Gut versorgt im Sommer – Was ist bei der Fütterung von Katzen wichtig?

Katze frisst aus einem Futternapf auf einer Wiese

Die letzten Wochen haben uns jede Menge Sonne und Hitze gebracht. Gut für unser Gemüt, aber schlecht, was die Haltbarkeit von Lebensmitteln angeht. Vieles landet jetzt im Kühlschrank, damit es nicht bei den warmen Temperaturen verdirbt.

Das heißt für uns, dass wir beim Futter unserer Katzen ein bisschen genauer darauf achten müssen, was wir verfüttern und vor allem, wie wir das Futter lagern. Gammeliges Futter und schales Wasser können durchaus dazu führen, dass sich Ihre Katze den Magen verdirbt oder sogar vergiftet. Wir haben Ihnen mal ein paar Tipps zum Umgang mit dem Katzenfutter zusammengestellt.

Nassfutter gehört in den Kühlschrank

Wenn wir einmal eine Dose Nassfutter angebrochen haben, müssen wir diese gerade jetzt im Kühlschrank lagern. Es macht schließlich keinen Sinn, wenn wir unserem Liebling den kompletten Inhalt der Dose in den Napf füllen. Katzen essen lieber häppchenweise und nach kurzer Zeit wäre das Futter im Napf schon verdorben. Damit das Nassfutter im Kühlschrank keine Gerüche entfalten kann, gibt es im Zoofachhandel mittlerweile Aufsatzdeckel. Mit denen können Sie geöffnete Dosen luft- und geruchsdicht verschließen. Denken Sie daran, das Futter ungefähr eine Viertelstunde vorher aus dem Kühlschrank zu holen. Zu kalt serviert schlägt es Ihrem Liebling auf den Magen.

Wasser, Wasser und nochmal Wasser

Nassfutter enthält viel Flüssigkeit, damit kann Ihre Katze ihren eigenen Wasserhaushalt schon ein bisschen beeinflussen. Dennoch benötigen Katzen pro Kilo Körpergewicht etwa 50 Milliliter Wasser am Tag. Stellen Sie ihr an verschiedenen Stellen im Haus Schälchen mit Wasser hin, damit die Katze ihren Trinkbedarf decken kann. Wenn Sie überwiegend Trockenfutter verabreichen, ist es umso wichtiger, dass Ihr Sofalöwe ausreichend Flüssigkeit aufnimmt. Tauschen Sie das Wasser gerade bei den jetzigen Temperaturen regelmäßig aus. Schales und abgestandenes Wasser führt zu gesundheitlichen Problemen.

Ist Trockenfutter leichter aufzubewahren als Nassfutter?

Nassfutter gehört, wenn die Dose einmal offen ist, in den Kühlschrank. Das Problem ergibt sich mit Trockenfutter ja nicht, da es nicht so schnell verberblich ist. Allerdings müssen Sie auch hier darauf achten, dass Sie die angebrochene Packung mit dem Futter nicht einfach in den Schrank stellen. Vom Trockenfutter gehen ebenfalls Gerüche aus, die Insekten anlocken. Fliegen legen unter Umständen sogar ihre Eier darin ab. Nutzen Sie daher für das Trockenfutter Aufbewahrungsboxen wie etwa für Müsli oder Cornflakes. So ist das Futter gut verschlossen und besser haltbar. Achten Sie auch hier auf das Verfallsdatum. Spätestens nach acht Wochen sollte Ihr Stubentiger das Futter verputzt haben.

Wie kann ich Fruchtfliegen vom Futter meiner Katze fernhalten?

Wo Nassfutter im Napf ist, tummeln sich auch ganz schnell Fruchtfliegen. Klar, dass Sie diese Plagegeister vom Napf Ihres Lieblings fernhalten möchten. Chemische Keulen in der Nähe des Futterplatzes kommen nicht in Frage. Also muss eine ungefährliche Lösung her. Erstellen Sie sich selber eine Mischung zum Fernhalten von Fruchtfliegen. Nehmen Sie dazu drei Anteile Essig, zwei Anteile Wasser und einen Anteil Fruchtsaft. Füllen Sie diese Mischung in ein feststehendes Gefäß, das Ihre Katze nicht umstoßen und aus dem sie nicht trinken kann. Der Duft des Gemisches lockt die Fruchtfliegen an. Ein paar Tropfen Spülmittel führen dazu, dass die Plagegeister keinen Halt auf der Wasseroberfläche haben und ertrinken.

Futterstellen mit Bedacht wählen

Da Futter eh nicht in der Sonne stehen sollte, können Sie für den Napf Ihres Lieblings direkt ein schattiges oder kühles Plätzchen im Haus suchen. Damit locken Sie gleichzeitig Ihren Stubentiger von einem schattigen Plätzchen zu einem anderen kühlen Ort im Haus. Versuchen Sie dazu einmal, das Futter nur noch am frühen Morgen oder zum Abend hin zu servieren. Es macht Ihrer Katze wahrscheinlich nichts aus, wenn sie die Mahlzeit in der Mittagshitze auslässt. Das Gute daran ist: In kühler Umgebung ist die Nahrungsaufnahme weniger anstrengend. Ihre Katze lässt nichts im Napf zurück und das Futter verdirbt nicht. Falls Ihre Katze in der Sommerzeit Anzeichen von Übelkeit zeigt oder sich erbricht, dann müssen Sie zum Tierarzt. Womöglich ist es nicht nur ein verdorbener Magen – dafür sind die Ursachen zu vielfältig. Die Behandlungskosten beim Tierarzt sind durch die Katzenkrankenversicherung gedeckt, so dass Sie sich keine Gedanken um die Tierarztrechnung machen brauchen.

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