eKomi-Siegel
4.8 / 5

Sie befinden sich hier:
  1. Startseite
  2. Blog
  3. Labrador Retriever
 

Labrador Retriever - eine Liebeserklärung

3 Labrador Retriever

Der Labrador ist ein idealer Familienhund: anhänglich, kinderlieb, nervenstark, geduldig. Wie die meisten Retriever liebt er das Wasser, sei es auch die kleinste Pfütze. Als Wachhund ist er allerdings ein hoffnungsloser Fall. Er würde jeden Einbrecher mit Schwanzwedeln begeistert begrüßen. Hier erfährst du mehr …

Der beste Freund auf vier Pfoten. Wenn eine Hunderasse diesen Titel führen darf, dann ist es mit Sicherheit der Labrador Retriever. Am liebsten ist er mittendrin statt nur dabei, denn seine Geselligkeit macht ihn sehr anhänglich. Aber natürlich kannst du ihm mit ein wenig Übung beibringen, auch mal ein paar Stunden alleine zu bleiben. Als Wachhund ist er überhaupt nicht zu gebrauchen, dazu ist er viel zu menschenbezogen und geht auch auf Fremde mit viel Aufgeschlossenheit zu.

Der Labrador hat den ausgeprägten Willen dir zu gefallen, reagiert aufmerksam und schnell und lässt sich leicht Befehle beibringen. Bist du aktiv und wetterfest? Gut so, denn dein Labrador liebt es, egal bei welchem Wetter ausgiebig spazieren zu gehen. Am besten verbunden mit einem Sprung in den Ententeich, um dort nach Stöcken zu tauchen. Oder wenigstens ein kleines Bad in der nächsten Pfütze zu nehmen. Denn Wasser ist sein Element. Die anschließende Reinigungsprozedur lässt der kleine Schmutzklumpen geduldig über sich ergehen, um sich anschließend wieder Couch-tauglich an dich zu kuscheln.

Der Labrador - Steckbrief

Mit seinen durchschnittlich 57 cm Höhe und etwa 30 kg Gewicht ist dein Labrador Retriever (liebevoll auch einfach Labi genannt) ein recht großer Hund. Es gibt ihn in schwarz, gelb oder schokobraun. Ausgestattet mit dichtem kurzem Fell, das auch mal hartnäckig im Teppich hängen bleibt und sich Putzaktionen gern widersetzt, bewegt er sich viel und gerne auf seinen für seine Rasse typisch rundlichen Pfoten durchs Leben.

Dein Liebling ist im Grunde genommen absolut pflegeleicht, lediglich beim halbjährlichen Fellwechsel solltest du ihm die dichte Unterwolle noch regelmäßiger als üblich ausbürsten. So verhinderst du, dass sich seine Haare wirklich überall im Haus in jeder Ritze wiederfinden. Wie alle Retriever-Rassen ist dein Labrador ein Jagd- und Arbeitshund. Es gibt zwei Zuchtlinien bei den Labrador Retrievern: den kräftigeren und größeren „Showdog“ und den schlankeren, kleineren Typ mit zierlicherem Kopf, der als „Working Dog“ bezeichnet wird. Beide Zuchtlinien gelten aber als Labrador Retriever.

Gutmütig, lernwillig, aktiv - und verfressen

Dein Labrador Retriever ist ausgeglichen und verspielt. Zugleich will er gefordert werden, sowohl in Form von Bewegung als auch, dass er seinen Kopf gebrauchen darf. Er ist clever, möchte arbeiten und beschäftigt werden. Apportier-Aufgaben sind da genau das Richtige. Hol- und Bring-Spiele sowie Suchspiele machen ihm Spaß und festigen eure Bindung als eingespieltes Team. Jäger setzen den Labrador gerne als Stöberhund bei der Jagd ein, um Wild aufzuspüren und zu apportieren. Auch als Drogenspürhund wird diese Hunderasse gerne verwendet. Dass dein Labrador Retriever aufgrund seines weichen Mauls ein leichtes Sabber-Problem haben kann, darfst du deinem Freund auf vier Pfoten nicht übel nehmen.

Ein Labrador ist ein idealer Begleithund, Blinden- oder auch Therapiehund. Freundlich zu Mensch und Tier ist er ein wunderbarer Spielkamerad für Kinder. Beim Füttern ist er immer der Erste am Napf und auch bei Leckerchen sagt er nicht nein. Doch Vorsicht: Überfütterst du deinen Vierbeiner, wird er schnell übergewichtig, träge und zum langweiligsten Hund der Welt.

Bevor ein Labrador-Welpe ins Haus kommt

Ein Hund im Haus verändert das Leben! Und kostet viel Geld und vor allem viel Zeit. Vor dem Kauf eines Labrador Retrievers musst du dir daher über Folgendes klar werden:

  • wollen alle in deiner Familie diesen Hund? Vor allem diejenigen, die sich hauptsächlich um den Familienzuwachs auf vier Pfoten kümmern müssen?
  • dreimal am Tag kurz um den Block ist für einen Labrador zu wenig. Bist du bereit, deinen Tagesablauf an den Hund anzupassen und dich jeden Tag bei Wind und Wetter mindestens 2 Stunden mit deinem vierbeinigen Freund draußen zu beschäftigen?
  • hat jemand in deinem nahen Umfeld eine Tierhaar-Allergie?
  • kannst du in Kauf nehmen, dass sich trotz Fellpflege und Putzen ständig Tierhaare in deiner Wohnung finden werden?
  • bist du körperlich und finanziell in der Lage, dich die nächsten 10-12 Jahre um diesen großen, starken Hund zu kümmern? Auch ein Labrador Retriever wird älter und kann dann vielleicht nicht mehr alleine in den Gepäckraum deines Autos springen oder die Treppe hinaufsteigen
  • hast du genug Platz in deiner Wohnung für einen so großen Hund?
  • hast du einen Garten oder einen Park in deiner unmittelbaren Umgebung, in dem dein Labrador sich austoben kann? Vielleicht sogar einen See?
  • falls du zur Miete wohnst: Darfst du in deiner Wohnung überhaupt einen Hund halten? Wie tolerant sind deine Nachbarn gegenüber Hunden?
  • kein Hund sollte täglich länger als 4 Stunden alleine sein müssen: kannst du das mit deiner Berufstätigkeit und deinem Freizeitverhalten vereinbaren? Wer kümmert sich bei Kurztripps oder im Urlaub um deinen Labi?

Hast du alles bedacht und geregelt? Prima, dann bekommst du mit der Anschaffung eines Labrador Retrievers einen sehr unkomplizierten, freundlichen Hund. Wenn du ihn gut erziehst, habt ihr beide sicherlich viel Spaß miteinander und werdet echte Freunde fürs Leben.

Schreiben Sie einen Kommentar

Kommentar:
Name:
E-Mail-Adresse: