eKomi-Siegel
4.8 / 5

Sie befinden sich hier:
  1. Startseite
  2. Blog
  3. Notwendige Versicherung
 

Wieviel Geld investieren Hundefreunde eigentlich in ihre vierbeinigen Lieblinge?

Junges Paar mit Hund

Die Gothaer Versicherung, die vor kurzem mit ihrer Hundekrankenversicherung und Hundeoperationsversicherung auf den Markt getreten ist, wollte es wissen: Wie viel Geld geben Hundefreunde im Laufe eines Hundelebens für ihre Lieblinge aus?

Eine Studie zeigt, dass die Kosten durchaus für einen neuwertigen Kleinwagen reichen können. Vor allem die Ausgaben für die Gesundheit fallen hoch aus. Dennoch scheuen die meisten Hundefreunde nicht davor, regelmäßig mit ihrem Vierbeiner beim Tierarzt vorbeizuschauen.

Gesundheit ist für Hundefreunde ein wichtiger Aspekt

Ein Hund begleitet uns im Schnitt zehn bis zwölf Jahre. Für uns ist es wichtig, dass unser treuer Freund stets bei bester Gesundheit ist. Daher sind wir mit der tierärztlichen Versorgung relativ großzügig. Wir geben im Laufe eines Hundelebens zwischen 12.000 Euro und 17.000 Euro für die Gesundheit aus. Dazu gehören regelmäßige Tierarztbesuche mit Vorsorgeuntersuchungen oder wenn unser Liebling einfach mal krank ist. Operationen tragen dazu bei, dass die Tierarztkosten natürlich hoch ausfallen können. 98 Prozent aller Hundehalter sind mindestens einmal im Jahr beim Tierarzt, knapp 50 Prozent sogar zweimal oder öfter. Entsprechend fallen dafür die Kosten aus: 86 Prozent aller Hundefreunde geben bis zu 500 Euro im Jahr beim Tierarzt aus.

Operationen sind bei Hunden ein hoher Kostenfaktor

Vier von zehn Hunden mussten sich mindestens einmal in ihrem Leben einer Operation unterziehen. Bei der Hälfte aller Fälle lagen die Kosten unter 500 Euro. Knapp 20 Prozent aller Hundehalter musste sogar mehr als 1.000 Euro für die Operation ihres vierbeinigen Lieblings bezahlen. Das sind in der Regel Kosten, die unerwartet anfallen, etwa bei einem Unfall oder bei einer schweren Erkrankung. Daher sind sich die meisten Hundefreunde zwar des finanziellen Risikos bewusst, haben aber keine Vorsorge getroffen. Eine Hundekrankenversicherung oder eine Hundeoperationsversicherung nutzen gerade einmal 15 Prozent aller Hundehalter. Das heißt: In Deutschland sind von knapp neun Millionen Hunden etwa 1,35 Millionen Hundefreunde gegen das Risiko von hohen Tierarztkosten abgesichert.

Geld auf der hohen Kante für den Tierarztbesuch

Nach der von der Gothaer Versicherung in Auftrag gegebenen Studie gaben vier von zehn Hundefreunde an, dass sie regelmäßig Geld für ihren Liebling zur Seite legen, damit die Tierarztkosten im Ernstfall nicht zu einem finanziellen Problem werden. Dagegen gehen 60 Prozent der Hundefreunde eher sorglos mit dem Thema um und betrachten das mögliche Kostenrisiko eher entspannt. Lenken wir den Blick mal zum Vergleich nach Schweden: Dort ist jeder zweite Hund gegen das Risiko möglicher Tierarztkosten abgesichert.

Unterscheid zwischen der Hundekrankenversicherung und der Hundeoperationsversicherung?

Es gibt auf dem deutschen Markt zwei Konzepte zur Hundeversicherung gegen die Tierarztkosten. Die Hundekrankenversicherung ist quasi eine Vollkaskoversicherung. Darüber können Sie so gut wie jede Tierarztrechnung abwickeln. Sei es eine Vorsorgeuntersuchung, Medikamente im Krankheitsfall, die tierärztliche Versorgung nach einer Vergiftung – sogar Impfungen tragen die Versicherer anteilig. Operationen sind ein wesentlicher Bestandteil der Hundekrankenversicherung, egal, ob Sie diese beim Tierarzt oder in der Tierklinik durchführen lassen. Daneben ist die Hunde-OP-Versicherung eine abgespeckte Form der Krankenversicherung: Hier bekommen Sie alle Kosten erstattet, die im Zusammenhang mit einer Operation anfallen. Dafür sind die Beiträge auch etwa um die Hälfte niedriger.

Ist die Hundeversicherung für unsere Lieblinge sinnvoll?

So richtig haben sich Hundefreunde noch nicht mit dem Thema angefreundet und in Deutschland gibt es auch noch nicht viele Gesellschaften, die die Hundeoperationsversicherung und die Hundekrankenversicherung anbieten. Das liegt teilweise auch daran, dass Verbraucherschutzorganisationen gegen alles wettern, was mit Versicherungen zu tun hat. Fakt ist: Eine größere Operation ist auch für den Hundefreund ein einschneidendes Ereignis – nämlich dann, wenn die Tierarztrechnung vorliegt. Es gibt zahlreiche Fälle, in denen sich Hundehalter die Operationen ihres Lieblings nicht leisten können und dann mit dem Tierarzt oder der Tierklink eine Ratenzahlung vereinbaren müssen.

Teilweise müssen Hundefreunde wichtige Operationen sogar verschieben, bis genug Geld dafür da ist. Lassen wir daher mal die Ansichten der Verbraucherschützer hier außen vor und resümieren: Für unsere vierbeinigen Lieblinge geben wir viel Geld aus. Warum nicht da einfach mal die Priorität auf Hundekrankenversicherung oder Hunde-OP-Versicherung lenken. Das nimmt ein Stück weit auch die finanzielle Sorge, wenn mal wirklich ein größerer Notfall eintritt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Kommentar:
Name:
E-Mail-Adresse: