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Was Katzen hassen - 6 Dinge, die ihr vermeiden solltet

Launische Katze

Die Stimmungen ihres Stubentigers zu erkennen und einzuordnen, fällt den meisten Katzenbesitzern nach einiger Zeit des Zusammenlebens leicht. Oft bemerkt man aber auch nur, dass der Katze etwas nicht passt, weiß aber nicht genau, welche Laus genau der Mieze über die Leber gelaufen ist. Es gibt aber sechs Dinge, die wirklich alle Katzen hassen.

Streichele mich! Aber nicht zu viel!

So erkennt man erfahrungsgemäß deutlich, ob eine Katze in Ruhe gelassen werden möchte, oder unsere Aufmerksamkeit wünscht. Dass die Stimmung dabei schnell umschlagen kann, hat wahrscheinlich schon jeder von uns einmal erlebt. Den einen Moment genießt die Mieze noch unsere Streicheleinheiten, im anderen demonstriert sie uns mit zuckendem oder gar peitschendem Schwanz, dass sie erst einmal genug vom Streicheln hat. Hier ist also immer eure Aufmerksamkeit gefragt: Fängt der Schwanz eurer Katze beim Streicheln beziehungsweise Kuscheln an zu zucken, ist das ein sicheres Zeichen für euch die Liebkosung einzustellen.

Grobe Berührungen - nein danke!

Ebenso verhält es sich mit zu forschen Berührungen. Mein Freund ist mit Hunden aufgewachsen und hatte in seinem früheren Leben kaum Kontakt mit Katzen. Da war sein Umgang mit meinen vier Wildfängen am Anfang etwas holprig. Wildes durchs Fell fahren und grobes Spiel ist eben nicht Katzensache. Katzen sind Feingeister und wollen zart berührt werden. Und das auch nur, wenn sie es sagen. Zeigt also den Menschen, die euch besuchen, vor allem auch kleinen Kindern, wie eure Katze angefasst werden möchte.

Schmutziges Katzenklo - nicht mit mir!

Katze versteckt sich unter dem Sofa

Es soll Katzen geben, die das Katzenklo aus Protest, wenn es nur einen Tag nicht gereinigt wurde, nicht nutzen. Meine vier Rabauken sind etwas härter im Nehmen, aber ausreizen muss man das Ganze nicht. Als ich es in der Vergangenheit doch einmal verbaselt habe rechtzeitig zu reinigen, ist Ivan auf die Stelle direkt neben der Toilette ausgewichen. Nicht schön für mich – ich habe aber schon von unerfreulicheren Plätzen gehört, die sich die Mieze von Freunden für ihr Geschäft gesucht hat– aber ein sicheres Zeichen, dass dem Kater das schmutzige Klo nicht genehm war. Also Obacht, ein auf Dauer ungepflegtes Katzenklo macht weder die Mieze noch euch froh. Man denke nur daran, wie man es selbst empfindet, wenn man auf eine nicht gereinigte Raststätten-Toilette zurückgreifen muss. Schön ist anders.

 

Altes, verdorbenes oder zu kaltes Futter

Hier können wir wieder von uns auf unsere Stubentiger schließen. Wer mag schon verdorbenes Essen? Abgesehen davon, dass gerade Katzen sehr empfindlich auf nicht mehr frisches Futter reagieren. Also entweder ihr packt Klarsichtfolie über die Futterreste und dann ab damit in den Kühlschrank oder ihr füttert mehrere, kleinere Portionen am Tag, so dass keine Reste bleiben. Klar, dass ist für Berufstätige nur schwer möglich. Sonst bleibt nur Wegschmeissen. Gerade jetzt bei den warmen Temperaturen sollten angebrochene Futterdosen ebenfalls in den Kühlschrank. Denkt daran, sie mindestens 30 Minuten vorm Füttern rauszunehmen. Kaltes Futter hat keine Katze gern.

Lärm und Stress machen krank

Katzen hassen Lärm. Laute Musik, laute Menschen oder Baulärm. Sie haben eben nicht nur sehr gut funktionierende Ohren, sie sind sehr empfindsame Wesen. Viele Katzen begegnen ruppigen Menschen, Radau und Unruhe deshalb schreckhaft. Nehmt ihr hier keine Rücksicht, kann das bleibende Auswirkungen auf die allgemeine Stimmung eures Stubentigers haben. Habt ihr zum Beispiel für längere Zeit die Handwerker im Haus, ist es sinnvoll das Tierchen in einem Raum so weit wie möglich vom lauten Geschehen zu halten und ihm besonders viel eurer Aufmerksamkeit zu schenken.

Hallo? Hier bin ich! Eine Katze ist nicht zum Ignorieren da

Klar hat jeder mal einen anstrengenden Tag, so dass man dem kätzischen Mitbewohner vielleicht nicht die Streicheleinheiten zukommen lässt, die er sonst gewohnt ist. Das solltet ihr aber nicht zur Gewohnheit werden lassen. Unsere Stubentiger entscheiden nun einmal selbst, wann sie geherzt werden wollen, wie oft sie das wollen und wann sie eure ganze Aufmerksamkeit wünschen. Dies zeigen mir meine Miezen jeden Tag, wenn ich von der Arbeit komme, indem sie sich minutenlang an meinen Beinen reiben. Wenn ich ihnen nicht die nötige Aufmerksamkeit zukommen lasse, sie nur kurz streichele oder gar ganz ignoriere, versuchen sie erst einmal alles, um mein ganzes Interesse zu bekommen. Ivan schmeißt sich dann vor meinen Füßen auf den Rücken und will am Bauch gekrault werden. Shanti springt auf die Sessellehne, wenn ich nach der Arbeit noch telefonieren muss und stupst mich mit ihrer Pfote an. Sie will jetzt gestreichelt werden. Und ja, das muss genau jetzt sein. Wenn ihr auf so eindeutige Zeichen, wie bei der Forderung nach Aufmerksamkeit eurer Katze keine Reaktion zeigt, kann das bei eurer Mieze richtig schlechte Stimmung erzeugen.

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