eKomi-Siegel
4.8 / 5

Sie befinden sich hier:
  1. Startseite
  2. Blog
  3. Urlaub mit Hund
 

Urlaub mit Hund - Stressfrei im Auto unterwegs

Pärchen mit dem Hund im Wohnmobil unterwegs

Nachdem wir vor zwei Wochen über die verschiedenen Betreuungsmodelle geschrieben haben, die ihr zur Auswahl habt, wenn ihr mal ohne eure Fellnase in den Urlaub fahren wollt, möchten wir euch nun ein paar Tipps an die Hand geben, wenn ihr vorhabt, die schönsten Tage im Jahr gemeinsam mit eurem Vierbeiner zu verbringen.

Sind wir einmal ehrlich: Kaum jemand von uns möchte in den Ferien auf seinen geliebten Vierbeiner verzichten. Wenn Urlaub – dann mit Hund! Entweder in einem hundefreundlichen Hotel, vorzugsweise aber in Ferienwohnung oder -haus oder es geht gleich ab auf den Campingplatz.

Urlaub mit Hund - Deutschland ist Reiseland Nummer 1

Urlaubsländer wie Holland, Kroatien, Dänemark oder Frankreich sind sehr hundefreundliche und bieten ein umfangreiches Angebot an Ferienhäusern und -Wohnungen, in denen unsere vierbeinigen Freunde willkommen sind. Oder warum nicht in Deutschland Urlaub machen? Ob Lüneburger Heide oder Nord- und Ostsee, Deutschland zählt zu den beliebtesten Urlaubsländern, und hat einiges zu bieten. Die Anfahrtsdauer hält sich in Grenzen und das Klima ist normalerweise erträglich für unsere felligen Familienmitglieder. Schaut mal bei hundeurlaub.de, die haben eine riesige Auswahl an tollen Feriendomizilen für euch und eure Fellnasen.

Auto ist das rücksichtsvollste Fortbewegungsmittel

Als Fortbewegungsmittel bietet sich für diese Länder natürlich das Auto an. Und das ist mit Sicherheit das angenehmste Verkehrsmittel für unsere Vierbeiner. Wir können selbst bestimmen, wann, wo und wie häufig wir Pausen einlegen und wenn das Autofahren für eure Fellnasen bereits Alltag ist, fühlen sie sich hier ja auch dementsprechend wie zuhause, wenn sie Kuscheldecke und Lieblingsspielzeug zum Zeitvertreib dabei haben.

Das gemeinsame Reisen mit Hund bedarf jedoch einiger Vorbereitung. Im Folgenden geben wir euch ein paar Tipps was es vor und während der Fahrt mit Auto in den Urlaub zu beachten gilt.

Bevor es losgeht

Europäischer Heimtierausweis

diesen benötigt eure Fellnase immer wenn ihr sie mit ins Ausland nehmt. Er wird von einem von der zuständigen Behörde dazu ermächtigten Tierarzt ausgestellt und enthält folgende Informationen:

  • Beschreibung des Hundes (Name, Rasse, Geschlecht und Farbe)
  • Namen und die Adresse des Halters
  • Geburtsdatum des Tieres (wenn bekannt)
  • Nachweis über alle durchgeführten Impfungen, v.a. die Tollwutimpfung
  • Chip-Identifizierung
Einreisebestimmungen

Wenn es ins Ausland gehen soll, beschäftigt euch rechtzeitig mit den Einreisebestimmungen des jeweiligen Landes. Vergesst nicht euch auch die Bestimmungen der Länder anzusehen, die ihr durchfahrt.

  • Aktuelles Gesundheitszeugnis: wird von einigen Ländern bei Einreise (Bulgarien, Italien oder das Vereinigte Königreich u.a) verlangt.
  • Impfungen: Informiert euch über die in eurem Urlaubsland geforderten Impfungen und macht ggf. rechtzeitig einen Termin beim Tierarzt.
  • Leinen- und Maulkorbpflicht: Manche Länder sind hier sehr streng. So besteht bspw. in Österreich Leinenpflicht auf öffentlichen Plätzen und Maulkorbpflicht in allen öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • Einreise von Listenhunden: Länder wie u.a. Frankreich verbieten die Einreise sogenannter Listenhunde.
Tierarzt

Mache früh genug einen Termin, um Reiseziel und Urlaubsart mit ihm zu besprechen. Manche Fellnasen vertragen das Autofahren nicht so gut oder werden mit der Zeit unruhig. Ihnen kann mit entsprechenden (natürlichen) Medikamenten die Autofahrt angenehmer gestaltet werden.

Tierarzt vor Ort:
Notiert euch für alle Fälle die Adresse eines ortansässigen Tierarztes.

Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes

Hier könnt ihr euren Vierbeiner registrieren. Falls er einmal abhandengekommen ist, lässt er sich leichter wiederfinden. Allerdings muss der Hund für die Registrierung gechipt oder tätowiert sein.

Anmeldung beim Urlaubsdomizil

Ob Ferienhaus, Hotel oder Apartment – Überprüft vorab, ob eine spezielle Anmeldung eures Vierbeiners nötig ist.

Hundehaftpflicht

Falls ihr noch keine habt, solltet ihr auf jeden Fall vor Reiseantritt eine abschließen. Legt hierbei besonderes Augenmerk auf die Bestimmungen für Versicherungsschutz im Ausland und den Einschluss von Mietsachschäden.
Hundehaftpflicht

Denkt daran eine Kopie des Versicherungsscheines und die Telefonnummer der Versicherung einzupacken.

Utensilien für das Wohlbefinden eures Vierbeiners

damit er sich in seinem mobilen Zuhause auch wie daheim fühlt, denkt an:

  • Körbchen
  • Schmusedecke
  • Spielzeug
  • Futter in ausreichender Menge
  • Leckerli und Kauknochen
  • und natürlich Futter- und Wassernapf.
  • Hunde-Erste-Hilfe-Set: für kleinere Wehwehchen sollte es immer dabei sein.
  • Sonnenschutz und Sonnencreme: damit die Nase nicht rot wird.
  • Plastiktüte und Schaufel: sodass ihr unterwegs immer hinter ihm herräumen könnt.
  • Dosenöffner: ist einfach praktisch.
  • Bringt am Halsband eine Marke mit eurer Heimat- und Urlaubsadresse sowie der Telefonnummer an. Im Falle des Falles habt ihr so die besten Chancen, dass euer Hund identifiziert und wieder zu dir zurückgebracht wird.
  • Trinkflasche: gefüllt mit frischem Wasser für die Fahrt.
 
Der Hund ist im Auto gut gesichert

Sicherheit beim Transport

Das Thema Sicherheit ist ein wichtiger Punkt beim Autofahren mit Hund. Ein ungesichertes Tier wird leicht zum sich selbst und andere gefährdenden „Wurfgeschoss“. Die zuverlässigste Transportlösung ist eine stabile Hundebox, die entweder zwischen Vorder- und Rücksitz gestellt wird oder im Kofferraum Platz findet.

Eine weitere Option ist der Hundegurt für den Rücksitz. Sein Vorteil ist die leichte Handhabung. Die Verletzungsgefahr ist für den Vierbeiner bei schweren Zusammenstößen jedoch größer.

"Lasst euch im Zweifelsfall im Fachhandel beraten, welche Sicherheitsmaßnahme für euch und euren Vierbeiner die Beste ist."

On the road

  • Fahrt am besten nachts oder frühmorgens los. So vermeidet ihr größere Staus. Auch sind besonders im Sommer die Temperaturen in den Morgen- oder Abendstunden noch angenehmer.
  • Um Erbrechen und Übelkeit vorzubeugen, solltet ihr eurer Fellnase mindestens vier Stunden vor der Abreise sowie während der Fahrt nichts zu Fressen geben. Keine Sorge, ein bisschen Fasten hat noch keinem Vierbeiner geschadet.
  • Achtet darauf, dass ihr alle zwei bis drei Stunden eine Pause macht, in der eure Fellnase zu Trinken und etwas Auslauf bekommt. Während der Pausen nehmt ihr sie unbedingt an die Leine.
  • Meidet Stauzonen. Fahrt dann lieber die nächste Ausfahrt raus und geht eine Runde mit dem Vierbeiner. Vorwärts geht es ja gerade sowieso nicht.
  • Achtet darauf, dass euer haariger Beifahrer keine Zugluft abbekommt. Er kann sich sonst leicht eine Bindehaut- und Mittelohrentzündung zuziehen. Nicht ständig die Klimaanlage auf Hochtouren laufen zu lassen, versteht sich von selbst.
  • Auf bergigen Strecken kann auch euer Vierbeiner mit Druck auf den Ohren zu kämpfen haben. Achtet darauf, ob er häufig gähnt oder hechelt. Damit versucht er den Druck auszugleichen. Ein Kauknochen wirkt dem entgegen – das Kauen beseitigt den Ohrendruck.
  • Falls ihm einmal langweilig wird, haltet sein Lieblingsspielzeug bereit.
Icon Anführungszeichen

Wir wünschen euch und eurem Vierbeiner eine gute und sichere Reise!

Schreibe einen Kommentar

Kommentar:
Name:
E-Mail-Adresse: