Spaß im Herbst für Hund und Herrchen – Gute Tipps für Sie

Hund in einem Laubhaufen

Mit dem Hund ist einfach alles anders: Wir stehen früh auf, um mit unserem Liebling Gassi zu gehen. Wir teilen unser Sofa oder in manchen Fällen sogar unser Bett mit dem vierbeinigen Liebling. Und wir fangen an, Jahreszeiten aus einem völlig anderen Licht zu betrachten.

Nun bringt der Herbst auf den ersten Blick für so manchen nicht viel Schönes. Regen, aufkommende Kälte, frühe Dämmerung – was sollen wir daran toll finden? Doch der Herbst hat auch durchaus seine Vorzüge, aber lesen Sie einfach selbst.

Wenn die Pfütze interessanter als der Badesee ist

Haben Sie auch mal versucht, mit Ihrem Hund an einem See baden zu gehen? Im Sommer ist das eine der wenigen Möglichkeiten, Ihren Liebling zu erfrischen. Dazu muss er aber erst einmal ein paar Strapazen auf sich nehmen. Das fängt schon mit der Fahrt im überhitzten Auto an. Schließlich liegt der Badesee ja nicht mal eben vor der Haustür. Es nimmt also schon eine Menge Zeit in Anspruch. Wie sieht es dagegen mit den Vorlieben Ihres Hundes bei Regen und vor allem im Herbst aus? Sind da nicht überall Pfützen, in denen er sich so herzhaft suhlen kann? Gut, in der Stadt ist das nicht der Fall, dafür müssen Sie raus ins Grüne – oder besser gesagt, ins Braune – zumindest was die Farbe der Bäume angeht. Wenn Ihr Liebling in der Pfütze so richtig herumtobt, dann werden seine Augen leuchten. Zugegeben, das anschließende Reinigen ist für Sie zwar ein mehr als lästiges Übel, dafür hat Ihr Liebling aber seinen Spaß gehabt. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass er nicht aus der Pfütze trinkt – es drohen hier schwere Erkrankungen durch Keime und Bakterien.

Im Straßencafé ist es wunderbar leer

Haben Sie schon mal versucht, auf Ihrer Gassirunde bei sommerlichen Temperaturen mit Ihrem Liebling einen Platz im Straßencafé zu ergattern, um einfach mal einen Café au Lait oder eine andere Leckerei zu schlürfen? Dann werden Sie schnell gemerkt haben: In den beliebten Läden haben sich schon andere Hunde breit gemacht und in den weniger beliebten Bars und Kneipen ist kein Platz für Ihren Liebling. Das sieht zur Herbstzeit ganz anders aus. Jetzt ist Platz. Kein normaler Mensch traut sich bei windigem Wetter nach draußen. Vielleicht noch in die Stadt, aber sicherlich nicht ins Café. Das ist jetzt Ihre Chance: Wenn Sie mit Ihrem Liebling genug in der Stadt gebummelt haben, dann freuen Sie sich jetzt auf eine freie Platzwahl im Bistro oder Café. Lassen Sie Ihren Hund zu Ihren Füßen liegen und schenken Sie der Bedienung Ihr freundlichstes Lächeln, wenn sie draußen bei Wind und Wetter die Bestellung für Sie aufnimmt und Ihrem Vierbeiner ein Schälchen Wasser hinstellen darf. Das Gefühl, mit Ihrem Liebling hier der Chef zu sein: absolut unbezahlbar.

Ab ins Herbstlaub

Wir haben als Kinder nur darauf gelauert: Der Nachbar hat an der Straße gerade den Gehweg von Laub befreit und war er verschwunden, schwupp, waren wir da: Und zwar in seinem frisch aufgeschütteten Laubhaufen. Das macht natürlich nicht nur Kindern Spaß, sondern auch unseren Hunden. Vor allem, wenn wir ein Spielzeug darin verstecken, fliegt das Laub nur so auseinander, dass wir nicht schnell genug in Deckung gehen können. Fairerweise sollten Sie dafür aber nicht den Laubhaufen des Nachbarn nehmen. Eine Anhäufung von Laub auf dem Feld oder auf einem Waldweg reicht ja auch aus. Hier können Sie auch Gegenstände verstecken, die Ihr Liebling mit Freude dort herausziehen wird. Nebenbei: Vermeiden Sie den Laubhaufen an der Straße. So mancher Hundehalter entsorgt das Häufchen seines Hundes nicht mehr mit dem Kotbeutelchen im Müll, sondern schmeißt diesen direkt in den Laubhaufen. Sieht ja keiner. Bis auf Ihren Liebling. Wenn er darin tobt, reißt garantiert der verborgene Beutel auf und Ihr Hund verlässt den Laubhaufen mit einem etwas unangenehmen Geruch. Da ist also eine gründliche Reinigung angesagt.

Freie Baumwahl für Ihren Liebling

Parks und Gärten sind im Sommer in der Regel überfüllt mit Familien und kleinen Kindern und jeder Menge Picknickdecken. Vor allem schattenspendende Bäume sind schnell okkupiert. Wo soll Ihr Hund nun mit seinen Artgenossen kommunizieren? Die Bäume sind belegt, die Wiese zugepflastert mit Menschen. Das ist für Ihren Liebling in etwa so, als wenn Sie für ein paar Stunden WhatsApp auf Ihrem Smartphone löschen. Im Herbst ist deutlich mehr Raum für Botschaften an die anderen Artgenossen: Eine Duftnote an den ungeliebten Kontrahenten oder ein Gruß für die smarte Hundedame – wenn wieder genug Bäume zur Verfügung stehen, dann ist der Unterhaltung keine Grenze gesetzt. Lästig ist nur der Regen. Dann sind viele Nachrichten verwischt und müssen gründlicher erschnüffelt werden als bei trockenem Wetter. Das kann dauern. Vor allem, wenn der Baum so etwas darstellt wie für Sie eine WhatsApp-Gruppe.

Im Herbst sind Hundehalter einfach heroisch

Wenn draußen die Temperaturen fallen und es häufig regnet, bleibt uns dennoch keine Chance, dem zu entkommen. Unser Liebling fordert seinen Auslauf und den soll er auch bekommen. Wir können uns der Bewunderung der Nicht-Hundehalter sicher sein, denn die würden jetzt garantiert keinen Fuß vor die Tür setzen. Nicht so der Hundefreund, der Wind und Wetter trotzt. Sind wir doch mal ehrlich: Ist unser Hund nicht Grund genug, dass wir dennoch jeden Tag mit ihm nach draußen gehen, auch wenn es noch so lausig ist? Der Dank, der uns dafür gewiss ist, kann kaum mit etwas anderem aufgewogen werden. Schließlich ist unser Hund ja auch unser treuester Begleiter. Unser Tipp am Rande: Wenn sich Ihr Liebling trotz aller guten Pflege doch mal eine Erkältung zuzieht, ist eine Hundekrankenversicherung in der Hinterhand sehr praktisch. Die trägt nämlich die Kosten einer möglicherweise notwendigen Tierarztbehandlung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.