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Kennen Sie die Rituale Ihrer Katze?

Begrüßung mit dem Köpfchen

Katzen sind mitunter rätselhafte Haustiere – eigenwillig, undurchschaubar und auf der anderen Seite wieder absolut anschmiegsam und süchtig nach Streicheleinheiten. Ihre Katze hegt viele Rituale, die nicht immer durchschaubar sind.

Mal reibt sie ihren Kopf an Ihren Beinen, dann wiederum fegt sie wie wild im Kreise umher. Was steckt eigentlich hinter diesen kleinen Macken, die Ihre Katze zu haben scheint?

Regelmäßiges Putzen gehört zum Tagesablauf Ihrer Katze

Für eine Katze gehört die Körperreinigung zum Alltag wie Trinken und Fressen. Da Katzen sehr reinliche Tiere sind, machen sie aus der Körperpflege ein richtiges Ritual. Mit ihrer rauen Zunge lecken sie sich ihr Fell sauber. Da es natürlich auch Stellen am Körper gibt, die sie mit ihrer Zunge nicht erreicht, nimmt sie dabei ihre Pfoten zur Hilfe, etwa, wenn sie sich hinter den Pfoten reinigt. Wenn das Fell der Katze sauber ist, schützt es besser gegen Kälte und auch Feuchtigkeit. Das ständige Lecken führt dazu, dass die Talgdrüsen an den Haarwurzeln Fettabsondern und damit eine Schutzschicht bilden.

Begrüßung mit dem Köpfchen

Treffen zwei Katzen aufeinander, dann nehmen sie auf ihre eigene Art und Weise miteinander Kontakt auf. Dazu beschnuppern sie sich gründlich quasi Nase an Nase. Sie nehmen dabei den Duft der anderen Katze auf und bekommen damit einen genauen Eindruck ihres Gegenübers. Natürlich begrüßt Ihre Katze Sie auch, indem sie ihren Kopf dafür einsetzt. Kennen Sie das, wenn Ihre Katze an Ihren Hosenbeinen reibt? Damit drückt sie nicht nur ihre Zuneigung aus, sondern sie markiert ihren Menschen dabei auch noch mit den Duftstoffen, die über das Fell abgesondert werden. Für uns kaum wahrnehmbar setzt sie die Duftstoffe über die Harndrüsen an Kinn, Wange und Schwanzwurzel frei.

Warum verscharrt Ihre Katze ihren Kot?

Katzen gehören zu den Raubtieren. Das müssen vor allem Vögel und Mäuse regelmäßig erfahren. Die Katze hat aber auch Fressfeinde – zumindest in der freien Natur. Daher ist es natürlich wichtig, sämtliche verräterische Spuren zu verbergen. Daher wird der Kot in den meisten Fällen verscharrt, auch wenn die Fressfeinde in der heimischen Natur eher seltener auftreten. Es ist halt angeboren. In manchen Fällen lässt die Katze ihren Kot aber auch unverscharrt liegen. Das dient dazu, an strategischen Punkten das eigene Revier zu markieren und anderen Kontrahenten zu signalisieren: Bis hierher und nicht weiter!

Kennen Sie den Erleichterungstanz Ihrer Katze?

Das Jagdverhalten einer Katze mutet bei oberflächlicher Beobachtung schon etwas grausam an. Da wird die erbeutete Maus wie wild herumgeschleudert, durch die Luft gewirbelt und getreten. Das dient nicht dazu, mit der Maus vorher noch eine Runde zu spielen, sondern sie kampfunfähig zu machen. Mäuse haben auch kleine, spitze Krallen und Zähne, sie setzen sich damit naturgemäß zur Wehr. Das kann für die Katze sehr schmerzhaft sein. Daher gilt es, die Beute unschädlich zu machen. Ist das der Fall, sinkt die Anspannung Ihrer Katze deutlich ab. Sie springt nun wie wild im die Beute herum, bis sie diese frisst.

Wenn Katzenbabys die Katzenmama treten

Werden die kleinen Kitten gesäugt, so ist zu beobachten, wie der Nachwuchs mit dem Pfötchen gegen Mamas Bauch tritt – vorwiegend mit den Vorderpfoten. Das ist so eine Art Massage, mit denen die Milchdrüsen der Mutterkatze angeregt werden. Nicht selten lassen die kleinen Katzen dabei ein zufriedenes Schnurren ertönen. Übrigens – auch die erwachsenen Stubentiger haben ein ähnliches Ritual, wenn sie mit ihren Vorderpfoten vorwiegend auf weichem oder flauschigen Untergrund herumtreten: Es soll Wohlbefinden ausdrücken, die Katze fühlt sich in diesem Moment sicher und geborgen. Das werden Sie vor allem dann feststellen, wenn Ihre Katze es sich auf Ihrem Schoss bequem gemacht hat und dabei auf Ihren Oberschenkeln herumtrampelt.