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Rhythmus bei Katzen: Der Tagesablauf

Schlafende Katze

Rhythmus bei Katzen: Passt sich eure Samtpfote an euren Rhythmus an oder eher umgekehrt? Katzen verfügen nicht über den gleichen Tag-Rhythmus, wie wir Menschen. Vorab sei gesagt, ganz gleich, ob reine Hauskatze oder Freigänger: Jede Katze hat einen relativ strukturierten Tag. Dennoch gibt es kleine, aber feine Unterschiede. Um euren Schmusetigern ein katzenfreundliches Leben zu ermöglichen, könnt ihr gar nicht genug über die Vorlieben und Eigenarten eurer Katze wissen. Seid Ihr im gleichen Takt wie eure Katze?

 

Der unterschiedliche Rhythmus bei Katzen

Der unterschiedliche Rhythmus bei Wohnungskatzen und Freigängern wirkt sich auf das Zusammenleben mit uns Menschen aus. Welchen Rhythmus eure Katze später tatsächlich haben wird, hängt also auch davon ab, ob sie ins Freie gelassen wird oder nicht. Während sich der Freigänger bevorzugt im Freien aufhält und nur für Futter oder ein paar kurze Streicheleinheiten zu Hause vorbeischaut, schläft die Wohnungskatze die meiste Zeit und ist auch sonst sehr auf den Menschen fixiert – die Anzahl der eingeforderten Schmuseeinheiten ist meist höher.

Die Wohnungskatze

Holt man sich eine Katze ins Haus, die ein Stubentiger bleiben soll, dauert es in der Regel nicht lange, bis sie ihren Rhythmus umstellt und sich an uns Menschen anpasst. Bei Wohnungskatzen können wir sogar so weit gehen und sagen, sie adaptieren vollständig unseren Tagesrhythmus. Für sie ist der regelmäßige Rhythmus besonders wichtig. Schließlich leben sie mit uns auf engstem Raum, da will das Zusammenleben schon arrangiert sein – das weiß auch eure Mieze.

Der (Teilzeit-)Freigänger

Anders sieht es bei Freigängern oder Teilzeitfreigängern aus. Echte Freigänger können selbstständig das traute Heim verlassen und betreten, beispielsweise durch eine Katzenklappe. Wenn sie dann endlich heimkehren, springen wir förmlich, stellen einen vollen Napf mit Futter hin und kümmern uns um Spielereien und Schmuseeinheiten. Oft ist Schmusen sogar die bessere Wahl, weil sie sich nachts schon ausgepowert haben und nach Hause kommen, um ein wenig Ruhe zu genießen. Wir passen uns in dieser Hinsicht eher an den Rhythmus unserer Mieze an und nicht umgekehrt.

Als Teilfreigänger bezeichnen wir Miezen, die auf die Hilfe von uns Menschen angewiesen sind. Wir lassen sie durch eine Tür rein und raus, d.h. wir fungieren quasi als Türöffner. Oft verbringen sie die Nächte im trauten Heim, manchmal aber auch draußen. Die Regelmäßigkeit ist nicht gegeben. Das führt dazu, dass sich die ursprünglichen Wachphasen wieder einstellen können. Sie werden dann plötzlich unruhig und können eure tägliche Nachtruhe stören.

Der Rhythmus bei Katzen: Spiegel der inneren Uhr

Der Rhythmus bei Katzen spiegelt die innere Uhr wider. Als Freigänger kann die Katze ihrem natürlichen Jagdinstinkt nachgehen. Katzen sind von Natur aus sogenannte Dämmerungsjäger und werden meist in den frühen Abendstunden besonders aktiv. Dennoch lernen sie ihre innere Uhr erst durch Erfahrung und im Umgang mit uns Menschen, denn sie sind auf uns angewiesen. Das betrifft natürlich auch die Futtergabe. Bekommt sie jeden Tag zur gleichen Zeit das Futter hingestellt, merkt sie sich das. Sie wird in Zukunft also pünktlich ihr Futter einfordern und dies auch kundtun.

Der restliche Tagesablauf wird genau gespeichert und die zeitlichen Abweichungen in ihrem Verhalten sind meist gering und zu vernachlässigen. Wollt ihr einen Freigänger, dann überlegt rechtzeitig, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um eurer Mieze den Freilauf erstmalig zu gönnen. Betrachten wir die rein gesundheitliche Seite, empfiehlt sich ein Freilauf erst ab dem fünften bis siebten Lebensmonat, weil dann meist schon ein ausreichender Schutz der Grundimmunisierung besteht.

Während die junge Katze heranreift und mit dem Freilauf aufwächst, entwickelt sie Selbstständigkeit, aber auch gleichzeitig die Beziehung zu uns Menschen. Die Gewöhnung an die Katzenklappe wird sehr wahrscheinlich dazu führen, dass sie sich ein Leben lang unabhängig von uns Menschen bewegt und sich unseren Rhythmus auch nicht vollends anpassen wird.

Mensch und Katze: Annäherung an den gleichen Takt

Wenn ihr die Beziehung zu eurer Samtpfote intensiver halten möchtet, sind die ersten acht Wochen entscheidend, in denen sich die Katzenpersönlichkeit prägt. In dieser Zeit wird sich auch entscheiden, ob eure Katze eher ein Einzelgänger oder eine gesellige Katze wird. Es kommt also darauf an, welche Erfahrung die Kitten mit anderen Katzen in dieser Zeit machen.

Ob eine Katze also später unabhängiger wird und ihren eigenen Rhythmus entwickelt, hängt also ein stückweit davon ab, ob ihr sie frei laufen lasst, nur teilweise oder überhaupt nicht. Aber bitte beachtet: Jede Mieze entwickelt sich unterschiedlich, deshalb möchten wir die hier genannten Unterschiede zwischen Freigänger und Hauskatze nicht pauschalisieren.

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