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Warum sollten Pferde nicht auch mal spielen?

Pferde und spielen: Passt das zusammen? Ja, natürlich, denn Pferde haben einen sehr ausgeprägten Spieltrieb. Gut, dieser macht sich nicht sehr häufig bemerkbar. In der Regel steht unser großer Partner gemütlich auf der Weide, kaut Gras und Heu und lustwandelt mit den anderen Artgenossen herum.

Dabei kann es aber auf der anderen Seite zu Problemen kommen, wenn einzelne Pferde oder auch Dein Pferd nicht regelmäßig ausgelastet sind. Denn auf der Weide sind Kabbeleien unter den Pferden nicht zu vermeiden, wenn sich Langeweile unter ihnen breitmacht. Das ist tatsächlich wie bei kleinen Kindern oder auch Hunden. Kommt Langeweile auf, fliegen unter Gleichgesinnten oftmals die Fetzen.

Spielendes Pferd mit dem Ball

Die Pferdehaftpflicht gibt Dir Sicherheit

Ob unterwegs, auf der Weide oder im Stall: Kommt jemand oder etwas durch Dein Pferd zu Schaden, musst Du dafür geradestehen. Eine Pferdehaftpflicht ist deshalb immer sinnvoll.

Spielen als Alternative zum Ausreiten

Nun können wir nicht bei jeder Gelegenheit die Zügel in die Hand nehmen und unser Pferd immerzu auspowern. Manchmal fehlt dazu einfach die Zeit, der Regen macht es ungemütlich und in der kalten Jahreszeit weht uns eisige Luft um die Nase. Gut, dagegen hilft wetterfeste Kleidung, die Motivation zum Ausreiten ist aber dadurch nicht wirklich höher. Genauso kann es passieren, dass im Sommer die Temperaturen einfach zu hoch für einen anstrengenden Ausritt sind. Also, ab zum Pferd und es auf spielerische Art und Weise beschäftigen. Das ist ein gutes Gegengewicht zu den gemeinsamen Ausritten, weil Spielen die Reiter-Pferd-Beziehung durchaus stärkt. Außerdem führt das gemeinsame Spiel dazu, dass die Pferde wesentlich motivierter und auch leistungsbereiter sind.

Wie spielen Pferde untereinander?

Wenn wir nicht selbst das Spiel vorgeben, sollten wir einfach mal beobachten, wie sich die einzelnen Tiere untereinander verhalten. Vor allem Jungpferde und Fohlen toben gerne miteinander herum, wogegen es bei Hengsten und Wallachen schon mal ein bisschen härter zugehen kann. Dagegen sind Stuten eher gemächlich und laufen gemeinsam. Irgendwie erinnert uns das dann an uns Menschen. Es scheint doch überall gleich zu sein.

Worauf müssen wir beim Spielen mit unserem Pferd achten?

Grundsätzlich geht die Sicherheit vor. Nicht übertrieben, denn wenn das Pferd keine Lust mehr hat oder sich womöglich bedrängt fühlt, kann es auch mal austreten und wir holen uns dabei im wahrsten Sinne des Wortes eine blutige Nase oder noch mehr ab. Pferde müssen die Rangordnung kennen und wir müssen uns mit einem gewissen Abstand schützen können. Versucht das Pferd, die Rangordnung zu kippen, müssen wir das Spielen beenden. Das ist dann der Fall, wenn unser Pferd mit angelegten Ohren auf uns zugeht und versucht, nach uns zu schnappen.

Pferd im Wasser

Können Pferde Wasserratten sein?

Klar, denn in der freien Wildbahn nutzen Wildpferde Wasserstellen nicht nur zum Trinken, sondern sie wälzen sich darin auch herum. Das ist natürlich nichts für den Winter, aber im Sommer ist ein solches Spielchen schon eine willkommene Abwechslung gegen die Hitze. Dafür eignen sich große Pfützen, ein Bach, der einen festen Untergrund aufweist, oder im Zweifelsfall mal ein altes Planschbecken. Wobei das Planschbecken nach zwei, drei Bädern in den Müll kann. Auf der anderen Seite sind diese Dinger aber auch nicht wirklich teuer.

Können Pferde den roten Teppich ausrollen?

Warum nicht? Mit ein bisschen Ausdauer und Training ist es ohne weiteres möglich, dass Dir Dein Pferd den Teppich ausrollt. Dabei soll der Spaßfaktor im Vordergrund stehen. Hast Du einen alten Teppich zu Hause? Nicht zu breit und vielleicht 2 Meter lang? Dann nimm diesen doch mal mit zu Deinem Pferd. Leg den Teppich zusammengerollt Deinem Pferd vor die Nase. Der Clou: Vorher hast Du ein Leckerchen darin versteckt. Dazu bietet sich beispielsweise eine Möhre an.

