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Warum Katzen einen eigenen Kopf haben und wir sie trotzdem lieben

Katze sitzt am Tisch

Von allen Haustieren in Deutschland ist die Katze am häufigsten in unseren Haushalten vertreten. Egal, ob als Freigänger oder Wohnungskatze – alle haben sie eines gemeinsam: ihr eigensinniges und auch manchmal launisches Wesen.

Dennoch lieben wir unsere Katze, ob sie uns gerade mit Missachtung straft oder schmusen will. Es steht wissenschaftlich eben fest, dass Katzen ihren eigenen Willen haben und den auch ausleben. Da können wir uns auf den Kopf stellen.

Katzen sind keine sturen Einzelgänger

Vor allem Katzen, die alleine gehalten werden, sagen wir häufig nach, dass sie Einzelgänger und stur sind. Durch das alleinige Umherstreifen in der Nachbarschaft und die Revierkämpfe mit anderen Artgenossen drängt sich dieser Verdacht uns geradezu auf. Dem ist aber nicht so. Katzen wissen was sie tun und das auch noch sehr bewusst. Sie machen also nur das, was sie auch wirklich wollen. Schmusen? Ja, gerne, aber nur dann, wenn unser Sofalöwe darauf wirklich Lust hat. Mal eben die Katze auf den Schoß zerren und dann kraulen kommt nicht gut an. Ihr umtriebiger Vierbeiner wird schnell das Weite suchen. Mit anderen Worten: Die Katze bestimmt, wann geschmust wird und nicht Sie.

Hochsensible Antennen und eine große Portion Intelligenz

Sie kennen das bestimmt auch: Wenn es zum Tierarzt geht, ist schon am Tag vorher bei Ihrem Stubentiger Alarmstimmung. Er geht Ihnen aus dem Weg und sucht überall seien Verstecke auf. Dabei ist die Transportbox noch nicht zusehen. Die Katze merkt also, wenn etwas im Busch ist. Katzen erkennen sehr schnell, welches Verhaltensmuster ihrerseits zum Erfolg führt. Steht die Katze neben Ihnen und miaut, dann haben Sie entweder ein Leckerchen für sie bereit oder Sie schmusen mit ihr. Dabei wissen sie ganz genau: Dauerhaftes Miauen beschleunigt den Erfolg. Irgendwann geben wir einfach nach – und haben die Schlacht verloren. Die Beobachtungsgabe von Katzen geht sogar so weit, dass sie sich unsere Handgriffe abschauen. Wie lässt es sich sonst erklären, dass die Katze auf die Türklinke springt, damit sie den Raum dahinter erkunden oder die Wohnung verlassen kann?

Katzen sind in jedem Fall nachtragend

Unsere Sofalöwen mögen es nicht, alleine zu sein. Das macht sich spätestens dann bemerkbar, wenn wir nach der Arbeit nach Hause kommen und unser Liebling verzieht sich erst einmal in sein Körbchen, anstatt uns zu begrüßen. Schlimmer noch ist es im Urlaub. Egal, ob sich ein vertrautes Gesicht oder die Tierpension um unser Katze kümmert: Sie ist in jedem Fall auf uns sauer. Da Katzen sehr nachtragend sind, reagieren Sie auf uns mit Liebensentzug. Beobachten Sie mal, wie lange Ihre Katze sich weigert, nach Ihrem Urlaub mit Ihnen zu schmusen. Das geht allerdings auch vorbei – die Frage ist nur: wie schnell?

Alle Katzen haben eine Diva in sich

User Stubentiger machen uns sehr schnell klar, wenn ihnen etwas nicht gefällt oder sie mit etwas nicht einverstanden sind. Das fängt in der Regel beim Futter an. Es scheint so, als wenn Ihre Katze wittert, wenn das Futter aus dem Discounter stammt. Sie ist nur das, was sie auch wirklich mag. Da sind ab und zu Experimente gefragt, um den Geschmack zu treffen. Ansonsten wird Ihre Katze nämlich das Futter verweigern. Eine Art Hungerstreik macht deutlich, was Ihr Liebling von Ihrem gekauften Futter hält. Das betrifft auch den Platz für den Kratzbaum oder die Katzentoilette. Steht die Toilette nicht an einem Ort, der dem Sofalöwen genehm ist, werden Sie schon merken, was Sie davon haben.

Will unsere Katze uns eins auswischen?

Schon seit Tagen lässt sich Ihre Katze nicht mehr bei Ihnen zum Schmusen blicken und fordert ansonsten nur ihr Futter ein? Es kommt Besuch und Ihre Katze streift den Gästen schnurrend um die Beine? Was ist denn da los? Versucht sich Ihr Liebling, neue Freunde heranzuziehen? Es ist schon interessant, wenn sie unsere Katze mit unseren Gästen anfreunden, obwohl diese selber nichts mit Katzen zu tun haben. Selbst wenn der Besuch die Katze vom Schoß hebt – sie kommt dennoch zurück. Will sie uns damit eins auswischen? Werden wir in diesem Moment erpressbar, indem wir die Aufmerksamkeit unseres Vierbeiners mit Leckerchen auf uns lenken? Dann hat es unser Liebling mal wieder geschafft und wir sind die gefoppten.

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