnsitzsteuer, die sich an dem Mietwert (bei reiner Eigennutzung an dem fiktiven Mietwert) bemisst. Auf Sylt beträgt der Satz 14% bei reiner Eigennutzung eines Objektes. Bei einem angenommenen Mietwert von 52.000 Euro pro Jahr würden dann schon 7.280 Euro Zweitwohnsitzsteuern anfallen.

Hinzukommen noch die weiteren Kosten, die etwa 3,50 Euro/Monat und pro Quadratmeter Wohnfläche betragen. Bei einem 140 Quadratmeter Haus, müssen Sie also pro Jahr etwa 5.900 Euro Nebenkosten einplanen.

Dazu kommen auch noch einige Versicherungen für Ihr Ferienobjekt in Deutschland, die Sie aber über unseren Premiumschutz sehr günstig erhalten:

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Informationen zu einzelnen Feriengebieten in Deutschland

Ferienhaus an der Nordsee

Nordsee

In den letzten Jahren hat sich die Angebotslage im Bereich der deutschen Nordsee sehr verändert. Die „Königin“ unter den deutschen Nordseeinseln hat seit 2008 eine wahre Preisexplosion erlebt. So können Sie Grundstücke in Keitum, am Watt, mit einer Größe von 2.000 Quadratmeter für 15 Millionen Euro erwerben. Mittlerweile ist hier aber eine Grenze erreicht, die wohl nicht viel weiter nach oben reichen wird. Besonders für Objekte in der zweiten Reihe, die keinen direkten Meerblick haben, bröckeln die Preise zum Teil schon wieder.

Auf den weiteren Nordseeinseln stagnieren die Preise auf sehr hohem Niveau, erreichen aber nicht die Werte von Sylt. Aufsteiger ist hier unter anderem Norderney. Hier ziehen die Preise noch stark an. Auf dem Festland ist der Gewinner eindeutig St. Peter-Ording. Die Immobilienpreise für Ferienhäuser und Ferienwohnungen mit Meerblick und Strandnähe erreichen schon bis zu 1,5 Millionen Euro für nicht gerade üppige Gebäude. Etwas besser sieht es in den ruhigeren Ortsteilen aus, die keinen direkten Meerblick haben.

Aber es geht auch anders. Nicht weit vom Meer z.B. in Bredstedt (5 km vor dem Autozugbahnhof nach Sylt in Niebüll) erhalten Sie durchaus Ferienhäuser schon für 200.000 Euro – allerdings dann auch einige Kilometer vom Meer entfernt.

Serie wird fortgesetzt…

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