eKomi-Siegel
4.8 / 5

Sie befinden sich hier:
  1. Startseite
  2. Blog
  3. Katzen im Frühling
 

Weg mit der Winterträgheit - wie machen Sie Ihre Katze fit für den Frühling?

Katze auf der Wiese

In zwei Wochen haben wir bereits den Monat März erreicht. Es geht also aufwärts und in Richtung Frühling.

Das verschafft uns die Gelegenheit, mal ein bisschen häufiger draußen unterwegs zu sein. Ihre Katze wird sich auch aus der Winterträgheit lösen. Schließlich gibt es draußen bald wieder jede Menge zu entdecken. Manchmal benötigt die Katze auch einen kleinen Stubser, um in Bewegung zu kommen. Wir geben Ihnen mal ein paar Tipps für den Frühling mit auf den Weg.

Auf mit den Fenstern - raus mit dem Wintermief

Zur Frühlingszeit lassen wir mal so richtig den Wintermief aus der Wohnung oder dem Haus heraus. Also Fenster auf und frische Luft hinein. Gut für die Luftfeuchtigkeit und auch gut für das Näschen Ihres Stubentigers. Fenster in den oberen Stockwerken sollten Sie mit Gitternetzen oder Fliegengittern sichern. Nicht nur, um unerwünschte Insekten draußen zu lassen, sondern auch als Absturzsicherung für Ihren Liebling. Entdeckt Ihre Katze bei geöffneten Fenster draußen etwas, das flattert, ist es vorbei mit der Ruhe und der Jagdinstinkt setzt ein. Ein Sturz kann da böse Folgen haben. In diesem Zusammenhang ist es sinnvoll, wenn Sie für Ihren Liebling eine Katzenoperationsversicherung abgeschlossen haben, die bei Unfällen zum Beispiel notwendige Operationen absichert. Wenn Sie auf dem Balkon ein Netz haben, dann straffen Sie es nach. Durch die Winterkälte hat es sich zusammengezogen und bei aufkommender Wärme dehnt es sich aus. Das Netz verliert also an Festigkeit.

Weg mit dem Winterfell

Wenn es wieder etwas wärmer wird, entledigt sich Ihr Sofalöwe auch seines Winterfells. Das macht die Katze, indem sie ihr Fell leckt. Die losen Haare bleiben an der Zunge hängen, werden verschluckt und danach ausgeschieden. Problematisch wird es aber, wenn sich ein Haarballen im Magen nicht auflöst. Dann kann das zu Verstopfungen oder im schlimmsten Fall zu einem Darmverschluss führen, der operativ behandelt werden muss. Übrigens, wenn Sie im Frühjahr auf bunte Akzente mit Blumen und Pflanzen setzen, dann erkundigen Sie sich, welche Pflanzen für Ihren Liebling giftig sind. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Ihre Katze an den Blättern knabbert und sich eine Vergiftung zuzieht.

Kater auf Brautschau

Wenn ein unkastrierter Kater sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann gibt es kein Halten mehr. Insbesondere, wenn irgendwo ein Weibchen zu finden ist, das sich womöglich decken lässt. Dann legt der kleine Tiger kilometerlange Strecken zurück, um sein Glück zu finden. Das nicht nur in der freien Wildbahn, sondern auch dort, wo Autos fahren. Ein erhöhtes Unfallrisiko ist also mit dieser Liebespirsch verbunden. Daher ist es sinnvoll, dass Sie sich über die Kastration Gedanken machen. Nicht nur, um den Liebenswahn Ihres Sofalöwen einzudämmen, sondern auch, um die unkontrollierte Vermehrung zu verhindern. Nebenbei: In der Katzen-OP-Versicherung wird von vielen Gesellschaften zur Kastration ein Zuschuss geleistet.

Frühjahrs-Check beim Tierarzt

Sie können natürlich zu Hause den kleinen Gesundheits-Check bei Ihrem kleinen Stubentiger durchführen. Tasten Sie einfach bei einer intensiven Ganzkörpermassage Ihre Katze ab und untersuchen Sie Augen, Nase, Krallen und auch die Fußballen. Quasi als Sichtprüfung, ob es Ihrem Liebling gut geht. Der Gang zum Tierarzt sollte dennoch in der nächsten Zeit erfolgen. Vor allem Freigängerkatzen können dann die regelmäßige Wurmkur empfangen. Die Wurmkur ist auch für Wohnungskatzen zu empfehlen, da wir mit unseren Schuhen, auch wenn wir sie vor dem Haus abtreten, immer noch jede Menge Unrat und damit auch Parasiten oder Krankheitserreger mit in die vier Wände schleppen. Wenn Ihre Katze bereits gechipt ist, können Sie die Funktionstauglichkeit beim Tierarzt überprüfen lassen. Dafür gibt es in der Praxis Lesegeräte.

Die Sinne bei Ihrer Katze wecken

Für den Frühling mal ein kleines Kräuterbeet anpflanzen? Damit haben Sie nicht nur einige heimische und nützliche Kräuter direkt in Ihrem Garten, sondern Sie wecken damit auch die Sinne Ihrer Katze. Vor allem Basilikum, Minze und Melisse sind tolle Gerüche, über die sich Ihr Liebling freuen wird. Wenn Sie auch noch ein bisschen Platz im Garten erübrigen können, dann richten Sie doch mal eine Schnüffelecke ein. Ein separates Stück mit Rollrasen, verschiedenen Steinen, Moosen und ein paar Farnen. Das verschafft Ihrer Katze sinnliche Nasenerlebnisse und viel Abwechslung beim Schnüffeln.

Wir wünschen Ihnen ganz viel Freude mit Ihrem Liebling und hoffen, dass in den nächsten Wochen die Temperaturen deutlich anziehen und die Sonne sich vermehrt zeigt. Denn die Sonnenstrahlen sorgen für stellenweise warme Plätzchen drinnen am Fenster oder auch draußen – ein Wohlfühlerlebnis für jeden Stubentiger.