Wenn jetzt Dein Pferd den Teppich anstupst, so dass er sich ein Stück abrollt, dann lob Dein Pferd. Animiere es, immer weiter den Teppich abzurollen. Gib dazu immer ein bestimmtes Kommando, das für Dein Pferd schnell erfassbar ist. Nach ein paar weiteren Stupsern entdeckt Dein Pferd die Belohnung und wird sie genüsslich verzehren. So kannst Du locker eine Stunde damit verbringen, Deinem Pferd das Ausrollen beizubringen und das immer mal zu wiederholen.

Einen Steg selber bauen

Wie gut kann Dein Pferd durch ein Hindernis balancieren? Probiere es aus. Leg dazu mit zwei langen Brettern oder mehreren Brettern hintereinander eine Gasse auf den Boden. Diese kann ruhig zuerst einen Meter breit sein. Führe Dein Pferd dort hindurch, so dass es erkennt, dass es davor keine Angst haben muss. Wiederhole die Lektion mehrmals und auch mal ohne Führen an der langen Leine oder am Halfter. Dein Pferd muss auf Deine Körpersprache reagieren, um durch die Gasse zu gelangen. Zeigt Dein Pferd dabei genug Sicherheit, kannst Du die Gasse immer ein Stück verengen. Irgendwann ist sie vielleicht noch 20 Zentimeter breit, aber Dein Pferd läuft durch, ohne mit den Hufen anzustoßen. Das ist nebenbei auch eine gute Vorübung, damit sich Dein Pferd sicher auf schmalen Pfaden draußen in der Natur bewegen kann. Zudem dient dieses Spiel auch als Vorbereitung für andere mögliche Hindernisspiele.

Mit dem Pferd auf den Abenteuer-Spielplatz?

Pferd

Für uns war in der Kindheit der Abenteuer-Spielplatz unverzichtbar. Wir konnten dort klettern, hangeln, mit Seilen über Gräben springen und vieles mehr. Was liegt da näher, als unserem Pferd auch einen Spielplatz zu ermöglichen? Nun klappt das natürlich nicht, indem Du mit Deinem großen Freund auf den Spielplatz für die Kinder gehst. Aber mit ein bisschen Fantasie kannst Du für Dein Pferd jede Menge Abwechslung und ein paar Herausforderungen schaffen. Vielleicht tun sich sogar ein paar Pferdefreunde zusammen, damit Ihr gemeinsam einen kleinen Parcours anlegen könnt.

Dazu benötigst Du ein paar Baumstämme, die Du entweder auf den Boden nebeneinander legst oder über einen kleinen künstlich angelegten Graben. Wichtig ist, dass die Stämme dicht beieinander liegen und von außen mit Keilen gegen das Wegrollen gesichert sind. Die Baumstämme sollten nicht zu dick sein. Es reichen schon 20 Zentimeter Durchmesser. Führe Dein Pferd zunächst am Strick vom Boden aus über die Hindernisse. Gewinnt es Vertrauen, kannst Du irgendwann zusammen mit Deinem Liebling das Hindernis auch im Sattel überwinden. Positiv dabei: Für Dein Pferd ist diese Aufgabe eine gute Herausforderung, es muss mitdenken, Mut aufbringen und auch die nötige Balance entwickeln. Ein Spiel, das sich regelmäßig wiederholen lässt.

Können Pferde Fußball spielen?

Sagen wir mal so: Für die Champions League wird es wahrscheinlich nicht reichen. Für Abwechslung auf der Weide aber allemal. Fußballspielen kann zu einem echten Highlight werden. Natürlich eignet sich dazu nicht ein echter Fußball, sondern von der Größe eher ein Gymnastikball. Nun sind Pferde etwas scheue Tiere und benötigen Zeit, sich an das große Ding auf der Weide zu gewöhnen. Es reicht, wenn der Ball zu Beginn in der Nähe der Futterstelle liegt – in Sichtweite reicht aus. Rück den Ball immer näher heran. So wird Dein Pferd nach kurzer Zeit feststellen, dass der Ball keine Bedrohung darstellt. Wichtig dabei ist: immer kräftig loben. So gewinnt Dein Pferd Vertrauen und kann zusammen mit Dir mit dem Ball spielen. Wer weiß, vielleicht lernt Dein Pferd dabei sogar, den Ball zu Dir zurückzukicken, wenn Du ihn zu Deinem Liebling hinrollst.

Salvatores Hütchenspiel für Pferde

Kennst Du noch Salvatore? In den frühen Sendejahren eines Kölner Privatsenders hat er im Vorabendprogramm die Zuschauer immer mit seinem Hütchenspiel beglückt. Das kannst Du mit Deinem Pferd auch machen. Dazu reichen Eimer oder ausgemusterte Pylonen. Stell ein Hütchen vor den Augen Deines Pferdes auf und leg eine Belohnung darunter. Für das Pferd ist schnell klar: Ich muss das Dingsda umstoßen, damit ich an das Leckerchen komme. Das klappt schnell: Mit ein paar kräftigen Worten des Lobes weiß Dein Pferd, was zu tun ist.

Geh nun einen Schritt weiter: Stell drei Eimer oder Pylonen auf und lass Dein Pferd beobachten, wo Du das Leckerchen versteckst. Gelingt es Deinem Pferd, es auf Anhieb zu finden, ist das ein tolles Erfolgserlebnis. Liegt Dein Pferd falsch, wiederhole die Übung einfach. Probiere mal, ob Du Handzeichen einbauen kannst, auf die Dein Pferd reagiert. So kannst Du Dein Pferd unter Umständen zum richtigen Eimer dirigieren.

Pferd

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Polo mit dem Besen

Mal eine Mischung aus zwei Spielen mit dem Schläger: Polo und Cricket. Was die Engländer können, schaffen wir mit unserem großen Liebling alle Male. Allerdings lassen wir es dabei etwas gemächlicher angehen. Soll ja auch Spaß machen. Dazu stellen wir einfach auf der Weide zwei Stangen auf, die die Begrenzung eines Tores darstellen sollen. Dazu verwenden wir für einen kleinen Parcours noch jede Menge Hütchen, Pylonen oder andere Gegenstände, die wir ohne weiteres als Begrenzung des Parcours wahrnehmen können.

Jetzt geht es ab in den Sattel und dann nimmst Du den Besen in die Hand. Du dirigierst Dein Pferd nun durch den Parcours und musst einen großen Ball mit dem Besen bis zum Tor treiben. Dabei bist natürlich in erster Linie Du gefordert, Dein Pferd richtig zu dirigieren. Dein großer Freund lernt dabei aber, dass der schwingende Besen nicht gefährlich ist. Das schafft Vertrauen. Übrigens, Du kannst Dein Pferd ja auch mal gegen den Ball treten lassen, wenn Du kurz vor dem Ziel bist. Für jeden Kick lobst Du Dein Pferd. Stopp einfach mal die Zeit und lass auch andere Pferdefreunde gegen Dich antreten. Mal sehen, wer die beste Zeit herausholt.

Etwas für die Reithalle: Reise nach Jerusalem

Ein Spiel-Klassiker aus vergangenen Tagen, der für jede Menge Bewegung und Spaß sorgt. Die Reise nach Jerusalem ist ganz einfach. In der Reithalle stehen in der Mitte Stühle. Dabei ist es ein Stuhl weniger als Teilnehmer beim Spiel mitmachen. Entweder über die Anlage der Reithalle oder eine mobile Box könnt Ihr Musik abspielen. Ein Spielleiter wird benötigt, der die Musik unterbricht. Dann müssen alle Teilnehmer versuchen, sich einen Stuhl in der Mitte zu ergattern. Was hat das jetzt mit Pferden zu tun?

Ganz einfach: Zu Fuß ist die Reise nach Jerusalem ja ein Leichtes. Immer nur um die Stühle herumrennen. Hoch im Sattel ist das Spiel aber schon ein bisschen anspruchsvoller. Nämlich weil die Reiter beim Abbruch der Musik erst einmal aus dem Sattel und vom Pferd herunter muss, um einen Stuhl zu ergattern. Dabei kommt es nämlich auch noch drauf an, in welchem Abstand das Pferd sich gerade von der Stuhlgruppe befindet. Könnte also ein bisschen chaotisch werden, ist aber dennoch mit jeder Menge Spaß verbunden.

Zum Schluss die Hausarbeit: Wäsche aufhängen mit dem Pferd

Nein, natürlich meinen wir damit nicht, dass Du mit Deinem Pferd im heimischen Garten ab sofort Deine Wäsche hoch zu Ross aufhängen sollst. Das würde auch rätselnde Blicke der Nachbarn hervorrufen. Vielmehr soll es ein Spaßfaktor sein, der Deine, aber auch die Konzentration Deines Pferdes fordern soll. Dazu spannst Du auf der Weide an zwei Stangen eine Wäscheleine. Ein paar alte Klamotten, eine hohe Tonne, Wäschekorb und Wäscheklammern, fertig ist die Vorbereitung. Die Wäscheklammern nimmst Du in einem Säckchen zu Dir. Der Wäschekorb kommt an einer Seite der Wäscheleine auf die Tonne. Nun musst Du Dir ein Kleidungstück aus dem Korb nehmen und vom Sattel aus dieses an die Wäscheleine hängen. Nicht drüber legen, sondern mit den Klammern befestigen.

Dann geht es wieder zurück und Du holst das nächste Kleidungsstück. Dazu musst Du Dein Pferd genau dirigieren, denn eine Leine ist ja nicht unendlich lang und alle Kleidungsstücke müssen ja aufgehängt werden. Insgesamt bietet das Spiel eine Menge Abwechslung für Deinen großen Freund und ist eine gute Alternative zum täglichen Ausreiten. Hinzu kommt die enge Zusammenarbeit zwischen Pferd und Reiter, die dazu dient, die Verbindung und das Vertrauen zu stärken.

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