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Elementarversicherung für Ihr Gebäude

Es hat der Elementarversicherung viel Kraft gekostet: Mit Kyrill, Vincent und Xynthia zogen in den vergangenen Jahren immer wieder schwere Unwetter über das Land, eine Schneise der Verwüstung war die Folge. Ebenso traten zahlreiche Flüsse über die Ufer und sorgten mit ihren Wassermassen für schwere Schäden.

Diese Elementarereignisse haben in denn letzten Jahren zugenommen, allein mit der Gebäudeversicherung lassen sich solche Schäden nicht mehr abdecken. Hier benötigen Sie als Ergänzung die Elementarversicherung. Diese können Sie aber nur in Verbindung mit der Gebäudeversicherung abschließen.

 

Wählen Sie aus unseren Angeboten zur Elementarversicherung

Gebäudeversicherung Hausratversicherung

Wichtiger Schutz mit der Elementarversicherung

Die Elementarversicherung ergänzt mit ihren Leistungen den Umfang der Gebäudeversicherung. Über die klassischen Gefahren wie Feuer, Leitungswasser und Sturm werden hier noch die folgenden Ereignisse mit abgesichert:

  • Überschwemmung, Rückstau
  • Erdbeben, Erdsenkung, Erdrutsch
  • Schneedruck, Lawinen
  • Vulkanausbruch

Elementarschäden sind Naturschäden

Diese Art von Schäden wird durch das Wirken der Natur ausgelöst - Ereignisse, die keinen natürlichen Ursprung haben, sind somit nicht versicherbar. Beispiel: Wenn ein Haus durch den unterirdischen Einsturz von Bergbaustollen abgesenkt wird, handelt es dabei nicht um einen Schaden für die Elementarversicherung. Ein weiteres Beispiel: Wenn der oberirdisch aufgebaute Swimmingpool reißt und die Wassermassen den Garten und anschließend den Keller überfluten, handelt es sich nicht um einen Schaden im Sinne der Elementarversicherung. Die Schadensursache ist nicht naturbedingt.

Der Gesamtverband der deutschen Versicherer hat für die Elementarversicherung ein Zonierungssystem für Überschwemmung, Rückstau und Starkregen (ZÜRS) entwickelt. Hier wird die Gefährdung durch Elementarschäden für die einzelnen Regionen in Deutschland eingestuft. Die vier Gefährdungsklassen drücken die statistische Schadenshäufigkeit aus. Während in der Gefährdungsklasse 1 z. B. ein Hochwasser nur alle 200 Jahre oder seltener auftritt, kommt es in der Gefährdungsklasse 4 durchschnittlich alle 10 Jahre zu einer Überschwemmung. Es ist also relativ schwierig, in der Gefährdungsklasse 4 sein Haus mit einer Elementarversicherung zu schützen.

 

Weitere Informationen zur Elementarversicherung

Sie finden hier weitere, interessante Informationen rund um die Elementarversicherung:

Gefährdungsklassen (GK)

  • GK 1: statistisch einmal in mehr als 200 Jahren Hochwasser
  • GK 2: statistisch einmal in 50 – 200 Jahren Hochwasser
  • GK 3: statistisch einmal in 10 – 50 Jahren Hochwasser
  • GK 4: statistisch einmal in 10 Jahren Hochwasser

In den neuen Bundesländern verfügen viele Hausbesitzer über Verträge aus DDR-Zeiten mit integrierter Elementarversicherung. Diese haben den Vorteil, dass Elementarschäden durchgehend mitversichert sind. Von der Allianz wurden diese Verträge so übernommen, bei den Hochwassereignissen an der Oder (1997) und an der Elbe (2002) bestand also für den größten Teil der Hauseigentümer Versicherungsschutz.

Elementarversicherung - Beispiele


Gefahr Erläuterung / Beispiel
Überschwemmung Starke Regenfälle überschwemmen das Grundstück und das Regenwasser fließt über den außen liegenden Zugang zum Keller die Treppe hinunter. Der Wasserablauf im Boden kann die Wassermengen nicht mehr bewältigen, diese dringen unter der Kellertür ins Gebäude ein.
Rückstau Nach einem Platzregen sind die städtischen Abflussrohre überflutet. Dabei drückt das Wasser in den Keller, obwohl die Rückstausicherung funktionstüchtig war.
Erdbeben Auch in Deutschland ereignen sich Erdbeben. Diese können Gebäudeschäden verursachen wie z.B. umgestürzte Kamine oder Risse in den Hauswänden.
Erdsenkung Durch einen Wasserrohrbruch wird das Gelände, auf dem sich das Haus befindet, unterspült. Dabei senkt sich das Gebäude und es entstehen Risse im Mauerwerk.
Erdrutsch Nach einem starken Unwetter sind Erdmassen vom Hang hinter dem Haus ins Rutschen geraten und haben dabei Teile des Gebäudes umspült und eine Seitenwand eindrückt.
Schneedruck Gerade bei Gebäuden mit Flachdach können größere Schneemassen zu einer großen Belastung der Dachfläche führen. Die Folge ist im schlimmsten Fall der Einsturz des Daches.
Lawinen Niedergehende Schnee- oder Eismassen an Berghängen verursachen an den Gebäuden, die am Fuße des Berges liegen, schwere Gebäudeschäden.
Vulkanausbruch Dieses Risiko ist relativ überschaubar, trotzdem befinden sich in der Eifel zahlreiche noch aktive Vulkane, bei denen Gase austreten. Auch unterirdische Erdbewegungen sind nicht auszuschließen. Diese können zu Gebäudeschäden in der Region führen.
Beschädigtes Haus

Pflichtversicherung gegen Elementarschaden ist nicht geplant

Die Justizminister der Bundesländer haben der Elementarversicherung als Pflichtversicherung im Juni 2015 eine Absage erteilt. Der Vorsitzende der Justizministerkonferenz, Rainer Stickelberger (SPD), äußerte verfassungsrechtliche und europarechtliche Bedenken. Allerdings wollen die Landesjustizminister nun über die Opferhilfe nachdenken. Entschädigt werden sollen Hauseigentümer, die trotz umfangreicher Bemühungen keine Elementarversicherung abschließen können.

 

Damit wird auch deutlich, dass die Elementarversicherung zwar eine freiwillige Versicherung bleibt, Hauseigentümer aber nicht entschädigt werden, wenn sie die Elementarversicherung hätten abschließen können. Ursprünglich haben Verbraucherschützer und auch Politiker gefordert, dass die Elementarversicherung als Pflichtversicherung eingeführt werden soll.

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