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Katze im Bett

Die Diskussion, ob die Katze ins Bett darf, spaltet Tierbesitzer weltweit. Während die einen der Ansicht sind, dass der Stubentiger im Bett für eine besonders entspannte Nachtruhe sorgt, sehen andere das kritischer und bringen eine Vielzahl an Argumenten dagegen, obwohl sie selber Katzenbesitzer sind. Fest steht jedoch: Neuesten Forschungen zufolge sollen Haustiere im Bett durchaus förderlich für uns Menschen sein. Besonders bei Singles ist die lebende Wärmflasche beliebt, bietet sie doch zusätzlich Nähe und Geborgenheit.

Eines gilt es bei dem Thema aber von vornherein zu beachten: Wenn Sie Ihrer Katze erlauben, bei Ihnen im Bett zu schlafen, dann sollte der Zustand bestehen bleiben. Schläft das Fellknäuel eine Zeit lang bei Ihnen in der Koje und darf das dann plötzlich nicht mehr, versteht das Tier selbstverständlich nicht, warum das so ist. Sie werden dann im schlimmsten Fall keine ruhige Minute mehr haben. Lautstarkes Gemaunze und Kratzen an der Tür werden Sie wahrscheinlich kein Augen mehr zu tun lassen. Also heißt es von Anfang an zu entscheiden:

Katze im Bett

Katze ins Bett – Ja oder Nein.

Wir haben uns einmal näher mit dem Für und Wider des Themas Katze im Bett beschäftigt. Interessant ist, dass das ein oder andere Contra direkt widerlegt werden kann.

Was gegen die Katze im Bett spricht

  • Katzen sind von Natur aus nachtaktiv. Was bedeutet, dass sie unseren Nachtschlaf stören können. Nicht selten berichten Katzenbesitzer von Stubentigern, die mitten in der Nacht auf dem Bett herumzuspringen oder maunzend von Raum zu Raum laufen. Andererseits gibt es auch viele Katzen, die sich dem Tages-Nachthrythmus ihres Menschen anpassen. So ist es auch bei meinen beiden, Shanti und Ivan. Wenn ich gegen zwölf Uhr ins Bett gehe schlafen sie ruhig und friedlich bis sieben Uhr morgens durch und stehen dann gemeinsam mit mir auf.
  • Durch die Katze können Krankheiten übertragen werden. Würmer, Flöhe, Zecken und anderes Getier können dem Menschen ganz schön zusetzen. Eine regelmäßige Parasiten-Prophylaxe ist daher unerlässlich. Die Kosten übernimmt in Teilen auch die Katzenkrankenversicherung
  • Katzen verlieren Haare – daran ist nicht zu rütteln. Wenn sie ins Bett dürfen verlieren sie die dementsprechend auch dort. Manche Menschen empfinden das als unhygienisch. So können die Haare der Katze unter die Nachtkleidung gelangen und dort heftigen Juckreiz auslösen. Wenn einen das stört, kann man dem entgegenwirken, indem man die Bettwäsche einfach öfter wechselt. Das sollte natürlich auch geschehen, selbst wenn die Katze nicht mit im Bett schläft.

Was für die Katze im Bett spricht

  • Katzen bewirken durch ihr Schnurren bei uns Zweibeinern ein schnelleres Einschlafen. Es beruhigt und ist sehr angenehm. Auch das Trampeln mit den Pfoten im menschlichen Nachtlager läutet die Nachtruhe ein und bringt Menschen und Katze eine tiefe Entspannung.
  • Katzen sind reinliche Tiere. Ständig putzen sie sich. Wenn der Mensch nun zudem darauf achtet, dass sein Minitiger auch entsprechende Impfungen und Entwurmungen bekommen hat, ist der gemeinsame Schlaf kein Problem. Lediglich bei Freigängern sollte man immer auf Parasiten wie Zecken, Flöhe oder sonstiges achten.

Unser Fazit: Die Katze im Bett ist sicher nicht für jeden etwas. Wenn Sie der Stubentiger im Bett jedoch glücklich macht und Sie die oben erwähnten Punkte beachten, spricht nichts gegen die schnurrende Wärmflasche. Ich für meinen Teil habe die Entscheidung schon vor Jahren gefällt und möchte meine beiden Fellnasen im Bett nicht mehr missen. Ich stelle ihnen jedoch frei wo sie schlafen, es kann auch mal eine Woche vergehen, in der sie sich gar nicht bei mir im Schlafzimmer blicken lassen, weil sie sich einen anderen Platz für ihr Schläfchen gesucht haben. Das macht die gemeinsamen Momente dann umso schöner.

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